Mittwoch, 29. Juni 2016

Beechcraft UC-43 Staggerwing - Rareplanes vacu 1/72

Die erste Beech 17 flog am 4. November 1932. Die Verkaufspreise betrugen zwischen 14.000 und 17.000 Dollar, je nach Motorisierung (225 – 450 PS).
Mit ihrem starken Sternmotor, dem Einziehfahrwerk und der exzellenten Aerodynamik war die Staggerwing schneller als alle ihre Konkurrenten aus der Vorkriegszeit.
Jede einzelne Maschine wurde von Hand und nach Wünschen des Käufers gebaut. Mit ihrer Staggerwing waren Louise Thaden und Blanche Noyes die ersten Frauen, die die Bendix Trophy gewannen, ein transkontinentales Luftrennen von New York nach Los Angeles.


Die Staggerwing-Produktion endete 1948 mit dem Modell D17 G. Zu teuer war die Manufaktur, und Beech startete mit der Ganzmetall-Beechcraft Bonanza eine Linie, die heute noch erfolgreich gebaut wird. Die Staggerwing gilt als eine der schönsten Maschinen, die je gebaut wurden, und dazu mit selbst heute (2006) noch eindrucksvollen Flugleistungen. 150 Knoten Reisegeschwindigkeit mit bis zu fünf Personen an Bord, eine Dienstgipfelhöhe von 8.000 Metern, möglich durch den mechanisch aufgeladenen Pratt & Whitney-Sternmotor Wasp Junior und eine Reichweite von über 1.000 Seemeilen machen die Staggerwing zu etwas ganz Besonderem. Dabei hat sie einen Verbrauch von ca. 90 Litern pro Stunde. Im Flug sehr stabil, verlangt die Maschine bei Start und Landung einen erfahrenen Piloten, der mit Spornradflugzeugen umgehen kann.

1935 umflog Captain Farquhar die Welt in einem Modell B 17 R, teilweise auf Schwimmern, die Staggerwing gab es auch als Wasserflugzeug, und später dann mit dem normalen Fahrwerk. Er legte 21.332 Meilen zurück und flog ab New York über Canada, Alaska, Russland, China, Siam, Irak, Ägypten, Tripolis und Frankreich.
Die Staggerwing war »der Learjet der Vorkriegszeit« und wurde von vielen Unternehmen zum Transport ihrer Führungskräfte verwendet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staggerwing auch von der britischen Royal Air Force eingesetzt. Die 106 gelieferten Maschinen bekamen den Namen Traveller.
Die US Navy und die US Army setzten ebenfalls Staggerwings unter den Bezeichnungen GB-1, GB-2 und UC-43 ein. Der Kennbuchstabe „G“ stand bei der US Navy von 1939 bis 1941 für einmotorige Transportflugzeuge. Heute gibt es in den Händen von Sammlern und Enthusiasten noch etwa 200 Maschinen weltweit, von denen etwa 160 flugbereit sind.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Beechcraft_Model_17


Beech C-45 Expeditor - Matchbox 1/72

Die Beechcraft Model 18 Twin Beech, kurz Beech 18, war ein zweimotoriger Tiefdecker des US-amerikanischen Herstellers Beech Aircraft, der von 1937 bis 1970 gebaut wurde. Neben zwei Piloten konnten je nach Version zwischen sechs und elf Personen befördert werden.
Für die zahlreichen Versionen der Beech 18 wurden insgesamt über zweihundert Zusatz-Musterzulassungen durch die Aufsichtsbehörde FAA erteilt, mehr als für jedes andere Flugzeug.


In den späten 1930er Jahren wurde ein Kriegsausbruch in Europa immer wahrscheinlicher. Beechcraft entschied sich daraufhin, die Produktionskapazität zu erweitern und ein neues Mehrzweck-Transportflugzeug zu entwickeln. Die Model 18 war ein Ganzmetallflugzeug und verfügte über zwei Sternmotoren sowie ein doppeltes Leitwerk. Die ersten Maschinen verfügten über Jacobs L-6-Motoren mit 225 kW oder 260 kW starke Wright R-760E-Motoren. Am Ende entschied man sich für das 295 kW-Pratt & Whitney Wasp Junior-Triebwerk. Den Erstflug bestritt der Prototyp am 15. Januar 1937.
Auch später wurden noch zahlreiche Veränderungen am Antrieb und an der Flugzeugzelle vorgenommen, um die Zuladung und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Zwischenzeitlich erhielt das Modell das 450 kW starke Pratt & Whitney R-1340-Triebwerk. Die damit verbundene Gewichtszunahme machte eine fast komplette Neukonstruktion der Zelle notwendig.
Einige von Fremdfirmen vorgenommene Veränderungen wurden von Beechcraft für die Serienmodelle übernommen. Bei den letzten Versionen ersetzte der Hersteller die Kolbenmotoren durch Pratt & Whitney Canada PT6-Turboprops mit Hartzell-Propellern.
Die Beechcraft Model 18 wurde bis 1970 gebaut. Letzter Kunde war Japan Airlines. Insgesamt entstanden über 9.000 Flugzeuge in 32 Versionen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren nur 39 Maschinen verkauft worden. Bei Kriegsbeginn wurde eine Version entwickelt, mit der Piloten, Bombenschützen und Navigatoren ausgebildet werden konnten. Das Ergebnis war die Armeeversion AT-7 Navigator und die Marineversion SNB-1 Kansan. Später folgten die AT-11 und SNB-2 sowie der Militärtransporter C-45. Außerdem existierte ein Experimentalflugzeug XA-38, das eine Kanone im Bug installiert hatte, aber nie in Serie ging.



Beech AT-11 - Matchbox 1/72

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren nur 39 Maschinen verkauft worden. Bei Kriegsbeginn wurde eine Version entwickelt, mit der Piloten, Bombenschützen und Navigatoren ausgebildet werden konnten. Das Ergebnis war die Armeeversion AT-7 Navigator und die Marineversion SNB-1 Kansan. Später folgten die AT-11 und SNB-2 sowie der Militärtransporter C-45. Außerdem existierte ein Experimentalflugzeug XA-38, das eine Kanone im Bug installiert hatte, aber nie in Serie ging.
Diese Maschinen kamen auf eine geschätzte Flugdauer von 20 Millionen Stunden. Das USAF Strategic Air Command nutzte die Beechcraft Model 18 (AT-11 Kansan, C-45 Expeditor, F-2 Expeditor und UC-45 Expeditor) von 1946 bis 1951. Die C-45 war bis 1963 für die Luftwaffe im Einsatz. Die Marine stellte ihre letzte SNB 1972 außer Dienst, während die Armeeversion der C-45 bis 1976 im Dienst verblieb.
Die Nutzung umfasste darüber hinaus landwirtschaftliche Sprüheinsätze, das Aussetzen von Fischlaich, das Verteilen von Trockeneis zur Regenerzeugung, Feuerlöscheinsätze, den Abwurf von Luftpost, Krankentransporte, Filmproduktionen, Fallschirmsprünge, Schmuggeltransporte, Motorentestflüge oder das Schleppen von Bannern.
Gelegentlich wurde die Beech 18 als Passagierflugzeug eingesetzt. So war sie das erste Flugzeug der Philippine Airlines, Asiens ältester Fluggesellschaft. Heute befinden sich zahlreiche Exemplare in Privatbesitz.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Beechcraft_Model_18

 Bildquelle : http://images.google.de/Beech AT-11 Kansan





Dienstag, 28. Juni 2016

Aeronca GB-1 Glide Bomb - 1/72

Während die Deutschen intensive Forschungen auf dem Gebiet der Luft-Boden-Waffen betrieben und Projekte wie die ferngesteuerte Fritz X Bombe und die drahtgesteuerte Henschel Hs 293 Lenkwaffe entwickelten, um die bekanntesten Beispiele moderner Waffen aufzuzeigen, experimentierten die meisten Nationen mit fortgeschrittenen Designs normaler frei fallenden Bomben oder ungelenkter Raketen.
Im Jahre 1942 hatte die USAF die steigenden Verluste der RAF in Deutschland mit großer Sorge beobachtet. Es wurde ganz klar, dass die deutschen Flak eine große Gefahr für die alliierten Bomberflotten war. Die B17-Verbände, die die Hauptlast der Tagangriffe zu tragen hatten, würden stetig mehr und mehr Flak begegnen, je weiter sie sich in deutsches Territorium vorwagten. So entstand die Idee eines Gleitbombe. Da die B17 und B 24 nicht über dem Flak-Feuer drüberweg fliegen konnten, (die B-29 Superfortress sollten dieses Problem zu lösen versuchen), sollten die Bomber ihre Bombenlast außerhalb der Flak-Konzentrationen absetzen können, um die Verluste an Menschen und Material gering zu halten. Anders als die deutschen Waffensysteme, die als Präzisionswaffen entwickelt waren, vor allem gegen Schiffe, war das US-Waffensystem als Abstandswaffe gedacht.
Anfang 1941 gestartete Versuche mit Gleitbomben haben gezeigt, dass eine Waffe, die aus dem Bomber abgeworfen wurde und dann auf das Ziel gleiten konnte in der Tat möglich war.
Verschiedene Arten wurden in Angriff genommen, sowohl Radio- und TV-kontrollierte Systeme, die zwar als präzise Waffensysteme angesehen wurden (wie die deutschen Systeme), aber sehr komplex waren. Man argumentierte jedoch gegen eine Entwicklung dieser Gleitbomben, da diese Systeme zu viel Entwicklungszeit benötigen würden, um innerhalb einer kurzen Zeitspanne zur Verfügung zu stehen.
So wurde die Aeronca GB 1 geboren.



Die GB 1, wie das Bild zeigt, war eine wirklich einfache Waffe. Ein schlichtes Segelflugzeug wurde mit einer Standard 500 oder 1000-Kilo-Bombe ausgestattet. Das Flugzeug hatte eine Spannweite von 3,66 m und wurde mit Holzflügeln und einem Stahlrohr-Hauptholm aufgebaut, die mit dem Rahmenrumpf verschraubt wurden, die in einen Doppelausleger übergingen und in einem Doppelleitwerk endeten. Eine fertige GB1 wog 1228 Kilo . Die Gleitgeschwindigkeit betrug ca. 370 km/h. Die Reichweite nach einem Abwurf aus 15.000 Fuß (4572 m) Höhe war etwa 32 km, ausreichend Abstand zu jedweger Flakbatterie.

Neben seinem Sicherheitsabstand hatte die Gleitbombe einen weiteren Vorteil aufgrund der flachen Flugbahn, die es wahrscheinlicher machte, dass sie die Seite eines Gebäuden trefen konnte. Senkrecht stürzende Bomben schlugen eher auf dem Boden auf und rissen tiefe Krater anstatt an Gebäuden großen Schaden anzurichten.

Gezielt wurde vom Bombenschützen im Bomber, indem das Flugzeug auf das Ziel ausgerichtet und dann die Winddrift berechnet und eingegeben wurde, die dann der Bomber selbst auszugleichen hatte. Um die Stabilität zu gewährleisten wurden Querruder installiert, die von einem Autopiloten gesteuert wurden.

Im Jahr 1943 wurde die GB 1 mit einer B17 E getestet, die zwei Gleitbomben unterm Rumpf tragen konnte. Die GB 1 konnten getrennt oder gemeinsam abgeworfen werden.
 


Im September 1943 war alles bereit für den scharfen Einsatz. 40 mit GB1 ausgestattete B17 landeten am 29. September in England. Sie wurden der 41st combat bomb wing der 8th’s 3 bombardment division eingegliedert.
Aber bei der Ankunft entschieden sich die Kommandeure dazu, dass, obwohl die Waffe aus der Ferne eingesetzt werden konnte, ihr die Präzision für Tagesangriffe fehlte. Zu diesem Zeitpunkt waren außerdem die Jäger die Hauptgefahr für die Bomber der 8ten Luftflotte und Abstandswaffen gegen Flakbatterien erschienen weniger wichtig. Somit wurden die GB 1 eingelagert.
Im Jahr 1944 waren die Jagdangriffe kaum mehr eine Gefahr
, und die Versuchung, die GB 1 im Einsatz zu testen wurde wieder größer. Am 28. Mai griff die
41st special combat wing den Rangierbahnhof in Köln an. Über 60 B 17 flogen bei klarem Wetter mit guter Sicht das Ziel an. Kilometerweit war die Sicht klar und das Ziel leicht erkennbar sowie gerade noch außerhalb der Flakfeuerreichweite konnten von 54 B 17 108 GB 1 abgeworfen werden.


Ein Teil der Mission war ein Erfolg: keine B17 wurde vom Flakfeuer getroffen. Aber die GB 1 zeigte sehr schlechte Treffergenauigkeit und nur wenige Treffer in der Nähe des Rangierbahnhofs konnten erzielt werden. Viele trieben weit ab oder glitten mehr oder weniger weit als die Bombenschützen berechnet hatten.


Auch wenn keine Bomber durch Feindfeuer beschädigt wurden war die GB 1 letztendlich ein Fehlschlag.

Trotzdem wurden mehr als 1000 GB 1 später über dem Reich abgeworfen.

Die GB 1 erwies sich trotz dem Abwurf außer Reichweite von Abwehrwaffen ohne Steuermöglichkeit bei
Tageslichtangriffen als nutzlos.

2 weitere Versionen, die im Krieg getestet wurden, sollten genau dieses Problem beheben.

Während die GB1 immer noch auf ihren ersten Einsatztest wartete, wurde die GB 8 gebaut. Sie trug einen Funkempfänger und 5 rückwärtige Lampen hinter der Flügelvorderkante montiert, so dass die Bombenschützen sie ins Ziel lenken konnten (ähnlich wie die Signalleuchten der Fritz X Gleitbombe und der Henschel Hs 293 Raketenbombe).



Es wurde im Jahre 1945 gegen die E Boot Stifte in Le Havre und La Pallice, und während Genauigkeit war irgendwie besser, es war immer noch keine Superwaffe eingesetzt. Wie die deutschen Hs 293 Waffe, benötigt er die Start-Ebene langsam und das Niveau zu halten, während in der Bombe zu führen.

Eine andere Version, die GB 4, hatte eine kleine TV-Kamera in der Nase, die ein Bild zurück zum Bombenschützen sendete. Es war zwar eine gute Idee, aber die Unzuverlässigkeit der Kamera und das unscharfe Bild machten die GB 4 zu einem Waffensystem , das nur bei den besten Wetterbedingungen verwendet werden konnte. Nur wenige wurden im Einsatz verwendet.

Während die Gleitbomben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Krieg hatten, ähnlich wie ihre wesentlich komplexeren Vertreter auf deutscher Seite, zeigten sie den Weg in die Zukunft, wo Gleitbomben und Lenkwaffen während des Kalten Krieges enorme technische Sprünge nach vorn machten.

Quellen:
Kenn C. Rust "The Bomb which diden't quite"- Flying Review April 1963  

 

Supermarine S.6B - Airfix 1/72

Bei der Supermarine S.6B handelte es sich um einen Einsitzer mit zwei Schwimmern, das in zwei Exemplaren vom Konstrukteur Reginald Joseph Mitchell des Flugzeugherstellers Supermarine gebaut wurden. Die S.6B war eine Weiterentwicklung der Supermarine S.6 und mit einem deutlich stärkeren Motor ausgerüstet.
Der Wettbewerb fand am 13. September 1926 am Calshot Spit (Southampton Water, Großbritannien), statt. Eine der beiden S.6B nahm als einziges Flugzeug am Rennen teil, so dass zum Erreichen des ersten Platzes das Abfliegen der Strecke ausreichte. Der Pilot, Flight Lieutenant H.R.D. John Boothman, erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 547,31 km/h – die höchste bislang bei der Schneider-Trophy.
Am 9. September 1931 flog der Pilot Flight Lieutenant H.R.D. G. H. Stainforth mit der gleichen Maschine und einem auf 2550 PS verstärktem Motor 655,8 km/h (407,5 mph), den damaligen Weltrekord für Flugzeuge überhaupt.
Die beim Bau der Supermarine S.6B gewonnenen Erkenntnisse führten schließlich zur Entwicklung der Supermarine Spitfire mit ihrem Rolls-Royce-Merlin-Motor.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Supermarine_S.6B


  

















 

Spad 13 - Revell 1/72

Nach dem Erstflug am 4. April 1917 kam es unverzüglich zu Bestellungen durch die Aéronautique Militaire, und bereits Ende Mai 1917 waren die ersten S.XIII im Fronteinsatz zu finden.
Die S.XIII zeigte im Einsatz bestechende Fähigkeiten, so dass ca. 10.000 Maschinen bestellt waren, allerdings wurden mangels Bedarfes die restlichen Lieferungen bei Kriegsende storniert.
Die S.XIII wurde an 80 Staffeln der französischen Fliegertruppe geliefert, daneben u. a. auch an Escadrille 10 der belgischen Aviation Militaire, elf Squadriglie der italienischen Aeronautica Militare, darunter die Squadriglie 77a und 91a, die No. 23 Squadron des britischen Royal Flying Corps und an 16 Aero-Squadronds des United States Army Air Service in Frankreich. Die USA verfrachteten 435 ihrer 893 beschafften SPAD S.XIII nach Amerika und behielten sie noch bis 1920 im Dienst, wo sie mit 180 PS starken Wright-Hispano E Motoren ausgerüstet wurden.
Die erfolgreichsten alliierten Kampfflieger auf der SPAD S.XIII waren René Fonck, Georges Guynemer, Léon Bourjade, Charles Nungesser, Jean Chaput, Ernest Maunoury, Francesco Baracca und Eddie Rickenbacker.
Insgesamt wurden 8.472 Exemplare dieses Typs gebaut. Viele Maschinen wurden nach dem Krieg nach Belgien, Japan, Polen und in die Tschechoslowakei exportiert. Sechs SPAD XIII C.I sind erhalten geblieben.

 Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/SPAD_S.XIII