Mittwoch, 12. August 2026

Focke Wulf Fw 190 TL (Turbo-Luftstrahl) - Matchbox & Bird Models Conversion 1/72 - Diorama

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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1942 entstand der Entwurf, bei dem der BMW 801 Motor der Fw 190 durch eine von Focke Wulf entwickelte Strahlturbine ersetzt wurde. Dieses Triebwerk hatte einen zweistufigen Radialkompressor und eine einstufige Turbine. Der Abgasstrahl wurde - ähnlich wie bei dem Radialmotor - auf drei Auslässe aufgeteilt und seitwärts sowie unter dem Rumpf abgeführt. Dafür mußten drei hitzebeständige Schutzbleche montiert werden um Schäden am Rumpf und am Fahrwerk zu vermeiden. 

 

Man errechnete für diese Strahljägerversion der Fw 190 ein Fluggewicht von 3762 kg. Die rechnerische Höchstgeschwindigkeit lag bei 752 km/h in Bodennähe und 824 km/h in 9000 m Höhe. Dies wäre zwar eine Leistungssteigerung für die Fw 190 gewesen, doch wurde dieses Projekt vom RLM abgelehnt, da ja die Arbeiten an der Messerschmitt Me 262 weit vorangeschritten waren. Es wurde befürchtet, daß eine weitere Resourcen-Aufsplittung stattfinden könnte. Was allerdings die Vorteile waren wurde wohlweislich übersehen: man hatte eine bereits erprobte Flugzeugzelle, die diese Geschwindigkeiten bewältigen konnte, die Produktion mußte nicht großartig umgestellt werden und - nach relativ kurzer Erprobungszeit, die ja hauptsächlich das Triebwerk betraf - konnte sofort zum Einsatz übergegangen werden. Das RLM wollte aber Konstruktionen, die von Haus aus für Strahltriebwerke ausgelegt waren. So setzte man eher auf eine Heinkel He 162 als daß man die an allen Fronten bewährte Focke Wulf Fw 190 umrüsten würde. 

Es wurde auch das Strahltriebwerk Heinkel HeS 08 durchgerechnet und getestet, was allerdings keine besseren Werte aufweisen konnte. Die Möglichkeit, eine (noch in der Entwicklung befindliche) Heinkel HeS 011 Turbine einzubauen, wurde ebenfalls berücksichtigt, wobei aber die Zelle an ihre Festigkeitsgrenzen gebracht wurde. 

Was wäre wenn . . . hätte man zügig auf die Focke Wulf Fw 190 TL umgerüstet, so hätte man vielleicht viele Leben junger Flugzeugführer retten können. Auf jeden Fall wäre ein leistungsfähiges "Zwischenmodell" zur Verfügung gestanden bis andere Flugzeugmuster ausgereift zur Verfügung gestanden hätten.

Quelle: Die Deutsche Luftrüstung 1933 - 1945 Band 2 (Heinz J. Nowarra)

Video: RC Focke Wulf FW-190 Turbojet - Aerotech 


Der Matchbox-Bausatz der Focke Wulf Fw 190 ist nicht besonders anspruchsvoll und viele Details wurden vereinfacht oder einfach weggelassen. Ich wollte aber keinen hochwertigen Bausatz "vernichten" - ich wußte ja nicht, ob der Umbau gelingen würde - also nahm ich den Matchbox-Bausatz, detaillierte ihn mit hinzugefügten Blechstößen und Nieten, die ich mittels eines Nietenrades aufbrachte. Ich war erstaunt wie cool der Matchbox-Kit auf einmal wirkte. Die Motorhaube mußte abgesägt und das massive Resinteil für das Strahltriebwerk angepasst werden. Dies war keineswegs einfach, zumal das Resinteil recht grob gegossen war. Das Teil, das das Schaufelrad sowie die Anlasserabdeckung darstellen sollte, war definitiv unbrauchbar, weshalb ich es recht schnell verwarf. Ich fertigte aus Grillschalen-Alu ein neues Schaufelrad an. Der Anlasserkonus wurde aus einem Stück Gußgrat gefertigt. Das "Cockpit" des Matchbox-Bausatzes, das ja eigentlich nur aus einem stilisierten Sitz bestand, wurde verworfen und ein neues Cockpit, das ich von einem Detaillierungssatz übrig hatte, eingebaut und aufwendig detailliert. Leider sieht man durch die dicke Glashaube nicht mehr viel - ich hätte wohl doch eher die Haube absägen und geöffnet darstellen sollen.

Alles in Allem war der Umbau nicht einfach, aber dennoch von Erfolg gekrönt. Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich recht zufrieden. Das Modell schrie regelrecht danach in ein kleines Diorama gesteckt zu werden, also stellte ich die Fw 190 TL vor Hangartore, wo sich "schwarze Männer" - also Bodenpersonal - um die Startvorbereitungen kümmern. So werden Werfergranaten 42, 21cm, samt ihren Unterflügel-Rohren, herangebracht, um unter den Tragflächen montiert zu werden.
























 

 

Focke Wulf Fw 190 TL (Turbo-Luftstrahl) - Matchbox & Bird Models Conversion 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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1942 entstand der Entwurf, bei dem der BMW 801 Motor der Fw 190 durch eine von Focke Wulf entwickelte Strahlturbine ersetzt wurde. Dieses Triebwerk hatte einen zweistufigen Radialkompressor und eine einstufige Turbine. Der Abgasstrahl wurde - ähnlich wie bei dem Radialmotor - auf drei Auslässe aufgeteilt und seitwärts sowie unter dem Rumpf abgeführt. Dafür mußten drei hitzebeständige Schutzbleche montiert werden um Schäden am Rumpf und am Fahrwerk zu vermeiden. 

 

Man errechnete für diese Strahljägerversion der Fw 190 ein Fluggewicht von 3762 kg. Die rechnerische Höchstgeschwindigkeit lag bei 752 km/h in Bodennähe und 824 km/h in 9000 m Höhe. Dies wäre zwar eine Leistungssteigerung für die Fw 190 gewesen, doch wurde dieses Projekt vom RLM abgelehnt, da ja die Arbeiten an der Messerschmitt Me 262 weit vorangeschritten waren. Es wurde befürchtet, daß eine weitere Resourcen-Aufsplittung stattfinden könnte. Was allerdings die Vorteile waren wurde wohlweislich übersehen: man hatte eine bereits erprobte Flugzeugzelle, die diese Geschwindigkeiten bewältigen konnte, die Produktion mußte nicht großartig umgestellt werden und - nach relativ kurzer Erprobungszeit, die ja hauptsächlich das Triebwerk betraf - konnte sofort zum Einsatz übergegangen werden. Das RLM wollte aber Konstruktionen, die von Haus aus für Strahltriebwerke ausgelegt waren. So setzte man eher auf eine Heinkel He 162 als daß man die an allen Fronten bewährte Focke Wulf Fw 190 umrüsten würde. 

Es wurde auch das Strahltriebwerk Heinkel HeS 08 durchgerechnet und getestet, was allerdings keine besseren Werte aufweisen konnte. Die Möglichkeit, eine (noch in der Entwicklung befindliche) Heinkel HeS 011 Turbine einzubauen, wurde ebenfalls berücksichtigt, wobei aber die Zelle an ihre Festigkeitsgrenzen gebracht wurde. 

Was wäre wenn . . . hätte man zügig auf die Focke Wulf Fw 190 TL umgerüstet, so hätte man vielleicht viele Leben junger Flugzeugführer retten können. Auf jeden Fall wäre ein leistungsfähiges "Zwischenmodell" zur Verfügung gestanden bis andere Flugzeugmuster ausgereift zur Verfügung gestanden hätten.

Quelle: Die Deutsche Luftrüstung 1933 - 1945 Band 2 (Heinz J. Nowarra)

Video: RC Focke Wulf FW-190 Turbojet - Aerotech 


Der Matchbox-Bausatz der Focke Wulf Fw 190 ist nicht besonders anspruchsvoll und viele Details wurden vereinfacht oder einfach weggelassen. Ich wollte aber keinen hochwertigen Bausatz "vernichten" - ich wußte ja nicht, ob der Umbau gelingen würde - also nahm ich den Matchbox-Bausatz, detaillierte ihn mit hinzugefügten Blechstößen und Nieten, die ich mittels eines Nietenrades aufbrachte. Ich war erstaunt wie cool der Matchbox-Kit auf einmal wirkte. Die Motorhaube mußte abgesägt und das massive Resinteil für das Strahltriebwerk angepasst werden. Dies war keineswegs einfach, zumal das Resinteil recht grob gegossen war. Das Teil, das das Schaufelrad sowie die Anlasserabdeckung darstellen sollte, war definitiv unbrauchbar, weshalb ich es recht schnell verwarf. Ich fertigte aus Grillschalen-Alu ein neues Schaufelrad an. Der Anlasserkonus wurde aus einem Stück Gußgrat gefertigt. Das "Cockpit" des Matchbox-Bausatzes, das ja eigentlich nur aus einem stilisierten Sitz bestand, wurde verworfen und ein neues Cockpit, das ich von einem Detaillierungssatz übrig hatte, eingebaut und aufwendig detailliert. Leider sieht man durch die dicke Glashaube nicht mehr viel - ich hätte wohl doch eher die Haube absägen und geöffnet darstellen sollen.

Alles in Allem war der Umbau nicht einfach, aber dennoch von Erfolg gekrönt. Ich bin mit dem Ergebnis eigentlich recht zufrieden . . .