Samstag, 4. Juni 2016

Gotha G.IV - vacu 1/72

Die Gotha G.IV war ein zweimotoriger Langstreckenbomber der Gothaer Waggonfabrik, der von der deutschen Fliegertruppe im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.


Die ersten Gotha G.IV wurden im März 1917 zunächst an das Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung 1 (Kagohl 1) ausgeliefert, das bald darauf in Bombengeschwader (Bogohl) 3 umbenannt und als „Englandgeschwader“ bekannt wurde. Dessen Staffeln flogen ab Mai 1917 im Rahmen der Operation „Türkenkreuz“ strategische Tag- und ab September 1917 Nachtangriffe auf London und Südengland, als angesichts der verstärkten Abwehrmaßnahmen und zunehmender Verluste keine Tageinsätze mehr möglich waren. Für Ferneinsätze wurden später Zusatztanks angebracht. Versuchsweise brachte man an einer Maschine zum Einsatz als Schlachtflugzeug auch eine 20mm Becker-Kanone zur Bekämpfung von Bodenzielen an.
Aus der von LVG gefertigten Gotha G.IV Serie wurden 40 Stück mit österreichischen 230-PS-Hiero-Motoren und Schwarzlose-MGs ausgerüstet und bis April 1918 an die k.u.k. Luftfahrtruppen (Österreichisch-Ungarische Fliegertruppe) als k.u.k. Typenserie 08. geliefert. Sie wurden ab April 1918 an der Piavefront in Italien eingesetzt (bei der Flik 101G, 102G und 103G).
Im Oktober 1917 erreichte die G.IV mit 50 Flugzeugen ihre größte Frontstärke. Sie wurde zwar ab September 1917 allmählich durch die leistungsfähigere Gotha G.V ersetzt, blieb aber bis mindestens August 1918 im Einsatz.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Gotha_G.IV





















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