Das Leiterspiel oder auch Schlangen und Leitern (auf Englisch: Snakes and Ladders, in der Schweiz: Leiterlispiel; manchmal auch Lustiges Leiterspiel) bezeichnet eine Familie von Brettspielen, die dem traditionellen indischen Spiel Moksha Patamu nachempfunden wurden. Hatte Moksha Patamu noch eine religiöse Bedeutung, so ist diese in den westlichen Versionen gänzlich verschwunden. Heute ist es in zahlreichen Varianten vor allem als Kinderspiel verbreitet.
Ein Leiterspiel-Spielplan enthält eine Kette von Spielfeldern, die von einem Start- zu einem Zielfeld führt und sich spiralförmig oder im Zickzack windet. An mehreren Stellen sind zwei nicht direkt aufeinanderfolgende Felder durch Schlangen, Leitern oder andere Zeichnungen verbunden.
Jeder Spieler beginnt mit einer Spielfigur auf dem Startfeld. Üblicherweise wird reihum ein einzelner Würfel geworfen. Dessen Ergebnis gibt an, wie viele Felder sich die Spielfigur vorwärtsbewegen darf. Endet ihr Zug auf dem Anfangsfeld einer Leiter, wird sie auf deren Endfeld vorgesetzt. Endet er auf einer Schlange, wird sie auf deren Endfeld versetzt, das wieder näher am Anfangsfeld liegt. Sieger ist, wer zuerst das Zielfeld erreicht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leiterspiel
Meine Troll-Edition basiert auf dem klassischen Leiterspiel, wurde aber mit Zusatzfeldern versehen, auf denen man bestimmte Aufgaben erledigen kann. Natürlich sind auf dem Spielplan auch - nicht wenige - Trollfelder verteilt. Gerät man auf ein solches, so hat man gegen den Troll zu würfeln. Gewinnt der Troll mit einer höheren Zahl, so muß man wieder zum Anfang zurück. Gewinnt man selbst, so darf man auf diesem Feld stehen bleiben.
Diese Zusatzfelder machen das Spiel aber extrem "lang" . . . es wurde schon betitelt mit "Endlosspiel", "Das Wahnsinnsspiel", "Wer hat denn Sowas erfunden" . . . und: "Der Weg ist das Ziel" . . . .


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