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Mittwoch, 24. März 2021

McDonnellDouglas TF-18 Hornet - Italeri 1/72

Die F/A-18 Hornet ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug des US-amerikanischen Herstellers McDonnell Douglas (seit 1997 Teil von Boeing). Der Erstflug fand im November 1978 statt, die Indienststellung folgte im Januar 1983.

Eine umfassende Weiterentwicklung stellt die F/A-18E/F Super Hornet dar, die um etwa 30 % größer ist als die ursprüngliche Hornet und über eine stark modernisierte Avionik verfügt. Der Erstflug dieser Variante fand im November 1995 statt. Im Jahr 2001 wurde die Super Hornet in Dienst gestellt.

Die F/A-18 wurde primär für den Einsatz auf den Flugzeugträgern der Nimitz-Klasse der United States Navy konzipiert. Durch ihre Flexibilität bei der Bekämpfung von Boden-, See- und Luftzielen auf große Entfernung stellt sie die wichtigste offensive und defensive Komponente einer US-amerikanischen Flugzeugträgerkampfgruppe dar. Im Laufe der Zeit erwarben auch einige andere Staaten die Hornet (siehe Nutzer), wobei diese die Maschine ausschließlich von Flugplätzen an Land einsetzen. 


 

Der erste Einsatz für die Hornet fand im April 1986 im Rahmen der Operation El Dorado Canyon statt. Während des Angriffs auf die libysche Stadt Bengasi flog sie SEAD-Missionen zum Niederhalten feindlicher Luftabwehrstellungen.

Während des Zweiten Golfkrieges wurden zwei Maschinen zerstört: Eine F/A-18 wurde am ersten Tag des Krieges (17. Januar 1991) durch eine MiG-25PD abgeschossen. Pilot war Scott Speicher; seine sterblichen Überreste wurden erst 2009 gefunden. Die zweite Maschine wurde über dem nördlichen Persischen Golf mit dem Piloten Robert Dwyer an Bord abgeschossen, nachdem sie ihre Mission erfolgreich absolviert hatte.

Während des Krieges erzielten Hornets zwei Luftsiege; beide Male gegen eine MiG-21. Hierbei wurde auch erstmals demonstriert, dass ein modernes Kampfflugzeug zuerst eine feindliche Maschine abschießt und anschließend die geplanten Bodenziele angreift. Während des gesamten Konflikts flog die F/A-18 4551 Missionen; dabei wurden zehn Maschinen beschädigt und zwei abgeschossen.

Anschließend war die Hornet an praktisch jedem größeren Militäreinsatz der Vereinigten Staaten beteiligt; darunter die Operation Southern Watch, der Kosovokrieg, die Operation Enduring Freedom und der Irakkrieg. Sie übernahm eine breite Palette an Aufgaben wie Aufrechterhaltung der Luftüberlegenheit, Luftaufklärung, Überwachung und Luft-Boden-Angriffe.

Am 8. Dezember 2008 stürzte eine F/A-18 des United States Marine Corps beim Anflug auf die Luftwaffenbasis Miramar in ein Wohngebiet der Stadt San Diego. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten; am Boden starben vier Menschen. Eines der beiden Triebwerke fiel laut Aussage des Piloten bereits über dem Pazifischen Ozean aus, das andere dann während des Landeanflugs.

Seit 1986 setzt die Kunstflugstaffel der United States Navy (Blue Angels) insgesamt zwölf Maschinen vom Typ F/A-18 in ihren Flugvorführungen ein.

Der Abschuss einer syrischen Su-22 über Syrien am 18. Juni 2017 war der erste Abschuss, den eine F/A-18 "Super-Hornet" in einem militärischen Konflikt erzielte. Nachdem eine AIM-9X das Ziel aufgrund von Störmaßnahmen verfehlte, wurde eine AIM-120-Mittelstreckenrakete, obschon auf kurze Entfernung, eingesetzt.

Die Staffel VFA-106 führte Anfang Oktober 2019 auf der Naval Air Station Oceana den letzten offiziellen Flug einer US-Navy F/A-18C durch. Die "Blue Angels" fliegt die erste Generation der Hornet noch bis 2021 und bei der US Navy Reserve und dem US Marine Corps soll sie noch bis 2030 weiter fliegen. Die letzte Einschiffung einer Marine Corps Staffel fand 2020 durch die VMFA-323 auf der USS Nimitz statt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_F/A-18

Videos: Boeing McDonnell Douglas F/A-18 Hornet

             F/A-18 Hornet Dogfight Kill on Mig-21 Plus Bombing Gulf War 


 


Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

Dienstag, 23. März 2021

McDonnellDouglas F-15 Eagle - Airfix 1/72

Die F-15 Eagle (deutsch Adler) ist ein zweistrahliger Luftüberlegenheitsjäger des US-Flugzeugbauers McDonnell Douglas (seit 1997 Teil von Boeing). Sie wurde, wie die Klassifizierung bereits impliziert, für die Herstellung und Erhaltung der Luftüberlegenheit im Konfliktfall konzipiert. In dieser Rolle ersetzte sie mit der Zeit fast vollständig die F-4 Phantom II. Die F-15 wurde inzwischen selbst bis zu einem gewissen Grad durch die bis 2011 gebaute F-22 Raptor abgelöst.

Eine bedeutende Weiterentwicklung ist die F-15E Strike Eagle, die mit einer umfangreichen Luft-Boden-Bewaffnung ausgerüstet ist. Hierdurch wurde aus einem reinen Luftüberlegenheitsjäger ein modernes Mehrzweckkampfflugzeug. 


 

Nachdem MDD den Wettbewerb gewonnen hatte, wurde von der Air Force die Konstruktion von insgesamt 20 Prototypen gefordert. Die Bestellung setzte sich aus zehn Einsitzern („F-15A“, manchmal auch als „YF-15A“ bezeichnet), zwei Zweisitzern („TF-15A“) und acht Entwicklungsmodellen (Einsitzer, ebenfalls als „F-15A“ bezeichnet) zusammen. Das Programm wurde größtenteils von Konstrukteuren geleitet, die bereits am Entwurf der F-4 mitgewirkt hatten. Die Flugerprobungen wurden durch ferngesteuerte Drohnen im Maßstab 3:8 unterstützt. Jede dieser Drohnen wog rund 1,1 Tonnen, kostete nur 250.000 US-Dollar und wurde stets von einer NB-52 der NASA auf Höhe gebracht und anschließend ausgesetzt. Die erste F-15A rollte am 26. Juli 1972 aus den Produktionshallen in St. Louis und wurde anschließend wieder demontiert, um in Einzelteilen zur Edwards Air Force Base gebracht zu werden, wo sie dann für ihren am folgenden Tag stattfindenden Erstflug wieder zusammengesetzt wurde. Der Erstflug der Zweisitzervariante fand am 7. Juli 1973 statt.

Die Maschinen wurden allgemein mit einem grellen Orangefarbton lackiert, um die optische Verfolgung zu vereinfachen. Lediglich die zweite F-15A wurde mit einer patriotischen Rot-Weiß-Blau-Lackierung versehen, da sie die weltweite Demonstrations- und Präsentationsmaschine war. Die Fertigung der ersten Serienmaschinen wurde am 1. Mai 1973 beschlossen, wobei das erste Muster für die Air Force im September 1974 ausgeliefert wurde. Die Indienststellung der F-15 erfolgte am 14. November 1974 mit der Übergabe der ersten Serienmaschine, einer TF-15A an das 555th Tactical Fighter Training Squadron. Die Einführung bei den Einsatzverbänden begann erst im Januar 1976 mit den Lieferungen an das 1st Tactical Fighter Wing in Langley (Virginia). Zu diesem Zeitpunkt erhielt die F-15 auch ihren Spitznamen „Eagle“ (dt. Adler). Im April 1977 erhielt die 36. TFW in Bitburg/Eifel ihre ersten F-15 A/B. Schließlich wurden alle drei Staffeln (22. TFS, 53. TFS und 525. TFS) mit insgesamt 72 „Eagle“ ausgestattet. Darüber hinaus erhielt auch die 32. TFS in Soesterberg/Niederlande F-15 A/B. 1980/81 wurden die Maschinen gegen die verbesserten Versionen F-15 C/D ausgetauscht. 

Der erste Einsatz für die amerikanischen F-15 fand im Zweiten Golfkrieg statt. Insgesamt wurden 96 F-15C/D und 48 F-15E eingesetzt. Die F-15C/D flog rund 2.200 Einsätze und sammelte dabei etwa 7.700 Flugstunden. Die Maschinen schossen 34 feindliche Flugzeuge ab, praktisch immer mit der AIM-7 im BVR-Kampf, und hatten dabei keine eigenen Verluste zu verzeichnen. Die F-15E Strike Eagle war ausschließlich mit Luft-Boden-Missionen betraut, weshalb es auch zum Verlust von zwei Maschinen durch Beschuss vom Boden kam. Der einzige Luftsieg wurde auf kuriose Weise mit einer lasergelenkten Präzisionsbombe erzielt. Diese sollte auf einen stehenden Hubschrauber abgeworfen werden, jedoch hob dieser kurz nach dem Abwurf überraschend vom Boden ab. Der Waffensystemoffizier (WSO) ließ sich nicht verwirren und passte den Laserstrahl des LANTIRN-Pods der Flugbewegung des Hubschraubers an, so dass die Waffe letztendlich ihr Ziel in der Luft traf.

Seit diesem Konflikt sind alle F-15-Varianten an jedem größeren Militäreinsatz der Vereinigten Staaten beteiligt gewesen. Sie setzte auch die damals sehr neue AIM-120A AMRAAM mit großem Erfolg ein. So schoss sie am 18. Januar 1993 während der Operation Southern Watch eine irakische MiG-25 mit dieser Waffe ab. Während des Kosovokrieges im Jahre 1999 konnte sie vier MiG-29 (Fulcrum) mit der AIM-120B/C abschießen. Die für Luft-Boden-Operationen eingesetzte F-15E Strike Eagle bewährte sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten während des Zweiten Golfkrieges, bei allen Operationen in ihrer Rolle ausgesprochen gut.

Allerdings leidet ein Teil der aktiven F-15-Flotte an zunehmender Materialermüdung und wachsendem Verschleiß, in dessen Folge es auch zu Abstürzen kam, was wiederum zu teils wochenlangen Flugverboten für größere Teile der nicht im Einsatz befindlichen Staffeln führte (siehe Text). Da Piloten auch in Friedenszeiten zu Trainingszwecken eine Vielzahl von Flügen absolvieren, sind einige Flugzeugzellen somit nahe an die Grenze ihrer spezifizierten Lebensdauer, die in Flugstunden gemessen wird, angelangt. Die F-15 werden aktuell trotzdem nahezu uneingeschränkt eingesetzt, zum Beispiel um russische Maschinen, meist Tupolew Tu-95, nahe der Grenze Alaskas abzufangen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_F-15

Videos: F-15 Eagle - the American hunter 

             McDonnell Douglas F-15 Eagle Operation Desert Storm

             McDonnell Douglas F-15 Eagle - The ultimate MIG Killer

 


Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

Sonntag, 21. März 2021

McDonnellDouglas OA-4M Skyhawk - Italeri 1/72

Die A-4 Skyhawk in der zweisitzigen TA-4J-Konfiguration wurde in eine Trainingsrolle eingeführt, die den TF-9J Cougar ersetzte. Der TA-4J diente jahrzehntelang als fortschrittlicher Jet-Trainer mit weißen und orangefarbenen Markierungen, bis er durch die T-45 Goshawk ersetzt wurde. Zusätzliche TA-4Js wurden für Instrument Training RAGs an allen Navy Master Jet Basen unter RCVW-12 und RCVW-4 zugewiesen. Die Instrumenten-RAGs boten zunächst Marineübergangstrainings für Marineflieger in der Zeit an, als Naval Aviation noch über eine große Anzahl von Propellerflugzeugen verfügte, und boten auch jährliche Instrumentenschulungen und Kontrollflüge für Marineflieger an. Die zugewiesenen TA-4J-Modelle wurden mit verdunkelbaren Hauben ausgestattet, sodass der trainierte Flieger seine Fähigkeiten im Instrumentenfliegen ohne Bezug von außen nachweisen musste. 

 

Diese Einheiten waren VF-126 bei NAS Miramar, Kalifornien; VA-127 (später VFA-127; NAS FALLON, NV) bei NAS Lemoore, Kalifornien; VF-43 bei NAS Oceana, Virginia; und VA-45 (später VF-45) bei NAS Cecil Field, Florida, bis zu seinem späteren Umzug nach NAS Key West, Florida. VFC-13-Gegner A-4Fs bei NAS Fallon im Jahr 1993 Zusätzliche einsitzige A-4 Skyhawks wurden auch Composite Squadrons (VC) weltweit zugewiesen, um den eingesetzten Einheiten Schulungen und andere Dienstleistungen anzubieten. Dazu gehörten VC-1 am NAS Barbers Point, Hawaii; VC-7 bei NAS Miramar, Kalifornien; VC-5 am NAS Cubi Point, Republik der Philippinen; VC-8 bei NS Roosevelt Roads, Puerto Rico; VC-10 in der NAVBASE Guantánamo Bay, Kuba, und die Naval Reserve-Staffeln VC-12 (später VFC-12) in NAS Oceana, Virginia und VC-13 (später VFC-13) in NAS Miramar, Kalifornien, bis zu ihrem späteren Wechsel zu NAS Fallon , Nevada. Mit der erneuten Betonung des ACM-Trainings (Air Combat Manövering), das mit der Gründung der Navy Fighter Weapons School (TOPGUN) im Jahr 1969 eingeleitet wurde, wurde die Verfügbarkeit von A-4 Skyhawks sowohl in den Instrumenten-RAGs als auch in den Composite Squadrons an den Master-Jet-Stützpunkten vorgestellt, da die flinken Skyhawks, die die von TOPGUN als bevorzugter Darsteller für die MiG-17 geworden waren, verfügbar waren. Zu dieser Zeit begann die F-4 Phantom gerade, ihr volles Potenzial als Kampfflugzeug auszuschöpfen, und hatte sich gegen die kleineren nordvietnamesischen MiG-17- und MiG-21-Gegner nicht so gut geschlagen wie erwartet. TOPGUN führte den Begriff des ungleichen Luftkampftrainings (DACT) unter Verwendung modifizierter A-4E / F ein. Modifizierte Flugzeuge, genannt "Mongoose", verloren den Rückenbuckel, die 20-mm-Kanone mit ihren Munitionssystemen und die externen Waffenstationen, obwohl manchmal die Mittellinienstation beibehalten wurde. Die Lamellen wurden repariert. Die geringe Größe der Skyhawk und das hervorragende Handling bei niedriger Geschwindigkeit in den Händen eines gut ausgebildeten Piloten machten es ideal, Flottenfliegern die Feinheiten von DACT beizubringen. Die Staffeln zeigten schließlich lebhafte Farbschemata vom Typ Bedrohung, die ihren Übergang in die primäre Rolle der Ausbildung von Gegnern anzeigten. Um die Rolle des Gegners besser ausführen zu können, wurden einsitzige A-4E- und F-Modelle in die Rolle eingeführt. Der ultimative Gegner Skyhawk war jedoch der Super Fox, der mit dem verbesserten J52-P-408-Motor ausgestattet war. Diese Variante war 1974 mit VA-55 / VA-164 / VA-212 auf der letzten USS Hancock in Dienst gestellt worden und war die Variante gewesen, die die Blue Angels 1973 ausgewählt hatten. Der Überschuss an früheren USMC Skyhawks führte dazu, dass A-4M-Versionen sowohl von VF-126 als auch von TOPGUN verwendet wurden. Obwohl die A-4 durch die F-5E, F-21 (Kfir), F-16 und F / A-18 in der gegnerischen Rolle ergänzt wurde, blieb die A-4 ein gefährlicher Darstellungsgegner, bis sie von der VF-43 im Jahr 1993 und kurz danach von VFC-12 außer Dienst gestellt wurde. Die letzten A-4-Flottenbetreiber war die VC-8, die ihre Skyhawks 2003 abgaben. Die A-4M wurde auch von der Operations Maintenance Detachment (OMD) in einer gegnerischen Rolle bei NAS Dallas, Texas, für die Naval Air Reserve betrieben. Viele der Flieger, die die vier Jets flogen, waren an NAS Dallas angeschlossen, einschließlich des Kommandanten der Flugstation. Die Flugzeuge waren maßgeblich an der Ausbildung und Entwicklung von ACM für die Jagdgeschwader VF-201 und VF-202 der Naval Air Reserve beteiligt, die die F-4 Phantom II und später die Grumman F-14 Tomcat flogen. Die Einheit absolvierte auch mehrere Missionen, bei denen das Ziel nach NAS Key West, Florida, zur NAS Kingsville, Texas, und Bereitstellungen bei NAS Miramar, Kalifornien und NAS Fallon, Nevada zur Unterstützung von Gegnern ausgelagert wurde. Die Abteilung stand unter dem operativen Kommando des Commander Fleet Logistics Support Wing (CFLSW), der ebenfalls bei NAS Dallas stationiert war.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_A-4 

Videos:  

F 2666 Operation Top Gun A-4 Skyhawk, Douglas AD-7, A3D Sky Warrior, F3H Demon, F4D Skyray

Top Gun (5/8) Movie CLIP - Maverick vs. Viper (1986) 


 


Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

McDonnellDouglas A-4M Skyhawk - Italeri 1/72

Die Douglas A-4 Skyhawk war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion. Die Skyhawk war als preiswerter Jagdbomber für den Einsatz auf Flugzeugträgern konzipiert. 

 

Als der Konstrukteur Ed Heinemann die A-4 vorstellte, sagten ihm viele Experten, dass dieses Flugzeug scheitern werde, da es zu klein und zu leicht sei: der Entwurf wog nur 2,5 Tonnen. Nach dem Erstflug am 22. Juni 1954 zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Von diesem Flugzeugtyp wurden 2960 Exemplare gebaut (davon waren 555 Stück zweisitzige Schulflugzeuge). Als eines von ganz wenigen Flugzeugträgermustern hatte die A-4 keine klappbaren Flächen, da ihre Spannweite klein genug für den Deckaufzug war. Mit der Auslegung als preiswertes Luftnahunterstützungsflugzeug wollte man auf ein Radargerät verzichten. Obwohl als Jagdbomber konzipiert, kann die Skyhawk sich dank Wendigkeit, Maschinenkanonen und IR-Lenkflugkörpern gegen Abfangjäger zur Wehr setzen. Mit dem Verzicht auf ein Bugradar konnte die Silhouette schlank und kurz gehalten werden. Die Bekämpfung von Bodenzielen erfolgte entweder auf Sicht oder blind mittels Abwurf nach Angaben des Waffenleitrechners im HUD. Spätere Varianten wurden mit Selbstschutzsystemen wie Radarwarngeräten kombiniert mit Täuschkörperwerfern ausgestattet. In der A-4M wurden in der Nase Laserziel-Beleuchtungseinheiten verwendet. Das letzte Exemplar lief am 27. Februar 1979 vom Fließband. Alle A-4 (außer den Zweisitzern) besitzen ab dem zwölften Produktionsjahr (1966) den typischen „Kamelhöcker“ hinter dem Cockpit, der weitere Allwetter-Navigations- und Feuerleitsysteme enthält. 

Argentinien

Argentinien flog die A-4P/Q von 1965 bis 1999 und seitdem die A-4AR. 1982 wurden die argentinischen Skyhawks im Falklandkrieg eingesetzt. Dabei gingen 19 A-4P und 3 A-4Q verloren. Ihrerseits versenkten die A-4P/Q den Zerstörer HMS Coventry (D118), die Fregatten HMS Antelope (F170) und HMS Ardent (F184) und das Landungsschiff RFA Sir Galahad (L3005). Die letzten A-4AR sollen noch bis 2018 betrieben werden.

Australien

Australien nutzte 16 A-4F/G und 4 TA-4F/G von 1967 bis 1982, die verbliebenen zehn Flugzeuge wurden an Neuseeland verkauft. Hier wurde die A-4K seit 1970 geflogen. Von 1985 bis 1989 wurden sie umfassend modernisiert und von 2001 bis 2004 außer Dienst gestellt.

Brasilien

Seit 1997 nutzt Brasilien die A-4. 20 A-4KU und 3 TA-4KU wurden von Kuwait gekauft. Sie werden nun als AF-1 und AF-1A bezeichnet, vom Flugzeugträger Sao Paulo (ehemals französischer Flugzeugträger Foch) eingesetzt und werden derzeit (Stand 2015) modernisiert. Sie sollen bis ca. 2025 im Einsatz bleiben.

Deutschland

Seit 2001 fliegen sechs zivile, ehemals israelische, A-4N vom Fliegerhorst Wittmund (Jagdgeschwader 71) aus als Zieldarstellungsflugzeuge für die Luftwaffe. Die Exemplare gehörten ursprünglich BAE Systems, die sie über E.I.S. Aircraft GmbH als Subunternehmen flog. Die zivilen Kennzeichen der A-4N waren N431FS, N432FS, N434FS und N437FS. Seit 2015 erbringt das Unternehmen Discovery Air Defence Services für zunächst fünf Jahre diese Dienstleistung, ebenfalls mit im kanadischen Zivilregister registrierten eigenen A-4N.

Indonesien

Indonesien kaufte 1979 14 A-4E und 2 TA-4H von Israel, 1982 16 A-4E von den Vereinigten Staaten und 1999 2 TA-4J. Die Außerdienststellung erfolgte bis 2004.

Israel

Größter Nutzer nach den Vereinigten Staaten war Israel. Etwa 350 A-4E/H/N und TA-4H wurden von 1968 bis 1973 an Israel geliefert. Speziell die A-4N wurden laufend modernisiert. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurden die TA-4H/A-4N nur noch zur Pilotenschulung vom Militärflugplatz Chazerim aus eingesetzt und von 2003 bis 2005 modernisierte RADA Electronic Industries Ltd. 50 Skyhawks mit Inertial Navigation System (INS), Head-Up-Display (HUD), Global Positioning System (GPS), Ring Laser Gyro (RLG) und Airborne Video Recorder. Die Außerdienststellung erfolgte im Dezember 2015.

Kuwait

Im zweiten Golfkrieg wurden mit der A-4KU unter kuwaitischer Flagge Einsätze geflogen. Sie waren dort von 1976 bis 1997 im Einsatz. Im Einsatz ging nur eine Skyhawk durch Abschuss und 12 weitere aus anderen Gründen verloren.

Malaysia

1982 kaufte Malaysia 40 A-4C/L von den Vereinigten Staaten (als A-4PTM bezeichnet = „peculiar to Malaysia“), die bis 1999 flogen.

Singapur

1972 kaufte Singapur 47 A-4B. Diese wurden von 1984 bis 1989 umfassend modernisiert, unter anderem mit dem F404-GE-100D-Triebwerk und als „A-4SU“ bezeichnet. 2007 erfolgte die Ausmusterung.

Vereinigte Staaten

Die Skyhawk wurde vor allem von der US Navy und dem US Marine Corps geflogen. Die USN setzte die A-4F aktiv bis 1975 ein. Am 5. Dezember 1965 stürzte eine A-4E Skyhawk mit einer Atombombe vom Typ B43 von einem Aufzug der USS Ticonderoga (CV-14) ins Meer und versank in über 4.900 Metern Tiefe. Pilot, Bombe und Flugzeug wurden nie geborgen (Stand März 2010). Der Flugzeugträger befand sich 130 Kilometer östlich der japanischen Ryūkyū-Inseln auf dem Weg von Vietnam nach dem japanischen Yokosuka.

Während des Vietnamkriegs kam es vom 5. August 1964 bis zum letzten Fall am 6. September 1972 zu 356 Totalverlusten von A-4 Skyhawk (271 bei der United States Navy, 85 beim United States Marine Corps), davon mindestens 195 in Kampfeinsätzen.

Zuletzt flogen nur noch die Staffeln VA-55, VA-164 und VA-212 beim Trägergeschwader CVW-21 (Tailcode NP) auf der USS Hancock (CV-19). Die Kunstflugstaffel Blue Angels flog die A-4F bis 1986. Die TA-4J wurden von den Trainingsstaffeln 1999 ausgemustert, letzter Nutzer war VT-7 auf NAS Meridian. Zur Feinddarstellung flog die Staffel VC-8 die TA-4J  und die VF-126 die A-4M noch bis 2003 in der berühmten TOP GUN Ausbildungseinheit. Das USMC flog die A-4M bis 1990 bei der Staffel VMA-211, die Marine Corps Reserve musterte die letzte Maschine 1994 bei VMA-131 aus. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_A-4

Video: Douglas A-4 Skyhawk

           A-4 Skyhawk -- Classic Marines Attack Aircraft  


 

Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells im "Originalzustand". Das Modell hat unter Sonneneinstrahlung und Hitze in der Vitrine direkt unter dem Sonnendach arg gelitten, so daß es einer intensiven Restaurierung bedurfte. Im Zuge dieser Restaurierungsarbeiten wurde das Modell neu detailliert, neu lackiert und bekam in Eigenarbeit hergestellte Decals. Nun ist sie in den Farben der TOP GUN zu sehen, in der sie Zieldarstellung flog.




















Samstag, 13. März 2021

McDonnellDouglas T-45 Goshawk - Italeri 1/72

Die McDonnellDouglas (jetzt Boeing) T-45 Goshawk ist eine stark modifizierte Version des landgestützten Trainingsflugzeugs BAE Hawk 200 aus Großbritannien. Die von McDonnell Douglas (jetzt Boeing) und British Aerospace (jetzt BAE Systems) hergestellte T-45 wird von der United States Navy als Flugzeugträgertauglicher Trainer eingesetzt.


Die T-45 Goshawk hat ihren Ursprung Mitte der 1970er Jahre. Während dieser Zeit begann die US-Marine offiziell mit der Suche nach einem neuen Jet-Trainer-Flugzeug, das als einziger Ersatz für ihre T-2 Buckeye- und A-4 Skyhawk-Trainer dienen sollte. 1978 wurde das VTXTS Advanced Trainer-Programm, um diesen Bedarf zu decken, von der US-Marine offiziell gestartet. Ein angloamerikanisches Team, bestehend aus dem britischen Luftfahrthersteller British Aerospace (BAe) und dem amerikanischen Flugzeughersteller McDonnell Douglas (MDC), beschloss, seinen Vorschlag für eine Marineversion des landgestützten BAE Systems Hawk-Trainers einzureichen. Andere Hersteller reichten ebenfalls Angebote ein, wie ein konkurrierendes Team des französischen Flugzeugherstellers Dassault Aviation, des deutschen Herstellers Dornier, die ihren Alpha Jet anboten, und des amerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Lockheed um die Anforderung zu erfüllen. Der VTX-TS-Wettbewerb bezog sich nicht nur auf die Beschaffung eines Flugzeugs. Es umfasste fünf Kernbereiche: das Flugzeug selbst, fähige Flugsimulatoren, ausgereifte akademische Ausbildungshilfen, integrierte logistische Unterstützung und Programmmanagement. Für ihren Vorschlag war MDC der Hauptauftragnehmer und Systemintegrator, BAe fungierte als Hauptunterauftragnehmer und Partner für das Flugzeugelement, Rolls-Royce lieferte den Adour-Motor für den Antrieb des Flugzeugs und Sperry ist der Hauptunterauftragnehmer für das Simulatorsystem. Im November 1981 gab die US-Marine bekannt, dass sie die Hawk als Gewinner des VTX-TS-Wettbewerbs ausgewählt hatte. Berichten zufolge wurden ungefähr 60 Prozent der Arbeiten am T-45-Programm in Großbritannien im Ausland durchgeführt. Im September 1982 erhielt das MDC-Team einen Auftrag zur vollständigen technischen Entwicklung, um das vorgeschlagene Flugzeug, das als T-45 Goshawk bezeichnet worden war, vollständig zu entwickeln und zu produzieren. Am 16. April 1988 führte die erste T-45A Goshawk ihren Jungfernflug durch.  

Die T-45 wurde für fortgeschrittene und fortgeschrittene Teile des Ausbildungsprogramms für Kampfpiloten desr Navy & des Marine Corps Student Naval Aviator mit Training Air Wing One an der Naval Air Station Meridian, Mississippi, und Training Air Wing Two an der Naval Air Station Kingsville, Texas, eingesetzt . Die T-45 ersetzte die T-2C Buckeye Intermediate Jet Trainer und den TA-4J Skyhawk II Advanced Jet Trainer durch ein integriertes Trainingssystem, das das T-45 Goshawk Flugzeug, Betriebs- und Instrumentenflug-Simulatoren, Akademiker und Unterstützung für Trainingsintegrationssysteme umfasst. Im Jahr 2008 nahm die T-45C auch den Einsatz im fortgeschrittenen Teil der Trainingsstrecke für Marineflugoffiziere der Marine / Marine Corps für Kampfflugzeuge mit dem Trainingseinheit Sechs an der Marineflugstation Pensacola, Florida, auf. Ein kleiner Teil des Flugzeugbestandes wird auch vom Naval Air Systems Command an der Naval Air Station Patuxent River in Maryland betrieben. Die ursprüngliche T-45A, die 1991 in Betrieb genommen wurde, enthielt ein analoges Cockpit-Design, während die neuere T-45C, die erstmals im Dezember 1997 ausgeliefert wurde, ein neues digitales "Glas-Cockpit". Alle derzeit im Einsatz befindlichen T-45A-Flugzeuge wurden auf den T-45C-Standard aufgerüstet. Die T-45 soll bis 2035 oder später in Betrieb bleiben. 2017 stellte die USN die T-45-Flotte für eine dreitägige "Sicherheitspause" ein, nachdem sich mehr als 100 Fluglehrer geweigert hatten, das Flugzeug zu fliegen. Die Piloten führten Bedenken hinsichtlich Hypoxie-Vorfällen an, von denen sie glaubten, dass sie auf fehlerhafte Systeme zur Sauerstoffregelung an Bord zurückzuführen sind. In den letzten fünf Jahren haben sich die physiologischen Episoden im Zusammenhang mit Problemen mit dem Sauerstoffsystem der T-45 laut Aussagen hochrangiger Marineflieger im April 2017 nahezu vervierfacht. Die Erdungsreihenfolge wurde zuerst verlängert und dann aufgehoben, jedoch nur für Ausbilder und mit einer Flugobergrenzenbeschränkung von 10.000 Fuß, bei denen das Onboard Oxygen Generation System (OBOGS) nicht benötigt würde. Die Erdungsanordnung wurde im August 2017 vollständig aufgehoben, zusammen mit allen Einschränkungen der Flugobergrenze und des Flugschülerflugverbotes. Die T-45-Flotte wurde danach mit neuen Sensoren zur Überwachung der Sauerstoffsysteme an Bord sowie einem neuen Wasserabscheidungssystem aufgerüstet, in der Hoffnung, Hypoxieereignisse zu reduzieren und die Grundursache der Probleme zu ermitteln. Obwohl die zugrunde liegenden Ursachen noch nicht endgültig geklärt sind, waren die Hypoxieereignisse bis zum ersten Quartal 2018 nach dem Höhepunkt in den Jahren 2016 und 2017 wieder auf ein nominales Niveau zurückgekehrt. Es wird weiter daran gearbeitet, sicherzustellen, dass weitere physiologische Ereignisse auf ein Minimum beschränkt werden. Backup-Sauerstoffsysteme werden entwickelt und sollen bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2019 installiert werden. In den letzten Jahren betrafen ähnliche Probleme auch die F/A-18 der Marine und die T-6, F-22 und F-35 der Luftwaffe, einige innerhalb des gleichen oder eines ähnlichen Zeitrahmens, wobei das Verteidigungsministerium einen gemeinsamen Befehl zur Untersuchung der Probleme eingerichtet hat.  

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/McDonnell_Douglas_T-45_Goshawk 

Video: McDonnell Douglas T-45 Goshawk - Carrier Operations 


 

Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.




Freitag, 19. Februar 2021

McDonnellDouglas A-4F Skyhawk - Starfix 1/72

Die Douglas A-4 Skyhawk war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion. Die Skyhawk war als preiswerter Jagdbomber für den Einsatz auf Flugzeugträgern konzipiert. 

 

Als der Konstrukteur Ed Heinemann die A-4 vorstellte, sagten ihm viele Experten, dass dieses Flugzeug scheitern werde, da es zu klein und zu leicht sei: der Entwurf wog nur 2,5 Tonnen. Nach dem Erstflug am 22. Juni 1954 zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Von diesem Flugzeugtyp wurden 2960 Exemplare gebaut (davon waren 555 Stück zweisitzige Schulflugzeuge). Als eines von ganz wenigen Flugzeugträgermustern hatte die A-4 keine klappbaren Flächen, da ihre Spannweite klein genug für den Deckaufzug war. Mit der Auslegung als preiswertes Luftnahunterstützungsflugzeug wollte man auf ein Radargerät verzichten. Obwohl als Jagdbomber konzipiert, kann die Skyhawk sich dank Wendigkeit, Maschinenkanonen und IR-Lenkflugkörpern gegen Abfangjäger zur Wehr setzen. Mit dem Verzicht auf ein Bugradar konnte die Silhouette schlank und kurz gehalten werden. Die Bekämpfung von Bodenzielen erfolgte entweder auf Sicht oder blind mittels Abwurf nach Angaben des Waffenleitrechners im HUD. Spätere Varianten wurden mit Selbstschutzsystemen wie Radarwarngeräten kombiniert mit Täuschkörperwerfern ausgestattet. In der A-4M wurden in der Nase Laserziel-Beleuchtungseinheiten verwendet. Das letzte Exemplar lief am 27. Februar 1979 vom Fließband. Alle A-4 (außer den Zweisitzern) besitzen ab dem zwölften Produktionsjahr (1966) den typischen „Kamelhöcker“ hinter dem Cockpit, der weitere Allwetter-Navigations- und Feuerleitsysteme enthält. 

Argentinien

Argentinien flog die A-4P/Q von 1965 bis 1999 und seitdem die A-4AR. 1982 wurden die argentinischen Skyhawks im Falklandkrieg eingesetzt. Dabei gingen 19 A-4P und 3 A-4Q verloren. Ihrerseits versenkten die A-4P/Q den Zerstörer HMS Coventry (D118), die Fregatten HMS Antelope (F170) und HMS Ardent (F184) und das Landungsschiff RFA Sir Galahad (L3005). Die letzten A-4AR sollen noch bis 2018 betrieben werden.

Australien

Australien nutzte 16 A-4F/G und 4 TA-4F/G von 1967 bis 1982, die verbliebenen zehn Flugzeuge wurden an Neuseeland verkauft. Hier wurde die A-4K seit 1970 geflogen. Von 1985 bis 1989 wurden sie umfassend modernisiert und von 2001 bis 2004 außer Dienst gestellt.

Brasilien

Seit 1997 nutzt Brasilien die A-4. 20 A-4KU und 3 TA-4KU wurden von Kuwait gekauft. Sie werden nun als AF-1 und AF-1A bezeichnet, vom Flugzeugträger Sao Paulo (ehemals französischer Flugzeugträger Foch) eingesetzt und werden derzeit (Stand 2015) modernisiert. Sie sollen bis ca. 2025 im Einsatz bleiben.

Deutschland

Seit 2001 fliegen sechs zivile, ehemals israelische, A-4N vom Fliegerhorst Wittmund (Jagdgeschwader 71) aus als Zieldarstellungsflugzeuge für die Luftwaffe. Die Exemplare gehörten ursprünglich BAE Systems, die sie über E.I.S. Aircraft GmbH als Subunternehmen flog. Die zivilen Kennzeichen der A-4N waren N431FS, N432FS, N434FS und N437FS. Seit 2015 erbringt das Unternehmen Discovery Air Defence Services für zunächst fünf Jahre diese Dienstleistung, ebenfalls mit im kanadischen Zivilregister registrierten eigenen A-4N.

Indonesien

Indonesien kaufte 1979 14 A-4E und 2 TA-4H von Israel, 1982 16 A-4E von den Vereinigten Staaten und 1999 2 TA-4J. Die Außerdienststellung erfolgte bis 2004.

Israel

Größter Nutzer nach den Vereinigten Staaten war Israel. Etwa 350 A-4E/H/N und TA-4H wurden von 1968 bis 1973 an Israel geliefert. Speziell die A-4N wurden laufend modernisiert. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurden die TA-4H/A-4N nur noch zur Pilotenschulung vom Militärflugplatz Chazerim aus eingesetzt und von 2003 bis 2005 modernisierte RADA Electronic Industries Ltd. 50 Skyhawks mit Inertial Navigation System (INS), Head-Up-Display (HUD), Global Positioning System (GPS), Ring Laser Gyro (RLG) und Airborne Video Recorder. Die Außerdienststellung erfolgte im Dezember 2015.

Kuwait

Im zweiten Golfkrieg wurden mit der A-4KU unter kuwaitischer Flagge Einsätze geflogen. Sie waren dort von 1976 bis 1997 im Einsatz. Im Einsatz ging nur eine Skyhawk durch Abschuss und 12 weitere aus anderen Gründen verloren.

Malaysia

1982 kaufte Malaysia 40 A-4C/L von den Vereinigten Staaten (als A-4PTM bezeichnet = „peculiar to Malaysia“), die bis 1999 flogen.

Singapur

1972 kaufte Singapur 47 A-4B. Diese wurden von 1984 bis 1989 umfassend modernisiert, unter anderem mit dem F404-GE-100D-Triebwerk und als „A-4SU“ bezeichnet. 2007 erfolgte die Ausmusterung.

Vereinigte Staaten

Die Skyhawk wurde vor allem von der US Navy und dem US Marine Corps geflogen. Die USN setzte die A-4F aktiv bis 1975 ein. Am 5. Dezember 1965 stürzte eine A-4E Skyhawk mit einer Atombombe vom Typ B43 von einem Aufzug der USS Ticonderoga (CV-14) ins Meer und versank in über 4.900 Metern Tiefe. Pilot, Bombe und Flugzeug wurden nie geborgen (Stand März 2010). Der Flugzeugträger befand sich 130 Kilometer östlich der japanischen Ryūkyū-Inseln auf dem Weg von Vietnam nach dem japanischen Yokosuka.

Während des Vietnamkriegs kam es vom 5. August 1964 bis zum letzten Fall am 6. September 1972 zu 356 Totalverlusten von A-4 Skyhawk (271 bei der United States Navy, 85 beim United States Marine Corps), davon mindestens 195 in Kampfeinsätzen.

Zuletzt flogen nur noch die Staffeln VA-55, VA-164 und VA-212 beim Trägergeschwader CVW-21 (Tailcode NP) auf der USS Hancock (CV-19). Die Kunstflugstaffel Blue Angels flog die A-4F bis 1986. Die TA-4J wurden von den Trainingsstaffeln 1999 ausgemustert, letzter Nutzer war VT-7 auf NAS Meridian. Zur Feinddarstellung flog die Staffel VC-8 die TA-4J noch bis 2003. Das USMC flog die A-4M bis 1990 bei der Staffel VMA-211, die Marine Corps Reserve musterte die letzte Maschine 1994 bei VMA-131 aus. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_A-4

Video: Douglas A-4 Skyhawk

           A-4 Skyhawk -- Classic Marines Attack Aircraft 

 

Der Bausatz ist sehr schlicht, passt nicht gut zusammen und ist innen bis auf den Pilotensitz hohl. Deshalb war doch mehr Zusatzarbeit nötig als geplant, aber ich denke es hat sich gelohnt. Dicke Nieten verunstalteten die ansonsten glatten Oberflächen und wurden kurzerhand von mir abgeschliffen. Die Kabinenhaube war schlierig und undurchsichtig, weshalb sie lediglich zum Tiefziehen einer dünnen klaren Haube benutzt wurde.