Samstag, 4. Juni 2016

Hannover CL.IIIa - Airfix 1/72

Die Hannover CL.II-V waren Schlachtflugzeuge der deutschen Fliegertruppe im Ersten Weltkrieg.

Die ersten CL.II kamen ab Spätsommer 1917 an die Front, im Februar 1918 standen 295 Maschinen im Einsatz. Die CL.IIIa folgte ab März/April 1918.

Die Maschinen bewährten sich sofort: Die gute Sicht des Piloten nach vorn und die durch das kompakte Heckleitwerk und die schmaleren Unterflügel verbesserte Sicht und das größere Schussfeld des Beobachters erhöhten den Gefechtswert der Maschine im Luftkampf, dazu kamen robuste Bauweise und extreme Wendigkeit: Der Radius im Kurvenflug, wichtig im Luftkampf auf nächste Nähe, ließ sich mit dem der alliierten Jagdflugzeuge vergleichen. Die große Gipfelhöhe erleichterte den Einsatz als Begleitjäger, der unter ihm fliegende schwerere Bomber oder Aufklärungsflugzeuge überwachen konnte.
Vor allem aber kam die von den Briten „Hannoverana“ genannte Maschine in der Deutschen Frühjahrsoffensive 1918 zum Einsatz, wo sie gemeinsam mit den Halberstadt CL.II und den Junkers J.I im Tiefstflug feindliche Bodentruppen mit MG-Feuer und Handgranaten angriffen, für deren Aufnahme neben dem Beobachterstand an beiden Rumpfseiten längliche Halterungen angebracht wurden.
Nach dem Krieg gelangten mindestens 14 Maschinen, davon acht von L.F.G. gebaute, nach Polen und wurden von der polnischen Luftwaffe eingesetzt. Die Firma CWL (Centralne Warsztaty Lotnicze) in Warschau baute mindestens drei weitere nach, die alle Austro-Daimler-Motoren erhielten.























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen