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Donnerstag, 20. Februar 2014

Supermarine Attacker - AZ-models 1/72

Die Supermarine Attacker war der erste Düsenjäger der Royal Navy.

Die Konstruktion beruht auf der Vickers-Supermarine E.10/44 Strahl-Spiteful, die ursprünglich ein landgestütztes Jagdflugzeug war, aber von den Konkurrenzmustern Gloster Meteor und de Havilland DH.100 Vampire verdrängt wurde. Heraus kam ein bordgestütztes Jagdflugzeug, das am 17. Juni 1947 erstmals flog. Das Strahltriebwerk ist im Rumpf angeordnet, die Lufteinlassöffnungen liegen neben dem Cockpit. Die Tragflächen sind leicht gepfeilt, ebenso das Höhenleitwerk. Das Seitenleitwerk weist eine stärkere Pfeilung auf. Die Maschine ging unter der Bezeichnung Vickers-Supermarine Attacker F.Mk.1 bei der Royal Navy in Dienst. Es wurden insgesamt 60 Maschinen verkauft, weitere 36 gingen in den Jahren 1952/53 an die Pakistanischen Luftstreitkräfte. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Supermarine_Attacker

Video: "A Story of Fighter Development" Supermarine Attacker


























Montag, 5. August 2013

Fairey Fulmar - Rare Planes vacu-kit 1/72

Die Fairey Fulmar war ein für den Einsatz von Flugzeugträgern konzipiertes zweisitziges britisches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. 

 


Sie wurde vom Air Ministry im Januar 1938 als Jagdflugzeug geordert, da die Fleet Air Arm dringend Ersatz für die veralteten Doppeldecker benötigte und um sich gegen einen möglichen Fehlschlag des Blackburn-Skua-Jägers abzusichern. Aus dem nach Spezifikation P.4/34 entwickelten Prototyp eines leichten Bombers Fairey P.4/34 (der für die gleiche Ausschreibung wie die Hawker Henley entwickelt wurde) entstand nach einigen Änderungen gemäß Spezifikation O.8/38 die Fulmar, ein zweisitziges, trägergestütztes Jagdflugzeug.

Da man davon ausging, dass sich die Besatzung über Wasser nicht gegen feindliche Jagdflugzeuge wehren müsse, wurden Flugleistung und Manövrierfähigkeit als weniger wichtig angesehen, dagegen waren die Prioritäten hohe Reichweite und gute Bewaffnung. Ebenso wurde ein Navigator/Funker für die langen Flüge über See als notwendig erachtet. Dies war letztlich eine Fehleinschätzung, denn schon ab 1938 wurden britische Flugzeugträger erfolgreich mit einem damals hochmodernen Funksystem (homing beacon) ausgerüstet, mit dem die Flugzeuge ihren Flugzeugträger auf große Entfernung und sichtunabhängig wieder finden konnten und dessen Empfänger im Flugzeug auch vom Piloten allein bedient werden konnte.

Der Prototyp (K5099), noch als Fairey P.4/34 bezeichnet, machte am 13. Januar 1937 seinen Erstflug, angetrieben durch einen modifizierten Rolls-Royce Merlin II, der bei den Serienflugzeugen Fulmar Mk. I durch einen Merlin VIII ersetzt wurde. Die erste Serienmaschine (N1854), die sich vom Prototyp außer im Motor auch in der Kanzel und der Ausrüstung (einschließlich der Faltflügel) recht deutlich unterschied, flog am 4. Januar 1940, mit den ersten Auslieferungen an den Fleet Air Arm trat der Typ im Juni 1940 mit der Staffel 806 (später auf dem neuen Träger HMS Illustrious eingeschifft) in den Truppendienst. Die Einführung der Fulmar wurde unter außergewöhnlicher Geheimhaltung betrieben; erstmals im September 1940 wurde der Name überhaupt offiziell erwähnt.

Die Piloten befanden die Fulmar als leicht zu steuern, angenehm zu fliegen und ohne schwere Mängel, allerdings erwies sich die Längsstabilität bei voller Zuladung als mangelhaft. Erwartungsgemäß riefen Geschwindigkeit, Steigvermögen und Dienstgipfelhöhe Kritik hervor, dabei ist zu berücksichtigen, dass die Fulmar als Flugzeug konzipiert war, welches sich kaum jemals landgestützten Jägern mit überlegener Leistung entgegenzustellen hätte. Andererseits trug die Maschine doppelt so viel Munition wie die Jagdflugzeuge Hawker Hurricane und Supermarine Spitfire und erreichte mit einer Flugdauer von 5 Stunden ebenfalls das Doppelte dieser landgestützten Jäger.

Die Bewaffnung der Fulmar bestand aus acht 7,7-mm-Maschinengewehren und erwies sich im Einsatz als unzureichend. Obwohl sie zweisitzig ausgelegt war, war keine vom Funker bediente Abwehrbewaffnung vorgesehen. Die Fulmar verfügte über selbstdichtende Kraftstofftanks, bot aber mit Ausnahme einer Panzerglasscheibe für den Piloten der Besatzung keinerlei Panzerungsschutz.

Wenig bekannt, aber bedeutungsvoll war der Anteil der Fulmar bei der Verfolgung des deutschen Schlachtschiffs Bismarck im Mai 1941, wo die Fulmar der Staffel 800Z an Bord von HMS Victorious entscheidende Aufklärungsdaten lieferten, die den Fairey Swordfish Torpedobombern der HMS Ark Royal den entscheidenden Angriff ermöglichten.

Nach 250 gebauten Fulmar Mk. I löste die Mk. II dieses Muster ab, die neue Version erhielt den Merlin-XXX-Motor mit 1300 PS, einen neuen Propeller sowie eine Tropenausrüstung. Durch verschiedene weitere Modifikationen wurde das Gewicht um 159 kg gesenkt, insgesamt wurde die Steigfähigkeit stark verbessert.

Etwa 100 Fulmar Mk. II wurden zu Nachtjägern umgerüstet, diese wurden sowohl zur Schulung als auch für den Kampf eingesetzt. Ab Anfang 1942 konnte die Fulmar mit einer neuen, leichteren Funkanlage auch erfolgreich über dem Indischen Ozean als Langstreckenaufklärer operieren.

Das Muster wurde ab 1943 langsam von der Supermarine Seafire und der Fairey Firefly abgelöst, blieb aber bis 1945 als Jäger, Aufklärer und Nachtjäger im Einsatz. Die letzte überlebende Fairey Fulmar ist im Fleet Air Arm Museum in Yeovilton ausgestellt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fairey_Fulmar


 













Freitag, 21. Juni 2013

Fairey Albacore - Pegasus 1/72

Die Fairey Albacore (englisch für „Weißer Thun“) war ein von der britischen Firma Fairey Aviation zwischen 1939 und 1943 für die Fleet Air Arm der Royal Navy gebauter einmotoriger, trägergestützter Torpedobomber in Doppeldecker-Auslegung. Die Albacore wurde auch für den Einsatz als Beobachtungsflugzeug und Aufklärer ausgelegt, weshalb die Besatzung aus drei Mann bestand.



Die Fairey Albacore, die in Großbritannien auch mit dem Spitznamen „Applecore“ (Apfelkern) versehen wurde, war eigentlich als Ersatz für den seit 1936 eingesetzten, veralteten Torpedobomber Fairey Swordfish vorgesehen. Tatsächlich wurden dann jedoch beide Flugzeugtypen parallel eingesetzt und die Albacore wurde sogar noch vor der Swordfish außer Dienst gestellt, um ihrerseits von der Fairey Barracuda abgelöst zu werden.

Die Prototypen der Albacore entstanden auf Basis der Spezifikation S. 41/36 der Air Ministry für ein dreisitziges Torpedobomber/Beobachtungs- und Aufklärungsflugzeug für die Fleet Air Arm (FAA) der Royal Navy. Die ersten beiden Prototypen starteten am 12. Dezember 1938 und die Serienproduktion begann 1939. Zunächst wurden 98 Flugzeuge gebaut. Die ersten Albacores wurden mit dem Bristol Taurus II-Triebwerk ausgerüstet, spätere erhielten den stärkeren Taurus XII.

Im März 1940 wurde eigens für den Einsatz der ersten Albacores die No. 826 Squadron FAA aufgestellt. Die ersten trägergestützten Einheiten nahmen ihren Betrieb 1941 auf. Schließlich gab es 15 FAA-Squadrons, die mit Albacores ausgerüstet waren. Diese kämpften unter anderem im Mittelmeer, in der Schlacht bei Kap Matapan, 1942 in der Schlacht von El Alamein, 1943 bei der Landung in Sizilien und der Landung bei Salerno. Zwischen September 1941 bis Ende Juni 1943 operierte die No. 828 Squadron FAA von Hal-Far auf Malta aus während schwerer Angriffe bei der Belagerung Maltas durch die Achsenmächte hauptsächlich gegen italienische Schiffe und küstennahe Ziele in Sizilien.

1943 wurden die Albacores gegen Fairey Barracudas ausgetauscht. Als letzte britische Albacore-Squadron wurde die No. 841 Squadron FAA gegen Ende 1943 aufgelöst. Die Royal Canadian Air Force übernahm die Flugzeuge und setzte sie bei der Invasion in der Normandie ein.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fairey_Albacore