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Dienstag, 12. April 2022

Eisvogel (Kingfisher) - Airfix 1:1 Wildlife Series

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel (Alcedinidae). Er besiedelt weite Teile Europas, Asiens sowie das westliche Nordafrika und lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten (Imagines und Larven), Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen. Der Bestand hat in den letzten Jahren wieder zugenommen und die Art wird derzeit in Europa als dezimiert, aber im gesamten Verbreitungsgebiet als wenig bedroht eingestuft. Der Eisvogel war 1973 und 2009 Vogel des Jahres in Deutschland, 2000 in Tschechien, 2005 in Belgien, 2006 Vogel des Jahres in der Schweiz, 2009 in Österreich und 2011 in der Slowakei.  

Der Eisvogel besiedelt weite Teile Europas, Asiens, das westliche Nordafrika und teilweise Australien. Isolierte Populationen finden sich im östlichen Indonesien und in Melanesien. Zu den nicht von Eisvögeln besiedelten Regionen zählen Island, Nordschottland, Nordskandinavien und Sibirien. In Hochgebirgsregionen und Wüsten kommt diese Vogelart ebenfalls nicht vor, da Eisvögel während des ganzen Jahres offenes Süßwasser benötigen. In Mitteleuropa ist der Eisvogel mit wenigen Ausnahmen ein Standvogel. In vielen anderen Gebieten wie nordeuropäischen, osteuropäischen und zentralasiatischen Populationen kann der Anteil von Zugvögeln groß sein. Zugrouten und Überwinterungsplätze sind jedoch nicht hinreichend erforscht.

Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten von einem ausreichenden Angebot an Sitzwarten und möglichst auch von Gehölzen gesäumt sein. Es werden Flüsse, Bäche, Seen und auch vom Menschen geschaffene Gewässer wie Altwässer, Tümpel, Gräben, Kanäle, Teichanlagen, Talsperren und Abgrabungen genutzt. Außerhalb der Brutzeit kann er sich sogar am Meer aufhalten. Als Brutplätze dienen Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht. Auch vom Menschen geschaffene Hohlwege und Gruben werden genutzt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eisvogel

Video: Eisvogel 

 

Der Bausatz ist schon hübsch alt und die Paßgenauigkeit läßt zu wünschen übrig. Egal wie man die Teile zusammenfügt entstehen bis zu 3mm dicke Spalten. Ansonsten ist der Bausatz - allein schon von der Thematik - definitiv eine Delikatesse. Mit einiger Eigenarbeit bekommt man auch ein schönes Modell das in jeder Vitrine und Ausstellung ein Hingucker sein dürfte. Empfehlenswert ? - Nun, wenn man Zusatzarbeit nicht scheut und einige Erfahrung im "Selberschnitzen" hat, dann auf jeden Fall.



















Dienstag, 6. Dezember 2016

CRDA CANT Z.1007 Alcione - Supermodel 1/72

Die CANT Z.1007bis Alcione (Eisvogel) war ein mittlerer dreimotoriger Bomber der italienischen Armee im Zweiten Weltkrieg.


Entworfen wurde die Z.1007 von Filippo Zappata bei CRDA CANT (Cantieri Riuniti dell’Adriatico – Cantiere Navale Triestino) im Jahre 1935. Der Erstflug erfolgte am 11. März 1937. Die CANT Z.1007bis wurde von der Regia Aeronautica in großer Stückzahl eingesetzt und erwies sich als effektiver Bomber. Von 1939 bis 1943 wurden 561 Maschinen gebaut.

Das Flugzeug basierte auf einer Holzkonstruktion, die allerdings unter extremen klimatischen Bedingungen wie in Afrika und Russland Probleme aufwerfen konnte. Die Maschinen der ersten Serie erhielten drei Motoren Isotta Fraschini Asso XI mit je 825 PS (607 kW) Leistung und hölzerne Zweiblattpropeller, die aber schnell durch dreiblätterige Metallpropeller ersetzt wurden. Die ersten 34 Maschinen hatten noch Ringkühler, allerdings traten bei diesen Maschinen schwere Motorprobleme auf, so dass neue Sternmotoren Piaggio P.XI R.2C 40 mit 1000 PS (736 kW) Leistung eingebaut werden mussten.
Diese neuen Flugzeuge wurden Z.1007bis genannt. Die Maschinen erhielten ein neues Höhenleitwerk, einen Waffenturm auf dem Flugzeugrücken und zwei 12,7-mm-MGs in der hinteren Bodenwanne. Spätere Z.1007bis erhielten ein doppeltes Seitenleitwerk.
Die Besatzung bestand aus fünf Mann (Pilot, Copilot, Funker/Bordschütze, Heckschütze und ein Schütze, der die ferngesteuerten MGs bediente). Im Rückenturm und in der Rumpfwanne waren je zwei 12,7-mm-MGs eingebaut. Das Flugzeug konnte entweder 1200 kg Bomben intern oder 1000 kg Bomben extern oder zwei 17,7-Zoll-Torpedos tragen. Anfang 1943 wurde die Version Z.1007ter mit 1150 PS leistenden Piaggio-P.XIX-Doppelsternmotoren hergestellt, die bis zu 500 km/h schnell war.
Die Z.1015 war ein militärisches Postflugzeug mit Piaggio-P.XII-RC.35-Motoren mit je 1500 PS Leistung. Der Prototyp erreichte 560 km/h und eine Reichweite von 3000 km.
Die Z.516 war ein Wasserflugzeug mit dem Rumpf einer Z.1007 und den Schwimmern einer CRDA CANT Z.506.
Im Frühjahr 1940 wurden die ersten Z.1007bis an die Einheiten ausgeliefert. Im September 1940 wurde der erste Einsatz gegen England von Belgien aus geflogen. Die Einsätze hatten allerdings nur mäßigen Erfolg. Nach der Invasion in Griechenland im Oktober 1940 wurde die Z.1007bis stark im Mittelmeerraum eingesetzt, so beispielsweise gegen Malta und in Nordafrika. Im Jahre 1941 versenkte eine Z.1007bis den britischen Zerstörer HMS Juno.
Nach der Kapitulation Italiens im September 1943 wurden die Flugzeuge auf den Balkan verlegt und von der kroatischen und der deutschen Luftwaffe gegen den Vormarsch der Roten Armee eingesetzt.

Quelle :  https://de.wikipedia.org/wiki/CRDA_Cant_Z.1007

Videos:  Cant Z 1007 Bis "Alcione"

              Cant Z.1007bis - Regia Aeronautica - italian air force in ww2

              Italian bombers CANT Z.1007bis Alcione 



















Hier die Fotos vor der Restaurierung - man sieht sehr schön wie die Decals abgebröselt sind . . .