I attach great importance to the
statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a
faithful reproduction of the models. A political attitude can and
should not be derived from it. The generally applicable laws and
regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore
be satisfied.
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Ich
lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit (
Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle
dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht
davon abgeleitet werden.
Den allgemein geltenden Gesetzen und
Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber
eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
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Trotz anfänglicher Konzentration auf Bomberprojekte sollte die Me262
auch als Jäger eingesetzt werden, insbesondere angesichts der riesigen,
ihre Bombenlast auf Mitteleuropa abladenden, Bomberströme. Adolf Hitler
unterstützte bzw. forderte dabei die Verwendung großkalibriger Waffen
die eine große Wirkung von außerhalb der Bordwaffenreichweite der Bomber
entfalten konnten.

Zur Auswahl standen die 50mm MK214A von Mauser und die 55mm MK112 von
Rheinmetall-Borsig. Letztere besaß eine höhere Kadenz, aber eine
geringere Schussweite, weshalb der Einbau der MK214A bevorzugt wurde.
Die V2 dieser Waffe wurde in die W.Nr.111899 eingebaut, welche somit zur
Me 262 A-1a/U4 wurde. Dazu wurden die anderen Bordwaffen ausgebaut, was
in etwa dem gleichen Gewicht entsprach. Das Rohr der Kanone ragte
ungefähr 2 Meter nach vorne aus dem Rumpf heraus. Damit die Kanone in
den Bug passte, musste auch das Bugrad umkonstruiert werden. Dieses
drehte nun beim Einziehen um 90°, so dass es flach unter der Waffe
zu liegen kam.
Am 19. März 1945 machte Chefpilot Karl Baur mit dieser Maschine seinen
Erstflug (einfliegen am 18. durch Lindner). Insgesamt führte er 19
Erprobungsflüge durch und feuerte 47 Schuss am Boden und 81 in der Luft
ab. Am 5. April wurde die Maschine an Major Wilhelm Herget zur
Einsatzerprobung übergeben. Nach mehreren Übungsschüssen gegen
Bodenziele flog Herget das Flugzeug am 16. April bei zwei Einsätzen
gegen amerikanische Bomber, wobei jedoch jeweils die Kanone versagte.
Eine zweite Me 262, die W.Nr. 170083 wurde mit der MK 214 V3
ausgerüstet. Es ist unklar, ob dieses Flugzeug noch mit Kanone geflogen
worden ist, bevor es im Mai von amerikanischen Truppen erbeutet wurde.
Das Flugzeug wurde zunächst "Wilma Jeanne" und später "Happy Hunter II"
getauft. Sie stürzte über Frankreich bei einem Überführungsflug von
Melun nach Cherbourg ab, wobei sich der Flugzeugführer Ludwig Hoffmann
unverletzt mit dem Fallschirm retten konnte.
Ein weiteres Flugzeug wurde im Bau befindlich in Augsburg gefunden. Diese mit MK214
bewaffnete Me 262 Variante sollte als Me 262 E-1 in Serie gehen und mit
dem Kreiselvisier EZ42 ausgestattet werden.
Quelle: IPMS Deutschland
Dieser Umbau gestaltete sich nicht ganz so einfach wie bei der Aufklärer-Version. Die Rumpfnase bekam eine Erhöhung aufgespachtelt, in die schließlich das lange Kanonenrohr (von einem alten PAK-Bausatz übriggeblieben) eingesetzt wurde. Unter der Rumpfnase wurde das Bugfahrwerk umkonstruiert und der Rumpf zusätzlich ausgeschnitten.
Mittlerweile gibt es sehr gute Bausätze dieser Me 262-Variante - und ich würde mir die Arbeit nicht nochmal aufhalsen.
Das Modell wurde nach intensiven Beschädigungen - einmal durch Hitze durch Sonneneinstrahlung, sowie durch einen Umzug, der weitere umfangreiche Beschädigungen verursacht hatte - komplett neu aufgebaut. Das Fahrwerk war nur leidlich wieder instandzusetzen, da sich die Teile durch Hitze stark verformt hatten. Den ursprünglichen Zustand des Modells kann man auf dem folgenden Foto sehen.