Die Regeln für Mehen sind vollkommen unbekannt. Nichts ist überliefert worden. Die aufgestellten Hypothesen stützen sich vor allem auf das noch heute im Sudan gespielte Hyänenspiel, das ebenfalls eine Spirale als Grundlage besitzt. Dennoch ist diese Interpretation mit Vorsicht zu geniessen, da es auch Abbildungen gibt, auf denen die Kugeln gruppiert wurden.
Beim Hyänenspiel stellt das erste Feld am äusseren Rand ein Dorf dar und die Mitte einen Brunnen. Jeder Spieler (mindestens zwei) nimmt einen "Mutter" genannten stäbchenförmigen Stein und wandert entlang des Spiralwegs zum Brunnen um dort "Wäsche zu waschen". Jeder Wurf mit dem Würfel produziert "Reisetage". Ist ein Spieler mit seinem Stein in der Mitte angekommen, so wandert er auf dem selben Weg wieder zurück. Ist er wieder im Dorf, so verwandelt sich sein Stein in eine "Hyäne". Diese darf die doppelte Anzahl der gewürfelten Felder ziehen. Zunächst geht sie zum Brunnen "um zu trinken". Auf dem Rückweg versucht die Hyäne die "Mütter" der anderen Spieler auf der Spirale aus dem Spiel zu werfen (= "aufzufressen"). Sieger ist jener Spieler mit den meisten gefressenen gegnerischen Steinen.
Quelle: http://www.imperiumromanum.com/kultur/unterhaltung/brettspiele_mehen.htm
Diese Spielidee diente mir als Vorlage für das Druidenspiel, das ebenso aufgebaut ist wie das antike Spiel. Nur hat jeder Spieler nun Druiden und Bestien. Die Druiden versuchen in den Steinkreis zu kommen und von dort einen Edelstein mit nach Hause zu nehmen. Die anderen Druiden versuchen natürlich sich in den Besitz der Edelsteine zu setzen, die andere Druiden bereits aus der Mitte geholt haben . . .
Das Spiel gestaltet sich aber als kompliziert und wird leider nicht oft gespielt.
Die Figuren sind leider verschollen - da werde ich wohl mal "Neue" machen müssen . . .


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