Mittwoch, 27. Mai 2026

FuSe 62D Würzburg Radar - kits & accessories 1/72

Der Deckname Würzburg wurde für das von Telefunken entwickelte mobile Funkmessgerät im Dezimeterwellen-Bereich (Bezeichnung: Funk-Sende-Empfangsgerät FuSE 62 bzw. Funk-Messgerät FuMG 62; anfangs auch FMG 39; Flak-Messgerät) verwendet, das die Luftwaffe der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in großem Umfang zur Führung der Nachtjäger und bei der Flak einsetzte.

Zur genauen Erfassung von Entfernung und Höhe gegnerischer Flugzeuge arbeitete das FuMG 62 als eines der ersten Impulsradargeräte mit Dezimeterwellen auf einer Frequenz von 560 MHz (Wellenlänge 53,6 cm). Die Entwicklung begann Ende der 1930er-Jahre; die ersten Geräte kamen 1940 zum Einsatz. Insgesamt wurden vermutlich mehr als 4000 Geräte verschiedener Modellreihen hergestellt. Es wurde nach der Stadt Würzburg benannt, da der Leiter der Telefunken-Radarentwicklung Wilhelm Runge Städte als Decknamen bevorzugte (siehe auch Lichtenstein-Radar).

 

Verbesserungen im Zielsystem führten zur Variante Würzburg C. Diese sendete mit zwei geringfügig vom Brennpunkt abweichend installierten Hornstrahlern, die wechselweise sendeten und mit hoher Geschwindigkeit umgeschaltet wurden. Die Echosignale wurden leicht zeitversetzt auf einem Oszilloskopschirm dargestellt. Als Ergebnis wurden zwei dicht nebeneinander liegende Spitzen auf dem Schirm dargestellt, die der Bediener auf der gleichen Höhe zu halten versuchte. Dieses System lieferte eine weit schnellere Rückmeldung von Änderungen der Zielposition, und weil jede Änderung in der Signalstärke beide Strahlkeulen betrafen, brauchte der Bediener nicht mehr unbedingt das Signalmaximum zu finden. Ein ähnliches System wurde in den Vereinigten Staaten als Feuerleitradar SCR-268 benutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Würzburg_(Radar) 

Videos: Wehrmacht Radar type "Wurzburg", restored and in working function, exposed in Fidenza (Italy) 

             Operation Biting – The 1942 Bruneval Raid on German Wűrzburg Radar 

            Josef Kammhuber – Der General, Der 750 Radar-Fallen Baute, bis Window Alles Zerstörte 

 

Dieser kleine Resinbausatz hat es in sich - man muß schon sehr vorsichtig mit dem Lösen der Teile sein, und dennoch hatte ich einige Teilebrüche. Da diese aber sehr fein waren wurden sie durch scratch-Teile ersetzt. Allgemein ist die Detaillierung sehr gut und fein - man erhält auf jeden Fall - auch ohne Zusatzdataillierung - ein hochwertiges und nicht alltägliches Modell. Für Dioramen ein absolutes Muß, aber auch für die Vitrine ein unbedingter Hingucker. Selbst die feinen Decals sind sehenswert.

Fazit: ein Modell für den geübten Modellbauer - für Anfänger eher ungeeignet. 



















 

Sonntag, 3. Mai 2026

Die Reise ins Labyrinth - Koboldkönig Jareth - McFarlane Toys 1/12

Die Reise ins Labyrinth ist ein Fantasy-Abenteuerfilm, bei dem Rollen mit Animatronics besetzt sind. Er wurde 1986 im Original unter dem Titel Labyrinth veröffentlicht. Der Film startete am 11. Dezember 1986 in den deutschen Kinos. 


Sarah, eine 15-jährige Jugendliche, fühlt sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt und flüchtet sich in die Fantasiewelt eines Buches. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen – was dann prompt geschieht und sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint der Koboldkönig Jareth. Kein Bitten und Betteln kann helfen, ihn zu überreden, Toby zurückzugeben. Doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Andernfalls wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Der Weg zum Schloss „jenseits der realen Welt“ führt durch ein verzaubertes Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen: sprechende Felsen, wilde Monster, helfende und sprechende Hände, rätselhafte Türen, verspielte Feuertrolle, hinterlistige Wurzelwichte und das „Moor des ewigen Gestanks“. Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde, die ihr dabei helfen, die vielen Schwierigkeiten bei ihrer Rettungsaktion zu meistern.

Der Film verzichtet größtenteils auf bekannte Stars und wird zum Großteil von "Puppen" des Vaters der Muppets - Frank Oz - bevölkert. Die Rolle des Koboldkönigs Jareth übernahm David Bowie, der dem Film seine künstlerische Note aufprägte, viele Ideen und Anregungen beisteuerte und das Filmereignis zu einem zeitlosen Kultfilm machte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_ins_Labyrinth  

Videos: Die Reise ins Labyrinth - Trailer 

             DAVID BOWIE - Erinnerungen an den Koboldkönig | Labyrinth (1986) | OmU 

 

Diese Sammlerfigur hatt ich vor Jahren gekauft, in die Vitrine gestellt und dann komplett vergessen. Als ich Modelle für eine Ausstellung zusammensuchte, da kam mir diese Figur von Jareth wieder unter. Ein Vergleich mit Filmfotos deckte dann doch so einige Schwachstellen auf, die ich beabsichtigte auszubessern: so war der Mantel metallicblau, das Original schwarzlila - die Innenseite, wie auf dem Bild gut sichtbar, in einem Altrosaton - im Original beige bis blaßgold, das Gesicht und die Haare viel zu dunkel und die Maske sehr plastikmäßig und unpassend . . . 





















 Labyrinth - David Bowie Crystal Ball Juggle