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Samstag, 30. April 2016

Suchoi Su-22 M4 R Fitter - Italeri 1/72

Die Suchoi Su-22 (russisch Сухой Су-22, NATO-Codename Fitter) ist ein in der Sowjetunion auf Basis der Suchoi Su-17 entwickelter Jagdbomber.
 


Die Su-22 weist gegenüber der Su-17 eine merklich veränderte Rumpfkontur mit einer geglätteten Pilotenkanzel, einem kennzeichnenden „Buckel“ und einer Einlassöffnung für Kühlluft auf dem Rücken (bei der Su-22M-4), einer Bauchplanke unter dem hinteren Teil des Rumpfes und vier statt zwei Tragflächengrenzschichtzäunen auf. Peru war der erste Kunde, der ein Flugzeug mit weniger Veränderungen als am sowjetischen Modell erwarb.
Die anderen Su-22-Varianten erhielten die NATO-Codenamen Fitter-G (ein Gegenstück zur Fitter-F für den Export, jedoch mit R-29B-Triebwerk); Fitter-J (allgemein sehr ähnlich wie die Fitter-H, aber mit Tumanski-Triebwerk, steilerer Heckflosse und Atoll-AAM-Fähigkeit) sowie Fitter-K (die Su-22 M-4 der sowjetischen Luftstreitkräfte und ähnliche Exportmodelle). Als eine der anpassungsfähigsten sowjetischen Konstruktionen der Gegenwart stehen davon über 1000 Exemplare im Dienst. Einsatzländer waren/sind unter anderem Ägypten, Afghanistan, Algerien, Angola, BRD, DDR, Irak, Iran, Jemen, Libyen, Peru, Polen, Syrien, die Tschechoslowakei und Vietnam.

Als Mitgliedsstaat des Warschauer Paktes erhielt auch die Nationale Volksarmee der DDR Flugzeuge des Typs Su-22M-4 und Su-22UM-3K (Trainerversion), die später in den Bestand der Bundeswehr gelangten. Es gab zwei Geschwader am Standort Laage; das Jagdbombenfliegergeschwader 77 „Gebhard Leberecht von Blücher“ und das Marinefliegergeschwader 28 „Paul Wieczorek“. In jedem Geschwader waren 24 Su-22M-4 und vier Su-22UM-3K stationiert. Bei Testflügen durch die Wehrtechnische Dienststelle 61 wurden die Eigenschaften der Maschine ermittelt. Dabei wurde vor allem die Defensivsysteme und die Robustheit des Flugzeuges gelobt, während beispielsweise die Hydraulikanlage als zu schwach eingeschätzt wurde.
Der Irak setzte seine Su-22 im Krieg gegen den Iran ein, wobei einige verloren gingen. Weitere irakische Su-22 wurden im Zweiten Golfkrieg zerstört. Einige flogen in den Iran, der sie bis heute noch nicht zurückgegeben hat.
1981 wurden während des US-amerikanischen Manövers „Freedom of navigation“ in der Großen Syrte zwei libysche Su-22 von F-14 des Flugzeugträgers Nimitz abgeschossen.
 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_Su-22

Videos: Suchoi SU 22 Fitter auf der Airpower 2019

             Sukhoi Su-22 Fitter 

             Abschuss einer syrischen Su-22 von einer F/A-18E Super Hornet

 











Donnerstag, 28. April 2016

Mil Mi-2 Hoplite - Mastercraft 1/72

Der Mil Mi-2 (russisch Миль Ми-2, NATO-Code: Hoplite) ist ein zweimotoriger sowjetischer Mehrzweckhubschrauber. Er wurde in mindestens 24 Varianten und in etwa 5000 Exemplaren bis 1998 gebaut und ist teilweise noch heute im Dienst.


Das Entwicklungsteam des OKB-329 unter Leitung von Michail Mil wurde am 30. Mai 1960 beauftragt, diesen Hubschrauber in zunächst verschiedenen Varianten zu entwickeln. Im Januar 1961 war der erste Prototyp fertig und es wurden umfangreiche Bodenversuche vorgenommen. Bereits im September 1961 stellte das OKB diesen Typ als Nachfolger des Mil Mi-1 unter der Bezeichnung W-2 erstmals öffentlich vor. Der Erstflug erfolgte am 22. September 1961. Im Gegensatz zum Vorgänger verfügte das Modell über eine geräumigere Kabine, da die Triebwerke sowie das Hauptgetriebe oberhalb des Rumpfes angeordnet worden waren. Wurde der Mi-1 noch durch einen Kolbenmotor angetrieben, so besaß sein Nachfolger zwei Gasturbinen GTD-350 von Isotow. Während der Erprobung konnten mit dem Muster am 14. Mai 1963 und am 20. Juni 1965 zwei Weltrekorde auf einer 100-km-Strecke aufgestellt werden. Die Besatzungen B. Anopow beziehungsweise T. Russijan flogen die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 253,82 km/h beziehungsweise 269,38 km/h, wobei letzterer ein Frauenrekord war.

Nach der Erprobung des Prototyps wurde beschlossen, den Serienbau des Mi-2 an das WSK-Werk (Wytwórnia Sprzetu Komunikacyjnego, Werk für Verkehrsmittel) in Świdnik/Polen zu übergeben, welches Ende 1962 Verhandlungen über eine Lizenzfertigung aufgenommen hatte. Ein entsprechender Vertrag wurde Anfang 1964 zwischen der Sowjetunion und Polen unterzeichnet. In Świdnik flog die erste noch aus gelieferten Teilen sowjetischer Produktion bestehende Maschine am 26. August 1965. Der erste reine als PZL Mi-2 benannte Hubschrauber flog erstmals am 4. November 1965. Die zum Modell gehörigen Isotow-GTD-350-Turbinen wurden ebenfalls in Lizenz im WSK Rzeszów gebaut. 1966 begann im WSK Świdnik die Serienproduktion, 1968 wurde mit der Einführung in den Bestand der polnischen Luftstreitkräfte begonnen.

Von April 1972 bis August 1985 erhielten auch die Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und später die Armeefliegerkräfte der NVA 48 Mi-2. Die Grenztruppen der DDR setzten Mi-2 innerhalb der Hubschrauberstaffel 16 für Grenzüberwachungs- und Sicherungsaufgaben bis zum Jahre 1990 ein. Eine solche mit Originalkennzeichnungen versehene Maschine ist im Hubschraubermuseum Bückeburg zu besichtigen.

Die mit verbesserten GTD-350P ausgerüstete Mi-2M flog erstmals am 1. Juli 1974. Sie verfügte außerdem über einen für zehn Personen ausgelegten vergrößerten Rumpf und zwei beidseitige Schiebetüren. Die Entwicklungsarbeiten hierzu hatten 1968 begonnen. Es entstanden insgesamt sechs Prototypen, die bis 1977 getestet wurden. Da die erwarteten Flugleistungen nicht erreicht wurden, stellte man dieses Programm im selben Jahr wieder ein. Die Serienfertigung des Mi-2 lief bis etwa 1986 und umfasste rund 5450 Stück.

Eingesetzt wurde die Mi-2 außer in der UdSSR in mehreren Staaten des Warschauer Pakts (DDR, ČSSR, Polen, Ungarn, Bulgarien) sowie in Staaten mit sowjetischem Einfluss (Jugoslawien, Irak, Libyen u. a.). Hauptabnehmer waren die sowjetische Aeroflot, die paramilitärische Organisation DOSAAF und die sowjetischen Luftstreitkräfte.

Der polnische Luftfahrzeughersteller PZL Świdnik bietet eine modernisierte Version des Mil Mi-2 mit der Bezeichnung PZL Kania an.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mil_Mi-2

Videos: Zaporizhzhya Helicopter Tour by helicopter Mil Mi-2

             MIL MI-2 Hoplite flying Display at 100 Years Russian Air Force 2012 AirShow 






 



Mikojan-Gurewitsch MiG-29 Fulcrum - Revell 1/72

Die Mikojan-Gurewitsch MiG-29 (russisch Микоян-Гуревич МиГ-29), NATO-Codename: Fulcrum (englisch Fulcrum, der Angelpunkt eines Hebels) ist ein zweistrahliges Kampfflugzeug, das in der Sowjetunion entwickelt wurde.


Zur Zeit des Kalten Krieges wurden 1972 in der sowjetischen Militärführung erste Überlegungen über eigene Flugzeugmodelle angestellt, die den US-amerikanischen Neuentwicklungen F-15 und F-16 ebenbürtig sein sollten. Im Laufe dieses Prozesses wurden die Entwürfe von Suchoi und MiG für die Prototypenphase ausgewählt. Die MiG-29 wurde dabei als Flugzeug für die Frontfliegerkräfte geplant, das unter Feldbedingungen auf unbefestigten Startplätzen einsatzfähig sein sollte. Es hatte die Aufgabe, die Streitkräfte direkt zu unterstützen. Das schloss auch die direkte Verteidigung von Flugplätzen oder Städten ein. Ferner wurde die Bekämpfung von Marschflugkörpern zumindest vorgesehen.

Am 6. Oktober 1977 flog der erste Prototyp der MiG-29; am Steuerknüppel saß MiG-Cheftestpilot Alexander Fedotow.

Bald folgten weitere Prototypen und erfolgreiche Tests. Dennoch traten einige Probleme auf, die Änderungen notwendig machten. Zum einen musste das Bugfahrwerk etwas weiter nach hinten verlegt werden, da die Tests ergaben, dass bei Start oder Landung aufgewirbelte Fremdkörper die Schutzklappen der Lufteinläufe durchschlagen und die Triebwerke zerstören konnten. Weiterhin wurden unterhalb der Seitenleitwerke kleine Stabilisierungsflossen installiert, um Richtungsstabilität und Trudelverhalten zu verbessern. Nach der Optimierung der Seitenruder konnte ab 1984 auf diese Flossen wieder verzichtet werden. Eine letzte Änderung betraf die Bewaffnung. Die Doppelrohrkanone Grjasew-Schipunow GSch-30-2 wurde durch die einläufige GSch-301 ersetzt, was eine Masseeinsparung von 50 Prozent ergab. Insgesamt flogen alle 14 Prototypen über 2500 Stunden, wobei zwei Maschinen durch Triebwerksausfälle verloren gingen.

Ende 2019 befanden sich noch etwa 790 Exemplare im Einsatz.

 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikojan-Gurewitsch_MiG-29

Videos: Jaw-dropping supersonic Edge of Space Flight with Pauline Nordin

             MIG-29 Fulcrum Fantastic Sunset DEMO With Massive Afterburner !!! 

             MIG-29 Fulcrum Full Display. Polish Air Force

 

Auch dieses Modell ist eines meiner ersten Airbrush-Modelle und der Bausatz war einer der ersten, die von der MiG-29 erschienen sind. Deshalb sind viele Details, die man bei heutigen Modellen der Fulcrum gewohnt ist, bei diesem Modell falsch bzw. schlichtweg nicht vorhanden. Heute würde ich natürlich so Einiges am Modell verbessern, aber eine Restauration muß erst mal noch warten - da gibt es leider dringendere Fälle . . .










Mikojan-Gurewitsch MiG-27 Flogger - Design 1/72

Die Mikojan-Gurewitsch MiG-27 (russisch Микоян-Гуревич МиГ-27, NATO-Codename Flogger-D) ist ein einstrahliges Kampfflugzeug, das zur Zeit des Kalten Krieges in der Sowjetunion entwickelt wurde. Sie ist eine weiterentwickelte Jagdbombervariante der MiG-23.

 Bild: Flugwerft Oberschleißheim - fotografiert von Krop Alexander

Ende der 1960er-Jahre befasste man sich in der Sowjetunion mit der Entwicklung eines Kampfflugzeugs, das Bodenziele bekämpfen und tiefe Schläge gegen feindliche Positionen bei Tag ausführen sollte. Weitere Anforderungen war eine möglichst große Unempfindlichkeit gegen Zielerfassungs-Störversuche und eine ausreichende Fähigkeit zum Kampf gegen feindliche Flugzeuge. 1969 begannen die konkreten Arbeiten an einer Weiterentwicklung der MiG-23. Am 20. August 1970 hatte die Jagdbomberversion MiG-23B mit Pjotr M. Ostapenko an Bord ihren Erstflug; am 17. November 1972 flog der erste Prototyp, der anfangs noch MiG-23BM genannten MiG-27 mit Waleri E. Menizki an Bord zum ersten Mal. Die größten Unterschiede zur MiG-23B/BN waren die nicht verstellbaren Lufteinläufe mit kürzeren Grenzschichtschneiden, die sechsläufige 30-mm-Maschinenkanone (die anfangs Probleme mit der Munitionszuführung hatte) und eine auf vier Tonnen erhöhte Waffenlast. Die Serienfertigung begann 1973 in Irkutsk und ab 1975 wurde das Modell offiziell eingesetzt.

Im Vergleich zur MiG-23 war die Front des neuen Flugzeugs komplett umkonstruiert worden, um dem Piloten eine bessere Sicht zu ermöglichen. Weiterhin wurden ein Geländefolgeradar, ein neues Laser-Zielsuchsystem und ein neues Fahrwerk eingebaut, mit dem die Maschine auch auf Behelfsbahnen starten und landen konnte. Dafür fiel jedoch das Luft-Luft-Radar weg. Außerdem wurden die Außenlaststationen für Waffen anders angeordnet.

In der Praxis erwies sich die MiG-27, vor allem die Variante K, als eine der leistungsfähigsten sowjetischen Flugzeugentwicklungen. Allerdings stießen auch hervorragend ausgebildete Piloten angesichts der Vielfalt ihrer technischen Möglichkeiten an ihre Grenzen. Westliche Militärexperten gehen davon aus, dass die Möglichkeiten des Flugzeuges eigentlich nur von einer zweiköpfigen Besatzung vollständig hätten ausgeschöpft werden können.

Es gab verschiedene Versionen der MiG-27, die jeweils aufgerüstet waren, um die neuesten sowjetischen Waffensysteme zu tragen: Die MiG-27BM (ab 1973) mit verbesserten Flugeigenschaften, die MiG-27BK (ab 1974) für Einsätze mit großer Eindringtiefe über gegnerischem Territorium (neue Navigations-, Warn-, Stör- und Angriffssysteme mit Digitalcomputern), die MiG-27K (ab 1977) als Jagdbomber, die MiG-27M (ab 1978), eine billigere und einfachere Version, die MiG-27M (ab 1982) als letzte und modernste Version des Flugzeugs. Gleichzeitig wurden ältere MiG-27 ab 1982 modernisiert und danach mit dem Kürzel MiG-27D versehen. Die MiG-27J verfügt über ein gepanzertes Cockpit und über eine stark vergrößerte Waffenkapazität.

Im Irkutsker Flugzeugwerk, dem wichtigsten Produktionsort für die MiG-27, lief die letzte Maschine 1986 vom Band. Heute befinden sich die letzten MiG-27 im Prozess der Ausmusterung aus der russischen Luftwaffe. Allerdings werden die Maschinen nicht verschrottet, sondern größtenteils eingelagert. Technisch geringerwertig ausgerüstete MiG-27 wurden zu Sowjetzeiten exportiert und befinden sich noch in den Arsenalen zahlreicher Staaten. Indien baute ab 1986 in Lizenz ein Modell namens Bahadur (modernisierte MiG-27M) in 165 Exemplaren nach. Die letzten davon wurden am 27. Dezember 2019 außer Dienst gestellt. Vermutlich gab es auch chinesische Versuche, die MiG-27 zu kopieren. Das Projekt unter der Bezeichnung Q-6 ging jedoch nie in Serienproduktion.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikojan-Gurewitsch_MiG-27

Videos: Mikoyan-Gurevich MiG-23BN/MiG-27 NATO Code: Flogger-F

             MIG-27 Flogger Ground Attack Aircraft 








Ein weiteres Modell entstand im Themenbereich "Tigermeet" und wurde extrem gesupert. Viel scratcharbeit wurde investiert und die MiG-27 Tigermeet gewann einige Preise bei Modellbau-Ausstellungen.