Die
Aerospatiale (Fouga Potez) CM.170 Magister ist ein zweistrahliges Schulflugzeug aus französischer
Produktion. Produzent war der Flugzeughersteller Fouga, der in den
1970er Jahren in der Aerospatiale aufging. Auch der heute nicht mehr
bestehende französische Flugzeughersteller Potez fertigte eine Anzahl Maschinen dieses Typs.
Als sogenannter Strahltrainer war die Fouga Magister das zweite speziell für diesen Zweck entworfene strahlgetriebene Schulflugzeug der Welt nach der Fokker S.14 Machtrainer. Die Maschine war auch als leichtes Aufklärungs- und Kampfflugzeug einsetzbar.
Das Flugzeug wurde bereits ab 1949 aus dem Turbinenmotorsegler
CM.8-R13 entwickelt. Die Vorstellung des Prototyps am 23. Juli 1952 war
so beeindruckend, dass die Armée de l’air
zunächst eine kleine Serie von zehn Flugzeugen bestellte. Ein
Folgeauftrag über 90 – nach anderen Quellen: 95 – Maschinen erging im
Jahre 1954.
Die Magister ist ein zweisitziges Ganzmetallflugzeug mit einem 110-Grad-V-Leitwerk, einem so genannten Schmetterlingsleitwerk. Das Flugzeug war sehr erfolgreich.
Am 28. Mai 1957 wurden die ersten in Frankreich bei Sud Aviation gefertigten Magister an die Flugzeugführerschule A der deutschen Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Landsberg übergeben, im November 1958 die erste von insgesamt 194 in Lizenz bei Messerschmitt in Riem gebauten. Bis 1963 liefen 234 Maschinen zu. In Landsberg sollte sie die Harvard Mk. IV
in der Anfängerschulung ersetzen. In der Schulung lag die
Flugstundenzahl bei 110 bis 130 Stunden und dauerte aufgrund des Wetters
zwischen sechs und zehn Monaten; wegen dieser Unwägbarkeiten wurde sie
Mitte der 1960er-Jahre vollständig in die USA verlegt.
Die Flugzeugführerschule A stellte Ende 1959 ein Kunstflugteam auf, das mit der Magister
Formationskunstflug darstellte, und bis zum Verbot von
Formationskunstflug nach dem 19. Juni 1962 mit einem, 1961 auch zwei
Teams, Flugshows in Deutschland und dem näheren Ausland besuchte.
Die Fouga Magister war von 1957 bis 1969 bei Luftwaffe und Marine im Einsatz. Anschließend wurden die Maschinen an andere NATO-Luftwaffen und an die algerische Luftwaffe abgegeben. Ende der 1960er-Jahre wurden einige Maschinen zu einem symbolischen Preis von 1 DM an Flugsportvereine abgegeben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fouga_Magister
Videos: Fouga CM-170R Magister - RIAT 2017 Departures
Fouga Magister (DIFCC) - Tag der Bundeswehr 2019 Nordholz
Flugtag Böblingen-Hulb 1970 (Faißt)
Ein süßer kleiner Bausatz - einfach zu bauen und nicht gerade mit vielen Details ausgestattet. Man kann natürlich kräftig nachdetaillieren, aber als ich dies Modell baute, hatte ich damals weder die Erfahrung noch genug Unterlagen & Fotos dazu. So entstand die Magister rein aus dem "Kasten" . . .