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Dienstag, 26. März 2024

Phoenix - Fimo Eigenbau

Der Phönix (griechisch Φοῖνιξ Phoînix, von altägyptisch Benu: ‚Der Wiedergeborene / Der neugeborene Sohn‘; lateinisch Phoenix) ist ein mythischer Vogel, der am Ende seines Lebenszyklus verbrennt oder stirbt, um aus dem verwesenden Leib oder aus seiner Asche wieder neu zu erstehen.

Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erscheint. 

Die mythische Gestalt des Phönix entstand im Umfeld einer religiösen Weltanschauung, um die über viele Menschenalter dauernde zyklische Entwicklung von Glaubens- und Wertegemeinschaften zu erklären. Mit der Vorstellung, das Licht der Sonne sei die Grundlage allen Lebens, manifestierte sich die Idee, dass das göttliche Licht den Lebenszyklus bestimmt.

Vielen religiösen Kulturen sind diese langen Zyklen bekannt, wie beispielsweise den Sumerern, alten Ägyptern, Chinesen oder Maya. Laut der Bibel begann das Leben, nachdem Gott das Licht schuf. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Phoenix_(Mythologie)

Immer wenn man einen "neuen" - für einen unbekannten - Werkstoff verwendet und das erste Mal ausprobiert, ist es ein vorsichtiges Herantasten und Austesten - wie bearbeitet man diesen Werkstoff, wie lässt er sich bearbeiten, was lässt sich daraus formen. Natürlich kann man nicht von Anfang an perfekt damit umgehen. Einer meiner ersten Versuche mit Fimo war eben dieser Phoenix. Er ist sicher nicht das was man unter einer "tollen Figur" erwartet, er ist nicht schön im Vergleich mit anderen Figuren, aber ich wollte ihn hier mit aufnehmen, um zu zeigen, daß auch ein "erfahrener Modellbauer" sich erst in neue Werkstoffe einarbeiten muß.












Freitag, 15. Oktober 2021

Sexy Hexi - Mascot / Phoenix Zinnfigur 80mm

Sexy Hexi war eine meiner ersten Comicfiguren - leider ist davon nicht mehr viel erhalten geblieben. Als Hommage an diese Comic-Hexe wurde das kleine Hexenhäuschen mit Sexy Hexi vor Jahren von mir gebaut. Ganz nach hinten verrutscht auf einem Schrank kam es durch Zufall wieder hervor, wurde gehörig entstaubt und größtenteils restauriert. Auch wenn es etwas frivol ist - so, wie halt die Comics auch waren - hoffe ich dennoch daß es Euch gefällt.


















Donnerstag, 13. Oktober 2016

Malerin - Mascot Phoenix Metallfigur 80 mm


















Okay - die Dame war eigentlich Cheerleaderin mit komischen Metallpuscheln, die mir von Anfang an nicht gefallen haben. Deshalb wurde sie kurzerhand zur Künstlerin umfunktioniert, was aber auch gar nicht soo schlecht aussieht. Gut, ein wenig überdreht und voller Übermut agiert sie schon, aber es vermittelt auch ein wenig Lebensfreude und Spaß.

Montag, 13. Mai 2013

Female Viking - Phoenix Erotic-Figur metal 9cm

Ursprünglich stand das Fantasy-(Wikinger) Mädel auf einer simplen Balsaholzplatte mit einer handgemalten Nose-Art einer B-25 vom 2ten Weltkrieg. Beim Umzug vor Jahren wurde die zerbrechliche Basis leider zerstört und die Figur erheblich beschädigt. Doch zuerst die Bilder der Figur in ihrem ursprünglichen Zustand :





Tja - soweit, so gut. Doch wie gesagt, leider wurde die Basis zerstört und die Figur erheblich beschädigt. So ging ein Horn des Helms sowie die Axt verloren. Die Bemalung hatte arg gelitten und die Arme waren abgebrochen und verbogen. In diesem erbärmlichen Zusatand vegetierte das Mädel in einem Karton im Keller vor sich hin, doch vergessen war sie keineswegs.

Als ich letztens nach einer geeigneten Figur für ein Diorama suchte, da kam mir das erbarmungswürdige Mädel wieder in die Finger. Ich brachte sie mit nach oben und überlegte, wie ich sie am besten restaurieren könnte. Die Hörner (bzw. das Horn) - die mich eh immer gestört hatten, da historische Wikinger nie gehörnte Helme getragen hatten, wurden kurzerhand durch Flügel aus Goldblech ersetzt. Einer Gimli-Figur (Herr der Ringe), die mehrere Streitäxte besitzt, entnahm ich eine einschneidige Axt und drückte sie dem Mädel in die ausgebogenen und wieder angeklebten  Hände. Dann wurde die Bemalung teilweise erneuert. So, somit hatte ich die Figur gerettet, doch präsentieren wollte ich sie doch etwas besser - einfach der tollen Figur würdig und angemessen.

Gimli hatte in mir die Idee geweckt, daß ich sie auf ein Diorama stelle, das der goldenen Halle aus Rohan aus dem Herr der Ringe-Film ähnlich sieht.

Quelle : TheOneRing.net

Mir war sofort klar, daß ich die umfangreichen Schnitzereien und Goldapplikationen nicht originalgetreu darstellen konnte, weshalb ich das Filmmotiv mit Teilen von echten bzw. nachgebauten Wikingerhausmotiven mischte. Die Bauweise wurde so gut es geht mit Balsaholz nachempfunden und die Bodenplatte bekam eine Steinimitation aus Gips. Die Goldverzierungen gestaltete ich aus Golddraht, der mit Hilfe von Minizangen gebogen und geflochten wurde, sowie aus geprägter Goldfolie (vergoldetes Alu von Kaffeeglasverschlüssen bzw. von Ferrero Rocher). Das Dach verkleidete ich mit echtem trockenen Gras, das mit Draht in Büschel gebunden wurde. Aber genug erzählt - lasst die Fotos auf Euch wirken. Viel Spaß dabei :




































Danke für's Anschauen !