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Samstag, 13. Februar 2021

Hawker Typhoon IB - Airfix 1/72

Die Hawker Typhoon war ein Kampfflugzeug der britischen Hawker Siddeley Aircraft Co. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs ab 1941 von der Royal Air Force (RAF) eingesetzt. Die Maschine gehörte mit ihrer Nachfolgerin Tempest zu den größten und schwersten Jagdflugzeugen ihrer Zeit. Weil die Typhoon aufgrund des „dicken“ Tragflächenprofils oberhalb von 6100 m (20.000 Fuß) nicht die nötigen Flugleistungen für die eigentlich vorgesehene Aufgabe als Abfangjäger erreichen konnte, kam sie schließlich als Jagdbomber zum Einsatz. Die einmotorige und einsitzige Maschine wurde bei der zu Hawker Siddeley gehörenden Gloster Aircraft Company gebaut.  

Bei Hawker Aircraft begann im März 1937 unter der Leitung von Chefkonstrukteur Sidney Camm die Typhoon-Entwicklung direkt im Anschluss an die der Hawker Hurricane. Es wurde die Spezifikation F.18/37 von Januar 1938 als Grundlage verwendet. Diese sah einen Jäger auf Basis der sich in der Auslegung ähnelnden Flugmotoren Napier Sabre (24-Zylinder-H-Motor) oder Rolls-Royce Vulture (24-Zylinder-X-Motor) vor, die beide mehr als 2.000 PS leisteten.

Es wurden zwei Entwürfe „R“ und „N“ gefertigt, wobei der R-Typ den Rolls-Royce-Motor erhielt. Die Nasenpartie des Flugzeuges war hier stärker gerundet und die Maschine erhielt einen runden Kühler. Beim N-Typ mit dem Sabre-Motor wurde der Kühler unter den Motor platziert. Beide Modelle erhielten einen Vorderrumpf in Gitterrohr-Bauweise aus geschweißtem Stahl; der hintere Bereich war in Halbschalenbauweise konstruiert. Das Profil der Tragflächen war viel dicker als das der Supermarine Spitfire. 

Der R-Typ, Hawker Tornado genannt, flog im Oktober 1939 und die RAF bestellte sofort 1000 Stück. Schnell zeigten sich Mängel in der Konstruktion; bei hohen Geschwindigkeiten kam es zu merklichen Kompressibilitätseffekten. Auch die Steigleistung reichte nicht an die der Spitfire heran. Der R-Typ kam daher nicht mehr als Ersatz für die Spitfire in der Rolle des Abfangjägers in Frage.  

Der N-Typ, Typhoon genannt, machte im Februar 1940 seinen Jungfernflug. Er sollte von der Gloster Aircraft Company gefertigt werden. Die RAF bestellte eine große Stückzahl; aber auch beim N-Typ zeigten sich Mängel. So lösten sich aufgrund von Motorvibrationen Teile der Tragflächenbeplankung. Beide Aufträge wurden daraufhin zunächst storniert. In kleinem Maßstab wurde jedoch weiter an den Typen gearbeitet; so wurde die Aerodynamik verbessert und versuchsweise ein dünneres Flügelprofil installiert. Auf Hawkers Initiative kamen versuchsweise auch Sternmotoren vom Typ Bristol Centaurus zum Einbau.

Die Bemühungen zur Behebung der Probleme zeigten gewisse Erfolge; eine Serie von Hawker Tornados wurde im Frühjahr 1941 ausgeliefert und bewies mit einer Maximalgeschwindigkeit von 685 km/h ihre Leistungsfähigkeit. Zu dieser Zeit stellte jedoch Rolls-Royce die Produktion der unzuverlässigen und unausgereiften Vulture-Motoren ein.

Daher konzentrierte sich Hawker auf die Fertigung der Typhoon. Die erste Serie von Mk IA mit zwölf Browning-Maschinengewehren des Kalibers .303 British (7,7 mm) wurde im Mai 1941 ausgeliefert. Die Wirkung der MG war zu gering und so wurde die nächste Serie, die Mk IB, mit vier 20-mm-Maschinenkanonen vom Typ Hispano Mk. II ausgerüstet.

Als Nachfolger der Typhoon entwarf Sidney Camm die ähnlich konstruierte Hawker Tempest. Ihre Tragflächen hatten ein Laminarprofil und sie konnte sowohl als Jagdbomber als auch als Jäger eingesetzt werden.

Die ausschließlich bei Gloster gefertigte Gesamtproduktion der Typhoon betrug 3330 Maschinen. 

 


Nachdem in den Luftkampf über England vermehrt Focke-Wulf Fw 190 eingriffen, die sehr viel schneller als die Spitfire V waren, wurde auch die ebenfalls sehr schnelle Typhoon in den Luftkampf geschickt. Nachdem bereits 150 Maschinen ausgeliefert waren, kam es zu einer Anzahl von Abstürzen, die anfangs irrtümlich einem Versagen der hinteren Rumpfstruktur zugeschrieben wurden. Weitergehende Untersuchungen zeigten jedoch, dass das Wegbrechen des Massenausgleichs am Höhenruder zu dessen Flattern führte, was eine Überbelastung des hinteren Rumpfs und das Brechen an der Transportverbindung der Rumpfteile auslöste. Der Fehler konnte durch den Austausch eines nur wenige Schilling kostenden Teils behoben werden.

Dennoch konnte sich die Typhoon weder als Abfangjäger gegen die Focke-Wulf Fw 190 noch als Begleitjäger für die in Nordfrankreich einfliegenden britischen Bomber bewähren. Da mit der Spitfire IX mittlerweile ein ausgereifter Hochleistungsjäger in die Serienproduktion gegangen war, bestand kein Bedarf mehr an der Typhoon als Jagdflugzeug.

Es gab jedoch Bedarf an einem leistungsfähigen Jagdbomber. Die Maschinen wurden daraufhin für Tiefangriffe in Nordfrankreich und im Kampf in der Normandie eingesetzt. Sie begleiteten die alliierten Truppen durch Frankreich und Belgien. Dafür wurden sie auch mit ungelenkten Raketen des Typs RP-3 (Rocket Projectile 3 inch) ausgerüstet. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hawker_Typhoon


 










 siehe auch : Hawker Tempest Mk.V intercepting Fieseler Fi 103 ( V1 / doodlebug ) - Airfix 1/72 

  Fightersweep - Hawker Tempest Mk.V vs Panzerjäger V "Jagdpanther" Sd.Kfz.173 - Academy 1/144


Dienstag, 29. Dezember 2020

Hawker Typhoon groundattack project - Heller 1/72

Die Hawker Typhoon war ein Kampfflugzeug der britischen Hawker Siddeley Aircraft Co. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs ab 1941 von der Royal Air Force (RAF) eingesetzt. Die Maschine gehörte mit ihrer Nachfolgerin Tempest zu den größten und schwersten Jagdflugzeugen ihrer Zeit. Weil die Typhoon aufgrund des „dicken“ Tragflächenprofils oberhalb von 6100 m (20.000 Fuß) nicht die nötigen Flugleistungen für die eigentlich vorgesehene Aufgabe als Abfangjäger erreichen konnte, kam sie schließlich als Jagdbomber zum Einsatz. Die einmotorige und einsitzige Maschine wurde bei der zu Hawker Siddeley gehörenden Gloster Aircraft Company gebaut.  


Die Typhoon konnte sich weder als Abfangjäger gegen die Focke-Wulf Fw 190 noch als Begleitjäger für die in Nordfrankreich einfliegenden britischen Bomber bewähren. Da mit der Spitfire IX mittlerweile ein ausgereifter Hochleistungsjäger in die Serienproduktion gegangen war, bestand kein Bedarf mehr an der Typhoon als Jagdflugzeug.

Es gab jedoch Bedarf an einem leistungsfähigen Jagdbomber. Die Maschinen wurden daraufhin für Tiefangriffe in Nordfrankreich und im Kampf in der Normandie eingesetzt. Sie begleiteten die alliierten Truppen durch Frankreich und Belgien. Dafür wurden sie auch mit ungelenkten Raketen des Typs RP-3 (Rocket Projectile 3 inch) ausgerüstet. 

Um die Bodensicht deutlich zu verbessern wurde überlegt das Cockpit nach vorne zu verlegen und den Motor als Mittelmotor im Schwerpunkt der Maschine einzubauen. Die Luftschraube wurde somit über eine Langwelle angetrieben. Der Kriegsverlauf aber schritt so rasch voran daß es vermutlich bei nur einem Reißbrett-Entwurf blieb - zumindest konnte nicht in Erfahrung gebracht werden ob Umbauarbeiten gestartet wurden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hawker_Typhoon    & Unbekannt

Das Ursprungsmodell stammt vermutlich von Heller. Als es bei mir zu Renovierungsarbeiten landete wußte ich nicht recht was ich damit anfangen sollte, denn in der Sammlung befand sich eine bereits besser gebaute Hawker Typhoon und zwei gleiche Flugzeuge in die Sammlung zu integrieren war nicht im Sinne des Sammlers, der eine möglichst große Vielfalt angestrebt hatte. Dann kam mir die Entwurfszeichnung unter und - TADAAAAA ! - ich wußte was zu tun sei. Also wurde das Modell erst mal zerlegt, gesäubert und schließlich umgebaut. Abschließend eine neue Lackierung und selbstgedruckte Decals - schon war ein außergewöhnliches Sammelstück geboren . . .






















Danke für's Anschauen - ich hoffe es hat gefallen. / Thanks for watching - hope you enjoyed it.








Dienstag, 24. Mai 2016

Eurofighter EF-2000 Typhoon - Revell 1/72

Der Eurofighter Typhoon ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug der Generation 4+ in Canard-Delta-Konfiguration, das von der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, einem Joint Venture aus Airbus, BAE Systems und Leonardo, gebaut wird. Die Beschaffung und Leitung des Projektes wird durch die NATO Eurofighter and Tornado Management Agency geregelt. In Deutschland und Österreich wird das Flugzeug oft nur Eurofighter genannt.

Die gemeinsame Entwicklung des Flugzeugs durch die nationalen Rüstungsindustrien von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien begann 1983 als European Fighter Aircraft (EFA). Frankreich war anfangs noch Teil des Programms, schied später wegen Meinungsunterschieden aus und entwickelte allein die ähnliche Dassault Rafale. Wechselnde Anforderungen, das Ende des Kalten Krieges und Diskussionen über die Arbeitsanteile der beteiligten Nationen verzögerten die Entwicklung des Flugzeuges. Die ersten Exemplare wurden 2003 an die Bundeswehr ausgeliefert. Nutzer der Maschine sind neben den Luftstreitkräften der vier europäischen Herstellernationen die Luftstreitkräfte von Österreich sowie der vier arabischen Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und Oman.

Ursprünglich als hochagiler Luftüberlegenheitsjäger gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt entwickelt, wurde das Flugzeug nach seiner Indienststellung an seine neue Aufgabe als Mehrzweckkampfflugzeug angepasst.

Bild : Bianca Krop-Kaiser / Flugwerft Oberschleißheim (Deutsches Museum)

Fotos vom Original : 

             http://happyscale-modellbau.blogspot.de/2015/04/eurofighter-ef-2000-typhoon.html 

Neben Luftraumüberwachungs-Einsätzen, im Rahmen derer beispielsweise russische Bomber über der Nordsee und dem Atlantik begleitet wurden, hatten britische Typhoons ihren ersten Kampfeinsatz am 21. März 2011 während der Militäreinsätze in Libyen 2011. Bei der „Operation Ellamy“ wurden 24 Typhoons der britischen No. XI Squadron auf den italienischen Luftwaffenstützpunkt Gioia del Colle verlegt. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Ankunft begannen die Eurofighter, die Flugverbotszone über Libyen durchzusetzen. Vom 31. März bis zum 6. April wurden die Eurofighter in einer Konfiguration mit jeweils vier Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen AIM-132 ASRAAM und vier Luft-Luft-Raketen größerer Reichweite AIM-120 AMRAAM geflogen, danach wurden weniger Luft-Luft-Waffen zugunsten von Zielbeleuchtungsbehältern und zwei bis sechs lasergelenkten Bomben GBU-16/48 (Guided Bomb Unit) mitgeführt. Am ersten Tag wurde mit einem Vierer-Schwarm mittels EuroRADAR CAPTOR Jagd auf feindliche Hubschrauber gemacht, welche sich „springend“ fortbewegten, das heißt alle 15 bis 20 Minuten landeten, um der Radarerfassung zu entgehen. Abschüsse konnten nicht erzielt werden. Feindliche Kampfflugzeuge wurden während der gesamten Operation nicht erfasst.

Am 31. März 2011 begannen die Bodenoperationen. Die Typhoons griffen Ziele sowohl als reine Eurofighter-Staffeln als auch in gemischten Verbänden gemeinsam mit

Die Hauptbedrohung bestand in der gegnerischen Flugabwehr in Form von Flugabwehrkanonen (Flak) und schultergestützten Ein-Mann-Boden-Luft-Raketen (MANPADS), die aber jedes Mal überflogen werden konnten, ohne Schaden zu nehmen. Der Flakbeschuss blieb ohne Folgen. Die längste Mission dauerte 8 Stunden und 45 Minuten und benötigte fünf Luftbetankungen. Ursprünglich waren drei geplant, um die an der Nordküste zwischen Ost- und Westgrenze hin und her pendelnden Typhoons zu versorgen. Die durchschnittliche Einsatzzeit betrug sechs Stunden. Die befürchtete Informationsüberflutung blieb aus; nur während des Kontaktes mit einem Tanker Missionsbefehle entgegenzunehmen und in den Computer einzugeben, erwies sich als herausfordernd. In insgesamt 600 Missionen wurden 3000 Flugstunden absolviert. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Ende des Einsatzes wurden die Flugzeuge wieder rückverlegt.

Im Februar 2015 griffen Eurofighter der Saudischen Luftwaffe erstmals Ziele des IS mit Paveway-IV-Bomben an.

Am 3. Dezember 2015 wurden britische Typhoon-Flugzeuge im Zuge der Operation Inherent Resolve auf der Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern stationiert. Schon am folgenden Abend griffen die Eurofighter in Begleitung von Panavia Tornados Ziele des IS in Syrien an

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter_Typhoon 


              Der EUROFIGHTER
  
 
Ein schlichter Bausatz, der mittlerweile 'Out of Date' und nicht schwer zu bauen ist. Ich habe den Eurofighter-Bausatz gleich nach seinem Erscheinen gebaut und - naja, ich würde manche Fehler heute nicht mehr machen. Es gibt auf dem Markt auch sehr brauchbare Detailsets, die das Modell definitiv "supern".