Donnerstag, 22. Dezember 2016

Mitsubishi Ki-46-II Dinah - Airfix 1/72

Die Mitsubishi Ki-46 Dinah war eines der schnellsten japanischen Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs.
Der Erstflug des Prototyps erfolgte am 14. November 1939. Die ersten Serienmaschinen kamen ab 1941 zum Einsatz. Die Ki-46 wurde vor allem als schneller Langstreckenaufklärer eingesetzt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 600 km/h war sie auch für die schnellsten alliierten Jagdflugzeuge nur sehr schwer abzufangen.
Der Entwurf war für die damalige Zeit recht konventionell: Tiefdecker mit einer großzügig verglasten Kabine für die zwei Mann Besatzung und zwei Sternmotoren in den Tragflächen. Es wurde aber auf saubere Linienführung und gute Aerodynamik geachtet. Bis Kriegsende wurden 1742 Exemplare gefertigt.


Dieses Flugzeug wurde zuerst von der japanischen Armee in Manchukuo und China, wo sieben Einheiten mit ihr ausgerüstet waren, und manchmal auch von der japanischen Imperial Navy in bestimmten Aufklärungsmissionen über den nördlichen Küsten von Australien und Neuguinea eingesetzt.
Die japanische Armee verwendete dieses Flugzeug
während der Monate vor dem Pazifikkrieg für Aufklärungsmissionen (die offiziell nicht zugelassen waren) über dem heutigen Malaysia. Später wurde es für Höhenaufklärung über Burma, Indochina, Thailand und dem Indischen Ozean verwendet. Die Ki-46 wurde von der britischen RAF in Burma als schwieriges Flugzeug angesehen, das sie nur gelegentlich erfolgreich abfangen konnte. Am 25. September 1944 schoss Flying Officer Wittridge eine Ki-46 mit einer persönlich modifizierten Spitfire Mk.8 ab. Wittridge hatte zwei Maschinengewehre und die Sitzpanzerung entfernt und polierte auch die Flügelvorderkanten, um zusätzliche Geschwindigkeit zu gewinnen. Der führende amerikanische Kampfpilot Richard Bong, der mit einer P-38 Lightning flog, schaffte es, eine Ki- 46 über der Küste von Papua-Neuguinea Ende 1942 abzuschießen.




Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen wurde auch die deutsche Luftwaffe auf die Ki-46 aufmerksam und so wurden ein paar Flugzeuge in Deutschland vorgeflogen. Man erwog sogar einen Lizenzbau, allerdings bemängelten die deutschen Testpiloten die fehlende Panzerung und die fehlenden selbstdichtenden Tanks, die bei einer Nachrüstung die Leistungen wiederum drücken würden, so daß gegenüber deutschen Flugzeugen keine Verbesserung zu erwarten war, weshalb ein Lizenzbau abgelehnt wurde.

1944-45, während der letzten Kriegstage, wurde die Ki-46 als Höhenabfänger eingesetzt, mit zwei 20-mm-Kanonen in der Nase und einer 37-mm-Kanone in einer "nach oben und vorwärts" gerichteten Position - fast wie die Schräge Musik der deutschen Luftwaffe Nachtjäger - für die Bekämpfung der USAAF B-29 Superfortresses über den japanischen Inseln. Es fehlte allerdings im Flug an Stabilität für das anhaltende Schießen der 37-mm-Waffe. Außerdem besaß die Ki-46 - wie fast alle japanischen Flugzeuge dieser Zeit - nur eine schwache Panzerung und es fehlten selbstdichtendeTreibstofftanks und, beladen mit der schweren Kanone, konnte sie nur langsam auf Abfanghöhe steigen.
Die Ki-46 wurde
während des Pazifik-Krieges auch zwei ganzen Sentai (Gruppen) zugeordnet, sowie einzelne Chutaicho (Junior operative Kommandeure) in der kaiserlichen japanischen Armee Air Service.
Die Alliierten konnten einige Ki-46 während des Krieges erbeuten, die dann repariert und für Erprobungszwecke geflogen wurden.

 
Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Mitsubishi_Ki-46

Video : https://www.youtube.com/watch?v=bcZGDKFUaZY
























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