Freitag, 29. April 2016

Suchoi Su-47 Berkut - Italeri 1/72

Bei der Suchoi Su-47 Berkut (russisch Сухой Су-47 Беркут, deutsch Steinadler, NATO-Codename: Firkin) handelt es sich um ein Experimentalflugzeug für einen hochmanövrierfähigen Luftüberlegenheitsjäger für die russischen Luftstreitkräfte. Die Maschine hatte werksintern zunächst die Bezeichnung S-37 und basiert auf der Suchoi Su-27.



Das Projekt begann in den 1970er-Jahren unter der Bezeichnung I-90 und mündete in den Versuchsprojekten S-37 von Suchoi bzw. MiG 1.44 von Mikojan-Gurewitsch. Aus der S-37 ging schließlich die Su-47 mit negativ gepfeilten Tragflächen, ähnlich der amerikanischen Grumman X-29, hervor.
Der Vorteil der negativen Pfeilung der Tragflächen liegt in einer besseren Manövrierfähigkeit, höheren möglichen Anstellwinkeln durch größeren Auftrieb und eine niedrige Abrissgeschwindigkeit. Dem Problem der hohen Torsionskräfte wird durch Einsatz von Verbundwerkstoffen begegnet.
Am 25. September 1997 startete die S-37, die oft fälschlicherweise als Su-37 oder S-47 bezeichnet wurde, zum Erstflug. Sie ist noch mit den Serientriebwerken Solowjew D-30F-6 der MiG-31 ausgestattet und soll später bessere Triebwerke erhalten. Diese neuen Triebwerke besäßen dann auch eine Schubvektorsteuerung. Auffallend groß sind die Triebwerkseinlässe, die durch seitliche Zusatzeinlässe am Rumpf ergänzt werden. Am Heck ist ein rückwärtsgerichtetes Radar sowie ein Fanghaken eingebaut.
Trotz problematischer finanzieller Lage wird die Erprobung weitergeführt. Im Jahr 2001 erhielt das Flugzeug die offizielle Bezeichnung Su-47. Erfahrungen mit der Su-47 wurden bei der Entwicklung der Suchoi T-50 genutzt.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Su-47





















 

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