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Montag, 25. März 2024

ZZ Top - Resin 1/24

ZZ Top [ˌziziˈtɑːp] ist eine US-amerikanische Rockband, die 1969 in Houston im US-Bundesstaat Texas gegründet wurde. ZZ Top hatten mit ihrer Mischung aus Texas Blues, Bluesrock, Boogie, Southern Rock, Hard Rock vor allem in den 1980er-Jahren großen Erfolg und füllten auf ausgedehnten Tourneen Konzerthallen und Stadien. Die Mitglieder der Band waren seit 1969 Billy Gibbons, Frank Beard und Dusty Hill bis zu dessen Tod im Jahr 2021. Seit Ende der 1970er-Jahre trugen Gibbons und Hill die zum Markenzeichen der Gruppe gewordenen langen Vollbärte, traten in langen Trenchcoats auf und trugen stark getönte Sonnenbrillen und Stetsons.  


Anfang 1980 ging ZZ Top nach rund drei Jahren Pause wieder auf Tournee. Als Initialzündung für den kommerziellen Durchbruch in Europa wird der Auftritt am 19. April 1980 in der Rockpalast Nacht des WDR angesehen. Die Sendung wurde im Rahmen der Eurovision von zahlreichen europäischen Sendern ausgestrahlt und es war das erste Mal, dass ZZ Top live im europäischen Fernsehen zu sehen war. Das 1981er Album El Loco konnte sich als erstes Album der Band in den deutschen Album-Charts platzieren. Es folgte im Oktober 1981 die erste Tournee durch Deutschland, im Mai 1982 wurde ein Auftritt in der Dortmunder Westfalenhalle mitgeschnitten und vom ZDF im Rahmen der Sendereihe Rockpop in Concert im Fernsehen ausgestrahlt.

Der endgültige internationale Durchbruch gelang mit dem 1983 erschienenen Album Eliminator. Die Band kombinierte auf diesem und einigen der folgenden Alben ihren Gitarrenblues mit modernen Synthesizern. Durch diese Annäherung an den Zeitgeschmack und durch vielbeachtete Videoclips im damals noch jungen Medium der Musiksender wie MTV erreichte das Album Verkaufszahlen von mehreren Millionen. Die erfolgreichsten Singles waren Gimme All Your Lovin’, Legs und Sharp Dressed Man. ZZ Top wurde endgültig zu einem internationalen Top-Act.

Das Jahr 1983 erwies sich als das bislang kommerziell erfolgreichste Jahr der Bandgeschichte. Die Tournee zum Album verzeichnete in den USA 56 Stationen mit rund 1,5 Millionen verkauften Tickets und vom Album wurden weltweit rund vier Millionen Exemplare verkauft. Insbesondere der sich ab 1984 einstellende kommerzielle Erfolg in Großbritannien freute die Musiker, denn englische Musiker wie die Rolling Stones oder Lemmy Kilmister von Motörhead gehörten zu den Haupteinflüssen der Band. Ebenfalls im Jahr 1984 bot die Firma Gillette Billy Gibbons und Dusty Hill eine Million US-Dollar je Person, wenn sie sich für eine Werbekampagne die Bärte abrasieren ließen. Die Musiker lehnten das Angebot ab. Mit dem 1985 erschienenen Album Afterburner erreichte ZZ Top den Höhepunkt der musikalischen Karriere. Allein in den USA wurden rund 3 Millionen Exemplare verkauft und das Album erreichte die Top Ten in zahlreichen Landeshitparaden. Die im Dezember 1985 begonnene Welttournee umfasste insgesamt 212 Auftritte, Höhepunkt der Auftritte in Europa waren vier ausverkaufte Shows im Londoner Wembley-Stadion im Herbst 1986. Ihren Abschluss fand die Tournee im März 1987 in Honolulu. Während der Tournee kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Hauptsponsor Miller Brewing Company und der Vorgruppe The Black Crowes, weil sich die Band von den Regeln des Sponsorenvertrages in ihrer Unabhängigkeit eingeschränkt sah. Dies führte bereits wenige Wochen nach Beginn der Tournee zum Rauswurf der Vorband. Nach der Tour folgte eine rund dreijährige Pause, während der die Band musikalisch kaum in Erscheinung trat. Ca. 1987 ging das Management der Band wegen einer Urheberrechtsverletzung juristisch gegen eine Darstellung im populären Adventurespiel Space Quest I von Sierra Entertainment vor, wo sie in einer Weltraumbar zu sehen waren. Um einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen, entfernte Sierra die entsprechende Passage freiwillig, obwohl das Unternehmen der Meinung war, ZZ Top in keinem schlechten Licht darzustellen, was aber bei einer unautorisierten gewerblichen Nutzung von fremden Zeichen, Namen (ggf. Marken) und Identitäten keine Rolle spielt. Weitere Schlagzeilen machte ZZ Top, als die Musiker im Oktober 1987 bekanntgaben, dass sie drei Plätze für den ersten Passagierflug zum Mond gebucht hatten. 1988 spendete ZZ Top dem Delta Blues Museum in Clarksdale eine Million Dollar. Für weiteres Aufsehen sorgte die Beteiligung von ZZ Top am Film Zurück in die Zukunft III. Zunächst sollte die Band mit Doubleback einen Song zum Filmsoundtrack beisteuern und besuchte aus diesem Grund 1989 die Dreharbeiten. Diese Gelegenheit nutzte Regisseur Robert Zemeckis und drehte mit den drei Musikern eine Szene, in der sie auf dem Stadtfest auf traditionellen Instrumenten Doubleback spielten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/ZZ_Top

Video: https://www.youtube.com/watch? La Grange











 

 

Donnerstag, 13. Juni 2019

Curtiss A-25 Shrike & NA AT-6 Texan - Gunnerytraining - shapeways & Valom 1/144

Die Curtiss A-25 Shrike ist die USAAF-Version der Curtiss SB2C Helldiver, die von ihren Piloten ihrer unliebsamen Flugeigenschaften auch gerne  „Son of a bitch, Second Class“ („zweitklassiger Hurensohn“) bezeichnet wurden. Die Army, die angesichts der deutschen Sturzkampfbombererfolge ebenfalls eine Notwendigkeit in dieser Kampfflugzeugart sah, gab aber den Großteil ihrer 900 gelieferten A-25 gleich an die US Marines weiter, die sie nur einmal in einem Nebenkriegsschauplatz einsetzten und dann nur noch in Nichtkampfrollen verwendete. Die verbliebenen A-25 wurden von der US Army ebenfalls nur in Trainings- und Versorgungseinsätzen geflogen. So erhielten die Zielflugschlepper ein paar dieser Vögel, wo sie unter Anderem auch von WASP (Woman Airforce Service Pilots) - also weiblichen Pilotinnen - geflogen wurden. Die männlichen Kollegen, die ihre Schussübungen als Teil ihres Trainings absolvierten, machten es sich zur Angewohnheit, die letzten verblieben Farbkugeln nicht auf den Schleppsack abzufeuern, sondern auf das Heck der A-25 Shrikes - symbolisch als Klaps auf den Po der Frauen.


 Die WASPs fanden sogar ihren Weg in die Comicwelt : Angel Wings behandelt dieses Thema in mehreren Bänden mit herrlich gezeichneten Bildern.

 

 


Auf der Air Force Base 'Avenger Field' in Sweetwater / Texas wurde unter Anderem das Schießtraining der angehenden Kampfpiloten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs durchgeführt. Dabei flogen nicht selten die auf dieser Basis stationierten WASP - Woman Airforce Service Pilots - also weibliche Piloten, die Zieldarstellung mit Schleppzielen. Ausgerüstet waren sie mit unterschiedlichen Schleppflugzeugen, darunter auch die Curtiss A-25 Shrike (Navy-Bezeichnung: SB2C Helldiver), von der die berühmt gewordenen 'Kathie M.' der 3rd Tactical Towing Squadron im Diorama dargestellt wurde. Übungsflugzeug ist eine ebenfalls dort stationierte N.A. AT-6 Texan, die gerade ihre Schießübung erfolgreich beendet hat. Es hat sich damals die Unsitte eingebürgert, daß man nach bestandener Übung dem Schleppflugzeug einige Farbkugeln aufs Heck knallte - quasi einem Klaps aufs Hinterteil der Damen gleichkommend. Endsprechend begeistert ist die Zielauswerterin im hinteren Cockpit der Shrike . . .















Shapeways ist eine Firma, die 1/144er Modelle im 3D-Druckverfahren herstellt. Leider sind die Oberflächen sehr rauh und aufgrund des sehr harten Materials nur schwer zu bearbeiten und so gut wie gar nicht zu schleifen. Deshalb bitte ich die Qualität der Shrike zu entschuldigen . . . es war halt mal ein Versuch, denn die Firma hat viele außergewöhnliche Flugzeugmuster im Programm . . .