Montag, 23. Februar 2026

Focke Wulf Fw 200 A Condor - Revell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ (von den Alliierten auch als „Kurier“ bezeichnet) ist ein viermotoriges Tiefdecker-Langstreckenverkehrsflugzeug für 26 Passagiere und vier Mann Besatzung, das von Andreas von Faehlmann und Ludwig Mittelhuber bei Focke-Wulf in Bremen entwickelt wurde. Von den 276 gebauten Fw 200 verwendete die Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg 263 Maschinen als Seeaufklärer, Fernbomber und Transportflugzeug.  

 

Mitte der 1930er-Jahre benötigte die Deutsche Lufthansa (DLH) als führendes deutsches Luftfahrtunternehmen als Ersatz für die robuste, aber zu kleine und technisch veraltete Junkers Ju 52 („Tante Ju“) ein modernes Verkehrsflugzeug. Ein solches Flugzeug wollte die Bremer Firma Focke-Wulf-Flugzeugbau entwickeln und bauen. Ohne Auftrag begann Focke-Wulf im Januar 1936 mit ersten Entwurfsarbeiten; der im Juli 1936 vorgelegte Entwurf der Fw 200 wurde im August 1936 vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) genehmigt, Konstruktion und Bau eines Prototyps konnte beginnen. Der offizielle Erstflug erfolgte am 6. September 1937 mit Kurt Tank und Hans Sander in Bremen. Nach Beseitigung von Mängeln und Nachbesserungen wurde die Fw 200 „Condor“ ab Mitte 1938 von der Lufthansa in den Liniendienst übernommen. Allerdings nicht lange, denn 1939/1940 mussten die zivilen Fw 200 an die Luftwaffe abgegeben werden. Außer bei der Lufthansa wurde die Fw 200 auch von der dänischen Det Danske Luftfartselskab (DDL) und der brasilianischen Cruzeiro do Sul betrieben.

Am 10. August 1938 flog die Fw 200 V1 „Condor“ (D-ACON, Lufthansa-Taufname „Brandenburg“), Werk-Nr. 2000, der Lufthansa unter dem Kommando von Flugkapitän Alfred Henke und mit Hauptmann Rudolf von Moreau (2. Pilot), Paul Dierberg (Oberfunker-Maschinist) und Walter Kober (Oberflugzeugfunker) als erstes landgestütztes Passagierlangstreckenflugzeug nonstop die 6371,302 Kilometer lange Strecke von Berlin-Staaken zum Floyd Bennett Field in New York City in 24 Stunden, 56 Minuten und 12 Sekunden; dies entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 255,499 km/h. Auf dem Rückflug vom Floyd Bennett Field nach Berlin-Tempelhof legte die Maschine eine Strecke von 6392 km in 19 Stunden und 55 Minuten zurück; dies entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 321 km/h.

Beide Flüge wurden von der FAI als Flugweg-Rekorde zweiter Kategorie (Rekord mit Besatzung), anerkannt.

Am 28. November 1938 startete die D-ACON mit derselben Besatzung und mit Bordwart Georg Kohne (Focke-Wulf) und Konsul Heinz Junge (Direktor der Focke-Wulf-Flugzeugbau GmbH Berlin) von Berlin-Tempelhof aus zu einem weiteren Rekordflug mit drei Zwischenlandungen in Basra, Karatschi und Hanoi nach Tokio (Ankunft in Tokio am 30. November 1938). Bei diesem Flug flog die Condor insgesamt 13.844 km in 46 Stunden und 18 Minuten. Dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 192 km/h (incl. Bodenzeiten in Basra, Karachi und Hanoi). Auf dem Rückflug musste D-ACON in der Cavite-Bucht vor Manila am 6. Dezember 1938 wegen eines Defektes der Treibstoffleitung notwassern. Bei dem bergungsversuch wurde sie dabei so beschädigt daß man sie abschreiben musste.

Am 27. Juni 1939 startete die D-AXFO mit Flugkapitän Alfred Henke und Flugkapitän Günther Schuster zum ersten Flug eines Landflugzeuges von Deutschland nach Südamerika (11.100 km, Flugzeit 34:48 h). Dabei überquerte sie den Südatlantik von Banjul in Gambia (damals Bathurst) nach Natal in der Rekordzeit von 9:47 h und erreichte am 29. Juni 1939 Südamerika.

Die Fw 200 „Condor“ konnte im Liniendienst mit 30 Personen an Bord 1500 Kilometer weit fliegen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_200 

Videos: The Focke-Wulf Fw 200 Condor

Rekonstruktion Flugzeuge Focke-Wulf FW 200 CONDOR Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Teil 1 

Focke-Wulf FW 200 CONDOR wird in BERLIN-TEMPELHOF geschleppt 

 

Ein Bausatz, der diesem eleganten Airliner gerecht wird. Ich habe allerdings die Blechstöße und mit dem Nietenrad die versenkten Nieten nachgraviert. Leider fehlt dem Modell die Passagierkabine, die doch durch die relativ großen Fenster gut einsehbar ist. Diese fertigte ich im Eigenbau und bestückte sie mit Preiser-Passagieren (H0 - 1/87). Der Unterschied zu 1/72er Figuren ist nicht so gravierend - die 1/72er Figuren sind auf 1,70m - 1,80m berechnet - und die Preiser Figuren entsprechen dann eher meiner "Größe" von 1,65m . . . Die Einstiegstür wurde ausgeschnitten, ebenso die Frachttüre, und so erhält man noch mehr Einblick ins Innenleben. Auch die minimalst dargestellten Motoren wurden von mir "gesupert" und erhielten ein realistischeres Aussehen. 

Trotz dem "bösen Zeichen" wollte ich eine Lufthansa-Maschine, da die schwarz-weiße Lackierung die eleganten Formen der Focke Wulf Fw 200 gekonnt unterstreicht.  

 
















































Das ist Alles was von den Motoren dem Bausatz beiliegt - das ist schon relativ dürftig . . . für Anfänger wohl ausreichend, aber für ernsthafte Modellbauer absolut ungenügend. Nachdetaillierung ist unbedingt erforderlich - und wenn man nicht auf teure Zurüstteile zurückgreifen will, so bleibt eigentlich nur das eigene Handwerkliche Geschick . . . 










Hat doch gleich eine ganz andere Wirkung, oder ? Die BMW-Zeichen an den Motorverkleidungen habe ich mit dem Pinsel hingezittert - selbergemachte Decals wären besser gewesen . . . 































Danke für's Anschauen - thanks for watching