Montag, 28. September 2026

De Havilland DH.100/113/115 Vampire (Diorama) - NOVO 1/72

Die De Havilland DH.100/113/115 Vampire (ursprünglich auch: Spidercrab) ist ein einstrahliges Kampfflugzeug des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company. Es war zwar noch in der Endphase des Zweiten Weltkrieges einsatzbereit, nahm aber nicht mehr an Kampfhandlungen teil.

Insgesamt wurden für zahlreiche Abnehmer 4400 Maschinen gebaut, davon etwa 1100 in Lizenz. Vampire blieben in Großbritannien bis 1955, als Schulflugzeug bis 1966 (in der Schweiz bis 1990) im Einsatz. In den 1950er Jahren flogen sie auch bei Einheiten der RAF Germany. 

Die Entwicklung begann zunächst als Experimentalflugzeug im Sommer des Jahres 1942 gemäß der Spezifikation E.6/41. Der Erstflug des Prototyps mit dem Kennzeichen LZ548/G fand am 30. September 1943 statt und wurde von Geoffrey de Havilland jun. durchgeführt. Die Flugerprobung verzögerte sich, als das einzige verfügbare Triebwerk in die USA gesendet werden musste, um das beschädigte einzige dortige Triebwerk der Lockheed P-80 zu ersetzen. Aufgrund der Auslastung von de Havilland mit anderen Flugzeugtypen verzögerte sich die Serienfertigung zusätzlich, sodass die erste Maschine der Produktionsserie Mk I erst im April 1945 zu ihrem Erstflug startete.

Die Maschine zeigte sehr gute Flugleistungen und Flugeigenschaften. Als erstes britisches Modell erreichte sie eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 Meilen pro Stunde (etwa 806 km/h). Am 3. Dezember 1945 landete und startete der Testpilot Eric Melrose Brown sie als erstes strahltriebwerksgetriebenes Flugzeug von einem Flugzeugträger (HMS Ocean). 1948 erreichte sie mit 18.119 m einen neuen Höhenrekord.

Ausgehend von den positiven Versuchen wurde für den Fleet Air Arm mit der DH.100 Mk.5 Sea Vampire eine spezielle Version entwickelt. Neben ihrer Rolle als Jagdflugzeug konnte die Sea Vampire auch als Bodenangriffsflugzeug verwendet werden.

Die DH.113 war ein 1949 entstandener, ursprünglich für Ägypten bestimmter zweisitziger Nachtjäger mit entsprechender Radarausrüstung. Auf dieser Basis entstand das Trainingsflugzeug DH.115.

Die letzte hergestellte Version war das Schulflugzeug DH.100 Mk.11 oder eben DH.115, das ab 1950 zum Einsatz kam und von dem über 600 Stück produziert worden sind. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.100_Vampire

Videos: de Havilland Vampire - first look 

             RNZAF Vampire Display Team 1964

 

Der alte Novo-Kit ist gar nicht mal soo schlecht wie ich befürchtet hatte. Gut - alle Detaillierungen sind erhaben dargestellt, aber da es nicht zu viele sind, kann man die wunderbar nachgravieren. Die Paßgenauigkeit ist OK - hie und da muß etwas nachgearbeitet werden, aber für so einen alten Bausatz geht das in Ordnung. Das Cockpit ist - der damaligen Zeit angepasst - sehr spartanisch und da kann man sich richtig austoben. Von Karaya habe ich das Rolls Royce NENE Triebwerk als Resinbausatz, das hier unbedingt in die (spätere) Vampire eingepasst werden sollte. Dazu mußte der Rumpf des kleinen Kämpfers ganz schön zerrupft werden. Rippen wurden auf die Innenseiten eingraviert, die kleine Fronthaube sowie alle Heckteile ausgesägt und die jeweiligen Innenleben eingebaut. Meine Maschine flog 1949 und hatte noch die Kriegstarnung, während die meisten Einsatzmaschinen einen silbernen Aluanstrich erhielten. Da die Vampire - ähnlich der Mosquito - viele Holzkomponenten besaß, sollte der Aluanstrich wohl vortäuschen, daß es sich um ein Ganzmetallflugzeug handelte. Vom AIRFIX Recovery Set kam dann für das Diorama noch ein Cole Crane hinzu, der eine typische Ende des Krieges Tarnung erhielt, die man 1943 eingeführt hatte (anstatt dem RAF.Blau) und die bis in die 50er Jahre beibehalten wurde. Spätere ColeCranes waren dann einfarbig Olivgrün getarnt. 


 









































 

Freitag, 18. September 2026

Blohm & Voss BV P.208.03 Diorama - CMK resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 
    

Die Blohm & Voss P 208 war eine Studie eines einsitzigen deutschen propellergetriebenen Jagdflugzeugs aus dem Jahr 1944.  


Die Entwicklung des Flugzeugs begann 1944 – zu einem Zeitpunkt, als eigentlich schon das Zeitalter der Strahlflugzeuge angebrochen war. Da Strahltriebwerke jedoch noch nicht die erforderliche Leistung erbrachten, entschied man sich bei Blohm & Voss, doch noch einen Jäger mit Kolbenmotor zu entwerfen. Das Projekt wurde dabei so ausgelegt, dass es ohne weiteres auf Strahlantrieb umgerüstet werden konnte (es wurde später unter der Bezeichnung Bv.P. 212 als strahlgetriebenes Jagdflugzeug weiterentwickelt). So erfolgte der Einbau des Motors im Heck mit einem ohne Wellenverlängerung angebrachten Schubpropeller. Seiten-, Höhen- und Querruder waren an den Tragflächenenden montiert, wodurch die Leitwerkswirksamkeit um 100 % verbessert wurde. Um der Belastung durch das Leitwerk gewachsen zu sein, waren die Tragflächen in Stahlschalenbauweise gefertigt.

Verschiedene Varianten wurden entworfen und ein MockUp von je Bv.P.208 und Bv.P.212 wurden noch ersstellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blohm_&_Voss_P_208

Video: Blohm & Voss P 208, Germany’s Futuristic WW2 Fighter  

              

 
Ein einzigartiges Modell, aus Resin (Epoxydharz) gegossen, das in jeder Vitrine sofort auffällt. Es macht Sinn, Kleinserien-Kits aus Resin zu gießen, denn die Herstellungskosten halten sich so in Grenzen und schießen nicht explosionsartig in die Höhe, wie bei Kleinserien-Spritzguß-Bausätzen. Der Nachteil liegt aber auf der Hand: leider kann Resin nie komplett blasenfrei gegossen werden, was oft pockennarbige Oberflächen ergibt. Zudem ist eine Paßgenauigkeit selten gegeben und "Nacharbeiten" sind immer vonnöten. Schleifen, Spachteln und wieder Schleifen sind da an der Tagesordnung. Trotzdem bleiben bestimmte Mängel kaum auszumärzen und man erkennt die Ungenauigkeiten leider stets. Das P.208 von CMK ist im Vollguss erstellt - das heißt: schwerer Vollgußrumpf mit angegossenen Tragflächen. Da Resin wärmeempfindlich ist kann man selten leichte Verformungen ausgleichen. Das Cockpit wurde ausgespart und eine leidlich passende Ummantelung soll die spartanisch gehaltene Inneneinrichtung verbergen. Gerade im Cockpitbereich hat man hier jede Menge Spielraum für Nachdetaillierungen. Ich habe das Vollgußheck allerdings aufgebohrt und jede Menge Material ausgefräst, da das Modell sonst massiv hecklastig wird und kaum zum Stehen gebracht werden kann. Manchmal hat man Glück und erwischt "weiches" Resin, wobei man Blechstöße und Nieten einarbeiten kann - bei diesem Modell leider fast unmöglich. Es macht trotzdem Spaß diesem Projekt Leben einzuhauchen und so habe ich das Modell - nachdem das erste Flugzeug im Museum ausgestellt wird - auch ein zweites Mal gebaut, um es in einem Diorama bei Modellbauausstellungen zeigen zu können.
 
Fazit: 
. . . nichts für Anfänger und auch für Erfahrene nichts für schwache Nerven. Wer aber seinen handwerklichen Level erproben, verfeinern und perfektionieren will - für den ist dieses Modell genau richtig. 
 
Das Diorama wurde schlicht gestaltet: ein Brotzeitbrettchen als Basis, mit Karton beklebt, Kanten für die Betonplatten mit dem Messer eingeritzt und lackiert. Der Hintergrund ist eine mit Karton beklebte Holzplatte. Der Karton wurde ebenfalls mit dem Bastelmesser eingeritzt, um eine Holzbrettstruktur zu erhalten. Das Hallendach ist nur angedeutet und ist im Prinzip ein in Holzstruktur geritzter Plastikstreifen.
Die Hangartüren wurden nach einem Originalbild eines getarnten Hangars lackiert und mit einem sanften Washing gealtert. Zwei aus Gips gegossene Fässer sowie ein aus Latex gegossener "kaputter" Reifen (kann man herrlich mit Latex formen) sind in der linken Ecke zu finden. Zwei aus Gips gegossene DB 605 Motoren auf Transportwägelchen stehen hinter dem Modell. Die Figuren sind von Airfix und Temu und das Kettenkrad, das gerade angehängt wird, stammt von S-Model. Die Wartungsplattform stammt ebenfalls von Temu, wurde aber umgestaltet, da die Handläufe viel zu dick und unrealistisch waren. 
 




































 
Die Modelle der Blohm & Voss Bv.P.208.03 kann man hier finden: