Freitag, 29. Mai 2026

Heinkel He 280 - Diorama - HUMA modell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Heinkel He 280 war ein zweistrahliges Jagdflugzeug des deutschen Herstellers Heinkel und absolvierte ihren Erstflug mit Strahltriebwerken am 30. März 1941 (He 280 V2).  

Die Flugerprobung der He 280 V1 begann bereits am 22. September 1940 in der Erprobungsstelle Rechlin. Die He 280 V1 wurde dabei motorlos im Schleppflug erprobt, da die Fertigstellung der HeS-8-Triebwerke noch nicht abgeschlossen war. Statt der Triebwerke waren stromlinienförmige Verdrängungskörper unter den Tragflächen angebracht. Pilot der Schleppmaschine He 111 war Hans Deutschmann, während die geschleppte He 280 von Flugbaumeister Paul Bader gesteuert wurde. Bader flog die antriebslose He 280 V1 nach deren Ausklinken in 4000 m Höhe problemlos zum Heimatflugplatz zurück.

Die Triebwerke HeS 8 A der He 280 wurden unter einer He 111 erprobt, erreichten jedoch nie die Serienreife. Zunächst war eine Serienfertigung von neun V-Mustern und eine daran anschließende A-1- bzw. B-1-Serie (aus der V3) mit 300 Flugzeugen geplant. Dazu trugen auch die guten Ergebnisse der Erprobung der V2 und V3 bei. Hier ergaben sich aber erstmals Probleme. Die Heinkel-Werke waren mit der He-111-Produktion ausgelastet und die ins Auge gefassten Siebel-Werke waren dieser Aufgabe nicht gewachsen. Heinkel legte inzwischen seinen Entwicklungsschwerpunkt auf einen Strahlbomber (P 1068) und verfolgte die He 280 gegen die ohnehin modernere Messerschmitt Me 262 nur noch halbherzig.

Die He 280 erhielt als erstes Flugzeug der Welt einen Schleudersitz. Mit diesem wurde am 13. Januar 1943 auch der erste Notausstieg in der Luftfahrtgeschichte durchgeführt, als bei einem geschleppten Probeflug in Rechlin Flugkapitän Schenk seine Maschine mit dem Schleudersitz verlassen musste. Er landete unverletzt mit dem Fallschirm, während die führerlose Maschine in einen Wald stürzte.

Bei der Erprobung der He 280 traten Probleme bei höheren Fluggeschwindigkeiten durch Schwingungen am Leitwerk auf. Um die Fluggeschwindigkeit auf über 800 km/h zu steigern, wären größere Änderungen an der Zelle notwendig gewesen. Ein Nachteil war auch die fehlende Pfeilform der Tragflächen, wie sie die Me 262 aufwies. Diese konnte dadurch eine höhere kritische Machzahl als die He 280 erreichen.

Als größtes Problem stellte sich die Entwicklung leistungsfähiger Triebwerke für die Heinkel 280 heraus. Die Schwierigkeiten mit der neuen Technik waren so groß, dass die Entwicklung weit hinter der Zellen-Entwicklung lag und somit den Serienbau verhinderte. Mit dem Jumo 004 erreichte die Me 262 in 5000 m Höhe eine Geschwindigkeit von 820 km/h; wegen seiner Größe konnte das Jumo-Triebwerk jedoch nicht so einfach in die He 280 eingebaut werden. Die Bodenfreiheit war zu gering. Hinzu kam noch, dass das HeS-8-Triebwerk nicht die für den Fronteinsatz notwendige Betriebssicherheit erreichte.

Mit der He 280 V4 (Erstflug am 15. Januar 1943) wurden alternative Antriebe getestet. Sie flog mit dem Strahltriebwerk BMW 003, aber das Triebwerk war zu dem Zeitpunkt auch nicht serienreif. Eine Umrüstung auf Pulsstrahltriebwerke Argus As 014 führte zu enormen Schwingungsproblemen.

Die He 280 V5 flog mit HeS-8-A- und mit BMW-003-Triebwerken. Die He 280 V6 und V9 hatten ebenfalls BMW-003-Triebwerke, die He 280 V7 flog sowohl triebwerkslos als auch mit Jumo 004. Die He 280 V8 hatte Jumo-004-Triebwerke und wurde genau wie die V7 zur Schnellflugforschung herangezogen. Dabei erreichte die V7 eine Höchstgeschwindigkeit von 750 km/h, während mit der V5 Bahnneigungsflüge bis 820 km/h durchgeführt wurden.

Heinkel versuchte die He 280 zu überarbeiten, um weiter im Geschäft zu bleiben. Für eine größere Reichweite sollte der Rumpf aufgedickt werden, um größere Tanks einbauen zu können. Das H-Leitwerk sollte durch ein widerstandsärmeres Normalleitwerk ersetzt werden. Die Tragfläche sollte gepfeilt werden. Dies kam praktisch einer Neukonstruktion gleich und wurde vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) abgelehnt.

Diese Probleme, die Konkurrenz zur Me 262 und die Kriegslage veranlassten das RLM, die Weiterentwicklung der He 280 nicht mehr zu fördern. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_280

Videos:  

The World's First Jet Fighter - The Heinkel HE 280 History and Development [ WWII Documentry] 

Heinkel HE-280 V3 EDF - Blankenburg 2020 (RC) 

Heinkel He 280 Prototyp 

Complete Documentary Of The Heinkel He 280 Jet Fighter - Right Place, Wrong Time 


Die He 280 von HUNMA war eine Sensation auf dem Modellbaumarkt, als sie in den Läden erschien. Niemand zuvor hatte sich diesem Modell angenommen und für Manche war es eine Überraschung. Ich mußte dieses Modell sofort haben und hab es auch gleich (in meiner Jugend) gebaut. Leider weiß ich erst heute, daß ich so Manches falsch gemacht habe - aber : ich habe mir erneut ein Modell zugelegt und es "besser gemacht" - wie ich hoffe. Viele Teile hat der Bausatz ja nicht, aber zumindest der Versuch ein Cockpit darzustellen sollte - für die damalige Zeit - lobend erwähnt werden. Zumal Firmen wie Airfix und Revell außer einem falschen Sitz und nur eine Bodenplatte im Cockpit deren detaillierung für überflüssig hielten. Heute sieht das da schon ganz anders aus . . . und es haben sich auch andere Firmen diesem Muster angenommen.
Der HUMA-Bausatz - und das hat mich damals schon gestört - wird von tiefen Furchen durchzogen, die die Blechstöße darstellen sollen. Gut - Revell & Airfix waren da noch mit erhabenen Nieten und Blechstößen unterwegs, aber DAS war dann doch zuviel des Guten. Man sieht das sehr deutlich an meinem "alten" Modell. Beim Neuen wurde kräftig geschliffen, bis die Furchen kaum mehr sichtbar waren, und dann wurde Alles neu graviert. Mit einem Nietenrad erhielt das Modell auch Nietendetails. Außerdem habe ich ein paar Klappen geöffnet und zusammen mit einem neu gestalteten Cockpit einige Details hinzugefügt. Der Anstrich entspricht einem fiktiven Einsatzflugzeug, denn die Versuchsmuster waren alle in einem beigegrau lackiert. Das neue Modell - so denke ich - kann sich zumindest sehen lassen. 
 
Natürlich ließ ich mir es nicht nehmen die He 280 in einen entsprechenden Rahmen - sprich: in ein Diorama - zu setzen. Hier entschied ich mich für einen Hangarausschnitt, einem Eigenbau, der mit zahlreichen Details ausgestattet wurde.
 






















. . . dieses Foto diente mir als Vorlage für die Hangarwand . . .

 

siehe auch: Heinkel He 280 - HUMA modell 1/72  

Mittwoch, 27. Mai 2026

FuSe 62D Würzburg Radar - kits & accessories 1/72

Der Deckname Würzburg wurde für das von Telefunken entwickelte mobile Funkmessgerät im Dezimeterwellen-Bereich (Bezeichnung: Funk-Sende-Empfangsgerät FuSE 62 bzw. Funk-Messgerät FuMG 62; anfangs auch FMG 39; Flak-Messgerät) verwendet, das die Luftwaffe der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in großem Umfang zur Führung der Nachtjäger und bei der Flak einsetzte.

Zur genauen Erfassung von Entfernung und Höhe gegnerischer Flugzeuge arbeitete das FuMG 62 als eines der ersten Impulsradargeräte mit Dezimeterwellen auf einer Frequenz von 560 MHz (Wellenlänge 53,6 cm). Die Entwicklung begann Ende der 1930er-Jahre; die ersten Geräte kamen 1940 zum Einsatz. Insgesamt wurden vermutlich mehr als 4000 Geräte verschiedener Modellreihen hergestellt. Es wurde nach der Stadt Würzburg benannt, da der Leiter der Telefunken-Radarentwicklung Wilhelm Runge Städte als Decknamen bevorzugte (siehe auch Lichtenstein-Radar).

 

Verbesserungen im Zielsystem führten zur Variante Würzburg C. Diese sendete mit zwei geringfügig vom Brennpunkt abweichend installierten Hornstrahlern, die wechselweise sendeten und mit hoher Geschwindigkeit umgeschaltet wurden. Die Echosignale wurden leicht zeitversetzt auf einem Oszilloskopschirm dargestellt. Als Ergebnis wurden zwei dicht nebeneinander liegende Spitzen auf dem Schirm dargestellt, die der Bediener auf der gleichen Höhe zu halten versuchte. Dieses System lieferte eine weit schnellere Rückmeldung von Änderungen der Zielposition, und weil jede Änderung in der Signalstärke beide Strahlkeulen betrafen, brauchte der Bediener nicht mehr unbedingt das Signalmaximum zu finden. Ein ähnliches System wurde in den Vereinigten Staaten als Feuerleitradar SCR-268 benutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Würzburg_(Radar) 

Videos: Wehrmacht Radar type "Wurzburg", restored and in working function, exposed in Fidenza (Italy) 

             Operation Biting – The 1942 Bruneval Raid on German Wűrzburg Radar 

            Josef Kammhuber – Der General, Der 750 Radar-Fallen Baute, bis Window Alles Zerstörte 

 

Dieser kleine Resinbausatz hat es in sich - man muß schon sehr vorsichtig mit dem Lösen der Teile sein, und dennoch hatte ich einige Teilebrüche. Da diese aber sehr fein waren wurden sie durch scratch-Teile ersetzt. Allgemein ist die Detaillierung sehr gut und fein - man erhält auf jeden Fall - auch ohne Zusatzdataillierung - ein hochwertiges und nicht alltägliches Modell. Für Dioramen ein absolutes Muß, aber auch für die Vitrine ein unbedingter Hingucker. Selbst die feinen Decals sind sehenswert.

Fazit: ein Modell für den geübten Modellbauer - für Anfänger eher ungeeignet. 



















 

Sonntag, 3. Mai 2026

Die Reise ins Labyrinth - Koboldkönig Jareth - McFarlane Toys 1/12

Die Reise ins Labyrinth ist ein Fantasy-Abenteuerfilm, bei dem Rollen mit Animatronics besetzt sind. Er wurde 1986 im Original unter dem Titel Labyrinth veröffentlicht. Der Film startete am 11. Dezember 1986 in den deutschen Kinos. 


Sarah, eine 15-jährige Jugendliche, fühlt sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt und flüchtet sich in die Fantasiewelt eines Buches. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen – was dann prompt geschieht und sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint der Koboldkönig Jareth. Kein Bitten und Betteln kann helfen, ihn zu überreden, Toby zurückzugeben. Doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Andernfalls wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Der Weg zum Schloss „jenseits der realen Welt“ führt durch ein verzaubertes Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen: sprechende Felsen, wilde Monster, helfende und sprechende Hände, rätselhafte Türen, verspielte Feuertrolle, hinterlistige Wurzelwichte und das „Moor des ewigen Gestanks“. Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde, die ihr dabei helfen, die vielen Schwierigkeiten bei ihrer Rettungsaktion zu meistern.

Der Film verzichtet größtenteils auf bekannte Stars und wird zum Großteil von "Puppen" des Vaters der Muppets - Frank Oz - bevölkert. Die Rolle des Koboldkönigs Jareth übernahm David Bowie, der dem Film seine künstlerische Note aufprägte, viele Ideen und Anregungen beisteuerte und das Filmereignis zu einem zeitlosen Kultfilm machte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_ins_Labyrinth  

Videos: Die Reise ins Labyrinth - Trailer 

             DAVID BOWIE - Erinnerungen an den Koboldkönig | Labyrinth (1986) | OmU 

 

Diese Sammlerfigur hatt ich vor Jahren gekauft, in die Vitrine gestellt und dann komplett vergessen. Als ich Modelle für eine Ausstellung zusammensuchte, da kam mir diese Figur von Jareth wieder unter. Ein Vergleich mit Filmfotos deckte dann doch so einige Schwachstellen auf, die ich beabsichtigte auszubessern: so war der Mantel metallicblau, das Original schwarzlila - die Innenseite, wie auf dem Bild gut sichtbar, in einem Altrosaton - im Original beige bis blaßgold, das Gesicht und die Haare viel zu dunkel und die Maske sehr plastikmäßig und unpassend . . . 





















 Labyrinth - David Bowie Crystal Ball Juggle