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Samstag, 6. Februar 2021

Yokosuka R2Y1 Keiun - CMK resin-kit 1/72

Die Yokosuka R2Y „Keiun“ (jap. 景雲 – schöne Wolke) war ein Aufklärungsflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, das über das Prototypenstadium nicht hinauskam. 

 

Schon zu Beginn des Zweiten Weltkriegs erkannte die Kaiserlich Japanische Marine den Bedarf für ein Hochgeschwindigkeits-Langstrecken-Aufklärungsflugzeug. Daraufhin begann Yokosuka mit der Entwicklung der Yokosuka R1Y1 Seiun (japanisch für Blaue Wolke, Werksbezeichnung Y-30). Die Maschine sollte als Antrieb einen 24-Zylinder-Mitsubishi-Motor mit 2500 PS erhalten, dessen Entwicklung sich jedoch so stark verzögerte, dass Yokosuka stattdessen plante, zwei Mitsubishi-Sternmotoren MK10A (Ha-42) einzusetzen. Da die Leistung des Triebwerks die Erwartungen nicht erfüllte, wurde die Entwicklung der R1Y aufgegeben.

Man wandte sich dann der R2Y (Werksbezeichnung Y-40) zu, wobei 1943 die ersten Studien erstellt wurden. Vorgesehen wurde ein in Rumpfmitte angeordnetes Aichi Ha-70-10-Triebwerk, das über eine Fernwelle einen Sechsblattpropeller antrieb. Das Ha-70-10 bestand im Wesentlichen aus zwei nebeneinander angeordneten Atsuta-30-Triebwerken mit einer Startleistung von insgesamt 2535 kW (3400 PS), die eine japanische Abwandlung des DB 601 darstellten. Damit sollte die R2Y in 10.000 m Höhe eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 720 km/h erreichen. In ihrer konstruktiven Auslegung wurde die R2Y stark von der Heinkel He 119 beeinflusst, die nach der Einstellung der Entwicklungsarbeiten eine Exportfreigabe erhalten hatte. Japan erwarb daraufhin neben den Nachbaurechten auch die beiden Muster V7 und V8. Die Maschinen wurden in Kisten nach Japan transportiert, dort im Erprobungszentrum der japanischen Marine-Luftwaffe wieder montiert und von Flugkapitän Nitschke eingeflogen. Zu einem Nachbau kam es zwar nicht, der Einfluss ist jedoch in der Auslegung mit Mittelmotor und Fernwelle deutlich zu erkennen. Andererseits weist dieses Projekt sehr starke Parallelen zur Messerschmitt Me 509 auf. Auch das Musterexemplar eines Sechsblattpropellers von VDM, das ebenfalls nach Japan geliefert worden war, kam bei der R2Y1 zum Einsatz.

Als Japan im Jahr 1944 die Schlacht um die Marianen verlor, änderten sich auch die Vorgaben für die R2Y, da die Entwicklung eines Langstreckenaufklärers nun nicht mehr als vordringlich angesehen wurde. Yokosuka sollte sämtliche Arbeiten an dem Projekt stoppen. Das Unternehmen schlug daraufhin vor, eine strahlgetriebene Version der R2Y1 als schnellen, leichten Bomber mit der Bezeichnung R2Y2 Keiun-Kai zu entwickeln. Man erreichte auch den Weiterbau der kolbenmotorgetriebenen R2Y1, indem sie als aerodynamischer Erprobungsträger für die Jetvariante deklariert wurde.

So konnte der Prototyp der R2Y1 fertiggestellt und am 27. April 1945 für Rollversuche zum Yokosuka-Marinestützpunkt überführt werden. Nach der Feststellung von extremem Bugradflattern folgte die Überstellung zum Marinestützpunkt Kisarazu, wo die Rollversuche wieder aufgenommen wurden. Hier stellte man auch Überhitzungsprobleme des Triebwerks fest, trotzdem gelang am 22. Mai (nach anderen Quellen am 7. Mai) ein kurzer Geradeausflug. Am nächsten Tag erfolgte ein vollständiger Erstflug. Beim Steigflug brach ein Feuer im Triebwerksbereich aus, was den Piloten Kitajima zum schnellen Beenden des Fluges zwang. Der angerichtete Schaden war jedoch gering und man versuchte, mit größeren Lufteinlässen das Problem zu beheben, was jedoch nicht vollständig gelang. Bei Motortestläufen am Boden wurde das Triebwerk Mitte Juni irreparabel beschädigt; ein Ersatz konnte bis zum Juli 1945 nicht geliefert werden, wonach der Prototyp bei einem amerikanischen Bombenangriff durch einen direkten Treffer vollständig zerstört wurde.

Zu dieser Zeit befand sich eine zweite R2Y1 kurz vor der Fertigstellung und die Arbeiten an der R2Y2 hatten begonnen. Für letztere Variante waren zwei Strahltriebwerke Mitsubishi Ne-330 (mit je 12,95 kN Schub) unter den Tragflächen vorgesehen. Der durch den Triebwerkswegfall freigewordene Rumpfraum sollte für einen Treibstofftank genutzt werden. Für die Bewaffnung waren schwere Maschinenkanonen und eine Bombenzuladung von 1000 kg projektiert.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Yokosuka_R2Y


 





















Dienstag, 2. Februar 2021

Messerschmitt Zerstörer-Projekt II - CMK resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Bekannt wurde dieses Projekt durche eine nach dem Krieg in Frankreich veröffentlichte Skizze. Eine später aufgetauchte Zeichnung läßt vermuten, daß es sich um zwei Konfigurationen des gleichen Projektes handelt. 


Während der Entwurf 1 als Mitteldecker ausgelegt, zwei vor den Flügelwurzeln angeordnete Lufteinläufe besaß und mit einem negativ nach vorne gepfeilten T-Leitwerk ausgestattet war war der zweite Entwurf etwas eleganter. Dieser war als Hochdecker ausgelegt mit darunterliegenden Lufteinläufen - was die Triebwerke dank des kurzen Lufteinlaufs besser mit Luft versorgt hätte - und einem normal gepfeilten T-Leitwerk. Anscheinend waren zwei HeS 011 - Strahltriebwerke vorgesehen. Zur Erhöhung der Reichweite waren Abwurfbehälter unter den Tragflächen, aber auch zwei 300 Liter-Tanks an den Flügelspitzen geplant (was ja sehr häufig bei amerikanischen und sovietischen Mustern nach dem Krieg üblich wurde). 

Quelle: Heinz J. Nowarra - Die deutsche Luftrüstung 1933 - 1945

 Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.   


Dienstag, 26. Januar 2021

Heinkel He P.1078 B - CMK resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Als Alternativlösung zum Projektentwurf 1078 A wurde die 1078 B schwanzlos ausgelegt. Der gepfeilte Flügel besaß stark nach unten geknickte Flügelenden. Da das HeS 011 -Triebwerk, das ursprünglich als Einzeltriebwerk im Heck des Flugzeugs mit in den Flügelwurzeln integrierten Luftweinläufen, nicht in absehbarer Zeit serienreif wurde griff man auf Jumo 004 -Turbinen zurück. Um genügend Schub zu erreichen wurden zwei Triebwerke in den Flügelwurzeln eingebaut.


 

Dieser Entwurf fand aber nicht die Zustimmung des OKL, weshalb zur 1078 C weiterentwickelt wurde. Bei dieser Version übernahm man komplett die Tragflächen der 1078 B, aber es wurde ein komplett neuer Rumpf entworfen. Bei Kriegsende waren die Reißbrettentwürfe nur halbfertig.

Quelle: Heinz J. Nowarra - Die deutsche Luftrüstung 1933 - 1945

Dieser Entwurf wird oft "fälschlicherweise" als P.1079 B bezeichnet - sogar manche Modellhersteller haben diese "falsche" Bezeichnung übernommen. Ich bin nicht in der Lage zu entscheiden welche Bezeichnung richtig oder falsch ist, aber ich halte mich da an die Unterlagen bzw, Bücher - und da ist dieser Entwurf mit P.1078 B bezeichnet.


 

Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren. 
 

Sonntag, 24. Januar 2021

Focke Wulf P.II - CMK resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Das Focke-Wulf Projekt II war eine Entwurfsstudie für einen einsitzigen Düsenjäger, das während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland durchgeführt wurde.


Aufgrund der Herstellungsschwierigkeiten, die bei anderen brandneuen Düsenjägerentwicklungen vorgesehen waren, war Focke-Wulfs zweites Design nichts anderes als eine Weiterentwicklung der Focke Wulf Fw 190 mit einem untergehängten Düsentriebwerk Jumo 109-004 mit 1000 kp Schub, das unter einem neu gestalteten Rumpf positioniert war. Ein herkömmliches Fahrwerk wurde verwendet. Die niedrige Position des Düseneinlasses erhöhte die Wahrscheinlichkeit, dass Fremdkörper angesaugt werden, und in jedem Fall würde der Motor die Landebahn verbrennen. Diese Designentwicklung wurde im März 1943 eingestellt. 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Project_II 


 


Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.

Dienstag, 19. Januar 2021

Blohm & Voss BV P.215 - CMK resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Blohm & Voss P.215 war ein fortschrittliches Jet Nachtjäger-Projekt von Blohm & Voss während des Zweiten Weltkriegs. Mit einer Besatzung von drei Mann und zwei Düsentriebwerken verfügte es über eine schwanzlose Heckflügelanordnung und eine schwere Bewaffnung. Nur wenige Wochen vor Kriegsende ging eine Bestellung für drei Prototypen ein.


In den Jahren 1944-45 entwickelte Blohm & Voss unter seinem Chefdesigner Richard Vogt eine Reihe von Studien über ein schwanzloses Flügellayout. Der Škoda-Kauba SK SL6 war der geradflügelige SK V6, der mit zwei Heckauslegern an den Flügelspitzen modifiziert war, die jeweils über eine separate Flosse und einen horizontalen Außenbordstabilisator verfügten. Es wurde gebaut, um die Steuereigenschaften der Konfiguration zu überprüfen. Das erste Blohm & Voss-Projekt mit außen angeordneten Heckflossen war die P.208, ein einmotoriger Jäger mit Schubpropeller, gepfeilten Flügeln, die stark verkürzte Heckausleger ermöglichten, und mit nach unten gerichteten Stabilisatoren anstelle der Heckflossen. Die nächste Studie, die P.209.01, verwendete dieselben Flügel und war strahlgetrieben. Der P.212 entwickelte das Design durch drei Iterationen weiter, wobei der Flügel steiler gepfeilt wurde, die Heckausleger schließlich vollständig eliminiert wurden und kleine Flossen mit Rudern an der Verbindung von Flügel und Stabilisator platziert wurden. Im Januar 1945 wurde eine Anforderung für einen Nachtjäger mit dreiköpfiger Besatzung erlassen. Blohm & Voss entwickelte somit aus dem Projekt 212 das proportional vergrößerte zweistrahlige Projekt 215. Das mit Radar ausgestattete P.215 war schwer bewaffnet und wäre ein gewaltiger Gegner gewesen. Am 17. März 1945 wurde ein Auftrag über drei Prototypen erteilt, der Krieg endete jedoch nur wenige Wochen später, bevor mit bedeutenden Detailentwurfsarbeiten begonnen werden konnte. 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Blohm&Voss_P_215

Video: Blohm & Voss BV 215