Freitag, 17. April 2026

Hopperla - süße Astronauten haben ein Malheur - Temu Figurenset

Welche Kriterien Personen erfüllen müssen, um als Raumfahrer zu gelten, ist umstritten.

Nach Definition der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) beginnt der Weltraum in einer Höhe von 100 km über der Erdoberfläche (Kármán-Linie); Raumfahrer sind demnach Personen, die diese Grenze überschritten haben, unabhängig davon, ob es sich um einen orbitalen oder suborbitalen Flug handelte. Verschiedene US-amerikanische Organisationen betrachten hingegen die Höhe von 50 Meilen (etwa 80 km) als Grenze zum Weltraum und vergaben Astronautenabzeichen an Personen, die diese Grenze überschritten. Dies gilt sowohl für die militärischen Abzeichen von Air Force, Navy und Marine Corps als auch für die zivilen der NASA und der FAA. Die genauen Bedingungen für die Badges variieren jedoch je nach Behörde und werden nicht einheitlich festgehalten.

Die Association of Space Explorers (ASE) hingegen erkennt nur solche Personen als Raumfahrer an, welche bei einem Raumflug mindestens eine Erdumkreisung absolviert haben. Dieser Definition haben sich bis heute alle internationalen Raumfahrtagenturen angeschlossen. Die ersten beiden Mercury-Piloten Alan Shepard und Virgil Grissom erhielten für ihre suborbitalen Flüge nicht die NASA-Astronautenschwingen als äußeres Zeichen für die Teilnahme an Raumflügen.


 

Der Begriff „Astronaut“ wird von der NASA und der ESA auch als Berufsbezeichnung für alle Mitglieder des jeweiligen Astronautenkorps benutzt (vergleiche Europäisches Astronautenkorps), unabhängig davon ob schon Raumflüge erfolgt sind. Dementsprechend wird die Bezeichnung auch für Personen verwendet, die keine Raumfahrer sind:

  • Drei Personen waren einem Raumflug zugeteilt, kamen aber schon vor ihrem ersten Start ums Leben (Elliot See und Charles Bassett von Gemini 9 sowie Roger Chaffee von Apollo 1),
  • Drei Personen kamen bei ihrem Erststart noch vor Erreichen des Weltraums ums Leben (Greg Jarvis, Christa McAuliffe und Mike Smith von STS-51-L (Challenger-Unglück)), die anderen Besatzungsmitglieder waren bereits zuvor auf anderen Raumflügen im Weltraum,
  • Mehrere Personen haben die Ausbildung abgeschlossen und sind einem künftigen Raumflug zugeteilt.

Raumfahrer, die aus rein touristischen Gründen im Weltall waren und nicht Mitglied eines Astronautenkorps waren, werden unter Umständen lediglich als Weltraumtouristen und nicht als Astronauten bezeichnet. Die US-Luftfahrtbehörde verlieh zeitweise sogenannte Astronaut Wings nach bestimmten Kriterien an „kommerzielle Astronauten“, schloss reine Touristen jedoch seit Mitte 2021 davon aus und stellte die Vergabe des Abzeichens Ende 2022 ganz ein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Raumfahrer 

Videos: Das Leben eines Astronauten: 400km über der Erde! 

             Überlebenstraining der Astronauten - So hart ist die Ausbildung! 

Auch Astronauten können manchmal eine Ungeschicklichkeit, ein Versehen oder ein Unglück haben. So hat mein Astronaut ein Steinchen übersehen und stolpert - sein Kollege versucht noch ihn zu halten . . . 

das war die Grundidee . . . und so habe ich das umgesetzt. "Hopperla" . . . 
















 

Lasercut Doppeldecker Marijuh - ohne Maßstab

1965 wurde die erste Produktions-Laserschneidemaschine zum Bohren von Löchern in Diamantformen eingesetzt. Diese Maschine wurde vom Western Electric Engineering Research Center hergestellt. 1967 wurde die erste kommerzielle Anwendung ermöglicht (Peter Houldcroft, The Welding Institute, England). Anfang der 1970er Jahre wurde diese Technologie zum Schneiden von Titan für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden CO2-Laser für das Schneiden von Nichtmetallen, wie z. B. Textilien, angepasst, da CO2-Laser damals nicht stark genug waren, um die Wärmeleitfähigkeit von Metallen zu überwinden. Schon ein Jahr vor der industriellen Nutzung hat – fiktional – in dem James-Bond-Film Goldfinger 1964 der gleichnamige Antagonist dem Agenten 007 vorgeführt, wie mit Laser eine Goldplatte durchtrennt werden kann – und entsprechend empfindlichere Materialien geschädigt werden könnten.


Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschneiden 

Von einer guten Freundin bekam ich zu Ostern ein kleines Lasercut-Flugzeug geschenkt, das sie selbst entworfen und ausgeschnitten hat. Ich hab es auch gleich gebaut und hatte mächtig Spaß daran. Natürlich war ich als Testperson auch dazu berufen ein paar kleine Schwachstellen aufzudecken, die in Zukunft ausgemerzt werden. Hat mir richtig Freude bereitet das kleine Doppeldeckerchen . . . 

 










Donnerstag, 16. April 2026

1896 Fahrrad-Rikscha - Temu (Cao Xiaoling) - 1:12

Ein Fahrradtaxi, auch Fahrradrikscha, ist ein Fahrrad, das zum Transport von Passagieren oder Gütern von Fahrradkurieren eingesetzt wird. Im Gegensatz zur traditionellen Rikscha wird eine Fahrradrikscha nicht vom Fahrer gezogen, sondern durch sein vorgebautes Fahhrad durch Pedalieren vorangetrieben.

 

Sehr bald mit dem Aufkommen der ersten Fahrräder entwickelte sich der Wunsch, nicht nur sich selbst, sondern auch eine zweite Person damit zu befördern. Zuerst transportierten Radfahrende wohl ihre Kinder (und Gepäckstücke). Da diese Art des Personentransports umweltfreundlich ist, in verkehrsreichen Innenstädten außerdem eine schnellere Fortbewegung ermöglicht, kam bereits um 1900 der Personentransport als bezahlte Dienstleistung auf. Die Transportfahrzeuge erhielten in Anlehnung an bekannte Fortbewegungsmittel die Bezeichnung Fahrrad-Droschke. Vor allem nach 1945 verbreitete sich weltweit das Fahren von Personen gegen Entgelt. Daraufhin bürgerte sich im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung Fahrradtaxi ein. Fotografen aus Berlin haben Fahrradtaxis im vom Krieg gezeichneten Stadtzentrum dokumentiert: In der NBI aus dem Jahr 1971 ist ein solches Gefährt, ein zweirädriger selbstgebauter Anhänger mit Sitzbank, der mittels einer starren Stange am Rahmen eines gewöhnlichen Fahrrads befestigt wurde, abgebildet. Das Bild trägt die Unterschrift: „Ein früher Vorläufer der heutigen ‚Wolga‘-Taxen: Das Fahrradtaxi, Baujahr 1945, am zerbombten Alexanderplatz.“ 

Am populärsten ist das Fahrradtaxi in Ostafrika, wo es Bodaboda genannt wird. Der Passagier sitzt hinter dem Fahrer auf einem gepolsterten Rücksitz auf dem Gepäckträger. In den meisten Ländern ist dieses Standard-Fahrradtaxi (zwei Erwachsene auf einem Fahrrad) nicht zugelassen. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts werden in den größeren Städten allerdings fast nur noch Motorradtaxis eingesetzt.

In vielen größeren Städten gibt es Fahrradtaxis zu touristischen Zwecken, oftmals gibt es jedoch eine Winterpause. Die Fahrradtaxis werden meist für Stadtrundfahrten oder kurze bis mittlere Zielfahrten eingesetzt. Optisch wird zwischen Front- und Heckladern unterschieden. Manche Anbieter haben ihre Fahrzeuge aufwendig gestaltet und fallen durch ein lokales Branding auf. Jedes Fahrradtaxi kann jährlich eine Strecke von etwa 10.000 Kilometern zurücklegen. Weiterhin können Fahrradrikschas in manchen Orten ausgeliehen werden, was für besondere Anlässe, wie Hochzeiten, genutzt wird.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradtaxi

Videos: heritagetransportmuseumindia

             Mit Fahrradrikscha durch Dehli  

 

Dieser nette kleine Bausatz überrascht durch liebevolle Details. Es ist ein sog. Schraubbausatz, da er nicht geklebt wird, sondern mit Schrauben zusammengehalten wird. Natürlich kommt er aus Asien - ich vermute mal China - und ist für nur wenig Geld zu haben. 

Die Basis bildet ein Metallrahmen, an den sämtliche vorlackierte Teile angebaut werden. Ich ließ es mir nicht nehmen, diese kleine Rikscha nachzudetaillieren. Leider fehlte in meinem Bausatz ein Pedal, das ich aber scratch nachbaute und es nun (kaum mehr) auffällt, wenn man's nicht extra erwähnt. 















Mittwoch, 15. April 2026

Triceratops (Diorama Set) - Tamiya - 1/35

Triceratops (von altgriechisch τρεῖς treis ‚drei‘, κέρας kéras ‚Horn‘ und ὤψ ōps ‚Antlitz‘; wörtlich also „Dreihorngesicht“) ist eine Gattung von Vogelbeckensauriern (Ornithischia) aus der Gruppe der Ceratopsia. Die Typusart Triceratops horridus, nachfolgend meist nur Triceratops genannt, ist einer der größten Vertreter der Ceratopsidae, die durch ihre Hörner und ihren Nackenschild charakterisiert waren, und einer der bekanntesten Dinosaurier überhaupt. Triceratops lebte am Ende der Oberkreide im heutigen Nordamerika. 

 

Zwar ist Triceratops einer der am häufigsten gefundenen Ceratopsidae, allerdings gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Vertretern keine bone beds („Knochenlager“). Das sind Massenablagerungen von dutzenden, manchmal sogar tausenden Individuen. Diese Massenablagerungen gelten als Hinweis, dass einige Arten zumindest einen Teil des Jahres Verbände mit Artgenossen bildeten. Aufgrund der fehlenden Massenablagerungen von Triceratops sind keine Aussagen über das Sozialverhalten möglich.

Die Zähne von Triceratops waren mit den senkrechten Okklusionsflächen für eine schneidende, nicht aber mahlende Bewegung ausgerichtet. Das Kiefergelenk saß tiefer als die Zahnreihe, der Muskelfortsatz (Processus coronoideus) am Unterkieferast war vergrößert und bot den Ansatzpunkt für eine vermutlich sehr kräftige Kaumuskulatur. All das deutet auf eine hohe Beißkraft dieser Tiere hin. Die schmale, zugespitzte Schnauze, die Triceratops mit allen Ceratopsia gemeinsam hatte, gilt gemeinhin als Anzeichen für eine selektive Nahrungsaufnahme. Sie dürfte eher zum Zupacken und Ausrupfen, nicht aber zum Abbeißen geeignet gewesen sein.

Da der Kopf nahe beim Boden gehalten wurde, haben die Tiere vermutlich vorwiegend krautige Pflanzen gefressen. Es ist auch denkbar, dass sie mit ihren Hörnern und Schnäbeln höhere Pflanzen heruntergebogen oder abgebrochen haben. Welche Pflanzen sie genau gefressen haben, ist allerdings nicht bekannt, denkbar sind Palmfarne, Palmen oder Farne.

Die Gattung Triceratops wurde 1889 von Othniel Charles Marsh erstbeschrieben, Typusart ist T. horridus. Zwar gab es seit den 1870er Jahren Funde von verwandten Gattungen (wie Agathaumas oder Monoclonius), diese waren jedoch bruchstückhaft und ließen keine Rückschlüsse auf das Aussehen dieser Tiere zu. Erst mit Triceratops und dem gleichzeitig entdeckten Torosaurus wurde die Gestalt dieser Tiere deutlicher. Fossilfunde sind aus den westlichen USA (Wyoming, Montana, South Dakota, North Dakota und Colorado) sowie aus Kanada (Alberta und Saskatchewan) bekannt.

Die Funde werden in die Oberkreide (spätes Maastrichtium) auf ein Alter von 68 bis 66 Millionen Jahre datiert. Triceratops zählt damit zu den letzten Dinosauriern. Am Ende der Kreidezeit ist er wie alle Nichtvogel-Dinosaurier ausgestorben.

John Scannella und John Horner kommen in einer Arbeit von 2010 zu dem Schluss, dass die Gattungen Torosaurus und Triceratops identisch seien, denn Torosaurus-Individuen seien lediglich ausgewachsene Individuen von Triceratops. Die Gattungen werden im Wesentlichen durch die unterschiedlichen Ausprägungen des Nackenschildes unterschieden, doch dessen Form und Größe verändert sich nach Scannella und Horner im Laufe des Lebens von Triceratops erheblich. Da es sich bei den beiden Gattungen also nur um unterschiedliche Wachstumsstadien desselben Ceratopsiden handelt und Triceratops die zuerst beschriebene Gattung ist, wäre nach der Prioritätsregel der Name Torosaurus nur noch ein jüngeres Synonym von Triceratops und nicht länger gültig (valide).

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Triceratops 

Videos : Kampf der Dinos: Wie gefährlich war der Triceratops? | ZDFinfo Doku 

              Dino Geheimnis: Lebte das Triceratops-Mädchen "Clover" allein? | Terra X 

              Kranker Triceratops | Jurassic Park | Screen Schnipsel 

              The Lost World: Jurassic Park [1997] - Triceratops Screen Time 

 

 
Das Triceratops Diorama Set von Tamiya - so alt es auch ist - gibt eine sehr gute Darstellung der Urzeit wieder. Es macht Spaß dies zu bauen und zu gestalten - es gibt einige "versteckte" Tiere zu sehen und es macht Freude, wenn man Andere danach suchen lässt. Schwer zu bauen ist dieses Set nicht - einfache Teile, die gut zusammenpassen und nur wenig Nacharbeit erfordern. Etwas anspruchsvoller sind dann aber die Pflanzen aus grünem Krepp-Papier, das für Ungeübte doch etwas knifflig werden kann. Die Grundplatte bietet auch einen kleinen Seerand, in dem sich Fische und Echsen - ja sogar ein Frosch - tummeln. Alles in Allem ein gelungenes Modellbauset, das ein hervorragendes Ergebnis verspricht. So etwas würde man sich öfter und vor Allem MEHR wünschen. Revell kann sich da mal eine ganz dicke Scheibe davon abschneiden und sich ein Beispiel nehmen, wie es sein sollte.