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Samstag, 27. März 2021

Republic RC-3 Seabee - CMR resin-kit 1/72

Die Republic Seabee ist ein amphibisches Ganzmetall-Kleinflugzeug. Sie wurde von Percival Spencer entworfen und von der Republic Aviation Company hergestellt.  


Die Seabee ist ein Entwurf von Percival Spencer, einem Luftfahrtpionier, der bereits kurz nach seinem 17. Geburtstag im Jahr 1911 seinen ersten Hanggleiter baute. Er benutzte damals Pläne aus dem Magazin „Popular Mechanics“. Am 15. Mai 1914 führte er seinen ersten angetriebenen Flug in einem Curtiss Flying Boat durch. Vielleicht begründete dies sein Interesse an amphibischen Flugzeugkonzepten, welches zur Entwicklung der Seabee führte.

1937 entwarf er zusammen mit dem Sikorsky-Ingenieur Vincent A. Larsen ein erstes rein amphibisches Flugzeug, das Spencer-Larsen SL-12C. Die Entwicklung des Flugzeugs kam jedoch nur sehr langsam voran. Im September 1940 beendete Spencer die Zusammenarbeit und widmete sich seiner eigenen Firma. Sein erstes Flugzeug wurde die Spencer S-12 Air-Car-Amphibian.

Die Entwicklung der S-12 begann Anfang März 1941, und die kleine, zweisitzige S-12 (NX29098) machte ihren Erstflug am 8. August 1941. Die S-12 ist eine stoffbespannte Schulterdecker-Amphibienkonstruktion in einer einzigartigen Kastenbauweise, mit Druckpropellerantrieb und einem langen, schmalen Heckrumpf.

Im Dezember 1941 legte Spencer die S-12 beiseite, um die Kriegsbemühungen als Testpilot für die Republic Aviation Company zu unterstützen. Bis 1943 testete er insgesamt 134 P-47 Thunderbolt. Im April 1943 verließ Spencer die Republic Aviation Company, um sich der Mills Novelty Company von Chicago, Illinois anzuschließen, die seine S-12 zu Promotionzwecken einsetzen wollte. Spencer nutzte die Holzfertigungsanlagen der Firma um eine neue, eiförmige Kabine für die S-12 zu bauen und stellte das Flugzeug seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Republic Aviation Company, vor. Das Potenzial der Maschine als perfektes Sportflugzeug erkennend, kaufte Republic die Pläne im Dezember 1943 und begann sofort mit der Entwicklung einer Ganzmetallversion, dem Modell RC-1. Den Erstflug absolvierte die erste RC-1 (NX41816) am 30. November 1944 mit Spencer als Testpilot.

Das Flugzeug wurde noch im Dezember in St. Louis, Missouri, vorgeführt, und Ende 1944 hatte Republic bereits 1.972 Zivilaufträge für das $3.500- Flugzeug erhalten. Das Flugzeug wurde auch dem Marine- und Armee-Luft-Korps gezeigt. Beide Abteilungen waren von dem Design angetan, und am 19. Februar 1945 bewilligte die Marine der Republic Aviation Company das Recht, den Namen „Seabee“ für die Zivilversion zu verwenden. Die Armee erteilte einen großen Auftrag für das Flugzeug, das fortan für die Luftseerettung unter der Kennzeichnung OA-15 Verwendung fand. Nach der Niederlage Japans im September 1945 zogen Armee und Marine jedoch ihre Aufträge zurück. Die OA-15 Seabee war das vorletzte USAAF Flugzeug, das die Kennzeichnung „OA“ (für observation, amphibian) erhielt. 

Die Seabee wurde in den USA und im Kanada sehr populär. Sie entsprach ideal den Anforderungen für den Betrieb in Ländern mit langen Küstenlinien, vielen Inseln, Seen und Wildnis. Vor Produktionsende waren 108 Seabees nach Argentinien, Brasilien, Chile, England, Frankreich, Israel, Indien, Mexiko, Norwegen, Schweden und Uruguay exportiert worden, und Außenstellen wurden in Brasilien, Kuba, Panama, Kolumbien, Mexiko, Uruguay, Peru, Venezuela, Chile, Argentinien, Fidschi, Neu-Kaledonien, Südafrika, England, Norwegen und Schweden errichtet.

In den späten 1940er und während der 1950er Jahre war die Seabee eines der populärsten Krankentransport- und Buschflugzeuge in Kanada, Norwegen, Schweden sowie den USA. Viele lebensrettende Missionen wurden von Seabee-Piloten geflogen, die Schwerverletzte von entlegenen Inseln und aus tiefer Wildnis retteten, sowie mit unmöglichen Starts und Landungen auf kleinen Seen Versorgungsmaterialien an Jäger und Trapper lieferten. Zu Filmehren gelangte eine Seabee 1974 in dem James-Bond-Thriller „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

2006 sind weltweit noch über 250 Seabees registriert, eine Zahl, die sich jährlich erhöht, da neue Flugzeuge aus Teilen von Wracks zusammengebaut werden. Einige Seabees sind noch kommerziell als Buschflugzeuge und Lufttaxis im Einsatz. In der Geschichte der Luftfahrt haben nur wenige Flugzeuge längere oder erfolgreichere Karrieren vorzuweisen als die Seabee. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Republic_Seabee

Videos: N6485K 1947 Republic RC-3 Seabee Departing HWD 

             James Bond Golden Gun Island 1


 


Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Hütter Hü 17 - CMR 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Hütter Hü 17 ist ein deutscher in hochdeckerbauweise ausgeführter, einsitziger Schulgleiter mit Federbeinstreben, der in den 1930er Jahren von den Brüdern Ulrich Hütter und Wolfgang Hütter entworfen wurde. Die korrekte Bezeichnung des Flugzeugs ist unklar und verschiedene Quellen beziehen sich auf Hütter Hü 17, Hütter-17, Hütter H-17, Hütter Hü-17, Göppingen Gö 5 und Goppingen 5.  

Die Brüder Hütter entwarfen die Hü 17 in Salzburg, Österreich, wobei die Bezeichnung das Gleitverhältnis des Flugzeugs angibt. Der Entwurf wurde als Plan für den Amateurbau zur Verfügung gestellt und mehrere hundert wurden fertiggestellt. Die Brüder schlossen sich dann der Firma Schempp-Hirth an, die etwa fünf der Flugzeuge unter der Bezeichnung Göppingen Gö 5 baute. Das Flugzeug ist aus Holz gefertigt und verwendet einen D-Rohr-Flügel mit einer einzelnen Strebe und einer Stoffbespannung über einem Holzgerüst. Der Flügel verwendet ein Göppingen 535-Tragflächenprofil an der Flügelwurzel und ein NACA M-6 an der Flügelspitze. Der Rumpf ist mit Sperrholz verkleidet.

In den 1980er Jahren flogen noch einige Segler in Australien, Westdeutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Im Juli 2011 wurde eine Hü 17 bei der American Federal Aviation Administration in der Kategorie Experimental-Ausstellung registriert, das 1990 gebaut wurde.  

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCtter_H%C3%BC_17 


 










siehe auch : Segelflugtag - Diorama 1/72

Samstag, 4. Juni 2016

Pfalz Dr.I - CMR resin 1/72

Die Pfalz Dr.I war ein von den Pfalz-Flugzeugwerken hergestellter Jagddreidecker der deutschen Fliegertruppe aus dem Ersten Weltkrieg.

 

Das Ingenieursteam der Firma Pfalz unter Oberingenieur Geringer konstruierte parallel zum Ingenieursteam der Firma Fokker die Pfalz Dr.I im Oktober 1917 nach dem Vorbild der englischen Sopwith Triplane auf Basis des Doppeldecker-Modells Pfalz D.VII. Am 12. Dezember 1917 wurde die Maschine von Manfred von Richthofen und Adolf Ritter von Tutschek auf Einladung der Pfalz-Flugzeugwerke in Speyer probegeflogen und danach im Januar/Februar 1918 dem Vergleichsfliegen in Berlin-Adlershof unterzogen, bei dem 31 neue Flugzeuge durch erfahrene Frontflieger getestet wurden.
Im Dezember 1917 erschien auch ein alternativer Dreidecker mit dem schwächeren aber bewährten Oberursel UR.I-Motor. Diese Variante kam jedoch nicht mehr zur Frontreife, da das Konzept des Jagddreideckers inzwischen als ausgereizt angesehen wurde.

Trotz ausgezeichneter Leistungen hatte die Pfalz Dr.I im Gegensatz zur Fokker Dr.I keinen Erfolg, vor allem wegen des unzuverlässigen Motors Siemens & Halske Sh.III. Es gingen jedoch möglicherweise einige der ca. 10 gebauten Dreidecker April 1918 bei bayerischen Staffeln in den Fronteinsatz.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfalz_Dr.I