Posts mit dem Label Postflugzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Postflugzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Februar 2026

Airliner

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

----------------------------------------------------------------------------------------------
 

Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

----------------------------------------------------------------------------------------------

Ein Airliner (Verkehrsflugzeug) ist ein Flugzeugtyp zum Transport von Passagieren und Luftfracht. Solche Flugzeuge werden meist von Fluggesellschaften betrieben. Die modernste und gebräuchlichste Variante ist ein langes, röhrenförmiges, strahlgetriebenes Flugzeug. Die größten von ihnen sind Großraumflugzeuge, auch Twin-Aisle genannt, da sie in der Regel zwei separate Gänge haben, die sich von vorne nach hinten durch die Passagierkabine erstrecken. Diese werden üblicherweise für Langstreckenflüge zwischen Drehkreuzen und Großstädten eingesetzt. Eine kleinere, häufigere Flugzeugklasse sind die Schmalrumpf- oder Single-Aisle-Flugzeuge. Diese werden im Allgemeinen für Kurz- bis Mittelstreckenflüge mit weniger Passagieren als ihre Großraum-Pendants eingesetzt. Regionalflugzeuge bieten typischerweise weniger als 100 Passagieren Platz und können von Turbofan- oder Turboprop-Triebwerken angetrieben werden. Diese Flugzeuge sind die kleineren Pendants zu den größeren Flugzeugen der großen Fluggesellschaften, etablierten Fluggesellschaften und nationalen Fluggesellschaften und dienen dazu, Passagiere zu den großen Drehkreuzen zu befördern. Diese Regionalstrecken bilden dann die Speichen eines Hub-and-Spoke-Luftverkehrsmodells. Die leichtesten Flugzeuge sind regionale Kurzstreckenflugzeuge, die nur wenige Passagiere befördern. Je nach Größe, Triebwerken, Vermarktungsstrategie, Einsatzgebiet und Sitzplatzkonfiguration werden sie auch als Pendlerflugzeuge, Zubringerflugzeuge oder Lufttaxis bezeichnet. Die Beechcraft 1900 beispielsweise bietet nur 19 Sitzplätze.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Airliner 

Video: Wie ein Jet Airliner funktioniert 

 

 
 
 
  
 
 
 
 
 

 


 


 

 

 

Aérospatiale-BAC Concorde
 
 

 

 

 Fokker F.27 Friendship

DeHavilland Comet 4B

Fokker 100

Bombardier LearJet

Montag, 2. Februar 2026

Heinkel He 116 - Classic plane Resin 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

-----------------------------------------------

Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
    

Die Heinkel He 116 der Ernst Heinkel Flugzeugwerke war ein viermotoriger Tiefdecker, der für den Postflug über lange Strecken, gegebenenfalls auch bis China und Japan eingesetzt werden sollte. Dafür war dann die Überwindung des Pamir-Gebirges und eine entsprechende Höhenleistung erforderlich. Ein späteres Einsatzgebiet war die Kartographierung und Vermessung des deutschen Gebietes.  


Die Entwicklung begann 1934 ohne offiziellen Auftrag; im Februar 1935 erfolgte dann nach Vermittlung des Reichsluftfahrtministeriums die offizielle Auftragsvergabe durch die Lufthansa,  die damals noch eine Verbindung nach China über Persien und Afghanistan für möglich hielt. Daher sollte die Maschine nicht nur eine möglichst große Reichweite, sondern auch bei hoher Treibstoffzuladung über eine Höhenleistung von 7600 m verfügen. Dafür geeignete Motoren standen in Deutschland nicht zur Verfügung, allerdings plante die Hirth Motoren GmbH einen etwa 500 PS leistenden Höhenmotor. Die Gebrüder Günter schlugen abgewandelte Tragflächen ihrer Heinkel He 70 Blitz mit vier Motoren vor, die – wie bei der He 70 – mit Sperrholz beplankt wurden. Der neue Rumpf aus Duralumin war dichtgenietet und erhielt dichte Schotten, um im Fall einer Wasserlandung für eine Zeit schwimmfähig zu sein. Dabei dachten die Konstrukteure sicher an die einzige Langstreckenpostlinie der Lufthansa nach Südamerika.

Im Juli 1935 wurde eine erste Attrappe vollendet und zwei Flugzeuge wurden geordert. Als der erste Prototyp He 116 V1 mit der Werknummer 545 im Jahr 1936 fertiggestellt wurde, waren die geplanten Höhenmotoren noch nicht fertig und der Prototyp erhielt Achtzylinder-V-Motoren Hirth HM 508B mit nur jeweils 270 PS Leistung. Beim Erstflug am 9. Dezember des Jahres, der vom Flugkapitän der Lufthansa, Robert Untucht, durchgeführt wurde, setzten durch einen Defekt in der Kraftstoffversorgung alle vier Triebwerke aus und Untucht musste bei Warnemünde notwassern. Die He 116 V1 blieb schwimmfähig und konnte zum Heinkel-Werk in Rostock-Marienehe geschleppt werden, wo sie die HM-508C-Motoren gleicher Leistung des fast fertigen zweiten Prototyps erhielt. Trotz der geringen Leistung der Motoren erschien die Maschine geeignet und im März 1937 wurde die Erprobung der V1 als D-AJIE und unter dem Namen Schlesien in den Farben der Lufthansa fortgesetzt. Nach Beendigung der Tests wurde das Flugzeug unter dem neuen Namen Lübeck auf der Südamerika-Strecke eingesetzt. Die Lübeck wurde ab dem 21. Oktober bis zum 1. Januar 1939 mindestens viermal auf der Postlinie nach Südamerika zwischen Frankfurt am Main und Las Palmas eingesetzt. Die He 116 V2 Hamburg (Wnr. 546, D–ATIO) folgte, stürzte aber am 27. Mai 1938 am Strand von Langeoog bei einem leichtsinnigen Manöver des Piloten nach Wasserberührung ab. Unter den drei Toten befand sich neben Flugkapitän Otto Falke und Funker Erich Kolbe mit dem Oberfunkmaschinisten Karl Kirchhoff einer der erfahrensten Atlantik- und Langstreckenflieger der Lufthansa.

Die Japaner hatten ebenfalls Interesse an der Maschine gezeigt und eins der beiden georderten Flugzeuge war auf dem Saharaflug im Februar 1938 mit einer japanischen Besatzung eingesetzt worden. V5 (J-BAKD, Nogi) und V6 (J-EAKF, Tojo) wurden im April 1938 mit sechs Zwischenlandungen nach Japan überführt. Die 15.251 km legten sie in 54 Stunden und 17 Minuten Flugzeit zurück. Sie wurden anschließend in Mandschukuo eingesetzt. 

Der dritte Prototyp V3 Rostock (D-ARFD Wnr. 1969)  wurde zu einer Langstreckenrekordmaschine umgebaut. Der Umbau erstreckte sich auch auf größere Tragflächen mit 75,6 m² Fläche und einer Spannweite von 25 Metern sowie erheblich mehr Treibstofftanks im Rumpf. Da für den Rekord keine Höhenleistung benötigt wurde, wurden HM-508H-Motoren mit nur je 240 PS Leistung – aber günstigeren Verbrauchswerten – eingebaut. Da die geringe Startleistung und die hohe Treibstofflast den Start erheblich erschwerten, wurde die He 116 V3 mit vier abwerfbaren Startraketen versehen. Beim ersten Versuch im Juli 1938 riss sich eine der Raketen vorzeitig los und beschädigte eine Tragfläche erheblich. Nach der Reparatur erfolgte der zweite Rekordversuch am 30. Juli 1939. Es wurden 10.000 km auf einem geschlossenen Kurs zwischen Karlshagen und Leba in der Rekordzeit von 46 Stunden und 18 Minuten (216 km/h) zurückgelegt.  

Ab Dezember 1938 wurde die Entwicklung der Militärvariante begonnen. Die He 116 A sollte eine voll verglaste Kanzel erhalten. Die Besichtigung der Attrappe der He 116 A für Sonderzwecke fand am 3. Februar 1939 statt. Für die „Staffel z.b.V. beim RLM“ wurden zwölf Maschinen bestellt, die als Langstreckenflugzeuge zum Einsatz kommen sollten, wie aus einem Befehl des Generalluftzeugmeister Ernst Udet hervorging. Im April 1940 startete die erste der Serienmaschinen zum Erstflug. Die Serienmaschinen (Wnr. 3052–3063) trugen die Bezeichnung He 116 A, die oft verwendete Bezeichnung He 116 B ist falsch. 1944 hatte die Luftwaffe nur noch drei He 116 im Bestand, davon wurden zwei in Flugschulen eingesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_116 

Videos: Versuche zum Raketen-unterstützten Start 

             The Heinkel He 116, designed, to fly over the majestic Pamir Mountains 

             Heinkel He 116 – Deutschlands Antwort auf die Langstreckenfliegerei 


Der Bausatz ist relativ selten und nur schwerlich zu bekommen. Macht man die Schachtel auf, so hat man die typischen Resinteile vor sich liegen: zwei Rumpfhälften, die Tragflächen und die Teile für's Fahrwerk. Das war's dann schon. Bei meinem Kit fehlte die Verglasung sowie der Decalbogen, weshalb ich die Markierungen - auch im Hinblick auf Haltbarkeit - nun auflackierte. Inneneinrichtung fehlt ebenso. Da das Cockpit aber kaum einsehbar ist beschränkte ich mich auf die Instrumententafel und die Sitze. Hinter dem Cockpit ist die Postluke, die geöffnet dargestellt werden kann. Das Lukenteil war bei mir zerbröselt, weshalb ich die Luke aus dickem Aluminium nachformte. Im Innenraum fand ein Funker/Navigator seinen Sitz - auch einen Tisch bekam er eingebaut. In die Luke wurde das vierte Besatzungsmitglied "eingestellt", wo er die zu erwartende Post entgegennehmen kann. 

Alles in Allem ein schönes Modell, das nicht nur seinen Seltenheitswert hat, sondern auch seinen verdienten Ehrenplatz in der Vitrine bekommt.  



















 


Freitag, 20. August 2021

Lockheed Vega - MPM 1/72

Die Lockheed Vega sowie die von ihr abgeleitete Lockheed Air Express waren Verkehrsflugzeuge des US-amerikanischen Herstellers Lockheed. 

 

Ziel der Entwicklung war die Herstellung und Fertigung eines konkurrenzlos schnellen Flugzeugs für die Lockheed-eigene Fluggesellschaft. Der Erstflug der Maschine fand am 4. Juli 1927 statt. Sie war der erste Schritt für die Entwicklung zum echten Flugschnellverkehr. Entwickelt wurde die Maschine von John Northrop. Unter Berücksichtigung der neuesten aerodynamischen Erkenntnisse und unter Verwendung des stärksten verfügbaren Motors entwickelte man zunächst einen viersitzigen Typ. Der Prototyp wurde von William Randolph Hearst gekauft und „Golden Eagle“ getauft. Die Maschine verschwand jedoch bereits im August desselben Jahres während eines Luftrennens spurlos. Die zweite Maschine diente zu Vorführungen. Die dritte wurde von Hubert Wilkins für eine Arktis-Expedition gekauft. Für den Einsatz auf Fluglinien erwiesen sich jedoch vier Passagiersitze auf Dauer als nicht ausreichend. Die Maschinen verkauften sich dennoch gut und bei den nationalen Luftrennen 1928 in Cleveland erwies sich der Typ als überaus erfolgreich. Von dieser originalen Vega 1 konnten 28 Maschinen verkauft werden.

Um den Bedarf an schnellen Passagierflugzeugen mit adäquater Transportleistung decken zu können, wurde der Entwurf überarbeitet. Es entstand 1929 die mit einem 450 PS leistenden Pratt & Whitney R-1340 und einer NACA-Haube ausgerüstete Vega 5, die eine Reisegeschwindigkeit von 249 km/h und eine Spitzengeschwindigkeit von 266 km/h erreichte. Es konnten 42 Maschinen abgesetzt werden. Es wurden insgesamt sieben Maschinen von anderen Varianten auf diesen Standard umgebaut, fünf davon wurden mit Schwimmern ausgerüstet. Zwei Maschinen wurden zu sechssitzigen Maschinen umgebaut, neun als Geschäftsreiseflugzeug Vega 5A.

Als nächste Variante wurde die fünfsitzige Vega 2 mit einem 300 PS starken Wright Whirlwind J-6 gefertigt. Von diesem Typ wurde sechs Maschinen hergestellt. Eine weitere Version stellte die Vega 2A mit sechs Sitzen dar, die zu dem mit sechs Sitzen und dem 450 PS leistenden Pratt & Whitney R-1340 ausgerüsteten meistgebauten Typ Vega 5B überleitete. Von diesem Typ wurden insgesamt 34 Maschinen gefertigt, inklusive dreier umgebauter Landflugzeuge und zweier Schwimmerflugzeuge anderer Varianten.

Die Variante Vega 5C erhielt einen stärkeren Motor und größere Steuerflächen. Insgesamt 27 Maschinen wurden auf diesen Standard umgebaut, sechs wurden als Vega 5C neu gebaut.

Eine wesentliche Änderung der Konstruktion stellte die mit einem Aluminiumrumpf versehene DL-1 dar, die von der Detroit Aircraft Corporation gebaute sechssitzige und mit dem Motor der 5C ausgerüstete Variante. Diese Entwicklung wurde von Gerard Vultee durchgeführt, dem Nachfolger von John Northrop. Von dieser Variante wurden insgesamt zehn Maschinen gefertigt. 

In den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren nutzte eine Vielzahl von Fluggesellschaften die Vega. Größter Betreiber mit elf Maschinen war die mexikanische Lineas Aereas Minervas, je zehn Maschinen flogen für die Corporacion Aeronautica de Transportes und die Braniff, während die meisten Gesellschaften nur eine bis vier Maschinen dieses Typs einsetzten.

Eine Sonderversion war dabei die Lockheed Air Express mit einem vom Rumpf getrennten Tragflügel, um den Anforderungen der Western Air Express zu genügen. Der Pilot saß dabei hinter der Passagierkabine in einem offenen Cockpit. Die Maschine besaß einen leistungsfähigeren Motor als die Vega. Insgesamt wurden von dieser Variante für verschiedene Betreiber acht Maschinen gefertigt, von denen die erste im März 1928 ausgeliefert wurde.

Die Lockheed Vega wurde auch für verschiedene Rekordflüge eingesetzt, so bei der Atlantiküberquerung von Amelia Earhart und der zweimaligen Weltumrundung von Wiley Post.

Es existierten mehrere militärische Versionen der Vega, die Y1C-12, Y1C-17 und UC-101. Allerdings gab es von jedem dieser Typen jeweils nur ein Exemplar. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Vega

Videos: Rare 1933 Lockheed Vega, first flight post restoration.  

             Amelia Earhart's Lockheed Vega

             Lockheed Vega - Project Visit - Part 1