Donnerstag, 16. April 2026

1896 Fahrrad-Rikscha - Temu (Cao Xiaoling) - 1:12

Ein Fahrradtaxi, auch Fahrradrikscha, ist ein Fahrrad, das zum Transport von Passagieren oder Gütern von Fahrradkurieren eingesetzt wird. Im Gegensatz zur traditionellen Rikscha wird eine Fahrradrikscha nicht vom Fahrer gezogen, sondern durch sein vorgebautes Fahhrad durch Pedalieren vorangetrieben.

 

Sehr bald mit dem Aufkommen der ersten Fahrräder entwickelte sich der Wunsch, nicht nur sich selbst, sondern auch eine zweite Person damit zu befördern. Zuerst transportierten Radfahrende wohl ihre Kinder (und Gepäckstücke). Da diese Art des Personentransports umweltfreundlich ist, in verkehrsreichen Innenstädten außerdem eine schnellere Fortbewegung ermöglicht, kam bereits um 1900 der Personentransport als bezahlte Dienstleistung auf. Die Transportfahrzeuge erhielten in Anlehnung an bekannte Fortbewegungsmittel die Bezeichnung Fahrrad-Droschke. Vor allem nach 1945 verbreitete sich weltweit das Fahren von Personen gegen Entgelt. Daraufhin bürgerte sich im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung Fahrradtaxi ein. Fotografen aus Berlin haben Fahrradtaxis im vom Krieg gezeichneten Stadtzentrum dokumentiert: In der NBI aus dem Jahr 1971 ist ein solches Gefährt, ein zweirädriger selbstgebauter Anhänger mit Sitzbank, der mittels einer starren Stange am Rahmen eines gewöhnlichen Fahrrads befestigt wurde, abgebildet. Das Bild trägt die Unterschrift: „Ein früher Vorläufer der heutigen ‚Wolga‘-Taxen: Das Fahrradtaxi, Baujahr 1945, am zerbombten Alexanderplatz.“ 

Am populärsten ist das Fahrradtaxi in Ostafrika, wo es Bodaboda genannt wird. Der Passagier sitzt hinter dem Fahrer auf einem gepolsterten Rücksitz auf dem Gepäckträger. In den meisten Ländern ist dieses Standard-Fahrradtaxi (zwei Erwachsene auf einem Fahrrad) nicht zugelassen. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts werden in den größeren Städten allerdings fast nur noch Motorradtaxis eingesetzt.

In vielen größeren Städten gibt es Fahrradtaxis zu touristischen Zwecken, oftmals gibt es jedoch eine Winterpause. Die Fahrradtaxis werden meist für Stadtrundfahrten oder kurze bis mittlere Zielfahrten eingesetzt. Optisch wird zwischen Front- und Heckladern unterschieden. Manche Anbieter haben ihre Fahrzeuge aufwendig gestaltet und fallen durch ein lokales Branding auf. Jedes Fahrradtaxi kann jährlich eine Strecke von etwa 10.000 Kilometern zurücklegen. Weiterhin können Fahrradrikschas in manchen Orten ausgeliehen werden, was für besondere Anlässe, wie Hochzeiten, genutzt wird.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradtaxi

Videos: heritagetransportmuseumindia

             Mit Fahrradrikscha durch Dehli  

 

Dieser nette kleine Bausatz überrascht durch liebevolle Details. Es ist ein sog. Schraubbausatz, da er nicht geklebt wird, sondern mit Schrauben zusammengehalten wird. Natürlich kommt er aus Asien - ich vermute mal China - und ist für nur wenig Geld zu haben. 

Die Basis bildet ein Metallrahmen, an den sämtliche vorlackierte Teile angebaut werden. Ich ließ es mir nicht nehmen, diese kleine Rikscha nachzudetaillieren. Leider fehlte in meinem Bausatz ein Pedal, das ich aber scratch nachbaute und es nun (kaum mehr) auffällt, wenn man's nicht extra erwähnt. 















Mittwoch, 15. April 2026

Triceratops (Diorama Set) - Tamiya - 1/35

Triceratops (von altgriechisch τρεῖς treis ‚drei‘, κέρας kéras ‚Horn‘ und ὤψ ōps ‚Antlitz‘; wörtlich also „Dreihorngesicht“) ist eine Gattung von Vogelbeckensauriern (Ornithischia) aus der Gruppe der Ceratopsia. Die Typusart Triceratops horridus, nachfolgend meist nur Triceratops genannt, ist einer der größten Vertreter der Ceratopsidae, die durch ihre Hörner und ihren Nackenschild charakterisiert waren, und einer der bekanntesten Dinosaurier überhaupt. Triceratops lebte am Ende der Oberkreide im heutigen Nordamerika. 

 

Zwar ist Triceratops einer der am häufigsten gefundenen Ceratopsidae, allerdings gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern keine bone beds („Knochenlager“). Das sind Massenablagerungen von dutzenden, manchmal sogar tausenden Individuen. Diese Massenablagerungen gelten als Hinweis, dass einige Arten zumindest einen Teil des Jahres Verbände mit Artgenossen bildeten. Aufgrund der fehlenden Massenablagerungen von Triceratops sind keine Aussagen über das Sozialverhalten möglich.

Die Zähne von Triceratops waren mit den senkrechten Okklusionsflächen für eine schneidende, nicht aber mahlende Bewegung ausgerichtet. Das Kiefergelenk saß tiefer als die Zahnreihe, der Muskelfortsatz (Processus coronoideus) am Unterkieferast war vergrößert und bot den Ansatzpunkt für eine vermutlich sehr kräftige Kaumuskulatur. All das deutet auf eine hohe Beißkraft dieser Tiere hin. Die schmale, zugespitzte Schnauze, die Triceratops mit allen Ceratopsia gemeinsam hatte, gilt gemeinhin als Anzeichen für eine selektive Nahrungsaufnahme. Sie dürfte eher zum Zupacken und Ausrupfen, nicht aber zum Abbeißen geeignet gewesen sein.

Da der Kopf nahe beim Boden gehalten wurde, haben die Tiere vermutlich vorwiegend krautige Pflanzen gefressen. Es ist auch denkbar, dass sie mit ihren Hörnern und Schnäbeln höhere Pflanzen heruntergebogen oder abgebrochen haben. Welche Pflanzen sie genau gefressen haben, ist allerdings nicht bekannt, denkbar sind Palmfarne, Palmen oder Farne.

Die Gattung Triceratops wurde 1889 von Othniel Charles Marsh erstbeschrieben, Typusart ist T. horridus. Zwar gab es seit den 1870er Jahren Funde von verwandten Gattungen (wie Agathaumas oder Monoclonius), diese waren jedoch bruchstückhaft und ließen keine Rückschlüsse auf das Aussehen dieser Tiere zu. Erst mit Triceratops und dem gleichzeitig entdeckten Torosaurus wurde die Gestalt dieser Tiere deutlicher. Fossilfunde sind aus den westlichen USA (Wyoming, Montana, South Dakota, North Dakota und Colorado) sowie aus Kanada (Alberta und Saskatchewan) bekannt.

Die Funde werden in die Oberkreide (spätes Maastrichtium) auf ein Alter von 68 bis 66 Millionen Jahre datiert. Triceratops zählt damit zu den letzten Dinosauriern. Am Ende der Kreidezeit ist er wie alle Nichtvogel-Dinosaurier ausgestorben.

John Scannella und John Horner kommen in einer Arbeit von 2010 zu dem Schluss, dass die Gattungen Torosaurus und Triceratops identisch seien, denn Torosaurus-Individuen seien lediglich ausgewachsene Individuen von Triceratops. Die Gattungen werden im Wesentlichen durch die unterschiedlichen Ausprägungen des Nackenschildes unterschieden, doch dessen Form und Größe verändert sich nach Scannella und Horner im Laufe des Lebens von Triceratops erheblich. Da es sich bei den beiden Gattungen also nur um unterschiedliche Wachstumsstadien desselben Ceratopsiden handelt und Triceratops die zuerst beschriebene Gattung ist, wäre nach der Prioritätsregel der Name Torosaurus nur noch ein jüngeres Synonym von Triceratops und nicht länger gültig (valide).

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Triceratops 

Videos : Kampf der Dinos: Wie gefährlich war der Triceratops? | ZDFinfo Doku 

              Dino Geheimnis: Lebte das Triceratops-Mädchen "Clover" allein? | Terra X 

              Kranker Triceratops | Jurassic Park | Screen Schnipsel 

              The Lost World: Jurassic Park [1997] - Triceratops Screen Time 

 

 
Das Triceratops Diorama Set von Tamiya - so alt es auch ist - gibt eine sehr gute Darstellung der Urzeit wieder. Es macht Spaß dies zu bauen und zu gestalten - es gibt einige "versteckte" Tiere zu sehen und es macht Freude, wenn man Andere danach suchen lässt. Schwer zu bauen ist dieses Set nicht - einfache Teile, die gut zusammenpassen und nur wenig Nacharbeit erfordern. Etwas anspruchsvoller sind dann aber die Pflanzen aus grünem Krepp-Papier, das für Ungeübte doch etwas knifflig werden kann. Die Grundplatte bietet auch einen kleinen Seerand, in dem sich Fische und Echsen - ja sogar ein Frosch - tummeln. Alles in Allem ein gelungenes Modellbauset, das ein hervorragendes Ergebnis verspricht. So etwas würde man sich öfter und vor Allem MEHR wünschen. Revell kann sich da mal eine ganz dicke Scheibe davon abschneiden und sich ein Beispiel nehmen, wie es sein sollte.  
 























 

 

Dienstag, 14. April 2026

Tyrannosaurus Rex - Revell Monogram 1/25 - Jurassic Park Series

Tyrannosaurus (Latinisierung von altgriechisch τύραννος týrannos [„Herrscher, Despot“] sowie σαῦρος saúros [„Echse“]) ist eine Gattung bipeder, fleischfressender Dinosaurier aus der Gruppe der Theropoda.

Die Typusart ist Tyrannosaurus rex, nach Duden Tyrannosaurus Rex, häufig mit T. rex, auch T-Rex, abgekürzt. Diese Art ist als bekanntester Dinosaurier ein fester Bestandteil der Populärkultur. Eine 2022 veröffentlichte und in Fachkreisen kontrovers diskutierte Studie stellte aufgrund der hohen anatomischen Variabilität von Tyrannosaurus-Funden die zwei weiteren Arten Tyrannosaurus imperator und Tyrannosaurus regina auf. Im Jahr 2024 wurde mit Tyrannosaurus mcraeensis eine weitere Art beschrieben.

 

Fossilien des Tyrannosaurus rex fanden sich in verschiedenen Gesteinsformationen im westlichen Nordamerika, die auf die letzten drei Millionen Jahre der Kreidezeit datiert werden, also vor etwa 68 bis 66 Millionen Jahren (spätes Maastrichtium). Tyrannosaurus rex gehörte damit zu den letzten Nichtvogeldinosauriern, die bis zum Kreide-Tertiär-Massenaussterben existierten. Tyrannosaurus mcraeensis lebte 5–7 Millionen Jahre vor Tyrannosaurus rex.

Wie andere Tyrannosauriden auch war Tyrannosaurus ein bipeder (zweibeiniger) Fleischfresser mit einem massigen Schädel, welcher durch einen langen, schweren Schwanz ausbalanciert wurde. Im Verhältnis zu den langen und kräftigen Hinterbeinen waren die Arme von Tyrannosaurus klein, aber für ihre Größe ungewöhnlich kräftig. Sie zeigten lediglich zwei Finger, obwohl über einen möglichen rudimentären (zurückgebildeten) dritten Finger berichtet wurde. Mit einer Länge von bis zu 13 Metern, einer Hüfthöhe von vier Metern und einem Gewicht von 8,8 Tonnen war er der größte bekannte Tyrannosauride und einer der größten landlebenden Fleischfresser überhaupt, obwohl einige andere Theropoden ähnlich groß oder noch größer (allerdings zumeist graziler und leichter) waren. Als der bei weitem größte Fleischfresser seines Lebensraums stand Tyrannosaurus vielleicht als Spitzenprädator an der Spitze der Nahrungskette und jagte Hadrosaurier und Ceratopsier; allerdings vermuten einige Experten, dass es sich primär um einen Aasfresser handelte.

Bisher wurden mehr als 30 Exemplare von Tyrannosaurus identifiziert, darunter sind einige fast vollständige Skelette. Weiches Gewebe und Proteine wurden von mindestens einem dieser Funde beschrieben. Die vergleichsweise zahlreichen Funde erlaubten Studien über die Biologie dieses Tieres, einschließlich der Individualentwicklung und der Biomechanik. Zur Diskussion stehen des Weiteren die Fressgewohnheiten, die Physiologie und die mögliche Geschwindigkeit von Tyrannosaurus. Die Gesamtzahl aller jemals gelebt habenden Exemplare wird auf 2,5 Milliarden geschätzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannosaurus 

Videos: T-Rex auf der Spur! | Geheimnisse der Urzeitbestien 

             T. Rex: König der Fleischfresser - Ganze Folge | Jurassic C.S.I. 

             Angriff des T-Rex | Jurassic Park | Screen Schnipsel 


Einer der berühmtesten Dinosaurier ist auf jeden Fall der T-Rex. Hat man einmal ein T-Rex-Skelett im Museum gesehen, so imponiert schon alleine die schiere Größe - und nicht erst seit Jurassic Park flößt er jedem Betrachter einen gewissen Angstschauer ein - oder zumindest eine Gänsehaut. Revell hat im Rahmen des Film-Merchandise natürlich auch einen Tyrannosaurus Rex herausgebracht, obwohl es vorher schon Modelle dieser gefürchteten Echse gab, die aussahen, als kämen sie aus einem Stop-Motion-Film. Irgendwie hatte das nichts von einem "echten" Dino - es war also, um dem Film-T-Rex gerecht zu werden, notwendig, eine neue Modellform zu gestalten. Der T-Rex ist auch ganz gut gelungen, auch wenn die Teile schlecht zusammenpassen und Lücken sowie hässliche Klebenähte entstehen, die trotz intensiver Schleifarbeiten leider noch immer zu sehen sind. Die Basis - mit einem zerquetschten Auto drauf, kann man getrost in die Tonne treten - selbst mit viel liebevoller Arbeit kann man dieses primiv gestaltete Teil nicht zu einer ansehnlichen Basis formen. Ich gab meiner "Kuschelechse" deshalb eine neue - der Größe entsprechende - Grundplatte und bemalte einen Hintergrund. Mit echten und unechten Pflanzen wurde großzügig gestaltet, und ein wenig Futter bekam mein T-Rex auch, das er aggresiv verteidigt. 
Fazit: Revell halt . . . man hätte daraus so viel mehr machen können - ewig schade. Es gibt auch andere Hersteller, die sich dem T-Rex angenommen haben (anderer Maßstab), es aber geschafft haben, ein wirklich anatomisch korrektes Abbild zu schaffen.