I attach great importance to the
statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a
faithful reproduction of the models. A political attitude can and
should not be derived from it. The generally applicable laws and
regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore
be satisfied.
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Ich
lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit (
Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle
dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht
davon abgeleitet werden.
Den allgemein geltenden Gesetzen und
Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber
eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
Die Polikarpow Po-2 (russischПоликарпов По-2, NATO-Codename: Mule = Maultier) ist ein bis 1944 unter der Bezeichnung Polikarpow U-2 erschienener sowjetischer Doppeldecker und war mit etwa 40.000 über 26 Jahre lang produzierten Exemplaren eines der meistgebauten Flugzeuge der Welt.
Ursprünglich entworfen wurde es als Schulflugzeug, im Laufe ihrer Karriere wurde die U-2
jedoch mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Im Frühjahr 1927
entstanden die ersten Entwürfe, am 7. Januar 1928 erfolgte der Erstflug
des Prototyps.
Die Maschine zeichnete sich durch einfache Bedienung und Wartung sowie
durch große Flugstabilität aus, weshalb ab 1930 die Serienfertigung
aufgenommen wurde.
In kurzer Zeit entstanden neben der eigentlichen Ausbildungsvariante unter anderem eine Agrarversion mit Sprühanlage für Insektizide,
eine Version zum Krankentransport, eine Schwimmerversion sowie ein
Passagierflugzeug mit geschlossener Kabine hinter dem vorderen offenen
Sitz. Als Deutschland 1941 die Sowjetunion
überfiel, befanden sich etwa 13.000 Flugzeuge im Einsatz. Aus der Not
heraus entstanden im Verlaufe des Krieges etliche militärische Varianten
der U-2, diese dienten zum Beispiel als Schlacht- und Aufklärungsflugzeug, sowie als Verbindungsflugzeug zu Partisanen. Berühmt wurde sie durch den Einsatz als leichter Bomber bei dem nur aus Frauen bestehenden 46. Gardefliegerregiment. Diese sogenannten Nachthexen flogen mit diesem Typ nächtliche Störangriffe gegen die deutschen Truppen. Auch der damals erst 14-jährige Arkadi Nikolai Kamanin, jüngster Pilot der Luftstreitkräfte, benutzte diesen Typ. Von den Deutschen wurde die Maschine Rollbahnkrähe oder Nebelkrähe sowie wegen ihres Motorgeräusches auch Nähmaschine genannt.
Als der Konstrukteur der Maschine Nikolai Nikolajewitsch Polikarpov am 30. Juli 1944 starb, wurde die U-2 ihm zu Ehren in Po-2 umbenannt. Die Serienproduktion lief während des ganzen Krieges weiter und endete erst 1954. Einige Staaten des Warschauer Pakts übernahmen nach Kriegsende viele Maschinen in ihre Ausbildungsstaffeln und nutzten sie bis in die 1950er Jahre hinein. Polen, das von 1949 bis 1954 600 Stück einer CSS-13 genannten Lizenzversion produzierte, hatte sie bis 1956 im Einsatz. Jugoslawien rüstete seine Po-2 auf Walter-Motoren tschechoslowakischer Bauart um. In der DDR waren 24 des auch Podwa (dwa bedeutet auf russisch zwei)
genannten Typs hauptsächlich als Segelschleppflugzeug und
Absetzflugzeug für Fallschirmspringer bekannt und wurden dementsprechend
von 1952 bis 1976 eingesetzt.
Die Po-2 erlebte ihre letzten Kriegseinsätze im Koreakrieg auf nordkoreanischer Seite von 1950 bis 1953, daraufhin erhielt sie von der US Air Force den Meldenamen (später: NATO-Code-Name) Mule (deutsch: Maultier).
Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Polikarpow_Po-2 Nachthexen (russischНочные Ведьмы, Notschnyje Wedmy) war der Spitzname des sowjetischen 588. Nachtbomberregiments, später in 46. Gardefliegerregiment umbenannt, aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name wurde ursprünglich von den deutschen Truppen verwendet, später
aber teilweise von den Angehörigen des Regiments übernommen.
Die Polikarpov I-16 (russischПоликарпов И-16) war ein sowjetisches Jagdflugzeug aus den 1930er-Jahren mit einem luftgekühlten Neunzylinder-Sternmotor. Der im Zentralen Konstruktionsbüro des Moskauer Staatlichen Flugzeugwerkes Nr. 1 (russischГосударственный авиационный завод № 1 [ГАЗ № 1]) unter der Leitung von Nikolai Polikarpov entwickelte Tiefdecker in Gemischtbauweise war das erste in Serie gefertigte Flugzeug mit Einziehfahrwerk.
Insgesamt wurden 8.643 Maschinen gebaut, davon 1.639 als zweisitzige Trainerversion.
Zur Unterstützung der republikanischen Truppen im Spanischen Bürgerkrieg lieferte die Sowjetunion die I-16 an die Luftstreitkräfte der Spanischen Republik (Fuerzas Aéreas de la República Española, FARE). Am 31. Oktober 1936 trafen die ersten 31 Polikarpov-Maschinen ein. Sie erhielten dort den Beinamen Mosca (Fliege).
Als Super Mosca wurden die insgesamt gelieferten 157 Maschinen vom Typ 5 und 6 sowie 136 Stück vom Typ 10 bezeichnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren noch 22 Maschinen flugfähig, 30 weitere wurden noch in Jerez nachgebaut und waren bis Ende 1953 im Flugbetrieb. Gegen die Doppeldecker-Jäger der Putschisten, wie der von der deutschen Luftwaffe im Rahmen der Legion Condor eingesetzten Heinkel He 51, bewährte sie sich durch ihre Schnelligkeit und engen Kurvenradius ausgezeichnet. Auch gegen die ersten Messerschmitt Bf 109
der Versionen B, C und D konnte sie sich behaupten, erwies sich jedoch
den ab 1938/39 eingesetzten Bf 109 E leistungsmäßig unterlegen.
Die I-16 wurde auch nach China exportiert, das sie 1937 und 1938 gegen die Kaiserlich Japanische Armee einsetzte. Bei den sowjetisch-japanischen Grenzstreitigkeiten von 1939 kam die I-16 genauso zum Einsatz wie im finnischen Winterkrieg 1939/40.
Zu Beginn des „Großen Vaterländischen Krieges“
im Sommer 1941 war die I-16 der meistverwendete Jäger der sowjetischen
Luftstreitkräfte. Der größte Teil der an der Westfront eingesetzten
I-16-Verbände wurde jedoch durch die deutsche Luftwaffe am Boden
zerstört. Die I-16 war gegen die deutschen Flugzeuge hoffnungslos
veraltet. Anfangs ließen sich die Piloten der Luftwaffe noch durch die
ungewöhnliche Wendigkeit der I-16 überraschen, aber später blieb als
letztes Mittel nur noch der äußerst riskante Rammstoß, um gegen die
modernen Messerschmitt-Jäger zu bestehen. Ende 1943 wurde sie endgültig
aus dem Fronteinsatz gezogen, da zu diesem Zeitpunkt bei weitem
fortschrittlichere Muster in ausreichender Zahl zur Verfügung standen.