Dienstag, 30. Juni 2026

Focke Wulf Ta 154 Moskito A-1 & A-4 Diorama - PM models 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Focke-Wulf Ta 154 „Moskito“ war ein gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gebautes zweimotoriges Mehrzweckflugzeug der Luftwaffe in Schulterdeckerbauweise. Ursprünglich als Schnellbomber, dann als Nacht- und Tagjäger geplant, war auch ein Einsatz als Beobachter oder Aufklärungsflugzeug in Betracht gezogen worden. Letztlich erfolgte ihr Einsatz dann als Nachtjäger. 

 

Vorbild und Pendant war die britische de Havilland Mosquito. Wie bei dieser bestanden Rumpf, Leit- und Tragflächenkomponenten der Ta 154 aus einer hölzernen Konstruktion, um kriegstechnisch wichtige Rohstoffe zu sparen. Kurt Tank, der geniale Konstrukteur bei Focke Wulf, hatte noch immer die Konstruktionspläne der Fw 187 Falke in der Schublade, die er hervorkramte, als er die Spezifikationen der Ausschreibung erhielt. Die Fw 187 hatte bereits vor dem Krieg höhere Geschwindigkeiten als die Messerschmitt Me 109 B erzielt, obwohl sie schwächere Motoren besaß. Der Entwurf der Fw 187 wurde in großen Teilen für die Ta 154 übernommen, doch sollte die Tiefdeckerkonzeption nun als Hochdecker umgesetzt werden, um mehr Platz für die größeren Luftschrauben zu erhalten. Der Jungfernflug der Ta 154 V1 fand am 1. Juli 1943 statt. Bei Geschwindigkeitstests erreichte sie über 700 km/h, welche allerdings durch später eingebaute Ausrüstung und Bewaffnung etwas absank. Zur Anzahl der produzierten Maschinen (mit allen Varianten und Erprobungstypen) gibt es verschiedene Angaben; demnach waren es etwa zwischen 30 und 50 Stück. Aufgrund von Kriegsverknappung hatte die Ta 154 aber stets mit dem Problem zu kämpfen, daß es gegen Kriegsende keinen zuverlässigen Holzkleber mehr gab und sich so immer wieder Verleimungen der Holzkomponenten lösten.
Am 14. August 1944 wurde die anlaufende Serienproduktion der Ta 154 vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) zu Gunsten der Do 335 gestoppt. So fanden nur einige wenige Exemplare bis zum Kriegsende Verwendung in Nachtjagdgeschwadern bzw. Nachtjagdgruppen. Obwohl mehrere Ta 154 im Einsatz standen und Erfolge verbuchen konnte, gab es immer wieder Flugunfälle aufgrund losgelöster Holzklebestellen. Die Alliierten konnten so gegen Kriegsende lediglich eine einzige funktionsfähige Ta 154 erbeuten - alle anderen Maschinen waren verloren gegangen bzw. durch Sprengungen einsatzunfähig gemacht worden. In Amerika wurde die Ta 154 ausgiebig getestet, doch ihr Verbleib ist ungewiss - man nimmt an, daß sie - eben aufgrund der Verleimungsprobleme - verschrottet wurde.

Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Ta_154

Videos: The "Wooden Wonder" That Woodn't Work | Focke Wulf Ta 154

             Complete History of the TA-154 Moskito With Archival Flight Footage

FOCKE WULF TA 154 - vorbildlich gebaut & excellent geflogen - Warbirdmeeting Bad Wörishofen 2025

 

 
PM models hat mit der Ta 154 einen Volltreffer gelandet. Das Modell ist etwas ganz Besonderes, war es doch als schnelle Zwischenlösung für die Nachtjäger gedacht, die mit ihren vorhandenen Maschinen an ihre Grenzen gelangten. Oftmals konnten angreifende Flugzeuge gar nicht abgefangen werden, weil sie zu schnell waren.
Der Bausatz ist sehr primitiv und einfach gehalten und hat viele Fehler, die bei neueren Bausätzen anderer Hersteller ausgebessert wurden. 
Wie kann man ein derart spezielles Modell besser würdigen als mit einem Diorama? Genau das dachte ich mir, weshalb ich ein Diorama plante, das gleich zwei der Ta 154 enthalten sollte - ein frühe A-1 und eine Serienmaschine des Loses A-4. Wei man eben sehr schön die Unterschiede erkennen kann wollte ich diese "Gegenüberstellung". Die A-1 trägt bereits ihre Tarnfarbe für Nachtjäger gegen Ende des Krieges, während die A-4 lediglich ihre Holz-Metall-Beschaffenheit präsentiert. Dazu kam von IBG Models das hervorragende Junkers Jumo 213 Modell, das das Diorama in einem Motorenprüfstand ergänzt. Ich wünsche somit viel Spaß beim Anschauen und hoffe, daß das Diorama dem Ein oder Anderen als Inspiration dienen kann. 
 


























































 Danke für's Interesse und für's Anschauen 


 

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