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Samstag, 16. Januar 2021

Blohm & Voss L-11 Schneewittchen - Condor 1/72

Das L-11 Schneewittchen (Schneewittchen) wurde für den Start von der Arado Ar 234 entwickelt. Dies erforderte eine viel höhere Fluggeschwindigkeit als bei der L-10, die ja für He 111 und Fw 190 gedacht war, so dass unmittelbar nach dem Start ein zusätzlicher Bremsfallschirm eingesetzt wurde, um ihn auf seine Zielanfluggeschwindigkeit zu verlangsamen. Es hatte die gleiche Spannweite wie die L-10, war jedoch mit 3,43 Metern (11,3 Fuß) kürzer. Die L-11 wurde ebenfalls in Produktion genommen, aber im Dezember 1944 eingestellt um Rohstoffe und Kapazitäten freizumachen. Schneewittchen wurde nie im Kampf eingesetzt.



 Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Blohm_%26_Voss_BV_950


 

Blohm & Voss L-10 Friedensengel - Condor 1/72

Der Blohm & Voss L 10 mit dem Suggestivnamen „Friedensengel“ war ein unbemannter deutscher Torpedoträger (auch Torpedogleiter genannt) im Zweiten Weltkrieg. 

Mit dem von Richard Vogt entwickelten Fluggerät wurde die Abwurfentfernung des Lufttorpedos (LT) LT 950 C erhöht. Der LT wurde als Außenlast eines Torpedobombers mitgeführt und aus einer Höhe von 2500 m abgeworfen, wobei eine Reichweite von 8500 m erzielt werden sollte. Damit konnte das Trägerflugzeug außerhalb der gegnerischen Schussweite operieren. Das Fluggerät war nicht steuerbar, d. h. der Pilot musste die Flugrichtung des Fluggerätes vor dem Abwurf mit dem Flugzeug bestimmen, analog dem Abwurf eines normalen LT.

Drei Sekunden nach dem Abwurf entfaltete sich ein kleiner Flugdrachen, der aus einem Behälter unter der linken Tragfläche ausgestoßen und an einem etwa 25 m langen Kabel nachgeschleppt wurde. Wenn der L 10 sich in etwa 10 m Höhe befand, streifte der Flugdrachen bereits die Wasseroberfläche und das L-10-Trägerteil wurde abgesprengt. Der LT 950 C lief dann auf einer Unterwasserbahn auf das Ziel zu.

Bei den Versuchsabwürfen auf dem Torpedowaffenplatz Hexengrund in der Danziger Bucht und in Peenemünde-West (Versuchsstelle der Luftwaffe Karlshagen) wurden ab September 1942 54 Exemplare verbraucht, wonach weitere 330 Stück beauftragt, wahrscheinlich jedoch nur 270 tatsächlich gebaut wurden. Hiervon erhielt das Kampfgeschwader 26 34 Stück zur Einsatzerprobung. Insgesamt sollen etwa 450 Stück produziert worden sein. Als Trägerflugzeuge kam eine Vielzahl unterschiedlicher Baumuster, wie beispielsweise Focke-Wulf Fw 190 F, Heinkel He 111 H und J und Junkers Ju 88 A-4 zum Einsatz. Zu einem Fronteinsatz kam es nicht mehr. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blohm_%26_Voss_L_10









 

Waffenschau - Condor 1/72

Hier in dieser Waffenschau sind verschiedene Lenkbomben, Gleittorpedos und Boden-Luft-Raketen zusammengefasst. Es sind Versuche - die nicht nur von den Deutschen durchgeführt wurden - um die Treffergenauigkeit zu verbessern und Ziele mit so wenig Schuß wie nur irgend möglich zu vernichten. Auch die immer größer werdenden Bomberpulks der Alliierten veranlassten die Deutschen dazu Flugabwehrraketen zu entwickeln. Natürlich steckten diese Technologien noch in den Kinderschuhen, bereiteten aber den heutigen Raketenbewaffnungen doch den Weg: es gab Kabelgelenkte Projektile, Raketen die mit Kameras ausgestattet waren, aber auch schon erste Infrarotzielerfassungen wurden entwickelt. Und dafür, daß all die technischen Hürden erst einmal überwunden werden mussten, waren diese "primitiven" Urväter doch schon relativ wirksam . . .

Diese beiden Sets wurden zusammengefasst und beinhalten: Blohm & Voss L-10 Friedensengel, Blohm & Voss L-11 Schneewittchen, Henschel Hs 293 Raketenbombe (2 Ausführungen), Konrad E-4 Enzian, Kramer FX-1400 Fritz X und die Blohm & Voss Bv 246 (226) Hagelkorn