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Sonntag, 2. August 2026

Audi Front 225

Die zur Auto Union AG gehörende Marke Audi stellte das Modell im Februar 1933 auf der 23. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung (IAMA) in Berlin vor. Die Typenbezeichnung UW setzt sich offiziell zusammen aus den Buchstaben „U“, der alphabetisch auf das „T“ des zuvor entwickelten Typ T folgt, und „W“ für den von den Wanderer-Werken stammenden Motor. Inoffiziell gibt es auch die Deutungen „Umgekehrter Wanderer“ und „Umgekehrter Wanderermotor“. Der Anhang 8/40 PS steht für 8 Steuer-PS und die tatsächliche Motorleistung in PS. Als Vorgänger kann der Typ T angesehen werden.

Foto-Quelle: Sammlung Holger Erdmann
 

Der Sechszylinder-Reihenmotor stammt vom Wanderer W 22. Jeder Zylinder hat 70 mm Bohrung und 85 mm Hub, was insgesamt 1963 cm³ Hubraum ergibt. Der Motor leistet 40 PS bei 3500/min. Das Vierganggetriebe ist vor dem Motor eingebaut und wird mit einem Schalthebel an der Armaturentafel bedient; es ist nicht synchronisiert. Das Fahrzeug hat Frontantrieb - daher der Beiname 'Front'. Ein Vorteil des Motors ist sein geringes Gewicht von 130 kg.

Das Fahrgestell war sowohl mit 3050 mm als auch mit 3100 mm Radstand erhältlich. Die Spurweite beträgt 1350 mm. Die Fahrzeuge sind 4500 mm lang, 1650 mm breit und 1575 mm hoch. Sie wiegen 1300 kg. Der Treibstofftank befindet sich in der Spritzwand, also vorn unter der Motorhaube.

Der Wagen mit Zentralkastenrahmen hat Einzelradaufhängung vorne mit obenliegenden Querlenkern und Querblattfeder unten und Schwingarme mit untenliegender Querblattfeder hinten. Er war als viertürige „Sport-Limousine“ mit 4 Fenstern, viertürige Limousine mit 6 Fenstern oder zweitüriges Cabriolet wahlweise mit zwei oder vier Fenstern verfügbar. Außerdem gab es Pullman-Limousinen (besonders luxuriös und qualitativ sehr hochwertig) sowie einzelne Coupés und Roadster.

Ein Jahr nach Beginn der Serienfertigung wurde in Zwickau die Produktion in das benachbarte Werk Horch der Auto Union AG verlagert, um im Werk Audi Platz für die steigende Produktion der DKW Frontwagen zu schaffen. Aus Kapazitätsgründen wurden die Limousinen-Karosserien ohnehin bei Horch hergestellt. Die Cabriolets baute Gläser in Dresden mit den aus Zwickau zugelieferten Fahrgestellen.

Frühe Serienmodelle haben rechteckige Klappen in den Seiten der Motorhaube; manche drei mit mehr Breite als Höhe, andere vier mit mehr Höhe als Breite. Späte Modelle haben dagegen zwölf senkrechte Öffnungen wie der Nachfolger.

1933 nahmen einige Coupés an den 2000 km durch Deutschland teil. Hornig & Co fertigte die Spezialkarosserien, die aus einem Holzgerippe und Sperrholz bestanden und mit Kunstleder überzogen waren. Sie haben keine Seitenfenster hinter den Türen. Abweichend von den Serienfahrzeugen haben sie viele vertikale Lüftungsschlitze in den Seiten der Motorhaube.

1934 endete die Produktion. Insgesamt entstanden 1817 Fahrzeuge. Davon existieren noch 28 Stück. Nachfolger wurde im Folgejahr der Audi 225 mit einem etwas größeren Motor. Die Produktion des Audi Front wurde 1938 eingestellt, nachdem 2.600 Exemplare gefertigt worden waren. 

Diese Fahrzeuge wurden nur zugern von der Wehrmacht requiriert und als Verbindungsfahrzeuge an allen Fronten verwendet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_Front

Videos: DE 100 Jahre Audi: Historie Teil 1/2 

             DE 100 Jahre Audi: Historie Teil 2/2  

 
 Der Audi Front 225 im Modell als Diecast - nette Form, aber schaut noch zu sehr nach Plastik aus. Deshalb wurde mein Exemplar neu bemalt . . . 
 










Donnerstag, 27. November 2025

BMW (MG Rover Group) Mini - Ü-Ei 1/72

Der Mini ist eine Anfang 2001 unter Federführung der BMW Group, von Rover entwickelte Automarke als Neuauflage des englischen Kleinwagens Mini von Alec Issigonis. Mit der Entwicklung des Mini als moderne Neuauflage des Mini, begann die MG Rover Group bereits in den 1990er Jahren, vor der Übernahme durch BMW. Das Äußere und auch der Innenraum wurden dem klassischen Vorbild nachempfunden, aber die Größe entspricht einem heutigen Kleinwagen bzw. damaligem Mittelklassewagen. 

 

Mini-Modelle wurden ursprünglich unter verschiedenen Marken, wie Austin, Morris, Wolseley oder Riley, angeboten und bei Innocenti und Authi in Lizenz gebaut. Später begann der Eigentümer BMC (später British Leyland, Austin Rover und schließlich Rover Group) jedoch, Mini als eigene Marke zu behandeln und nutzte dazu verschiedene Varianten des bekannten Logos mit dem geflügelten „MINI“-Schriftzug. Diese Marke kam mit der Übernahme Rovers zu BMW.

Die Entwicklung des Mini als moderne Neuauflage des Mini begann die MG Rover Group in den 1990er Jahren, bevor BMW sie 1994 komplett übernommen hatte. Noch bevor die Entwicklung abgeschlossen war, trennte sich BMW wieder von Rover, behielt aber die Marke „Mini“ und verlagerte die weitere technische Entwicklung nach München. Im Jahr 1997 zeigte BMW zwei Mini-Studien (Mini ACV 30 und Mini Spiritual). Die erste Studie wurde 30 Jahre nach dem letzten Sieg auf der Rallye Monte Carlo dort vorgestellt (Anniversary Concept Vehicle).

Die Produktion des Mini wurde im alten Morris-Werk Cowley bei Oxford angesiedelt. Bis dahin war dort der Rover 75 hergestellt worden, dessen Produktion nach Longbridge bei Birmingham verlagert wurde. Das Werk wurde in BMW Works Oxford umbenannt und für die Produktion des aktuellen Mini modernisiert. Einzelne Teile werden in den Werken in Swindon und Hams Hall, der Mini Countryman sowie der Paceman bis 2017 im Magna-Steyr-Werk in Graz (Österreich) gefertigt.

Bei VDL NedCar in Born wird seit Sommer 2014 der Mini und seit 2017 die zweite Generation des Mini Countryman auch als Auftragsproduktion gefertigt. 2018 gründete BMW mit Great Wall Motor ein Joint Venture zur Herstellung von Elektroautos. Im April 2019 wurde Bernd Körber, der schon von 2003 bis 2010 für Mini und dann bei BMW arbeitete, Markenchef von Mini.

Im Vorfeld des Brexits wurde deutlich, dass wenn es zu einem No-Deal-Brexit kommen würde, auf die von Großbritannien in die EU exportierten Autos 10 % Zoll gezahlt werden müssten. BMW hatte 2020 der britischen Regierung signalisiert, dass der Standort Cowley langfristig nur mit enger Anbindung an die EU wettbewerbsfähig sei.

Auf der IAA 2021 stellte Mini eine elektrische Van-Studie vor. Ihre Länge liegt mit 4,46 Meter etwa 15 cm über dem Countryman der zweiten Generation. Der Innenraum ist variabel, wobei den Einstellungen verschiedene Düfte zugeordnet sind, und überwiegend mit recycelten oder nachwachsenden Materialien ohne Chrom und Leder gestaltet.

Im Februar 2022 wurde Stefanie Wurst, seit September 2018 Leiterin der niederländischen BMW Group Vertriebsgesellschaft, Markenchefin. In den Niederlanden war der Anteil elektrifizierter BMW-Fahrzeuge bis 2021 auf den bisherigen Höchstwert 37 Prozent gestiegen. Im Sommer 2022 wurde die batterieelektrische Crossover-Studie Aceman mit einer Länge von 4,05 Meter und eine weitere des Mini Electric als Cabrio vorgestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mini_(BMW_Group) 

Videos: China BMW: Mini Cooper SE im Alltagstest 

             MINI Kampagne “Space up your Life“, TV Spot MINI Cooper SE Countryman ALL4 

 

Diese vier Minis gab es in den Ü-Eiern im Jahre 2015. Einen davon habe ich neu bemalt und er wird in ein Diorama gesetzt . . . 

 











Mittwoch, 1. November 2023

Mann mit Sakko - Resin 1/24

Ich habe diese Figur für einen Freund bemalt um seine wunderbaren Autos in 1/24 aufzuwerten. Es schmerzt mich immer wenn ich diese wundervollen Automodelle sehe und dann die billigen zugekauften und nicht gerade schön bemalten Figuren dazugestellt werden . . . ich bin zwar kein Figurenprofi, aber viel falsch machen kann man bei diesen in Hochglanz bemalten Figuren nicht mehr.









 

Mann mit rosa Sakko - Resin 1/24

Ich habe diese Figur für einen Freund bemalt um seine wunderbaren Autos in 1/24 aufzuwerten. Es schmerzt mich immer wenn ich diese wundervollen Automodelle sehe und dann die billigen zugekauften und nicht gerade schön bemalten Figuren dazugestellt werden . . . ich bin zwar kein Figurenprofi, aber viel falsch machen kann man bei diesen in Hochglanz bemalten Figuren nicht mehr.