Donnerstag, 27. August 2020

Henki - Diorama . . . 1:18

Die Idee kam mir als ich die Figur dieses niedlichen Henkers in Händen hielt - natürlich brauchte er ein angemessenes Ambiente. Ein Skelett hatte ich noch irgendwo herumliegen, doch eine weibliche angekettete Hexine fand ich nirgends ( bis auf sehr obszöne Erotikfiguren, die ich sofort aus meinem Gedächtnis strich) . Deshalb beschloß ich es einfach mal selbst mit "Figurenschnitzen" zu versuchen.
Die Entstehungsgeschichte in Bildern seht ihr hier :

Henki im Originalzustand - so konnte er natürlich nicht bleiben . . . also wurde er etwas umgearbeitet, neu bemalt und die Augen mit Schmucksteinkleber versiegelt. Getrocknet wird der Schmucksteinkleber glasklar und verleiht den Augen eine gewisse Lebendigkeit.



 Henki schaut etwas skeptisch auf das "Gerüst" des Hexleins

 Prinzessin Leia erklärt Henki, daß das schon noch wird - immerhin hat das Gerüst ihre Maße !

 Dem Skelett fehlt noch ein Arm, der aber gesucht und später montiert wurde. Auch das Skelett (Edi der Lustmolch) wurde anschließend neu bemalt.

 Das erste mal mit Knetbeton gearbeitet - bin voll begeistert von dem Ergebnis.


 Die Figur bekommt ihre grob gestalteten Proportionen mit Knetkeramik, das später noch (etwas) verfeinert wurde. Da bin ich aber nicht so überzeugt - da werde ich nach anderen Möglichkeiten suchen . . .


 . . . auch wenn man ihn später nicht mehr sieht, so wurde der Popo doch ausgeformt . . .

 Edi erhält seinen zweiten Arm.

 Der ausgehärtete Knetbeton wurde mit Acrylfarben eingesprüht (Airbrush). Die Schimmeleffekte erst gesprüht, später mit Fusseln aus dem Flusensieb (Trockner) beklebt und mit dem Pinsel und mehreren Farbtönen bearbeitet.

 Stellprobe (und bitte nicht mein Chaos auf dem Tisch beachten)

 Edi und Hexlein sind bemalt . . . allerdings lass ich des arme Mädel nicht nackig im Hexenturm stehen - soll ja auch mit auf Ausstellungen das Diorama - weshalb sie ein "Büßerhemd" bekommt.



 Hier kann man nun den Schimmel an den Wänden gut erkennen. Und das Hexlein ist bekleidet. Die Ketten wurden aus Lötzinn gebastelt. Der Teller ist aus Alu einer Grillschale geformt und das grobe Stroh hab ich meinen Meerschweinchen geklaut. Die Gitterstäbe sind aus Lötzinn, mit rotbrauner Farbe bemalt und mit Revell Rostpigmenten "bestäubt".



Um das Diorama abzuschließen bekam das Hexlein einen (aus Knetkeramik geformten) Hühnerhaxn und gekochte Rüben - da will ich doch mal annähernd korrekt bleiben - denn Kartoffeln gab's zu dieser Zeit noch nicht bei uns. Da die Fenster so leer wirkten wurde ein Hintergrundfoto dahinter montiert.

Fertig !






























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