Montag, 8. März 2021

BAC Strikemaster Mk.80 - Matchbox 1/72

Die BAC 167 Strikemaster ist ein strahlgetriebenes Flugzeug, das zur Schulung und für Bodenangriffe vorgesehen ist. 

Die Geschichte der BAC Strikemaster beginnt Anfang der 1950er-Jahre, als die Royal Air Force (RAF) ein neues Schulflugzeug suchte, das die älteren Typen aus der Kriegszeit ersetzen sollte.

Die Firma Percival Aircraft konstruierte den robusten Tiefdecker Percival Provost mit Propellerantrieb und festem Fahrwerk und, damals noch selten, nebeneinander liegenden Sitzen für Lehrer und Schüler. So wurde ein Problem der älteren Typen wie der T-6 Texan/Havard gelöst: Die schlechte Sicht des Fluglehrers nach vorn. Angetrieben wurde das Flugzeug durch einen 550 PS/410 kW leistenden Sternmotor Alvis Leonides 126. Der Prototyp flog am 23. Februar 1950 zum ersten Mal und das Flugzeug wurde als Provost T.Mk. I von der RAF ab 1953, als Standardschulflugzeug in Dienst gestellt. Die Firma Percival wurde 1954 ein Teil der Hunting-Gruppe. Als die Produktion 1959 auslief, waren 491 Maschinen entstanden.

Nun war damals das Ausbildungssystem alles andere als logisch aufgebaut, denn der Flugschüler kam vom Propellerflugzeug sofort auf die Trainingsversion der de Havilland D.H.100 Vampire, einem ausgewachsenen aktuellen Kampfjet, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen. Bei Hunting reifte die Idee, ein Flugzeug zu bauen, das die Leistungslücke zwischen Provost und Vampire schließen konnte. Man nahm Flügel und Leitwerk der Provost und konstruierte den Rumpf so um, dass ein Strahltriebwerk (Armstrong Siddeley Viper) eingebaut werden konnte. Außerdem wurde ein einfahrbares Bugradfahrwerk eingebaut, das sehr kompakt sein konnte, da kein Propeller mehr große Bodenfreiheit verlangte. 

Die RAF bestellte im März 1953 zehn dieser Maschinen und das erste Flugzeug wurde am 26. Juni 1954 geflogen. Im Jahr 1955 wurde dieses Modell als Jet Provost T.Mk. I in Dienst gestellt. Dieses Muster erwarb sich bald einen guten Ruf wegen seiner Wirtschaftlichkeit und fast sprichwörtlichen Robustheit, welche den sowjetischen Konstruktionen in nichts nachstand. Im Laufe der Jahre wurden Flügelspitzentanks, stärkere Triebwerke, eine Druckkabine eingebaut und strukturelle Verstärkungen an den verschiedenen Versionen vorgenommen. Bei BAC, die Hunting-Gruppe war mittlerweile in diesem Konsortium aufgegangen, kam man auf den Einfall, die BAC 145, wie die Jet Provost nun bezeichnet wurde, zum Waffentrainer und für den Kriegsfall zum leichten Angriffsflugzeug auszubauen.

Ein Waffentraining war auch mit der Urversion stark eingeschränkt möglich. Das nun als BAC 167 bezeichnete Flugzeug hat zwei festeingebaute MG und Unterflügelstationen für eine Gesamtlast von 1360 kg, wurde nun Strikemaster getauft und entspricht der RAF-Version Jet Provost T.Mk. V. Die Royal Air Force hat den Namen Strikemaster nie benutzt. 

Dieser Typ wurde so für viele kleinere Luftwaffen die erste Wahl. Exportiert wurde das Flugzeug nach Ecuador, Kenia, Kuwait, Neuseeland, Oman, Singapur, Sudan und Saudi-Arabien. Die Flugzeuge von Oman haben nachweislich Kampfeinsätze geflogen und sich gut bewährt. Die RAF ersetzte die Jet Provost/Strikemaster Anfang der 1990er-Jahre durch die BAe Hawk. Für Details zur Verwendung der Jet Provost/Strikemaster in der Royal New Zealand Air Force siehe Royal New Zealand Air Force.

Die Strikemaster ist immer noch im Einsatz und wird heute von der British Aerospace, worin BAC aufgegangen ist, betreut. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/BAC_Strikemaster

Video: BAC Strikemaster Mk.88 Jet Trainer Display 














BAC English Electric T.55 Lightning - Matchbox 1/72

Die English Electric Lightning, später BAC Lightning, war ein zweistrahliger Abfangjäger des britischen Herstellers English Electric. Die Maschine wurde ab Ende der 1950er-Jahre bis 1988 von der Royal Air Force und arabischen Luftstreitkräften eingesetzt.  

Der Prototyp P.1A startete am 4. August 1954 zum Erstflug. Im Gegensatz zu damaligen NATO-Überlegungen hinsichtlich Mehrzweckkampfflugzeugen war die Lightning von vornherein nur als Abfangjäger konzipiert und fand auch nur als solcher Verwendung. Im Januar 1958 stellte das britische Luftfahrtmagazin Flight erstmals die P.1 als das „letzte bemannte Jagdflugzeug der R.A.F.“ mit einer Schnittzeichnung und Details zur Konstruktion der Tragflächen vor. „The English Electric Co., Ltd.“ veröffentlichte Ende August 1958 ein Bild im Flug mit weiteren Details und erstmals mit dem Namen „P.1B Lightning“.

Die Lightning erreichte dank ihrer kompromisslos schlanken Rumpfform mit stark gepfeilten Tragflächen ohne Grenzschichtzäune hervorragende Flugleistungen in Bezug auf Geschwindigkeit, Steigleistung und Gipfelhöhe. Die Querruder waren wie bei Deltaflügeln quer zur Flugrichtung an den Hinterkanten der Flächenenden angebracht.

Sie war das erste britische Jagdflugzeug, das mit dem Einsatz des Nachbrenners eine Geschwindigkeit von Mach 2 erreichte und eines der ersten Muster überhaupt, das ohne Nachbrenner über Mach 1 schnell fliegen konnte (sogenanntes Supercruise). Ihre Nachteile waren die geringe Einsatzreichweite und die knapp bemessene Bewaffnung. Bemerkenswert war, dass die beiden Strahltriebwerke übereinander im Rumpf angeordnet waren: So blieb das Flugzeug beim Ausfall eines Triebwerks ohne Maßnahmen des Piloten geradeausflugfähig. 

Die T.55 war eine doppelsitzige Trainervariante für die KAF & RSAF, basierend auf der T.Mk.5 8 Stück wurden neu gebaut und eine Maschine war eine umgebaute T.5 (die jedoch bereits vor ihrer Auslieferung abstürzte).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/English_Electric_Lightning

Video: The English Electric Lightning jet 


 











Tiger Meet 1996 - Dassault Mirage 2000 C - Italeri 1/72

Die Mirage 2000 ist ein französisches Mehrzweckkampfflugzeug, das vom Flugzeughersteller Dassault entwickelt und produziert wurde. Sie ist das Ergebnis einer langen Reihe von Kampfflugzeugen, die als Deltaflügler ohne separates Höhenleitwerk konstruiert wurden.  

 

Wie die meisten modernen Kampfflugzeuge ist die Mirage 2000 für Belastungen im Bereich zwischen −3g bis +9g ausgelegt. Wird diese Belastung überschritten, greift der Flugcomputer ein. Die finale Belastungsgrenze liegt bei 13,5g. Die größte Rollrate beträgt 270°/s und auch in der Längsachse kann die Position der Maschine sehr schnell verändert werden. Die Wenderate liegt bei 20 bis 30 Grad pro Sekunde. Aufgrund des Verhältnisses von Schubkraft zu Gewicht ist das Beschleunigungsvermögen relativ gering und der Mindestkurvenradius hoch. Die Wenderate in 1524 m Höhe beträgt bei Mach 0,5 14°/s, steigt bei Mach 0,9 auf 17°/s an und fällt bei Mach 1,2 auf 7°/s ab. In 9144 m bei einer Geschwindigkeit von Mach 0,9 liegt die Wenderate bei 7°/s und fällt bei Mach 1,6 auf 4°/s ab. Diese Leistungswerte sind für eine als Abfangjäger konstruierte Maschine durchaus sehr gut, können aber mit den Werten moderner, für den Kurvenkampf gebauter Maschinen vom Typ Eurofighter oder Rafale nicht mithalten. Die Maschine bleibt bis zu einer Geschwindigkeit von 74 km/h steuerbar, obwohl die für einen stabilen Flug erforderliche Mindestgeschwindigkeit bei 185 km/h liegt. Als Abfangjäger kann die Mirage 2000 nach dem Start innerhalb von vier Minuten auf 15.000 m steigen und Mach 2 erreichen.  

Diese erste einsitzige Basisvariante hatte ihren Erstflug im November 1982. Hiervon sind 136 Stück gefertigt und ausgeliefert worden. Die ersten 37 hatten ein Thomson-CSF-RDM-Radar sowie ein SNECMA-M53-5-Triebwerk. Die spätere Serie ist bereits mit dem neueren Thomson-CSF-RDI-Radar und SNECMA-M53-P2-Triebwerk ausgestattet worden. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Mirage_2000

Video: Dassault Mirage 2000 Red Flag (2013) 


 




















 




Sonntag, 7. März 2021

Klemm Kl 25 (L25) - Huma models 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Klemm L25 war ein Flugzeug der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH. Die Werksbezeichnung L25 wurde 1930 mit der Einführung der RLM-Bezeichnungen in Kl 25 geändert.  


Die L25 war eine Weiterentwicklung der Daimler L20, die, als Hanns Klemm sich 1926 selbständig machte, in Klemm L20 umbenannt wurde. Wie die L20 war dieses Flugzeug ein freitragender Tiefdecker in Holzbauweise und wurde 1927 unter der Verantwortung von Robert Lusser entwickelt. Wesentlicher Unterschied zur L20 war der Einsatz stärkerer Motoren, der eine Überarbeitung der Gesamtstruktur notwendig machte. Daneben wurde der nun abgerundete Rumpf komplett mit Sperrholz verkleidet, wodurch das Gewicht des Flugzeuges erheblich anstieg.

Je nach Modell lag die Abflugmasse zwischen 620 und 720 kg, die Spannweite variierte von 10,5 bis 13 Meter. Daraus ergibt sich eine Flächenbelastung von 32 kg/m² bei 650 kg Abflugmasse und ca. 36 kg/m² bei 720 kg. Die Abhebegeschwindigkeit lag je nach Ausführung zwischen 55 und 60 km/h, die Höchstgeschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h.

Im Verhältnis zu üblichen Flugzeugen dieser Zeit war die Klemm-Konstruktion sehr leicht. Nach einer Werbeschrift der Klemm-Werke brauchte die Maschine ca. 25 % der Motorkraft um die Kl 25 in der Luft zu halten, vergleichbare Doppeldecker benötigten dazu um 50 % der Motorleistung.

Die Kl 25 wurde zwischen 1928 und 1939 in etwa 30 verschiedenen und immer wieder verbesserten Ausführungen gebaut und mit Motoren von 32 kW/40 PS bis ca. 70 kW/95 PS ausgeliefert. Schon 1929 entstand die Weiterentwicklung Klemm L 26. Neben einigen Sondervarianten mit Schwimmern, Schneekufen und Stummelflügeln gab es mit der VL25 auch eine dreisitzige Variante, bei der die beiden Passagiere vorn saßen. Auch wurden mit einer Klemm Kl 25 die Personenbehälter auf den Tragflächen getestet und es entstand zum Testen der Machbarkeit das erste Zwillingsflugzeug, aus dem die berühmte Heinkel He 111 Zwilling entstand. Insgesamt wurden etwa 600 Exemplare gebaut. Sie war das erste deutsche Standardschulflugzeug und wurde schon während des Zweiten Weltkriegs ausgemustert und zum großen Teil verschrottet, so dass heute nur noch wenige flugfähige Exemplare erhalten sind.

Das Flugzeug wurde ab 1933 bei der British Klemm Aeroplane Company als British Klemm Swallow in Lizenz produziert.

Seit 2010 wird die Klemm 25 als Nachbau von der Firma LTB-Follmann bei Trier wieder hergestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Klemm_Kl_25