Die
Hawker Hurricane ist ein britisches einsitziges Jagdflugzeug aus den
1930er und 1940er Jahren, das von Hawker Aircraft Ltd. für die Royal Air
Force (RAF) entworfen und überwiegend auch von diesem Unternehmen
gebaut wurde. Während
der Luftschlacht um England im Jahr 1940 stand sie in der öffentlichen
Wahrnehmung im Schatten der Supermarine Spitfire; dennoch war die
Hurricane für 60 % der Verluste verantwortlich, die die Luftwaffe in
diesem Feldzug erlitt, und kam auf allen wichtigen Kriegsschauplätzen
des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz.
Das
Foto zeigt das Nachfolgeflugzeug meines Modells und ist eine Hawker
Hurricane Mk.IIC - Vorbild für mein Modell war dieses Bild:
Die
Hurricane wurde in mehreren Varianten weiterentwickelt: als Abfangjäger
für Bomber, Jagdbomber, Flugzeug zur Luftnahunterstützung sowie als
reiner Jäger.
Auch nach der Luftschlacht um England blieb die Hurricane im Einsatz; während des „Blitz“ im Jahr 1941 war sie der wichtigste einsitzige Nachtjäger des Fighter Command. Flight
Lieutenant Richard Stevens erzielte 1941 auf der Hurricane 15 Abschüsse
von Bombern der Luftwaffe. Als im Jahr 1942 die Mk.II in das Geschehen
eingriffen wurden alle verbliebenen Hurricane Mk.I an die Fliegerschulen
abgegeben, wo sie bis Kriegsende ihren Dienst versahen. Die mit
Maschinenkanonen bewaffnete Mk.IIc kam auch in weiter entfernten
Gebieten zum Einsatz, etwa bei nächtlichen Störangriffen über dem
besetzten Europa. Flight Lieutenant Karel Kuttelwascher von der No. 1 Squadron erwies sich als der erfolgreichste Pilot mit 15 bestätigten Abschüssen von Luftwaffe-Bombern. Ebenfalls
1942 wurden zwölf Nachtjäger des Typs Hurricane II C(NF) gefertigt, die
mit einem vom Piloten bedienbaren Mark-VI-Abfangradar ausgestattet
waren. Nach
einem kurzen Einsatz bei den Staffeln No. 245 und No. 247 der RAF, bei
dem sich die Maschinen als zu langsam für Operationen in Europa
erwiesen, wurden sie nach Indien verlegt, um dort bei der No. 176
Squadron der RAF an der Verteidigung von Kalkutta mitzuwirken. Ende Dezember 1943 wurden sie aus dem Dienst genommen.
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Hawker_Hurricane
Videos: Was The Hawker Hurricane A Good Nightfighter?
Black Hurricane. A rare look at the BBMF’s Hawker Hurricane in its striking black night-fighter scheme
Battle of Britain Memorial Flight

Die
neue Hawker Hurricane von Airfix setzt ganz neue Maßstäbe in Punkto
Qualität und Detaillierung. So ist nicht nur ein voll detailliertes
Cockpit enthalten, sondern auch eine hervorragende
Fahrwerkschachtausstattung und sogar die Option ist gegeben, eine ganz
frühe Mk.I mit Zweiblattpropeller zu bauen. Die Räder kann man
eingezogen oder ausgefahren darstellen, wobei die Reifen für den Stand
bereits abgeflacht sind. Ich bin begeistert von diesem Bausatz, habe
aber natürlich ein bisschen mehr Detaillierung hinzugefügt, wie
Bremsleitungen und Verkabelungen. Der Decalbogen ist auch ganz gut
gemacht, doch sollte Airfix davon absehen das Instrumentenbrett in
schwarz/weiß zu drucken - das ist leider immer noch Oldstyle und schaut
nicht gut aus. Ich habe mir deshalb ein Panelfoto einer echten Hurricane
in den Maßstab 1/72 runterscaliert und als Decal ausgedruckt. Das wirkt
gleich viel besser, ist aber im fertigen Modell kaum zu sehen. Des
Weiteren habe ich die Landeklappen ausgeschnitten, im ausgefahrenen
Zustand wieder angeklebt und sie - dem Original entsprechend - mit
Rippen versehen. Auch die Radio-Zugangsklappe habe ich ausgeschnitten
(für eine Diorama-Darstellung) und in diesem Bereich den Innenraum
ausgestaltet.
Ich
hatte in meinem Fundus Fotos von Hurricanes, die einen sehr
abgeflogenen Eindruck machten und - gerade im Motor- &
Flügelwurzelbereich - massive Farbabplatzer hatten. Um dies entsprechend
darzustellen versuchte ich es einmal mit Sandchipping. Die Bereiche, wo
gechippt werden sollte, wurden mit Alufarbe unterlegt. Nach dem
Trocknen wurden verschiedene Bereiche mit Wasser bepinselt und Sand
aufgestreut. Der Sand saugt das Wasser auf und haftet so auf dem Modell.
Nun kann man das Modell lackieren. Nach dem Trocknen der Farbe kann man
problemlos den feinen Sand "abrubbeln" und erhält ein - wie ich finde -
für diesen Maßstab tolles Chipping-Ergebnis.
Da ich die Hurricane mit einem Diorama aufwerten wollte - wirkt ja doch immer gleich anders als ein einzeln stehendes Flugzeug - begann ich mit der Bodenplatte. Erst einmal Grasmatte aufkleben und in nicht mehr ganz so frischen - verdreckten - Grastönen neu gespritzt. Dazu kam eine kleine Holzplatte als Hintergrund, die ich mit einem typischen britischen Airfield-Look bemalte. Ein Starterwagen wird bereitgestellt während der Pilot und zwei Mechaniker das Funkgerät überprüfen und neu einstellen. Vielleicht muß ja auch was ausgetauscht werden . . .