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Mittwoch, 13. Januar 2021

Savoia-Marchetti SM-79 II Sparviero Malta - Airfix 1/72

Die Savoia-Marchetti SM.79 Sparviero (Sperber) war ein dreimotoriger, mittelschwerer Bomber italienischer Herkunft während des Zweiten Weltkrieges.  

 


In Anlehnung an die etwas größere SM.81 Pipistrello entwickelt, flog der ursprünglich als ziviles Transportflugzeug für acht Personen vorgesehene Prototyp Ende 1934. Nachdem sie leistungsstärkere Triebwerke erhalten hatte, stellte die Maschine 1935 unter der Bezeichnung SM.79P mehrere Weltrekorde auf; nach nochmaliger Verbesserung der Motorenleistung im Jahr darauf folgten weitere Bestleistungen. Der zweite Prototyp erschien aufgrund der erkannten Leistungsreserven bereits als Bomber. Nach der Truppenerprobung erhielt die Regia Aeronautica 1937 die ersten Exemplare der Serie SM.79-I, die auch im spanischen Bürgerkrieg eingesetzt wurden. Jugoslawien bestellte davon 45 Stück. Als Italien in den Zweiten Weltkrieg eintrat, besaß die Luftwaffe rund 600 Sparviero, die an allen italienischen Kriegsschauplätzen als Bomber, Aufklärer, Transporter und Torpedobomber Verwendung fanden. Die 1936 entwickelte zweimotorige Bomberausführung wurde nach Rumänien, Brasilien und in den Irak exportiert. Der Versuch, das Flugzeug als mit Sprengstoff präpariertem unbemannten Flugkörper gegen Schiffe zu verwenden, schlug wegen Schwierigkeiten mit der Fernsteuerung fehl. Die SM.79 wurde in etwa 1330 Exemplaren gebaut und war einer der besten italienischen Bomber des Zweiten Weltkrieges. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Savoia-Marchetti_SM.79


Dieses nicht von mir gebaute Modell wurde mir zur Restaurierung übergeben, da die Lackierung in stark vergilbtem Hochglanzlack ausgeführt war. Auch so hatte das Modell über die Jahre arg gelitten, weshalb eine Überarbeitung unausweichlich geworden war. Neben einer komplett neuen Lackierung bekam die SM 79 eine neuen Cockpitverglasung - eigentlich eine komplett neue Verglasung.























Auf dem letzten Foto kann man die alte Cockpitverglasung sehen, die durch eine Neue ersetzt wurde - was für ein Unterschied . . .



Dienstag, 1. Dezember 2020

Fiat G.50 bis Freccia über Malta - Airfix Restauration 1/72

Bei den ersten Kampfkontakten mit britischen Hawker Hurricane wurden die tech-
nischen Mängel und die lediglich aus zwei Breda-Maschinengewehren bestehende
schwache Bewaffnung dutzenden italienischen Kampfpiloten zum Verhängnis. Bei
Sturzfluggeschwindigkeiten von über 500 km/h ließ sich die Maschine nur noch extrem
schwer manövrieren und unter Umständen konnten sich einzelne Teile der Tragflächen
oder des Rumpfes lösen, was zu weiteren Verlusten für die italienische Luftwaffe führte. 

 

Die Belagerung von Malta im Zweiten Weltkrieg war eine von 1940 bis 1942
dauernde Seeblockade der Insel mit permanenten Luftangriffen durch die italienische
und später auch die deutsche Luftwaffe (Achsenmächte). Die Insel gehörte damit zum
Kriegsschauplatz Mittelmeerraum. Bezugnehmend auf die verlustreiche Belagerung
Maltas im Jahr 1565 durch das Osmanische Reich wird die Seeblockade im Zweiten
Weltkrieg daher gelegentlich auch als Zweite große Belagerung Maltas bezeichnet.
Die Insel war einer der wichtigsten britischen Marinestützpunkte im Mittelmeer und
wurde daher nach dem Kriegseintritt Italiens schnell zu einem strategischen Ziel der
Achsenmächte. Bereits am 11. Juni, nur einen Tag nach dem Kriegseintritt Italiens,
begann die Bombardierung der darauf nicht vorbereiteten Insel. Während des Afrika-
feldzugs hatte Malta eine zentrale Bedeutung für die Störung des Nachschubs für die
deutsch-italienischen Truppen in Nordafrika. Nach der Niederlage der Achsenmächte
in der zweiten Schlacht von El Alamein endete die Belagerung im November 1942.


                                                                     Fiat G.50 bis Freccia

                                                             Malta im Zweiten Weltkrieg



Der sehr betagte Bausatz hat heute immer noch das Potential für ein herrliches Modell. Ich bekam ein schrecklich gebautes und bemaltes Modell in die Hand und beschloß dieses kleine Juwel aufzupolieren.

Alte Farbe wurde entfernt und das Modell neu lackiert. In Ermangelung geeigneter Wasserschiebebilder - auch im Nachkauf bekam ich keine mehr - wurden alle Markierungen per Hand aufgemalt. Nach einem geeigneten Hintergrund brauchte ich nicht lange suchen - Malta sollte es sein. Geeignete Bilder bzw. Fotografien waren dann schon schwerer zu finden . . . aber keine unlösbare Aufgabe. Somit war auch das schlichte Diorama schnell fertig . . .