I attach great importance to the
statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a
faithful reproduction of the models. A political attitude can and
should not be derived from it. The generally applicable laws and
regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore
be satisfied.
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Ich
lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit (
Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle
dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht
davon abgeleitet werden.
Den allgemein geltenden Gesetzen und
Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber
eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
Die Heinkel He 116 der Ernst Heinkel Flugzeugwerke war ein viermotoriger Tiefdecker, der für den Postflug
über lange Strecken, gegebenenfalls auch bis China und Japan eingesetzt
werden sollte. Dafür war dann die Überwindung des Pamir-Gebirges und
eine entsprechende Höhenleistung erforderlich.
Ein späteres Einsatzgebiet war die Kartographierung und Vermessung des
deutschen Gebietes.

Die Entwicklung begann 1934 ohne offiziellen Auftrag; im Februar 1935 erfolgte dann nach Vermittlung des Reichsluftfahrtministeriums die offizielle Auftragsvergabe durch die Lufthansa, die damals noch eine Verbindung nach China über Persien und Afghanistan
für möglich hielt. Daher sollte die Maschine nicht nur eine möglichst
große Reichweite, sondern auch bei hoher Treibstoffzuladung über eine
Höhenleistung von 7600 m verfügen. Dafür geeignete Motoren standen in
Deutschland nicht zur Verfügung, allerdings plante die Hirth Motoren GmbH einen etwa 500 PS leistenden Höhenmotor. Die Gebrüder Günter schlugen abgewandelte Tragflächen ihrer Heinkel He 70 Blitz mit vier Motoren vor, die – wie bei der He 70 – mit Sperrholz beplankt wurden. Der neue Rumpf aus Duralumin
war dichtgenietet und erhielt dichte Schotten, um im Fall einer
Wasserlandung für eine Zeit schwimmfähig zu sein. Dabei dachten die
Konstrukteure sicher an die einzige Langstreckenpostlinie der Lufthansa
nach Südamerika.
Im Juli 1935 wurde eine erste Attrappe vollendet und zwei
Flugzeuge wurden geordert. Als der erste Prototyp He 116 V1 mit der
Werknummer 545 im Jahr 1936 fertiggestellt wurde, waren die geplanten
Höhenmotoren noch nicht fertig und der Prototyp erhielt
Achtzylinder-V-Motoren Hirth HM 508B
mit nur jeweils 270 PS Leistung. Beim Erstflug am 9. Dezember des
Jahres, der vom Flugkapitän der Lufthansa, Robert Untucht, durchgeführt
wurde, setzten durch einen Defekt in der Kraftstoffversorgung alle vier
Triebwerke aus und Untucht musste bei Warnemünde notwassern. Die
He 116 V1 blieb schwimmfähig und konnte zum Heinkel-Werk in
Rostock-Marienehe geschleppt werden, wo sie die HM-508C-Motoren gleicher
Leistung des fast fertigen zweiten Prototyps erhielt. Trotz der
geringen Leistung der Motoren erschien die Maschine geeignet und im März
1937 wurde die Erprobung der V1 als D-AJIE und unter dem Namen Schlesien in den Farben der Lufthansa fortgesetzt. Nach Beendigung der Tests wurde das Flugzeug unter dem neuen Namen Lübeck auf der Südamerika-Strecke eingesetzt. Die Lübeck
wurde ab dem 21. Oktober bis zum 1. Januar 1939 mindestens viermal auf
der Postlinie nach Südamerika zwischen Frankfurt am Main und Las Palmas
eingesetzt. Die He 116 V2 Hamburg (Wnr. 546, D–ATIO) folgte, stürzte aber am 27. Mai 1938 am Strand von Langeoog
bei einem leichtsinnigen Manöver des Piloten nach Wasserberührung ab.
Unter den drei Toten befand sich neben Flugkapitän Otto Falke und Funker
Erich Kolbe mit dem Oberfunkmaschinisten Karl Kirchhoff einer der
erfahrensten Atlantik- und Langstreckenflieger der Lufthansa.
Die Japaner hatten ebenfalls Interesse an der Maschine gezeigt
und eins der beiden georderten Flugzeuge war auf dem Saharaflug im
Februar 1938 mit einer japanischen Besatzung eingesetzt worden. V5
(J-BAKD, Nogi) und V6 (J-EAKF, Tojo) wurden im April 1938
mit sechs Zwischenlandungen nach Japan überführt. Die 15.251 km legten
sie in 54 Stunden und 17 Minuten Flugzeit zurück. Sie wurden
anschließend in Mandschukuo eingesetzt.
Der dritte Prototyp V3 Rostock (D-ARFD Wnr. 1969) wurde zu einer Langstreckenrekordmaschine umgebaut. Der Umbau
erstreckte sich auch auf größere Tragflächen mit 75,6 m² Fläche und
einer Spannweite von 25 Metern sowie erheblich mehr Treibstofftanks im
Rumpf. Da für den Rekord keine Höhenleistung benötigt wurde, wurden
HM-508H-Motoren mit nur je 240 PS Leistung – aber günstigeren
Verbrauchswerten – eingebaut. Da die geringe Startleistung und die hohe
Treibstofflast den Start erheblich erschwerten, wurde die He 116 V3
mit vier abwerfbaren Startraketen versehen. Beim ersten Versuch im Juli
1938 riss sich eine der Raketen vorzeitig los und beschädigte eine
Tragfläche erheblich. Nach der Reparatur erfolgte der zweite
Rekordversuch am 30. Juli 1939. Es wurden 10.000 km auf einem geschlossenen Kurs zwischen Karlshagen und Leba in der Rekordzeit von 46 Stunden und 18 Minuten (216 km/h) zurückgelegt.
Ab Dezember 1938 wurde die Entwicklung der Militärvariante begonnen. Die He 116 A sollte eine voll verglaste Kanzel erhalten. Die Besichtigung der Attrappe der He 116 A
für Sonderzwecke fand am 3. Februar 1939 statt. Für die „Staffel z.b.V.
beim RLM“ wurden zwölf Maschinen bestellt, die als
Langstreckenflugzeuge zum Einsatz kommen sollten, wie aus einem Befehl
des Generalluftzeugmeister Ernst Udet
hervorging. Im April 1940 startete die erste der Serienmaschinen zum
Erstflug. Die Serienmaschinen (Wnr. 3052–3063) trugen die Bezeichnung He 116 A, die oft verwendete Bezeichnung He 116 B ist falsch. 1944 hatte die Luftwaffe nur noch drei He 116 im Bestand, davon wurden zwei in Flugschulen eingesetzt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_116
Videos: Versuche zum Raketen-unterstützten Start
The Heinkel He 116, designed, to fly over the majestic Pamir Mountains
Heinkel He 116 – Deutschlands Antwort auf die Langstreckenfliegerei
Der Bausatz ist relativ selten und nur schwerlich zu bekommen. Macht man die Schachtel auf, so hat man die typischen Resinteile vor sich liegen: zwei Rumpfhälften, die Tragflächen und die Teile für's Fahrwerk. Das war's dann schon. Bei meinem Kit fehlte die Verglasung sowie der Decalbogen, weshalb ich die Markierungen - auch im Hinblick auf Haltbarkeit - nun auflackierte. Inneneinrichtung fehlt ebenso. Da das Cockpit aber kaum einsehbar ist beschränkte ich mich auf die Instrumententafel und die Sitze. Hinter dem Cockpit ist die Postluke, die geöffnet dargestellt werden kann. Das Lukenteil war bei mir zerbröselt, weshalb ich die Luke aus dickem Aluminium nachformte. Im Innenraum fand ein Funker/Navigator seinen Sitz - auch einen Tisch bekam er eingebaut. In die Luke wurde das vierte Besatzungsmitglied "eingestellt", wo er die zu erwartende Post entgegennehmen kann.
Alles in Allem ein schönes Modell, das nicht nur seinen Seltenheitswert hat, sondern auch seinen verdienten Ehrenplatz in der Vitrine bekommt.