Posts mit dem Label Jäger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jäger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. August 2025

Jurassic Park (The Lost World) - Velociraptoren - Revell Monogram SnapTite (1997) - 1:25

Velociraptor (lateinisch velox ‚schnell‘, raptor ‚Räuber‘) ist eine Gattung theropoder Dinosaurier, die vor etwa 85 bis 76 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit lebte. Velociraptor zählt zu den Dromaeosauridae. Momentan werden zwei Arten anerkannt: Die Typusart Velociraptor mongoliensis, deren fossile Knochen in der Mongolei und der Inneren Mongolei (China) gefunden wurden, sowie die 2008 beschriebene, bisher nur durch Schädelmaterial aus der Inneren Mongolei bekannte Art Velociraptor osmolskae


 

Mit über einem Dutzend entdeckten fossilen Skeletten ist Velociraptor einer der am besten untersuchten Dromaeosauriden. Ein besonders populäres Fossil zeigt Velociraptor mit einem Protoceratops; beide Tiere starben augenscheinlich während eines Kampfes.

Mit einer Länge von bis zu zwei Metern war Velociraptor ein mittelgroßer Vertreter der Dromaeosauridae. Es handelte sich um einen auf zwei Beinen laufenden, gefiederten Fleischfresser mit einem langen, steifen Schwanz und einer auffällig vergrößerten, sichelartigen Kralle an der zweiten Zehe des Hinterfußes. Diese Sichelkralle wurde vermutlich bei der Jagd verwendet. Ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Dromaeosauriden ist die lange, flache und leicht nach oben gebogene Schnauze.

Der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist Velociraptor insbesondere wegen seiner von künstlerischer Freiheit geprägten Rolle als intelligentes menschenfressendes Raubtier in der Jurassic-Park-Filmreihe, auch wenn die dort dargestellten Tiere eher seinen größeren und älteren Verwandten Deinonychus und Utahraptor entsprechen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Velociraptor

Videos:  Velociraptor - Unterschied zum Jurassic Park 

              Velociraptor - Einer Der Intelligentesten Dinosaurier Aller Zeiten / Dokumentation 

 

Selbst für einen überdimensionierten Filmdino sind die Revell-Raptoren doch sehr groß ausgefallen und dürften eher dem Maßstab 1:20 entsprechen. Rechnet man mit der Originalgröße der Funde der gefiederten Raptorenskelette, so kommt man auf einen Maßstab von 1:5. 

Der Bausatz ist sehr einfach gehalten und Paßgenauigkeit ist da eher relativ - manche Spalten sind bis zu 2mm breit. Dennoch sind sie den Filmraptoren sehr gut nachempfunden, weshalb man doch sehr schöne Scenen nachstellen kann. Ich hab mich für ein Diorama mit einem Nest voller Eier entschieden. Die Eier sind aus Fimo modelliert. Zum ersten Mal hab ich neben Papier auch Federn für die Pflanzen verwendet, und ich bin im Großen und Ganzen mit dem Ergebnis zufrieden. Ich hoffe mein Diorama gefällt - viel Spaß beim Anschauen.

 

Verglichen mit einer Figur im Maßstab 1:24 wirken die Raptoren doch etwas groß . . . zum Vergleich ein Foto aus de Film :

Hier sieht man deutlich, daß die Raptoren nicht viel höher als der Schauspieler gestaltet sind. Wenn sie sich aufrichten, dann können sie schon 2m erreichen, aber die Velociraptoren im Modell haben auch eher die geduckte Haltung . . . 














Freitag, 15. November 2024

Messerschmitt Me P.1101 (geplante Serie) - Dragon 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


----------------------------------------------------------------------------------------------
 

Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

----------------------------------------------------------------------------------------------

Die Messerschmitt P. 1101 war ein Jagdflugzeug, bei dem der Pfeilungswinkel der Tragflächen am Boden geändert werden konnte, um diese im Flug zu erproben und den "Besten" im Flug herauszufinden. Natürlich sollte dieses Muster auch als Jagdeinsitzer zum Einsatz kommen.


 Das Flugzeug ging auf einen Entwicklungsauftrag des Oberkommandos der Luftwaffe (OKL) nach einem einsitzigen Jäger mit 1.000 km/h Geschwindigkeit in 7.000 m Höhe zurück, der Mitte 1944 erteilt worden war. Die P.1101 diente dabei primär der Erprobung der gepfeilten Tragflächen und sollte selbst nicht dem OKL als Entwurf für die Ausschreibung vorgelegt werden, dafür aber die nachfolgend zu entwickelnde Messerschmitt P.1110.
Da die vorgesehene Heinkel-HeS-011-Strahlturbine noch nicht zur Verfügung stand, wurde der Prototyp mit einem Junkers-Jumo-004-Triebwerk ausgerüstet. Die Tragflächenpfeilung der P. 1101 war nur am Boden im Winkel zwischen 35° und 45° verstellbar. Als das Flugzeug kurz vor der Fertigstellung war, eroberten die Amerikaner im April 1945 das Messerschmitt-Werk in Oberammergau (die sogenannte Oberbayerische Forschungsanstalt) und überführten den Prototyp in die USA, um ihn umfangreichen Tests zu unterziehen. Dabei wurde der Prototyp so schwer beschädigt, daß die Amerikaner sich dazu entschlossen ein neues Flugzeug auf Grundlage der P.1101 zu bauen. Dabei wurde darauf geachtet, daß das Allison-Strahltriebwerk J35-A-17 eingepasst werden konnte und die Tragflächen sich auch im Flug verstellen ließen. Als Ergebnis entstand die  Bell X-5. Forschungsergebnisse gelangten auch nach Schweden und bildeten die Entwicklungsgrundlage der Saab 29 „Tunnan“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_P.1101

Videos:  Messerschmitt P.1101 - A Design That Changed The Face of Aviation!

              Complete Documentary of The Messerschmitt P.1101 -The Most Advanced Aircraft Of WWII That Never Flew
 

Das Dragon-Modell wurde als ein mögliches Einsatzflugzeug der fiktiven "Luftwaffe 1946" gestaltet. Dazu passen auch excellent die vier Ruhrstahl (Kramer) X-4 Luft-Luft-Raketen, die unter den Tragflächen montiert sind.



























 Hier noch eine kleine Zusammenstellung, die die Me P.1101 in drei Stadien zeigt: das erbeutete Versuchsflugzeug - die geplante Serie mit Kramer-X-4 Flugabwehrraketen - die Bell X-5
 



Freitag, 27. September 2024

Heinkel He 112 B-2 - Heller 1/72

Die Heinkel He 112 war ein deutsches einmotoriges Jagdflugzeug, das von Ernst Heinkel als Projekt für einen Jagdflugzeugwettbewerb des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) von 1934 entwickelt wurde. Konstruiert wurde es von den Brüdern Walter und Siegfried Günter.  

Auf Grund der Entscheidung des RLM für die Bf 109 wurde die He 112 für den Export (als He 112E) freigegeben. Erster Kunde waren die Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte, die 30 Stück – vier im Jahr 1937 und 26 1938 – unter der Bezeichnung A7He1 bezogen und in China zu Studienzwecken einsetzten. Die Piloten waren die Mitsubishi A5M gewöhnt und konnten sich mit der schnelleren, aber nicht so wendigen Heinkel He 112 nicht wirklich anfreunden - zudem sie nicht für Trägerlandungen geeignet war. Allerdings studierten die Japaner die Bauweise der He 112 - zusammen mit den gelieferten He 100 - und entwickelten die Kawasaki Ki-61 Hien daraus. 1945 erbeuteten die Amerikaner mehrere Heinkel He 112, die als Schulflugzeuge ihren Dienst verrichtet hatten. 

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_112

              https://en.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_112_operational_service

Video: German prototypes Heinkel He 112 V4 and Messerschmitt Bf 109V13 at 1937 Zurich meeting 


Ich hatte bereits in der Flugzeugsammlung drei Heinkel He 112 (die A, die B-2 und die He 112 Rak) und bekam aus einer anderen Sammlung erneut eine Heinkel He 112 in die Hände. Wegschmeißen wollte ich das Modell nicht und so entschloß ich mich dazu daraus einen "Exoten" zu machen. Ich lackierte die He 112 in japanische Farben um, in denen sie bis 1945 ihren Dienst als Schulflugzeug versah. Ein paar Zusatzdetails im Cockpit und ein "neuer Hingucker" für die Sammlung war erschaffen . . .