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Montag, 5. Dezember 2016

Breda Ba.88 Lince - MPM 1:72

Die Breda Ba.88 Lince (Luchs) war ein zweimotoriger italienischer Ganzmetall-Mitteldecker mit doppeltem Seitenleitwerk und einem einziehbaren Spornradfahrwerk des Herstellers Breda, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Der Erstflug erfolgte im Jahr 1936. Das zweisitzige Flugzeug war für den Einsatz als Langstreckenaufklärer, schwerer Jäger und Bodenkampfflugzeug konzipiert, konnte die gesetzten Erwartungen jedoch nicht erfüllen und wurde nach kurzer Zeit wieder aus dem Einsatz zurückgezogen.


Die ersten Einsätze im Zweiten Weltkrieg erfolgten ab dem 16. Juni 1940, als diverse Maschinen dieses Typs von Sardinien aus (Terranova und Alghero) wiederholte Angriffe auf die französischen Flugplätze auf Korsika wie Bonifacio, Porto Vecchio, Ghisonaccia und Travo flogen. Drei Tage später waren auch die westlich gelegenen Flugplätze Propriano und Ajaccio an der Reihe. Zwar gelang es dabei, zahlreiche, wenn auch meist bereits veraltete feindliche Flugzeuge mit Bomben und Bordwaffen am Boden zu zerstören, da es wegen des Überraschungseffektes praktisch keinem französischen Flugzeug gelang aufzusteigen und den Kampf aufzunehmen. Dennoch zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt der insgesamt geringe Kampfwert der Ba.88. Die Maschinen zeigten eine unzureichende Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit, was ihnen im Falle eines Luftkampfes mit zeitgemäßen feindlichen Jägern nur schlechte Chancen gelassen hätte.
Es folgten noch einige weitere durchaus erfolgreiche Einsätze als Angriffsflugzeug, vor allem gegen Gebäude und Truppenansammlungen, wobei die Leistungen letztlich wiederum nicht befriedigten.
Die noch leichten Siege der ersten Monate veranlassten die Regia Aeronautica zur Entsendung der 7. Gruppe mit 32 Ba.88 nach Nordafrika. Der Einsatz in Libyen gegen britische Verbände geriet jedoch schnell zum Debakel, da wegen des Wüstensandes erst spezielle Luftfilter montiert werden mussten, welche die Leistungen der Motoren derart herabsetzten, dass ein Abheben nur mit stark reduzierter Treibstoff- und/oder Waffenlast möglich war oder im Extremfall gar erst unmöglich wurde. Es wurden einige wenige Einsätze als Angriffsflugzeug gegen britische Kolonnen sowie einige Aufklärungsmissionen geflogen, doch die Leistungen waren enttäuschend. Zudem waren Motorüberhitzungen bzw. Motorschäden eine ständige Gefahr, was auch einige Not- und Bruchlandungen zur Folge hatte. Da die Ba.88 hier kaum die Hälfte der vom Hersteller zugesagten Geschwindigkeit erreichten, wurden einige Maschinen so auch noch zur leichten Beute für die feindlichen Jäger vom Typ Hawker Hurricane sowie Curtiss P-40 Kittyhawk. Ab November 1940 wurden die meisten überlebenden Flugzeuge aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und nach der Demontage aller verwendbaren Teile als Attrappen zur Täuschung auf den eigenen Flugplätzen, wobei die meisten wiederum bei den folgenden feindlichen Luftangriffen zerstört wurden, zurückgelassen.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Breda_Ba.88

 










Breda Ba.65 Nibbio - Azur 1/72

Die Breda 65 Nibbio (Habicht) war ein einmotoriges italienisches Erdkampfflugzeug von 1935 das sowohl im Spanischen Bürgerkrieg als auch in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz kam. Die Ba.65, die auch an verschiedene weitere Länder geliefert wurde, war ihrer Zeit weit voraus und bewährte sich in ihrer eigentlich zugedachten Rolle recht gut, konnte jedoch wegen unzureichender Motorleistung im Einsatz nicht ihr volles Potential zum Tragen bringen. Ihre letzten Einsätze erfolgten gegen Ende Februar 1941 in Nordafrika.


Die Breda Ba.65 flog erstmals im September 1935. Für die damalige Zeit stellte die auf einem Konzept von Colonnello Mecozzi basierende Maschine ein fortschrittliches Konzept dar: Ein zweisitziges Schlachtflugzeug, das mit Bordwaffen und leichten Bomben Ziele an der Front oder direkt dahinter angreifen sollte, ähnlich wie es die sowjetische Luftwaffe später mit der Il-2 verwirklichte. Die italienische Maschine jedoch litt darunter, dass die italienische Motorenindustrie kein Triebwerk mit ausreichender Leistung zur Verfügung stellen konnte. Die Flugzeuge wurden bei Breda und Caproni gebaut.
Die Regia Aeronautica bestellte 1936 81 Maschinen, denen später weitere folgten. Allerdings war das Konzept der unmittelbaren Erdkampfunterstützung in der Regia Aeronautica nicht unumstritten und viele Piloten waren im Tiefflug nicht ausreichend ausgebildet. Die Jagdpiloten beklagten einerseits die schwerfällige Steuerung, die Bomberpiloten wiederum – eigentlich weniger manövrierfähige Maschinen gewöhnt – lobten ihre Agilität. Diese zwiespältige Bewertung ihrer Flugeigenschaften machte die Entwicklung eines schlüssigen Einsatzkonzeptes nicht eben leichter.
Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die Maschine mit maximaler Bombenzuladung kaum abheben konnte und selbst mit reduzierter Ladung sehr schwer zu fliegen war. Aus Gewichtsersparnis wurde der Geschützturm für den Bordschützen durch einen offenen Stand ersetzt. Grundsätzlich jedoch war die Ba.65 leicht zu fliegen, nur eben zu schwach motorisiert. Dreizehn Maschinen davon gingen direkt in den Spanischen Bürgerkrieg, weitere elf wurden als Ersatzmaschinen geliefert. Die Maschinen wurden in den Schlachten von Teruel und Santander von den Nationalisten Francos eingesetzt.
In Spanien wurden die Ba.65 allerdings meistens als Jagdflugzeug eingesetzt, um die von der Sowjetunion gelieferten SB-2-Bomber abzufangen. Die von Italien gelieferten Doppeldecker-Jäger Fiat CR.32 waren zu langsam dafür. Deshalb flogen die Ba.65 in Spanien ohne Heckschützen und ohne Bombenschacht. Später wurden sie jedoch wieder in ihrer ursprünglichen Rolle eingesetzt.
Als Einsitzer bewährte sich die Maschine, so dass ab 1939 alle italienischen Ba.65 nur noch als Einsitzer geflogen wurden. Die Produktion wurde allerdings bereits im Juli 1939 nach 218 Maschinen eingestellt. Es war vorgesehen, die Ba.65 nur zur Überbrückung bis zur Einführung des Nachfolgemodells Breda Ba.88 einzusetzen. Die Maschinen sollten eigentlich 1940 verschrottet werden. Da sich die Ba.88 jedoch im Gegensatz zur Ba.65 als eine Fehlkonstruktion erwies, wurden am Anfang des Zweiten Weltkriegs die Ba.65-Maschinen nach Nordafrika verlegt, um britische Truppen zu bekämpfen.
Bis Frühjahr 1941 leisteten die Maschinen in ihrer ursprünglichen Rolle gute Dienste, indem sie britische Fahrzeugkolonnen in der Wüste im Tiefflug angriffen. Die Verluste durch Flakfeuer waren sehr hoch, aber andererseits waren britische Jagdstaffeln über Nordafrika zu dieser Zeit noch mit veralteten Gloster Gladiator-Doppeldeckern ausgerüstet, die langsamer waren als die Ba.65. Bis zum Februar 1941 waren die meisten Maschinen entweder im Kampf verloren gegangen oder nicht mehr einsatzbereit. In der Cyrenaika wurden viele Maschinen als Wracks zurückgelassen und später – jedoch flugunfähig – von den Briten erbeutet.
25 Maschinen wurden 1938 an den Irak verkauft. Während des Militärputsches im Jahr 1941 wurden diese mit geringem Erfolg gegen die britischen Truppen im Land eingesetzt.
Chile kaufte zwanzig Maschinen und Portugal zehn Stück. Interessanterweise erwarb sogar die Sowjetunion zehn Exemplare dieses Typs, die allerdings nur erprobt wurden; aus den Erfahrungen mit diesen Maschinen wurde später die Grundlage für das Einsatzkonzept der Il-2 entwickelt.
Die Ba.65 stellte im Jahr 1935 ein sehr fortschrittliches Konzept dar, konnte aber ihr Potential wegen der mangelnden Leistung der Motoren nicht voll ausspielen. Insgesamt wurden 281 Maschinen hergestellt (davon 16 Exemplare der Nullserie).

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Breda_Ba.65



















Freitag, 28. März 2014

Breda BA.88 Lince - 1:72

The Breda Ba.88 Lince (Italian: Lynx) was a ground-attack aircraft used by the Italian Regia Aeronautica during World War II. Its streamlined design and retractable undercarriage were advanced for the time, and after its debut in 1937 the aircraft established several world speed records. However, when military equipment was installed on production examples, problems of instability developed and the aeroplane's general performance deteriorated. Eventually its operational career was cut short, and the remaining Ba.88 airframes were used as fixed installations on airfields to mislead enemy reconnaissance. It represented, perhaps, the most remarkable failure of any operational aircraft to see service in World War II.


Two Gruppi (Groups) were equipped with the Breda Ba.88 on June 1940, operating initially from Sardinia against the main airfield of Corsica, with 12 aircraft on 16 June 1940 and three on 19 June 1940. The crews soon found that the Bredas were extremely underpowered and lacked agility, but the lack of fighter opposition resulted in them being able to perform their missions without losses.
Later, 64 aircraft became operational serving 7º Gruppo in the North African Theatre with 19º Gruppo stationed in Sardinia, but their performance remained extremely poor resulting in 7º Gruppo being grounded from the end of June until September, when the Italian offensive against British forces started. Of three aircraft used, one was not even capable of taking off, and another could not turn and was forced to fly straight from their base at Castelvetrano to Sidi Rezegh.
With anti-sand filters fitted, a maximum horizontal speed of 250 km/h (155 mph) was reported in some cases and several units were even unable to take off at all. These machines were fitted with "Spezzoniera" Nardi dispensers (with 119 kg/262 lb bomblets), 1,000 rounds for the three 12.7 mm (0.5 in) machine guns and 500 rounds for the 7.7 mm (0.303 in) Bredas. Although the weapons were not loaded to full capacity and the aircraft was lightened by eliminating the rear machine gun, observer, bombs and some fuel, lessening the weight did not substantially affect the aircraft's performance. Such attempts to reduce weight failed to achieve positive results.
By mid-November, just five months after the start of the war on 10 June 1940, most surviving Ba.88s had been phased out as bombers and stripped of useful equipment, and were scattered around operational airfields as decoys for attacking aircraft. This was a degrading end for the new, (theoretically powerful) Breda Ba.88. This action forced the Regia Aeronautica to use totally outdated aircraft in North Africa, such as the Breda Ba.65 and Fiat C.R.32. As an additional problem, Regia Aereonautica remained without any suitable heavy fighter, a notable weakness for a major air arm.
Similar "heavy fighter-zerstörer" projects were developed in several countries. In France, the Breguet Br.690 even with only 1,044 kW (1,400 hp) was more capable than the Ba.88. Despite some problems of reliability, the Br.690 showed a practical usefulness that the Breda never achieved. It is notable that the Ba.88 was also a contemporary of the Messerschmitt Bf 110, with no great differences in hp, weight, P/W ratio or wingload. But the difference in success was immensely in the Bf 110's favour.
Niclot was the only pilot capable of flying this machine at its best (and only in the racer version which was much lighter), while the average pilot was not capable of using it effectively. Despite its impressive world records and aggressive, slim shape, the Ba.88 was a failure and totally unable to undertake combat missions. Its structure was too heavy, wing loading too high, and the engines were quite unreliable with insufficient power. The Piaggio P.XI was quite powerful, but never reliable, leading also to the overall failure of the Reggiane Re.2000. (Hungary substituted the engines with similar ones for the first license-produced examples).
Three Ba.88s were modified by Agusta plant in late 1942, to serve as ground-attack aircraft. The Ba.88M had the wingspan increased by 2 meters (6 ft 6½ in) to alleviate wing-loading problems, dive brakes, Fiat A.74 RC.38 engines and nose armament increased to four 12,7 mm (0,5 in) Breda-SAFAT machine guns. Evaluated at Guidonia, they were delivered to the 103° Gruppo Autonomo Tuffatori at Lonate Pozzolo on 7 September 1943, the day before Italian Armistice. Later they were evaluated by Luftwaffe pilots and that was the last heard of this mediocre aircraft.

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