Dienstag, 23. Juni 2026

Hawker Hurricane Mk.I - Airfix 1/72 (neue Form)

Die Hawker Hurricane ist ein britisches einsitziges Jagdflugzeug aus den 1930er und 1940er Jahren, das von Hawker Aircraft Ltd. für die Royal Air Force (RAF) entworfen und überwiegend auch von diesem Unternehmen gebaut wurde. Während der Luftschlacht um England im Jahr 1940 stand sie in der öffentlichen Wahrnehmung im Schatten der Supermarine Spitfire; dennoch war die Hurricane für 60 % der Verluste verantwortlich, die die Luftwaffe in diesem Feldzug erlitt, und kam auf allen wichtigen Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz. 

Das Foto zeigt das Nachfolgeflugzeug meines Modells und ist eine Hawker Hurricane Mk.IIC - Vorbild für mein Modell war dieses Bild:


 

Die Hurricane wurde in mehreren Varianten weiterentwickelt: als Abfangjäger für Bomber, Jagdbomber, Flugzeug zur Luftnahunterstützung sowie als reiner Jäger.  

Auch nach der Luftschlacht um England blieb die Hurricane im Einsatz; während des „Blitz“ im Jahr 1941 war sie der wichtigste einsitzige Nachtjäger des Fighter Command. Flight Lieutenant Richard Stevens erzielte 1941 auf der Hurricane 15 Abschüsse von Bombern der Luftwaffe. Als im Jahr 1942 die Mk.II in das Geschehen eingriffen wurden alle verbliebenen Hurricane Mk.I an die Fliegerschulen abgegeben, wo sie bis Kriegsende ihren Dienst versahen. Die mit Maschinenkanonen bewaffnete Mk.IIc kam auch in weiter entfernten Gebieten zum Einsatz, etwa bei nächtlichen Störangriffen über dem besetzten Europa. Flight Lieutenant Karel Kuttelwascher von der No. 1 Squadron erwies sich als der erfolgreichste Pilot mit 15 bestätigten Abschüssen von Luftwaffe-Bombern. Ebenfalls 1942 wurden zwölf Nachtjäger des Typs Hurricane II C(NF) gefertigt, die mit einem vom Piloten bedienbaren Mark-VI-Abfangradar ausgestattet waren. Nach einem kurzen Einsatz bei den Staffeln No. 245 und No. 247 der RAF, bei dem sich die Maschinen als zu langsam für Operationen in Europa erwiesen, wurden sie nach Indien verlegt, um dort bei der No. 176 Squadron der RAF an der Verteidigung von Kalkutta mitzuwirken. Ende Dezember 1943 wurden sie aus dem Dienst genommen. 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Hawker_Hurricane

Videos: Was The Hawker Hurricane A Good Nightfighter? 

  Black Hurricane. A rare look at the BBMF’s Hawker Hurricane in its striking black night-fighter scheme

             Battle of Britain Memorial Flight  

Die neue Hawker Hurricane von Airfix setzt ganz neue Maßstäbe in Punkto Qualität und Detaillierung. So ist nicht nur ein voll detailliertes Cockpit enthalten, sondern auch eine hervorragende Fahrwerkschachtausstattung und sogar die Option ist gegeben, eine ganz frühe Mk.I mit Zweiblattpropeller zu bauen. Die Räder kann man eingezogen oder ausgefahren darstellen, wobei die Reifen für den Stand bereits abgeflacht sind. Ich bin begeistert von diesem Bausatz, habe aber natürlich ein bisschen mehr Detaillierung hinzugefügt, wie Bremsleitungen und Verkabelungen. Der Decalbogen ist auch ganz gut gemacht, doch sollte Airfix davon absehen das Instrumentenbrett in schwarz/weiß zu drucken - das ist leider immer noch Oldstyle und schaut nicht gut aus. Ich habe mir deshalb ein Panelfoto einer echten Hurricane in den Maßstab 1/72 runterscaliert und als Decal ausgedruckt. Das wirkt gleich viel besser, ist aber im fertigen Modell kaum zu sehen. Des Weiteren habe ich die Landeklappen ausgeschnitten, im ausgefahrenen Zustand wieder angeklebt und sie - dem Original entsprechend - mit Rippen versehen. Auch die Radio-Zugangsklappe habe ich ausgeschnitten (für eine Diorama-Darstellung) und in diesem Bereich den Innenraum ausgestaltet. 

Ich hatte in meinem Fundus Fotos von Hurricanes, die einen sehr abgeflogenen Eindruck machten und - gerade im Motor- & Flügelwurzelbereich - massive Farbabplatzer hatten. Um dies entsprechend darzustellen versuchte ich es einmal mit Sandchipping. Die Bereiche, wo gechippt werden sollte, wurden mit Alufarbe unterlegt. Nach dem Trocknen wurden verschiedene Bereiche mit Wasser bepinselt und Sand aufgestreut. Der Sand saugt das Wasser auf und haftet so auf dem Modell. Nun kann man das Modell lackieren. Nach dem Trocknen der Farbe kann man problemlos den feinen Sand "abrubbeln" und erhält ein - wie ich finde - für diesen Maßstab tolles Chipping-Ergebnis. 


























 

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