Posts mit dem Label Top Gun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Top Gun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 26. März 2021

Northrop TF-5 B / T-38 Talon - Matchbox 1/72

Die Northrop F-5 Freedom Fighter und die daraus entwickelte F-5E Tiger II sind seit den 1950er Jahren von Northrop in den Vereinigten Staaten entwickelte und gebaute zweistrahlige Jagdflugzeuge. Sie finden bis heute weltweite Verwendung, unter anderem bei den Kunstflug-Staffeln Patrouille Suisse und Turkish Stars.

 

Die zweisitzige F-5B verband das Tandemcockpit der T-38 mit der Zelle der F-5A, wobei auch deren Außenlaststationen, die LERX und die größeren Lufteinläufe, beibehalten wurden. Die Maschinenkanonen wurden jedoch nicht übernommen. Der Prototyp führte seinen Erstflug am 24. Februar 1964 durch. Die ersten fünf F-5B wurden im April 1964 von der 4441st CCTS übernommen und dort im August mit sieben F-5A ergänzt. Obwohl sie von der USAF betrieben wurde, diente die CCTS nur zur Schulung von Piloten und Bodenmannschaften von Kundenländern. Im März 1965 konnte der erste Schulungskurs mit Piloten aus Iran und Süd-Korea abgeschlossen werden. Die Flugzeuge der 4441st CCTS trugen zwar USAF-Markierungen, sie gehörten aber tatsächlich den jeweiligen MAP-Staaten.

Die F-5B unterscheidet sich in den folgenden Punkten von der T-38:

  • Flügelpylone für Waffen
  • Sidewinder-Pylone an den Flügelspitzen
  • fest montierter Centerlinepylon
  • IFF
  • LERX (Leading-Edge Root Extensions) – Verlängerung der Flügelvorderkante zwischen Flügelwurzel und Triebwerkseinlässen
  • Bremsschirm
  • verstärktes Fahrgestell
  • die meisten Exemplare besitzen einen Fanghaken

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_F-5

Video: USAF Air Force Thunderbirds T-38 Talon Aircraft Introduction Video 1974



Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

Northrop F-5 Tiger II - Airfix 1/72

Die Northrop F-5 Freedom Fighter und die daraus entwickelte F-5E Tiger II sind seit den 1950er Jahren von Northrop in den Vereinigten Staaten entwickelte und gebaute zweistrahlige Jagdflugzeuge. Sie finden bis heute weltweite Verwendung, unter anderem bei den Kunstflug-Staffeln Patrouille Suisse und Turkish Stars. 

Northrop untersuchte ab 1950 in zahlreichen Studien innovative Konstruktionsmöglichkeiten und Vermarktungssaussichten für ein Leichtbaujagdflugzeug, das vor allem von kleineren mit den USA verbündeten Staaten in Asien und Europa eingesetzt werden sollte. Treibende Kraft bei Northrop war der neue Vizepräsident des Unternehmens, Edgar Schmued, der bereits für die Konstruktion der North American P-51 Mustang verantwortlich gewesen war. Die Studien unterteilten die Kosten in die Bereiche Forschung und Entwicklung, Beschaffung und Betriebskosten, wobei Northrop zeigen konnte, dass letztere den größten Anteil darstellten. Es sollten daher vor allem die zu den Betriebskosten proportionale Größe des Flugzeugs, sein Gewicht und die Systemkomplexität verringert werden.

Als erster Entwurf wurde die N-102 Fang konzipiert, bei dem aber schnell klar wurde, dass bei der Verwendung der damaligen Triebwerke mit einer Flugmasse zwischen 6800 und 8165 kg das Ziel eines leichten Jagdflugzeugs nicht erreicht werden konnte. Noch im Jahr 1954 wurde eine Attrappe der Fang hergestellt, die weiteren Arbeiten aber kurz danach eingestellt. 

Im Jahr 1962 erwachte das Interesse an N-156F erneut. Präsident John F. Kennedy kündigte an, „jeden Preis“ für die Erhaltung der Freiheit und den Sieg über den Kommunismus zahlen zu wollen. Hierzu gehörte auch die Bereitstellung von Finanzmitteln zur Beschaffung fortgeschrittener Jagdflugzeuge für die Verbündeten der USA. Die USAF blieb hinsichtlich der N-156F skeptisch, da sie Varianten der Lockheed F-104 Starfighter (F-104-17 bzw. F-104H) und der Vought F8U Crusader für diese Zwecke bevorzugte. Die US Army hingegen zeigte Interesse und lieh den Prototyp aus, den sie mit dem vollen Standardanstrich der Army versah und für ihr Beschaffungsprogramm eines Luftnahunterstützungs-Starrflügelflugzeugs in einem für die N-156F sehr erfolgreichen Vergleichsfliegen gegen die Fiat G.91 und Douglas A4D Skyhawk einsetzte.

Die USAF bestand jedoch auf ihrem Vorrecht, Jet-Flugzeuge zur Luftnahunterstützung bereitzustellen und übte dahingehend Druck auf die Army aus, die den Vergleichswettbewerb daraufhin einstellte. Während die Army damit weiterhin Hubschrauber in dieser Rolle einsetzte, war das Interesse der USAF an der N-156F aufs Neue geweckt. Am 23. April 1962 bestätigte der Verteidigungsminister offiziell, dass die N-156F die Anforderungen des FX-Programms erfüllte; am 9. August 1962 erhielt das Flugzeug die USAF-Bezeichnung F-5. Die drei Prototypen erhielten rückwirkend die Bezeichnungen YF-5A, während die Bruchzelle ungewöhnlicherweise mit XF-5A ebenfalls eine USAF-Bezeichnung erhielt. Im Oktober 1962 wurde ein Auftrag über 20 Millionen US-Dollar zum Produktionsstart erteilt. Zwischen den einsitzigen F-5A und zweisitzigen F-5B sollte ein Stückzahlverhältnis von 9:1 eingehalten werden.

Die bisher nicht verwendete XF-5A wurde als erstes neues Flugzeug in der Serienkonfiguration mit zwei J85-GE-13 mit je 18,15 kN fertiggestellt. Die bisherige USAF-Seriennummer 59-4993 der eigentlich als Bruchzelle vorgesehenen Maschine wurde in 63-8367 geändert. Die wichtigste Verbesserung dieser ersten F-5A war die verstärkte Tragfläche, die nun zwei weitere Außenlaststationen aufwies und deren Gesamtzahl damit auf sieben, einschließlich der Tragflächenspitzen, erhöhte. Die beiden N-156F-Prototypen wurden auf den gleichen Standard gebracht. Während der Erprobung folgte am 27. August 1963 ein zweiter Auftrag, der die Gesamtzahl – einschließlich der Doppelsitzertrainer – auf 170 Flugzeuge brachte. Zwischen Februar und Oktober 1964 wurden erstmals Rohrwaffen in Form von zwei 20-mm-Kanonen Colt-Browning M39 im oberen Teil des Rumpfbugs eingebaut und erprobt.

Der erste Abnehmer der F-5A war Norwegen, das seine Beschaffung von 64 Flugzeugen im Februar 1964 ankündigte. Diese F-5A(G) erhielten zusätzlich eine beheizbare Frontscheibe, einen Landehaken und Vorrichtungen für JATO-Starts. Von der USAF wurden die ersten F-5A im Januar 1964 noch ohne Kanonenbewaffnung übernommen und ab August 1964 bei der 4441st Combat Crew Training School (CCTS) auf der Williams Air Force Base eingesetzt.

Zu den weiteren Staaten, die diese neuen Jäger erhielten, gehörte Südvietnam. Dort stellte die F-5A ihre Effektivität an der Grenze zu Nordvietnam unter Beweis (von 1965 bis 1967 teilweise mit USAF-Markierungen im sogenannten „Skoshi-Tiger“-Projekt). Während der Kämpfe in Vietnam erhielt der Freedom Fighter dann auch seinen Spitznamen „Tiger“. Nachdem 1975 in der Schlacht von Xuan Loc der Flugplatz von Biên Hòa überrannt worden war, übernahmen nordvietnamesische Piloten die Maschinen und setzten sie gegen die südvietnamesischen Armee ein. Weitere Exemplare erhielt die Demokratische Republik Vietnam später aus Thailand zurück, wohin zahlreiche südvietnamesische Piloten mit ihren Flugzeugen flüchteten. 

Mit größeren Tanks und neuen Triebwerken wurde die F-5 unter dem neuen Namen F-5E Tiger II zum Ersatz aller vorhergehenden Modelle. Auf Basis dieses Entwurfs wurden viele Varianten entwickelt, darunter auch das zweisitzige Schulflugzeug F-5F und Aufklärungs-Versionen. Obwohl ihr in ihrem Herkunftsland der Erfolg versagt war (die USAF setzte nur 112 F-5E und F vor allem zur Luftkampf- sowie Taktikschulung und Tarnschemataerprobung ein, die US Navy einige wenige im Top-Gun-Programm), wurde die F-5E in viele Länder (zum Beispiel Äthiopien, Brasilien, Chile, Griechenland, Indonesien, Iran, Jemen, Jordanien, Kanada, Marokko, Norwegen, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei) verkauft und so zum Hauptstandbein vieler Luftstreitkräfte. Sie ist in einigen Ländern immer noch im Einsatz.

Unter anderem besitzt die Schweiz 53 F-5E/F (Stand Ende 2018). Mit der Armeebotschaft 2018 beantragte der Bundesrat am 14. Februar 2018 die Außerdienststellung von nicht mehr benötigten Waffensystemen oder Teilen davon. Dazu gehören 27 der zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen 53 F-5-Tiger Kampfflugzeuge. Sie sollen verkauft werden. Die verbleibenden 26 Flugzeuge sollen zur Entlastung der F/A-18 Hornet von Nebenaufgaben weiterhin eingesetzt werden, insbesondere für die Zieldarstellung im Training, für die Überwachung der Radioaktivität oder für die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse. Die Flotte soll bis Ende 2025 betrieben werden. Ab dem Jahr 2004 wurden zwölf der schweizerischen F-5E an Österreich vermietet, wo sie als Übergangslösung bis zur Indienststellung der Eurofighter Typhoon (als Draken-Nachfolger) die Luftraumüberwachung übernahmen. Die Schweizer Luftwaffe hat der US Navy 44 F-5E verkauft.

Die F-5 wurde später von der US Navy als Trainingsflugzeug für den Kampf gegen Opposing Forces verwendet (Top Gun), da ihre Leistungsdaten mit denen der sowjetischen MiG-21 Fishbed vergleichbar waren. Da eine Flugstunde dieser Jets sehr günstig ist, sind sie bis heute im Einsatz. Diese Maschinen werden von speziell in sowjetischer Kampfdoktrin ausgebildeten Piloten geflogen und spielen in simulierten Kämpfen die „bösen Jungs“. In dieser Rolle kam die F-5 Tiger auch zu Kino-Ehren: Im Film Top Gun simulieren die Jets in den Luftkampf-Szenen die fiktive sowjetische MiG-28. Des Weiteren setzt die US Air Force die Variante T-38 Talon zur Pilotenausbildung ein. Auf diesem Typ sammeln praktisch alle US-amerikanischen (und auch deutschen) Jetpiloten ihre ersten Überschallflug-Erfahrungen. Bis zur Außerdienststellung der Lockheed SR-71 Blackbird waren die T-38 bei deren Piloten zu Trainingsflügen bei ähnlichen Flugeigenschaften ebenfalls geschätzt.

Der Entwurf der F-5 diente als Basis für weitere, teilweise sehr erfolgreiche Flugzeugtypen. Die F/A-18 Hornet entstand aus dem Prototyp YF-17 Cobra, der in Teilen auf der F-5 Tiger II basierte. Kommerziell nicht erfolgreich war die Weiterentwicklung zur einstrahligen F-20 Tigershark, von der nur drei Exemplare gebaut wurden.

Unter dem Namen „Saeqeh“ produziert die Islamische Republik Iran eine eigene Version der F-5, die äußerlich besonders durch das Doppelleitwerk auffällt. Vermutlich erhielt die IRIAF (Luftwaffe des Iran) 24 Flugzeuge dieses Typs.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_F-5

Videos: Great Planes - Northrop F-5 Freedom Fighter 

             F-5 Tigers live gun fire at Axalp 2013

             F-5E Tiger II from the movie Top Gun (1986) 


 

Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

 siehe aber auch: Tiger Meet 1998 - Northrop F-5 Tiger - Airfix 1/72

Sonntag, 21. März 2021

McDonnellDouglas A-4M Skyhawk - Italeri 1/72

Die Douglas A-4 Skyhawk war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion. Die Skyhawk war als preiswerter Jagdbomber für den Einsatz auf Flugzeugträgern konzipiert. 

 

Als der Konstrukteur Ed Heinemann die A-4 vorstellte, sagten ihm viele Experten, dass dieses Flugzeug scheitern werde, da es zu klein und zu leicht sei: der Entwurf wog nur 2,5 Tonnen. Nach dem Erstflug am 22. Juni 1954 zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Von diesem Flugzeugtyp wurden 2960 Exemplare gebaut (davon waren 555 Stück zweisitzige Schulflugzeuge). Als eines von ganz wenigen Flugzeugträgermustern hatte die A-4 keine klappbaren Flächen, da ihre Spannweite klein genug für den Deckaufzug war. Mit der Auslegung als preiswertes Luftnahunterstützungsflugzeug wollte man auf ein Radargerät verzichten. Obwohl als Jagdbomber konzipiert, kann die Skyhawk sich dank Wendigkeit, Maschinenkanonen und IR-Lenkflugkörpern gegen Abfangjäger zur Wehr setzen. Mit dem Verzicht auf ein Bugradar konnte die Silhouette schlank und kurz gehalten werden. Die Bekämpfung von Bodenzielen erfolgte entweder auf Sicht oder blind mittels Abwurf nach Angaben des Waffenleitrechners im HUD. Spätere Varianten wurden mit Selbstschutzsystemen wie Radarwarngeräten kombiniert mit Täuschkörperwerfern ausgestattet. In der A-4M wurden in der Nase Laserziel-Beleuchtungseinheiten verwendet. Das letzte Exemplar lief am 27. Februar 1979 vom Fließband. Alle A-4 (außer den Zweisitzern) besitzen ab dem zwölften Produktionsjahr (1966) den typischen „Kamelhöcker“ hinter dem Cockpit, der weitere Allwetter-Navigations- und Feuerleitsysteme enthält. 

Argentinien

Argentinien flog die A-4P/Q von 1965 bis 1999 und seitdem die A-4AR. 1982 wurden die argentinischen Skyhawks im Falklandkrieg eingesetzt. Dabei gingen 19 A-4P und 3 A-4Q verloren. Ihrerseits versenkten die A-4P/Q den Zerstörer HMS Coventry (D118), die Fregatten HMS Antelope (F170) und HMS Ardent (F184) und das Landungsschiff RFA Sir Galahad (L3005). Die letzten A-4AR sollen noch bis 2018 betrieben werden.

Australien

Australien nutzte 16 A-4F/G und 4 TA-4F/G von 1967 bis 1982, die verbliebenen zehn Flugzeuge wurden an Neuseeland verkauft. Hier wurde die A-4K seit 1970 geflogen. Von 1985 bis 1989 wurden sie umfassend modernisiert und von 2001 bis 2004 außer Dienst gestellt.

Brasilien

Seit 1997 nutzt Brasilien die A-4. 20 A-4KU und 3 TA-4KU wurden von Kuwait gekauft. Sie werden nun als AF-1 und AF-1A bezeichnet, vom Flugzeugträger Sao Paulo (ehemals französischer Flugzeugträger Foch) eingesetzt und werden derzeit (Stand 2015) modernisiert. Sie sollen bis ca. 2025 im Einsatz bleiben.

Deutschland

Seit 2001 fliegen sechs zivile, ehemals israelische, A-4N vom Fliegerhorst Wittmund (Jagdgeschwader 71) aus als Zieldarstellungsflugzeuge für die Luftwaffe. Die Exemplare gehörten ursprünglich BAE Systems, die sie über E.I.S. Aircraft GmbH als Subunternehmen flog. Die zivilen Kennzeichen der A-4N waren N431FS, N432FS, N434FS und N437FS. Seit 2015 erbringt das Unternehmen Discovery Air Defence Services für zunächst fünf Jahre diese Dienstleistung, ebenfalls mit im kanadischen Zivilregister registrierten eigenen A-4N.

Indonesien

Indonesien kaufte 1979 14 A-4E und 2 TA-4H von Israel, 1982 16 A-4E von den Vereinigten Staaten und 1999 2 TA-4J. Die Außerdienststellung erfolgte bis 2004.

Israel

Größter Nutzer nach den Vereinigten Staaten war Israel. Etwa 350 A-4E/H/N und TA-4H wurden von 1968 bis 1973 an Israel geliefert. Speziell die A-4N wurden laufend modernisiert. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurden die TA-4H/A-4N nur noch zur Pilotenschulung vom Militärflugplatz Chazerim aus eingesetzt und von 2003 bis 2005 modernisierte RADA Electronic Industries Ltd. 50 Skyhawks mit Inertial Navigation System (INS), Head-Up-Display (HUD), Global Positioning System (GPS), Ring Laser Gyro (RLG) und Airborne Video Recorder. Die Außerdienststellung erfolgte im Dezember 2015.

Kuwait

Im zweiten Golfkrieg wurden mit der A-4KU unter kuwaitischer Flagge Einsätze geflogen. Sie waren dort von 1976 bis 1997 im Einsatz. Im Einsatz ging nur eine Skyhawk durch Abschuss und 12 weitere aus anderen Gründen verloren.

Malaysia

1982 kaufte Malaysia 40 A-4C/L von den Vereinigten Staaten (als A-4PTM bezeichnet = „peculiar to Malaysia“), die bis 1999 flogen.

Singapur

1972 kaufte Singapur 47 A-4B. Diese wurden von 1984 bis 1989 umfassend modernisiert, unter anderem mit dem F404-GE-100D-Triebwerk und als „A-4SU“ bezeichnet. 2007 erfolgte die Ausmusterung.

Vereinigte Staaten

Die Skyhawk wurde vor allem von der US Navy und dem US Marine Corps geflogen. Die USN setzte die A-4F aktiv bis 1975 ein. Am 5. Dezember 1965 stürzte eine A-4E Skyhawk mit einer Atombombe vom Typ B43 von einem Aufzug der USS Ticonderoga (CV-14) ins Meer und versank in über 4.900 Metern Tiefe. Pilot, Bombe und Flugzeug wurden nie geborgen (Stand März 2010). Der Flugzeugträger befand sich 130 Kilometer östlich der japanischen Ryūkyū-Inseln auf dem Weg von Vietnam nach dem japanischen Yokosuka.

Während des Vietnamkriegs kam es vom 5. August 1964 bis zum letzten Fall am 6. September 1972 zu 356 Totalverlusten von A-4 Skyhawk (271 bei der United States Navy, 85 beim United States Marine Corps), davon mindestens 195 in Kampfeinsätzen.

Zuletzt flogen nur noch die Staffeln VA-55, VA-164 und VA-212 beim Trägergeschwader CVW-21 (Tailcode NP) auf der USS Hancock (CV-19). Die Kunstflugstaffel Blue Angels flog die A-4F bis 1986. Die TA-4J wurden von den Trainingsstaffeln 1999 ausgemustert, letzter Nutzer war VT-7 auf NAS Meridian. Zur Feinddarstellung flog die Staffel VC-8 die TA-4J  und die VF-126 die A-4M noch bis 2003 in der berühmten TOP GUN Ausbildungseinheit. Das USMC flog die A-4M bis 1990 bei der Staffel VMA-211, die Marine Corps Reserve musterte die letzte Maschine 1994 bei VMA-131 aus. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_A-4

Video: Douglas A-4 Skyhawk

           A-4 Skyhawk -- Classic Marines Attack Aircraft  


 

Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells im "Originalzustand". Das Modell hat unter Sonneneinstrahlung und Hitze in der Vitrine direkt unter dem Sonnendach arg gelitten, so daß es einer intensiven Restaurierung bedurfte. Im Zuge dieser Restaurierungsarbeiten wurde das Modell neu detailliert, neu lackiert und bekam in Eigenarbeit hergestellte Decals. Nun ist sie in den Farben der TOP GUN zu sehen, in der sie Zieldarstellung flog.




















Donnerstag, 18. März 2021

IAI F-21A Lion (Kfir) - Italeri 1/72

Das Militärflugzeug IAI Kfir (hebräisch: כפיר; dt.: junger Löwe) wurde in Israel auf Basis der französischen Dassault Mirage 5 bzw. ihres israelischen Nachbaus IAI Nescher gebaut. In den USA wurde die Maschine unter der Bezeichnung F-21A „Lion“ eingesetzt.  


Israel war es in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre wegen eines Waffenembargos verwehrt, seinen Flugzeugbestand durch Zukauf zu modernisieren. Da aus früheren Beschaffungen ein Bestand an Mirage-Kampfflugzeugen verfügbar war, wurden diese zum Vorbild genommen und für einen Nachbau mit verfügbaren Triebwerksmustern angepasst. Dazu besorgte angeblich der israelische Geheimdienst illegal aus der Schweiz technische Dokumentationen über das Flugzeug und das Atar-9C-Triebwerk. Nach Aussagen des amerikanischen Flugzeugkonstrukteurs Gene Salvay ist jedoch ein direkter Nachbau der Mirage 5 unter Hilfe der Konzerne Rockwell und General Electric wahrscheinlicher. Die ersten gebauten Muster wurden in Israel als Ra’am („Donner“) A bezeichnet. Der Erstflug erfolgte im September 1969; ab Mai 1971 wurde die Maschine als IAI Nescher in Dienst gestellt und ab 1973 im Jom-Kippur-Krieg eingesetzt. Es war praktisch eine Kopie der Mirage 5 mit einigen inländischen Elektronikkomponenten. Ab 1978 wurde die Maschine ausgemustert und ein großer Teil der insgesamt 60 Maschinen als Dagger nach Argentinien verkauft, wo sie (unter hohen Verlusten) im Falklandkrieg zum Einsatz kamen. Die Maschinen wurden später modernisiert und Finger genannt.

Die erste Kfir entstand als Umbau der Mirage IIIB (dessen Prototyp anfangs als Technolog bezeichnet wurde) für das amerikanische General Electric J79-GE-17-Triebwerk. Es war kürzer und schmaler, dafür aber schwerer und erzeugte mehr Abwärme, was zusätzliche Kühlmaßnahmen notwendig machte. Dadurch musste der Rumpf neu konstruiert, das Lufteinlasssystem überarbeitet und das Fahrwerk verstärkt werden. Hinzu kamen ein charakteristischer zusätzlicher Lufteinlauf in der Seitenleitwerksflosse sowie Canardflügel hinter den vorderen Lufteinläufen. In Südafrika entstand auf einem ähnlichen Weg die Atlas Cheetah. Der Erstflug des Erprobungsflugzeuges erfolgte am 21. September 1970 mit Testpilot Daniel Shapira an Bord.

Der Kfir C.2 folgten einige Varianten, so die zweisitzige Trainerversion Kfir-TC2, die am 28. September 1980 ihren Erstflug hatte und der Aufklärer RC2, von dem jedoch nur zwei Exemplare gebaut wurden. Von der späteren Serie wurden inklusive Trainingsversionen 185 Flugzeuge gebaut; einige davon wurden nach Ecuador (ab 1980 zwölf Maschinen), Kolumbien (ab 1989 zwölf C7), Sri Lanka (ab 1996 vierzehn Maschinen) und in die USA geliefert.

IAI gab Anfang Oktober 2013 bekannt, dass die Firma mit zwei Luftstreitkräften in fortgeschrittenen Verhandlungen ist, die sich für eine Block 60 genannte, modernisierte Version der Kfir interessieren. Die Maschine ist mit einem neuen Radar des Typs EL/M-2032 der israelischen Firma Elta ausgestattet.

Von 1985 bis 1989 leasten die USA 25 der 27 gebauten C1. Davon waren 12 Maschinen bei der US Navy und 13 beim US Marine Corps unter der Bezeichnung F-21A Lion im Einsatz. Sie dienten im Luftkampftraining zur Darstellung feindlicher Flugzeuge. Seit 2002 wird die Maschine von der privaten amerikanischen Firma Airborne Tactical Advantage Company (ATAC) zur Ausbildung von US-Piloten genutzt. Die 12 Maschinen, die die US NAVY geflogen hatte, wurden 1988 an Israel zurückgegeben und durch F-16 ersetzt. Das Marine-Corp gab ihre 13 Kfir 1989 zurück und ersetzte sie dur F-5 Tiger.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/IAI_Kfir

Video: Israel Aircraft Industries F-21 Kfir Fighter Point Mugu Naval Base Airshow 2015 

           Kfir F-21A

 
Die Kfir (junger Löwe) ist ein einfacher Bausatz, der durch schlichte Modellierung besticht. Die Paßgenauigkeit ist im Großen und Ganzen ordentlich und auch das Fahrwerk macht keine Probleme. Natürlich könnte man nachdetaillieren, was ich aber damals nicht gemacht habe - meine Kfir ist quasi aus dem Kasten gebaut. Dennoch fand ich die amerikanische TopGun-Lackierung sehr ansprechend und sie ist auch heute noch schick - auch wenn sich mittlerweile durch Sonneneinstrahlung einige Decals lösen . . . 
 

















 


 

Mittwoch, 17. März 2021

Grumman F-14 Tomcat - Matchbox 1/72

Die Grumman F-14 Tomcat ist ein überschallschnelles, zweistrahliges, mit Schwenkflügeln ausgestattetes zweisitziges Kampfflugzeug, das für die United States Navy entwickelt und ab 1974 eingesetzt wurde. Ihre primären Aufgaben bei der US Navy waren die eines Luftüberlegenheitsjägers, Aufklärers und die Flottenverteidigung. Später wurden noch rudimentäre Luft-Boden-Fähigkeiten eingerüstet. Die letzte Tomcat wurde von der US Navy am 22. September 2006 außer Dienst gestellt. Ersatz ist die F/A-18E/F Super Hornet. Heute fliegt nur noch die iranische Luftwaffe die F-14.  

Ende der 1950er-Jahre suchte die US Navy nach einem Langstreckenabfangjäger mit hoher Ausdauer, um ihre Flugzeugträgerkampfgruppen gegen Seezielflugkörper großer Reichweite zu verteidigen, welche von sowjetischen Bombern und U-Booten aus starten konnten. Dieses Fleet-Air-Defense-Kampfflugzeug (FAD) sollte ein stärkeres Radar und Lenkwaffen größerer Reichweite als die F-4 Phantom II haben, um feindliche Bomber und Lenkwaffen abzufangen. Auf Anweisung des Secretary of Defense Robert McNamara musste die Navy am TFX-Programm der US Air Force teilnehmen. McNamara wollte streitkräfteübergreifende Lösungen, um die Kosten zu reduzieren, und hatte bereits die Air Force angewiesen, die F-4 Phantom II zu kaufen, welche ursprünglich für die Navy und das Marine Corps entwickelt worden war. Die Navy protestierte heftig dagegen, da dieser Kompromiss die Luftkampfeigenschaften des Flugzeuges verschlechtert hätte.

Als auch das TFX-Programm zu scheitern drohte, begann Grumman, welche mit General Dynamics die Marineversion F-111B entwickelte, mit alternativen Flugzeugentwürfen. Die F-111B wurde für die Aufgabe der Flottenverteidigung und nicht als Dogfighter entwickelt. Um den Erfahrungen des Vietnamkrieges Rechnung zu tragen, untersuchte die Navy im VFAX-Programm die Entwicklung eines zusätzlichen Luftüberlegenheitsjägers mit Luft-Boden-Kapazitäten. Im Juli 1968 veröffentlichte das Naval Air Systems Command (NAVAIR) eine Ausschreibung für das „Naval Fighter Experimental“-(VFX)-Programm. Gefordert wurde ein zweisitziger Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken und einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 2,2. Die Bewaffnung des VFX sollten entweder sechs AIM-54 Phoenix oder eine Kombination aus sechs AIM-7 Sparrow und vier AIM-9 Sidewinder sein. Eine eingebaute M61 Vulcan war ebenfalls gefordert, um Luftnahunterstützung leisten zu können. Gebote kamen von General Dynamics, Grumman (Model 303E/F), McDonnell Douglas (Modell 225), Ling-Temco-Vought, Convair (LTV V-507 Vagabond) und North American Rockwell (Model D323). Vier Anbieter setzten auf Schwenkflügel. McDonnell Douglas und Grumman wurden im Dezember 1968 als Finalisten ausgewählt. Schließlich erhielt Grumman, die seit drei Jahrzehnten immer wieder erfolgreiche Flugzeugmuster für die Navy gebaut hatten, im Januar 1969 den Zuschlag. Der Entwurf sah vor, die Pratt & Whitney-TF30-Triebwerke der F-111B zu verwenden, wobei diese später durch die Pratt & Whitney F401-400 ersetzt werde sollten, welche sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Entwicklung befanden.[5] Obwohl leichter als die F-111B, war die Maschine immer noch das größte und schwerste Trägerkampfflugzeug, da das große AN/AWG-9-Radar und die sechs AIM-54-Lenkwaffen sowie 7300 kg Treibstoff transportiert werden sollten.

Der Name „Tomcat“ wurde zu Ehren der Rolle des Konteradmirals Thomas „Tomcat“ Connolly gewählt, da dieser bei der Entstehung der F-14 eine wichtige Rolle spielte. Er führte Flüge mit dem Prototyp der F-111A durch und stellte fest, dass dieser Schwierigkeiten hatte, Überschallgeschwindigkeit zu erreichen und sich schlecht für Trägerlandungen eignete. Connolly opferte die Aussicht auf die Beförderung zum Admiral, als er sich in einer öffentlichen Anhörung des Senate Armed Forces Committee auf die Frage des Vorsitzenden nach seiner persönlichen, nicht offiziellen, Meinung über die F-111B äußerte.

Wörtlich sagte er:

“There isn’t enough thrust in Christendom to fix this plane.”

„In der gesamten Christenheit gibt es nicht genug Schub, um dieses Flugzeug hinzukriegen.“

Zudem passte dieser Spitzname zur Tradition der Navy, die Flugzeuge von Grumman mit felinen Namen zu belegen.

Nachdem Grumman den Vertrag zum Bau der F-14 unterzeichnet hatte, wurde die Fabrik in Calverton deutlich ausgebaut. Von hier aus wurde ein Großteil der Tests absolviert. Um Zeit zu sparen, wurde die Prototypphase übersprungen und gleich mit der Serienproduktion begonnen, was die US Air Force auch bei der Entwicklung der McDonnell Douglas F-15 machte. Der Erstflug der F-14 fand daher schon am 21. Dezember 1970 statt – nur 22 Monate nach Vertragsunterzeichnung. Diese Ausfertigung stürzte einige Tage später während des Landeanflugs wegen eines totalen Ausfalls des Hydrauliksystems ab. Bei dem Absturz ging das Flugzeug vollständig zu Bruch, die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Das zweite Versuchsflugzeug absolvierte seinen Erstflug am 24. Mai 1971. Das Testprogramm konnte ohne weitere gravierende Probleme nach zwei Jahren abgeschlossen werden, sodass die Initial Operational Capability (IOC) 1973 erreicht wurde. Das United States Marine Corps plante ursprünglich, auch F-14 zu beschaffen, um die F-4 Phantom II zu ersetzen; dazu wurden sogar Offiziere zur VF-124 geschickt, um zu Ausbildern ausgebildet zu werden. Nachdem sich aber abgezeichnet hatte, dass eine Luft-Boden-Bewaffnung des Flugzeuges nicht weiter verfolgt würde, zog das USMC sein Engagement zurück.

Die Schussversuche mit der Langstreckenrakete AIM-54 Phoenix begannen im April 1972. Dabei wurde die Lenkwaffe auf verschiedene Ziele abgefeuert, von Marschflugkörpern bis zu hochfliegenden Bombern. Der weiteste Schuss wurde auf 110 Seemeilen (200 km) im April 1973 durchgeführt. Am 22. November 1973 wurden sechs AIM-54-Flugkörper innerhalb von 38 Sekunden bei Mach 0,78 und 7600 m Höhe abgefeuert, wovon vier Lenkwaffen trafen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grumman_F-14

Videos: F-14 Tomcat - the TOP GUN 

             Grumman F14 Tomcat Tribute

             Top Gun - Original Trailer Deutsch 

Auch für die Tomcat gilt das typische Matchboxmotto : einfach zu bauen, vereinfachte Details, Gelinggarantie. Obwohl die F-14 durchaus schon zu den anspruchsvolleren Matchbox-Modellen gehört, so ist sie, wenn man nach heutigem Standard geht, nicht mehr zeitgemäß. Es gibt so viele bessere Modelle mit unglaublichen Detailfüllen, daß man sagen kann, der Matchbox-Kit hat ausgedient. Dennoch bin ich stolz dieses Modell in meiner Jugendzeit gebaut zu haben - auch wenn sie einem Vergleich mit zeitgemäßen Bausätzen nicht standhält.