Mittwoch, 10. April 2013

Kawanishi H8K2 Emily (1:72)

Die Kawanishi H8K (alliierte Codebezeichnung Emily) war das modernste und leistungsstärkste Fernaufklärungsflugboot, welches Japan im Zweiten Weltkrieg zur Verfügung stand.


Im Gegensatz zu anderen japanischen Seeflugzeugen übertraf dieser Typ eine ganze Anzahl britischer und amerikanischer Flugzeuge (zum Beispiel Sunderland und Coronado) vor allem durch beachtliche Leistungsreserven und die hohe Nutzlastkapazität (die Startmasse betrug das Doppelte der Leermasse). Ihr Einsatz litt jedoch unter dem empfindlichen Mangel an qualifizierten Marinefliegern, da sie wegen ihrer Größe und ihrer hohen Tragflächenbelastung von 200 kg/m² nur von hervorragenden Piloten geflogen werden konnte.
Gebaut wurde eine Serie von 167 Maschinen, in der Konstruktion orientierte man sich am britischen Short Empire-Vorbild. Das Flugzeug war ein freitragender Schulterdecker mit Normalleitwerk in Ganzmetallbauweise. Es hatte ein Rumpfboot und starre Stützschwimmer mit je einer Stufe. Angetrieben wurde die H8K durch vier Motoren Mitsubishi Kasei 12 (je 1805 PS) oder Kasei 22 (je 1825 PS). Der für Fernflüge mitgeführte Kraftstoffvorrat von bis zu 12650 kg befand sich in Rumpf und Flügeln in selbstdichtenden Tanks.
Infolge der zunehmenden amerikanischen Luftüberlegenheit wurde die Bewaffnung ständig verstärkt. Sie bestand 1944 aus fünf 20-mm-Maschinenkanonen und vier bis sechs Maschinengewehren (Bugstand, Rückenstand, zwei Schwalbennester und Heckstand). Die H8K konnte 2000 kg Abwurfmunition als Außenlast unter den Tragflächen mitführen.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Kawanishi_H8K

Video : https://www.youtube.com/watch?v=tyVXndlB9o8


Dieses Diorama steht zur Zeit im Automuseum Melle, wo es für alle zugänglich ist. Viel Spaß beim genießen :

The diorama stands in Automuseum Melle to show it all the people. Enjoy ...













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