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Sonntag, 28. März 2021

Ryan X-13 Vertijet - airmodel 1/72

Die Ryan X-13 Vertijet war ein Experimentalflugzeug mit Strahltriebwerk, welches aus einer senkrechten Position starten und landen konnte und somit der Gattung der Heckstarter angehört. Im Gegensatz zu anderen Flugzeugen dieser Gattung hatte die X-13 jedoch keine Rollen am Heck, auf denen sie stehen konnte, sondern benötigte eine Rampe. Am oberen Ende dieser Rampe war ein Fangseil angebracht, an dem die X-13 sich mittels eines Hakens am Rumpfbug unter dem Cockpit einklinkte.  


Zum Start des X-13-Programms führte die Überlegung einiger Ingenieure der Ryan Aeronautical Company, ob die FR-1 Fireball tauglich für Senkrechtstarts und -landungen wäre. Es wurden einige Entwürfe für künftige Senkrechtstarter veröffentlicht, und 1947 schloss die United States Navy mit Ryan einen Vertrag für die Entwicklung eines U-Boot-gestützten und düsengetriebenen Senkrechtstarters ab.

Bei Ryan kam man zu dem Beschluss, ein Düsentriebwerk mit variablem Schubstrahl sei die beste Lösung, und man schloss einen Folgevertrag über den Bau eines unbemannten Prototyps ab. Am 20. Oktober 1950 flog dieser Prototyp erstmals, angetrieben von einem Allison J33-Strahltriebwerk. Nach weiteren Testflügen montierte man ein Cockpit (welches aus einem Treibstofftank einer Boeing B-47 bestand) und so fand am 24. November 1953 der erste bemannte Flug mit Testpilot Peter Girard statt. So konnte Ryan wichtige Erfahrungen für die Konstruktion der X-13 sammeln.

Die Navy stellte die Unterstützung des Programms jedoch ein, um eine neue Entwicklung für Propeller-getriebene Heckstarter auszuschreiben, an der Ryan sich allerdings nicht beteiligte. Die Air Force hatte das Programm jedoch beobachtet und beauftragte Ryan mit der Neuentwicklung eines Senkrechtstarters, nun offiziell als X-13 bezeichnet. Er sollte die von der Navy geforderten Eigenschaften eines Heckstarters haben und wie Ryans früheres Versuchsflugzeug mit einem Strahltriebwerk ausgestattet sein.

Ryan baute daraufhin ein Flugzeug mit kurzem Rumpf, Deltaflügeln und einem konventionellen, starren Fahrwerk, was für einen Heckstarter eine ungewöhnliche konstruktive Auslegung darstellte. Der erste Vertijet (Seriennummer 54-1619) hob am 10. Dezember 1955 ab. Die ersten Tests absolvierte die X-13 im normalen Horizontalflug, um die Flugtauglichkeit zu prüfen, wofür auch das Fahrwerk montiert worden war.

Am 28. Mai 1956 fand der erste vertikale Schwebeflug statt. Die Techniker hatten am zweiten Prototyp das Fahrwerk weggelassen, anstelle des Bugrads war ein Fanghaken angebracht, und die Haupträder waren zu kleinen Stützen reduziert worden. Die X-13 sollte sich mit dem Haken an einem Seil einklinken, welches an einer Startrampe befestigt war. Da der Pilot eine schlechte Sicht nach unten hatte (was ein großes Hindernis für die anderen Heckstarter-Entwicklungen darstellte), hatte man an der Rampe einfache Höhenmarkierungen angebracht, die dem Piloten das Ein- und Ausklinken vereinfachten. Der Übergang vom Schwebe- zum Horizontalflug gelang erstmals am 28. November 1956, und am 11. April 1957 fand der erste „komplette“ Flug mit Ausklinken von der Rampe, Übergang in den Horizontalflug und zurück in den Schwebeflug und letztlich dem Wiedereinklinken in die Rampe statt. Bei einer Demonstration vor über 3000 Zuschauern wurde dieser Vorgang am 30. Juli desselben Jahres wiederholt.

Am 30. September 1957 flog die X-13 zum letzten Mal, und das Programm wurde eingestellt. Die X-13 hatte die Erwartungen an dieses Versuchsmuster erfüllt; allerdings sah man schon jetzt die Entwicklung weiterer Heckstarter als Sackgasse an, was ein Nachfolgemodell verhinderte. Die erste X-13 gehört heute dem National Air and Space Museum und steht als Leihgabe im San Diego Aerospace Museum, Kalifornien. Das zweite Exemplar ist im National Museum of the United States Air Force in Dayton, Ohio ausgestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ryan_X-13

Videos: F 3061 Ryan X-13 Vertijet in Washington DC 

             Ryan X-13 Vertijet Flight Testing (1955-1957)


 











Mittwoch, 13. Januar 2021

Ryan PT-20 - Rare Plane vacuforms 1/72

Die Ryan STs waren eine Serie von zweisitzigen, Tiefdeckern der Ryan Aeronautical Company. Sie wurden als Sportflugzeuge, sowie als Trainer von Flugschulen und Militärs verschiedener Länder eingesetzt.

Design und Entwicklung

T. Claude Ryan war der Gründer der Ryan Aeronautical Company, die zweite Gesellschaft mit diesem Namen und die vierte Firma, an der er beteiligt war, und die seinen Namen trugen (die erste, Ryan Airlines, war der Hersteller des Ryan NYP, bekannter als Spirit of St. Louis). Er begann 1933 mit der Entwicklung des ST (für den "Sporttrainer", auch S-T genannt), dem ersten Entwurf des Unternehmens. 


Die meisten Zivilflugzeuge der ST-Serie wurden in den USA ausgeliefert, einige wurden jedoch nach Südafrika, Australien und in verschiedene Länder Lateinamerikas exportiert. Ein Exemplar der ST-A wurde 1939 von der USAAC zur Bewertung als XPT-16 beschafft. Es folgten 15 YPT-16, das erste Mal, dass die USAAC einen Eindecker-Trainer bestellte. Dies waren die ersten von mehr als 1.000 Ryan STs, die der USAAC, ihrem Nachfolger, den United States Army Air Forces (USAAF) und der USN dienten. Eine große Anzahl von STMs wurde in den 1930er und frühen 1940er Jahren (vor dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg) an verschiedene Luftstreitkräfte exportiert, wobei der größte Kunde das Militär von Niederländisch-Ostindien, jetzt Indonesien, war. Die niederländisch-ostindische Armee und Marine nahmen 1940 und Anfang 1941 84 STM-2 und 24 STM-S2 in Empfang. Weitere 50 STM-2Es und STM-2Ps wurden nach National-China exportiert, während eine Reihe von STMs nach Bolivien, Ecuador, Guatemala, Honduras, Mexiko und Nicaragua exportiert wurden. Die STM wurde von den südamerikanischen Luftstreitkräften aufgrund der überlegenen Leistung des aufgeladenen Menasco-Triebwerks auf den hochgelegenen Flughäfen ausgewählt. Nach der japanischen Invasion in Niederländisch-Ostindien wurden viele Ryans in diesem Land in den Kampf gedrängt, insbesondere in Aufklärungsrollen, und eine große Anzahl wurde am Boden abgeschossen oder zerstört. Überlebende STM-2 und STM-S2, die nicht von den Japanern erbeutet wurden, wurden nach Australien verschifft, wo 34 als Trainer bei der Royal Australian Air Force in Dienst gestellt wurden. Viele von denen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs überlebten, wurden dann in Australien und anderswo in das Zivilregister eingetragen, und einige fliegen heute noch, mehr als 70 Jahre nach ihrem Bau.

Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Ryan_ST

              https://de.wikipedia.org/wiki/Ryan_ST 


 



















 

Montag, 27. Juni 2016

Ryan NYP Spirit of St.Louis - RS models 1/72

Spirit of St. Louis ist der Name des Langstreckenflugzeugs Ryan NYP (Kennzeichen: N-X-211) mit dem Charles Lindbergh am 20. Mai 1927 den Atlantik überquerte und den Orteig-Preis für den ersten Nonstopflug von New York nach Paris gewann.
Mit dem Namen Spirit of St. Louis drückte Lindbergh seinen Dank an die privaten Geldgeber dieses Projektes aus, die aus St. Louis stammten. In der Typbezeichnung Ryan NYP steht NYP für die Flug-Mission New York–Paris, für die die Maschine konstruiert wurde. Im behördlich zugewiesenen Luftfahrzeugkennzeichen N-X-211 steht das X für experimental (dt. Experimentalflugzeug).

 Bildquelle : Charles Lindbergh & Spirit of Saint Louis

Startplatz für den Paris-Flug war das Roosevelt Field in New York und nach einer Flugstrecke von 5.808,50 km (3.610 Meilen) landete Lindbergh am 21. Mai nach 33 Stunden und 30 Minuten auf dem Flughafen Le Bourget in Paris. Damit gewann er den vom Hotelier Raymond Orteig ausgeschriebenen Orteig-Preis von 25.000 US-Dollar für den ersten Nonstopflug von New York nach Paris.
Nach dem erfolgreichen Transatlantik-Flug wurden in Paris mehrere gravierende Schäden an der Spirit of St. Louis entdeckt, so etwa größere Risse in der Bespannung sowie ein 20 cm langes Loch im Tank. Da die Maschine nach der Landung in Paris von einer begeisterten Menge bestürmt wurde, müssen die Beschädigungen nicht im Flug entstanden sein.
 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Spirit_of_St._Louis

Videos: Lindbergh's take off  

             Spirit of St. Louis Replica Takes to the Skies

             The Spirit of St. Louis (1957) – Takeoff From Roosevelt Field