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Samstag, 30. Januar 2021

Messerschmitt Bf 109 B-2 - Heller 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Messerschmitt Bf 109 (oft als Me 109 bezeichnet) war ein einmotoriges, einsitziges Jagdflugzeug des deutschen Flugzeugherstellers Bayerische Flugzeugwerke AG (BFW, ab 1938: Messerschmitt AG). Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten. Über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus kamen diverse Varianten auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärungsflugzeug zum Einsatz. Mit rund 33.300 Maschinen ist die Bf 109 eines der meistgebauten Flugzeuge und das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

Der Erstflug fand im Mai 1935 statt. Die ersten Serienmaschinen wurden im Februar 1937 in die Jagdverbände der Luftwaffe eingegliedert. Trotz des frühen Konstruktionsbeginns vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war die Bf 109 durch stetige Verbesserungen bis 1945 ein konkurrenzfähiges Muster im Einsatz gegen die Alliierten.


Etwa zur selben Zeit, als die Prototypen der Bf 109 im Rahmen des Einsatzes der Legion Condor in Spanien erprobt wurden, erhielt die Luftwaffe die ersten Maschinen aus der Fertigung der B-Serie. Die Bf 109 B-1 verfügte bei einem Startgewicht von rund 2200 kg über den 680 PS starken Motor Junkers Jumo 210 D. Der Ölkühler wurde nun gegenüber den Prototypen aus der großen Kinnkühlerverkleidung ausgelagert und unter die linke Tragfläche versetzt. Die Bewaffnung bildeten, wie bereits bei der V5, drei MG 17, die nun mit einem Reflexvisier C/12 der Firma Zeiss gerichtet wurden. Der erste Verband, der auf den neuen Jäger umrüstete, war die auf dem Fliegerhorst Jüterbog-Damm stationierte II. Gruppe des JG 132 Richthofen (II./JG 132). Weitere Verbände, die die in zirka 350 Exemplaren gebaute B-Baureihe und auch die gut 50 der C-Version erhielten, waren die I./JG 131 in Jesau, das JG 134 „Horst Wessel“ in Dortmund, JG 135 in Bad Aibling, das JG 234 „Schlageter“ in Köln, und die II./JG 333 in Eger.

Nach etwa 30 gebauten Maschinen wurde die Produktionslinie von einem starren Zweiblatt-Holzpropeller auf den neuen Zweiblatt-Metall-Verstellpropeller (Lizenz Hamilton Standard) der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke umgestellt. Diese Version wurde inoffiziell B-2 genannt, aber in keinem offiziellen Dokument so bezeichnet. Viele Bf 109 B-1 wurden auf den Verstellpropeller umgerüstet, auch soll eine kleine Anzahl auf den leistungsstärkeren Motor Jumo 210 G mit Benzindirekteinspritzung umgerüstet worden sein, der in einer Höhe von 1000 Metern eine Leistung von 730 PS entwickelte.

Maschinen der B-Serie wurden der Jagdgruppe 88 der Legion Condor in Spanien zur Erprobung unter Einsatzbedingungen zur Verfügung gestellt. Dabei zeigte sich noch einmal ein deutlicher Leistungssprung gegenüber den Prototypen. Andererseits erwies sich das durch die hohle Propellerwelle schießende und hinter dem Motorblock montierte MG nach wie vor als sehr anfällig gegenüber Ladehemmungen bzw. Selbstzündern durch Überhitzung. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden die zentralen Motor-MG der in der Jagdgruppe 88 eingesetzten Bf 109 B in den Feldwerkstätten meist entfernt und in der Serienproduktion bald auf deren Einbau verzichtet. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_109


 

Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.  

 

Mittwoch, 25. September 2019

EADS Barracuda - AviS 1/72

Die Barracuda ist ein deutsch-spanisches Test- und Forschungsflugzeug für ein unbemanntes militärisches Luftfahrzeug (Drohne) von Airbus Defence and Space.


Ziel der Entwicklung des Barracuda-Demonstrators war die Gewinnung von Erfahrungen mit unbemannten Flugzeugen. Neben defensiven Aufgaben wie der Aufklärung und Beobachtung sollte auch das Verbringen von Effektoren möglich sein. Die Weiterentwicklung zu einem Produkt war nicht vorgesehen, allerdings sind die Erfahrungen aus dem Barracuda Projekt in zahlreiche neue Konzepte von Airbus Defence and Space eingeflossen.
Am 2. April 2006 fand auf dem spanischen Flugplatz San Javier der Region Murcia der erfolgreiche Erstflug des Barracuda statt. Der Flug dauerte 20 Minuten und wurde von dem Fluggerät vom Start bis zur Landung komplett autonom durchgeführt. Eine Bodenkontrollstation diente lediglich der Überwachung aus Sicherheitsgründen.
Bei seinem zweiten Erprobungsflug am 23. September 2006 stürzte das Experimentalluftfahrzeug kurz vor dem Flughafen San Javier ins Meer.
2008 wurde das Projekt wieder aufgenommen und ein zweiter Barracuda gebaut, der als Träger elektro-optischer Sensoren und zur Demonstration vernetzter Operationen dienen soll. Im Juli 2009 sowie im Sommer 2010 absolvierte er Serien erfolgreicher Testflüge auf dem kanadischen Luftwaffenstützpunkt Goose Bay.
Quellen :  AIRLINERS.NET (Andreas Zeitler) & https://de.wikipedia.org/wiki/Cassidian_Barracuda


 Der Bausatz enthält für seine Größe relativ viele Bauteile, wobei viele filigrane Fahrwerk- sowie Antennenteile zu verbauen sind. Die Qualität ist sehr gut und auch die Passgenauigkeit ist ordentlich. Da viele Kleinteile - zum Teil sehr filigran - enthalten sind erhöht sich der Schwierigkeitsgrad und der Bausatz ist nicht unbedingt für Ungeübte bzw. Anfänger zu empfehlen.