Samstag, 23. August 2025

Jurassic Park (The Lost World) - Stegosaurus - Lindberg - 1:70

Stegosaurus ist ein thyreophorer (schildtragender) Dinosaurier aus der Familie der Stegosauridae und damit ein Vertreter der Ornithischia (Vogelbeckendinosaurier), der im Oberjura (Kimmeridgium bis frühes Tithonium) lebte. Mit bis zu 9 Metern Länge war er der größte bekannte Vertreter der Stegosauria. Der Name Stegosaurus bedeutet so viel wie „Dachechse“ (altgriechisch στέγος stegos „Dach“, σαῦρος sauros „Echse“).

Mindestens drei verschiedene Arten wurden aus der unteren Morrison-Formation im westlichen Nordamerika geborgen, die Überreste stammen insgesamt von etwa 80 Individuen. Ein Fund aus Portugal im Jahr 2006 hat gezeigt, dass die Gattung auch in Europa vorkam. Mit seinen imposanten Knochenplatten und Schwanzstacheln ist Stegosaurus – zusammen mit Tyrannosaurus, Triceratops, Apatosaurus und Velociraptor – einer der populärsten Dinosaurier überhaupt.

Stegosaurus war ein großer, schwergebauter und quadrupeder (vierbeinig laufender) Herbivore mit einer ungewöhnlichen Körperhaltung: Der Rücken war stark gewölbt, die Vorderbeine waren kurz. Den Schwanz hielt das Tier hoch in der Luft, während der Kopf nahe über dem Boden gehalten wurde. Seine verschiedenen Knochenplatten und Schwanzstacheln boten Stoff für viele Spekulationen. Während letztere sehr wahrscheinlich zur Verteidigung dienten, wurden für die Knochenplatten Funktionen wie Verteidigung, Temperaturregulierung oder Brautwerbung vorgeschlagen. 

 

Die Fressweise von Stegosaurus und verwandten Arten unterscheidet sich von der anderer pflanzenfressender Ornithischia. Andere Ornithischia besaßen Zähne, mit denen sie Pflanzenmaterial zermahlen konnten, und einen Kiefer, der sie zu kauartigen Bewegungen befähigte. Im Kontrast dazu hatten Stegosaurier kleine, gesägte Zähne zum Zerquetschen des Pflanzenmaterials und einen Kiefer, der wahrscheinlich nur einfache Bewegungen zuließ und nicht zum richtigen Kauen geeignet war.

Trotzdem müssen Stegosaurier erfolgreich gewesen sein, da sie im Jura geographisch weit verbreitet waren. Paläontologen vermuten, dass Stegosaurier sich von Moosen, Farnen, Palmfarnen, Koniferen oder Früchten ernährt haben. Dazu verschluckten sie wahrscheinlich Gastrolithen – Steine, die im Magen bei der Zerkleinerung der Nahrung halfen, in derselben Art und Weise, wie es einige rezente, nicht zum Kauen befähigte Tiere wie Vögel oder Krokodile tun. Abweiden von Gras, wie man es bei vielen modernen herbivoren Säugetieren sehen kann, wäre für Stegosaurus nicht möglich gewesen – die ersten Gräser tauchten erst in der Kreide auf, lange nachdem Stegosaurus ausgestorben ist.

Wahrscheinlich weidete Stegosaurus nur bodennah in etwa einem Meter Höhe. Trifft jedoch die von Bakker propagierte Hypothese zu, dass sich Stegosaurus auf die Hinterbeine stellen konnte, wären erwachsene Tiere fähig gewesen, in bis zu sechs Meter über dem Boden zu fressen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stegosaurus 

Videos: Die Baby-Stegosaurus-Szene | Vergessene Welt: Jurassic Park 

              #museumkoenigzuhause - Stegosaurus  

             Dinosaurier - Die Pflanzenfresser schlagen zurück (Doku 2015) 

Der Bausatz vom Stegosaurus ist relativ einfach gehalten und besteht aus nur wenigen Teilen. Jedoch hat der Hersteller verschiedene Beine hinzugefügt, so daß man unterschiedliche Beinstellungen als Variationen darstellen kann. Natürlich muß auch hier ordentlich gespachtelt werden, da Spalten bis zu 2mm auftreten. Nichtsdestotrotz kann man ein ansehnliches Modell aus diesem Kit zaubern, und in einem Diorama dargestellt wirkt es gleich doppelt so gut. Ich hatte aus einem Ü-Ei einen Mini-Stegosaurus übrig und habe ihn - ähnlich wie im Film - als Baby-Stegosaurus dazugestellt. 















Jurassic Park (The Lost World) - Velociraptoren - Revell Monogram SnapTite (1997) - 1:25

Velociraptor (lateinisch velox ‚schnell‘, raptor ‚Räuber‘) ist eine Gattung theropoder Dinosaurier, die vor etwa 85 bis 76 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit lebte. Velociraptor zählt zu den Dromaeosauridae. Momentan werden zwei Arten anerkannt: Die Typusart Velociraptor mongoliensis, deren fossile Knochen in der Mongolei und der Inneren Mongolei (China) gefunden wurden, sowie die 2008 beschriebene, bisher nur durch Schädelmaterial aus der Inneren Mongolei bekannte Art Velociraptor osmolskae


 

Mit über einem Dutzend entdeckten fossilen Skeletten ist Velociraptor einer der am besten untersuchten Dromaeosauriden. Ein besonders populäres Fossil zeigt Velociraptor mit einem Protoceratops; beide Tiere starben augenscheinlich während eines Kampfes.

Mit einer Länge von bis zu zwei Metern war Velociraptor ein mittelgroßer Vertreter der Dromaeosauridae. Es handelte sich um einen auf zwei Beinen laufenden, gefiederten Fleischfresser mit einem langen, steifen Schwanz und einer auffällig vergrößerten, sichelartigen Kralle an der zweiten Zehe des Hinterfußes. Diese Sichelkralle wurde vermutlich bei der Jagd verwendet. Ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Dromaeosauriden ist die lange, flache und leicht nach oben gebogene Schnauze.

Der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Velociraptor insbesondere wegen seiner von künstlerischer Freiheit geprägten Rolle als intelligentes menschenfressendes Raubtier in der Jurassic-Park-Filmreihe, auch wenn die dort dargestellten Tiere eher seinen größeren und älteren Verwandten Deinonychus und Utahraptor entsprechen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Velociraptor

Videos:  Velociraptor - Unterschied zum Jurassic Park 

              Velociraptor - Einer Der Intelligentesten Dinosaurier Aller Zeiten / Dokumentation 

 

Selbst für einen überdimensionierten Filmdino sind die Revell-Raptoren doch sehr groß ausgefallen und dürften eher dem Maßstab 1:20 entsprechen. Rechnet man mit der Originalgröße der Funde der gefiederten Raptorenskelette, so kommt man auf einen Maßstab von 1:5. 

Der Bausatz ist sehr einfach gehalten und Paßgenauigkeit ist da eher relativ - manche Spalten sind bis zu 2mm breit. Dennoch sind sie den Filmraptoren sehr gut nachempfunden, weshalb man doch sehr schöne Scenen nachstellen kann. Ich hab mich für ein Diorama mit einem Nest voller Eier entschieden. Die Eier sind aus Fimo modelliert. Zum ersten Mal hab ich neben Papier auch Federn für die Pflanzen verwendet, und ich bin im Großen und Ganzen mit dem Ergebnis zufrieden. Ich hoffe mein Diorama gefällt - viel Spaß beim Anschauen.

 

Verglichen mit einer Figur im Maßstab 1:24 wirken die Raptoren doch etwas groß . . . zum Vergleich ein Foto aus de Film :

Hier sieht man deutlich, daß die Raptoren nicht viel höher als der Schauspieler gestaltet sind. Wenn sie sich aufrichten, dann können sie schon 2m erreichen, aber die Velociraptoren im Modell haben auch eher die geduckte Haltung . . . 














David Deals Glitter Bug - Revell 1:24

David Allen Deal, mit Spitznamen Big Deal genannt, war ein unabhängiger amerikanischer Illustrator, der 2003 wahrscheinlich als Subunternehmer für Mattel arbeitete. Der 1938 geborene Deal studierte Grafikdesign an der Louisiana Tech University, bevor er Illustrator für die Dallas Morning News wurde. Darüber hinaus war Deal ein bekannter Illustrator, der Autos mit „übertriebenen“ Proportionen illustrierte, wie beispielsweise die Modellbausatzreihe „Deal’s Wheels“ für Revell. Deal stellte außerdem zusammen mit dem damaligen Revell-Produktmanager Don Ernst einen Rekord auf einer 1000-Meilen-Strecke von Tijuana nach La Paz in einem speziell modifizierten VW Käfer auf. Deal verstarb am 14. Oktober 2008 im Alter von 70 Jahren an gesundheitlichen Problemen. Eines seiner letzten Projekte war die Konzeptzeichnung für den Disney-Film „Cars“.


 

Der Glitter Bug, mit einer parodierten Figur von Dave Deal, ist ein sehr leicht zu bauender Kit, der immens Spaß macht und gute Laune in jede Vitrine bringt. Ich habe den Glitter Bug mit grünem Glitter "bestäubt" und mit mehreren Schichten Klarlack versiegelt. Für eine Ausstellung erhielt er eine "schnelle" Dioramabasis, die aber zu klein ausfiel und einmal neu gemacht werden muß.