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Donnerstag, 25. Februar 2021

Waco CG-4 Haig (Hadrian) - Italeri 1/72

Die Waco CG-4 Haig (bei den britischen Luftstreitkräften als Hadrian bezeichnet) war ein ab 1942 häufig verwendeter Lastensegler der United States Army Air Forces im Zweiten Weltkrieg.

Die ersten Flugtests begannen 1942. Insgesamt produzierten 15 Hersteller inklusive der Wicks Aircraft Company of Kansas City (Missouri) mehr als 12.000 CG-4A. 1.074 CG-4A wurden von der Waco Aircraft Company in Troy (Ohio) hergestellt.

Die CG-4A bestanden aus Sperrholz und Metall. Jeder Segler wurde von einem Piloten und einem Copiloten geflogen. Es konnten 13 Soldaten mit Ausrüstung oder ein Jeep oder ein quarter-ton-Lastwagen oder eine 75-mm-Haubitze transportiert werden. Die Lastensegler wurden über ihr aufgeklapptes Bugteil beladen. Nach ihrer erfolgten Landung wurden die Flugzeuge sofort entladen und dann aufgegeben. Normalerweise wurden Curtiss C-46 oder Douglas C-47 Dakota als Schleppflugzeug verwendet. 


 

Am 6. August wurde die Whiteman Air Force Base als Sedalia Glider Base eingerichtet. Auf deren Flugfeld wurden Trainingsflüge mit CG-4A durchgeführt. Im November 1942 wurde die Einrichtung zum Sedalia Army Air Field umbenannt und dem 12th Troop Carrier Command der United States Army Air Forces unterstellt.

Im Juli 1943 erfolgte der erste Einsatz der Waco CG-4A während der Operation Husky auf Sizilien. Am 6. Juni 1944 (D-Day) kamen ebenfalls Lastensegler des Typs CG-4A in großer Zahl zum Einsatz. Es folgten weitere wichtige Einsätze in Europa, China, Indien und Burma. Die Lastensegler wurden bis zum Ende des Kriegs eingesetzt.

Die CG-4 waren nicht so bekannt wie die größeren Airspeed Horsa, sie konnten aber auf kleineren Plätzen landen und wurden beispielsweise in Jugoslawien zur Partisanenunterstützung eingesetzt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Waco_CG-4A

Video: Waco CG-4 Gliders, C-47s, and Jumpers 


 










Taylorcraft TG-6 - papermodel 1/72

Die Taylorcraft TG-6 (Werksbezeichnung ST.100) ist ein Lastensegler des US-amerikanischen Herstellers Taylorcraft Aviation aus den frühen 1940er Jahren, der während des Zweiten Weltkriegs für die Pilotenschulung eingesetzt wurde.  

Im Juni 1942 erhielt Taylorcraft per Telegramm eine dringliche Anfrage der United States Army Air Forces (USAAF), ob das Werk in der Lage wäre, eine größere Anzahl von Lastenseglern für die militärische Pilotenausbildung zu produzieren. Hintergrund waren die damals schon ins Auge gefasste Invasionen in Afrika, Italien und Frankreich, für die eine riesige Anzahl von Lastenseglern zum Transport von Truppen und Ausrüstung als notwendig angesehen wurde. Da die altbekannten Hersteller von Segelflugzeugen bereits ausgelastet waren, schlug Charles T. Stanton, der damalige Assistant Administrator der Civil Aeronautics Administration (CAA) vor, die Produzenten von Leichtflugzeugen in das Bauprogramm einzubeziehen. Er zeigte auf, dass derartige Flugzeuge ohne großen Aufwand in Segelflugzeuge umgebaut werden können. In der Werksbezeichnung ST.100, in der das „S“ für Stanton steht, wird sein Anteil an der Realisierung des Projekts gewürdigt. Das „T“ steht für Taylorcraft.

Taylorcraft gelang es innerhalb von neun Tagen, in Zusammenarbeit mit der CAA ein Segelflugzeug auf der Grundlage des Model D Tandem Trainer zu entwerfen. Hierzu wurde das Triebwerk mit seinen Aufhängungen einschließlich des Brandschotts entfernt und ein neuer Rumpfbug erstellt, dessen obere Hälfte verglast war. Hier wurde auch ein zusätzlicher Sitz mit einem dritten Satz von Steuereinrichtungen eingebaut, um das fehlende Gewicht des Motors auszugleichen. Der Fluglehrer saß hinten mit den beiden Flugschülern auf den Plätzen vor ihm. Das verkürzte Fahrwerk musste nun ohne Dämpfer auskommen und das Seitenleitwerk wurde vergrößert. Um Landungen auf möglichst kurzer Strecke zu ermöglichen, wurde direkt hinter der Tragflächenvorderkante ein Spoiler installiert, der vom Piloten betätigt werden konnte. Die Abstiegsrate des Flugzeugs erhöhte sich damit um über 100 %. Nur 18 Tage nach Beginn der Arbeiten wurde die TG-6 durch die USAAF abgenommen und die Großserienproduktion beauftragt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Taylorcraft_TG-6




























Freitag, 12. Februar 2021

General Aircraft TwinHotspur - AIRmolds 1/72

Zwei Standard-Hotspur-Rümpfe und äußere Tragflächen, die mit dem gemeinsamen Mittelteil und dem Leitwerk verbunden waren wurden zur TwinHotspur. Ein einzelner Prototyp wurde hergestellt. Diese Variante ging nicht in Serie.

 


Man versuchte kostengünstig eine Variante der Hotspur mit mehr Transportkapazität zu schaffen indem man zwei vorhandene Hotspur-Rümpfe mit neuen Mittelteilen zusammensetzte und die ebenfalls vorhandenen äußeren Tragflächen verwendete. Ein Prototyp wurde gebaut, aber die Piloten lehnten die TwinHotspur rigoros ab, weil sie es hassten so eng fest verbunden mit einem zweiten Gleiter fliegen zu müssen. Im Einsatz hätte dies sich ebenfalls negativ ausgewirkt, weil die abzusetzenden Truppen nur durch die äußeren Türen hätten aussteigen können und die inneren Türen ungeeignet waren, da die Soldaten keinen Platz gehbt hätten und zwischen den Rümpfen gefangen ein zu gutes Ziel abgegeben hätten. Obwohl die grundlegenden Flugeigenschaften sehr gut waren verwarf man diese Idee sehr schnell wieder.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/General_Aircraft_Hotspur