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Freitag, 16. August 2024

Saturn V mit Startrampe - Metal Earth

Die Familie der Saturn-Raketen gehört zu den leistungsstärksten Trägersystemen der Raumfahrt, die jemals gebaut wurden. Sie wurden für die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA unter der Leitung des Raketeningenieurs Wernher von Braun im Rahmen des Apollo-Programms entwickelt. 


Die Saturn V war die Trägerrakete für alle bemannten Mondflüge. Nach zwei unbemannten Testflügen wurde die Rakete für einsatzbereit erklärt. Bis auf den letzten Flug, bei der sie die Raumstation Skylab in den Erdorbit brachte, startete sie ab dem dritten Flug immer bemannt. Nur bei ihrer zweiten bemannten Mission Apollo 9 steuerte sie einen niedrigen Erdorbit (LEO) an.

Entworfen wurde die Saturn V unter der Leitung von Wernher von Braun und Arthur Rudolph vom Marshall Space Flight Center zusammen mit Boeing, North American Aviation, Douglas Aircraft Company und IBM. Zwischen Dezember 1968 und Dezember 1972 brachten neun Saturn V insgesamt 24 Astronauten zum Mond, von denen zwölf den Mond betraten. Drei von diesen Astronauten flogen je zweimal zum Mond.

Die Saturn V konnte anfangs etwa 130 Tonnen Nutzlast in den LEO transportieren und bis zu 45 Tonnen Nutzlast auf einen translunaren Kurs mit einer Geschwindigkeit nahe an der Fluchtgeschwindigkeit beschleunigen. Im Verlaufe des Programms wurde durch strukturelle Optimierung der Antriebsstufen sowie durch schrittweise Verringerung der Treibstoffreserven zum Brennschluss die Nutzlast auf mehr als 140 Tonnen in den LEO und über 50 Tonnen in einen Translunarkurs erhöht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Rakete)

Videos: Saturn V - Die stärkste Rakete der Menschheit | Raumzeit (2019)

  SATURN V - von V2 zu Apollo 11: Die Rakete, die uns zum Mond brachte | WELT SPACE HD DOKU

 


Der Bausatz der Saturn V von Metal Earth ist nicht unbedingt einfach zu bauen und gerade die Gitterstruktur ist sehr filigran und verbiegt sich sehr schnell. Dennoch ist es ein absoluter Hingucker und macht auch unglaublich Spaß.











Donnerstag, 2. November 2023

InSight Mars Lander - Metal Earth

InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) war eine Mars-Mission im Discovery-Programm der NASA. Der Start war am 5. Mai 2018 um 11:05 UTC und am 26. November 2018 um 19:52:59 UTC wurde der stationäre Lander auf der Oberfläche des Mars abgesetzt, womit er 1440 Sol aktiv war. Der Lander war mit einem Seismometer und einer Wärmeflusssonde ausgestattet. Mit ihren Messungen wurde die frühgeologische Entwicklung des Mars erforscht und damit das Verständnis der Entstehung der erdähnlichen Planeten des Sonnensystems (Merkur, Venus, Erde, Mars) und des Erdmonds verbessert. Die Kosten für diese Mission veranschlagte die NASA mit 425 Millionen US-Dollar. Der InSight-Lander basierte auf Techniken und wesentlichen Bauteilen der NASA-Sonde Phoenix Mars Lander. 

 


Der Start auf einer Atlas-V-Rakete war für den März 2016 geplant. Am 22. Dezember 2015 wurde der Start wegen eines Lecks im Seismometer SEIS, das sich nicht bis zum Startdatum beheben ließ, verschoben. Am 9. März 2016 kündigte die NASA an, das nächste Startfenster im Mai 2018 zu nutzen. Der Start war am 5. Mai 2018 und der Lander setzte am 26. November 2018 planmäßig auf dem Mars auf. Am 19. Dezember wurde das Seismometer (SEIS) auf dem Boden des Mars abgesetzt. Am 6. April 2019 gelang wahrscheinlich die erste Aufzeichnung eines Marsbebens.

Das HP3-Experiment ging im Februar 2019 in Betrieb. Bereits nach wenigen Tagen steckte die Rammsonde in etwa 30 Zentimetern Tiefe fest. Die Reibung zwischen der Sonde und dem Marsboden war geringer als erwartet, was deren Fortschritt behinderte. Zur Diagnose des Problems wurde das Gehäuse von HP3 mit dem Roboterarm vom Maulwurf abgehoben und in der Nähe des Landers wieder abgesetzt. Der nun freigelegte Maulwurf wurde im Oktober 2019 mit dem Arm seitlich gegen das Bohrloch gedrückt, um so die nötige Reibung zu erzeugen. In mehreren Durchläufen von Hammerschlägen konnte das Gerät so zwei Zentimeter weiter in die Marsoberfläche vordringen. Nachdem es mit seitlicher Unterstützung noch weiter unter die Oberfläche vorgedrungen war, bewegte es sich jedoch wieder rückwärts aus dem Bohrloch heraus. Daraufhin belastete man den Maulwurf direkt mit der Schaufel des Roboterarms. Mit diesem Druck von oben und weiteren Hammerschlägen gelang es ihm, sich vollständig in den Marsboden zu bohren. Die Schaufel saß nun – Mitte 2020 – auf dem Boden neben dem Bohrloch auf. Um noch weiteren Druck ausüben und damit die Reibung in den oberen Bodenschichten erhöhen zu können, wurde das Loch verfüllt. Anschließend belastete man die Marsoberfläche oberhalb des Bohrlochs mit der Schaufel. Nachdem der Maulwurf weitere zwei Monate lang in etwa 2–3 cm Tiefe festgesessen hatte, wurden die Bemühungen schließlich Anfang 2021 eingestellt und das Experiment beendet.

Am 18. September 2021 registrierte InSight ein 90-minütiges Beben mit einer Magnitude von zeitweise 4,2. Zwei weitere Beben der Stärke 4,2 und 4,1 registrierte InSight zuvor am 25. August 2021. Jene Beben waren die Stärksten, die die InSight bis dahin gemessen hatte.

Probleme bereitete der Mission, dass sich durch Wind und elektrostatische Anziehungskräfte Staub auf den Solarpaneelen des Roboters ablagerte und sich dadurch die Stromgewinnung drastisch verringerte. Zuletzt konnte am 15. Dezember 2022 ein Kontakt zu InSight aufgebaut werden, wobei nahezu die gesamte Batterieladung verbraucht wurde. Der nächste Versuch, am 18. Dezember, schlug fehl, woraufhin am 21. Dezember 2022 die Mission für beendet erklärt wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/InSight

Modell :

Die Metal-Earth-Bausätze werden immer detaillierter und umfangreicher. So gehört dieser Stahlplatten-Ätzbausatz schon in die gehobenere Klasse der Metallbausätze. Mit vielen filigranen Teilen versehen ist auch der Zusammenbau nicht im Handumdrehen erledigt - das benötigt richtig Zeit. Da die Teile vorlackiert sind ergibt sich aber ein sehr ansehnliches und interessantes Modell.























 

Montag, 18. November 2013

Space Shuttle Columbia - Revell 1/144 built by Bianca Krop-Kaiser

The Space Shuttle was a crewed, partially reusable low Earth orbital spacecraft operated by the U.S. National Aeronautics and Space Administration (NASA). Its official program name was Space Transportation System, taken from a 1969 plan for a system of reusable spacecraft of which it was the only item funded for development. The first of four orbital test flights occurred in 1981, leading to operational flights beginning in 1982. It was used on a total of 135 missions from 1981 to 2011, launched from the Kennedy Space Center (KSC) in Florida. Operational missions launched numerous satellites, interplanetary probes, and the Hubble Space Telescope (HST); conducted science experiments in orbit; and participated in construction and servicing of the International Space Station.
Shuttle components included the Orbiter Vehicle (OV), a pair of recoverable solid rocket boosters (SRBs), and the expendable external tank (ET) containing liquid hydrogen and liquid oxygen. The Shuttle was launched vertically like a conventional rocket, with the two SRBs operating in parallel with the OV's three main engines, which were fueled from the ET. The SRBs were jettisoned before the vehicle reached orbit, and the ET was jettisoned just before orbit insertion using the orbiter's two Orbital Maneuvering System (OMS) engines. At the conclusion of the mission, the orbiter fired its OMS to drop out of orbit and re-enter the atmosphere. The orbiter glided to a runway landing on Rogers Dry Lake at Edwards Air Force Base in California or at the Shuttle Landing Facility at the KSC. After the landings at Edwards, the orbiter was flown back to KSC on the Shuttle Carrier Aircraft, a specially modified Boeing 747.
The first orbiter, Enterprise, was built purely for Approach and Landing Tests and had no capability to fly into orbit. Four fully operational orbiters were initially built: Columbia, Challenger, Discovery, and Atlantis. Of these, Challenger and Columbia were destroyed in mission accidents in 1986 and 2003, respectively, in which a total of fourteen astronauts were killed. A fifth operational orbiter, Endeavour, was built in 1991 to replace Challenger. The Space Shuttle was retired from service upon the conclusion of Atlantis' final flight on July 21, 2011.

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