Posts mit dem Label Classic Plane werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Classic Plane werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. Februar 2026

Heinkel He 116 - Classic plane Resin 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

-----------------------------------------------

Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
    

Die Heinkel He 116 der Ernst Heinkel Flugzeugwerke war ein viermotoriger Tiefdecker, der für den Postflug über lange Strecken, gegebenenfalls auch bis China und Japan eingesetzt werden sollte. Dafür war dann die Überwindung des Pamir-Gebirges und eine entsprechende Höhenleistung erforderlich. Ein späteres Einsatzgebiet war die Kartographierung und Vermessung des deutschen Gebietes.  


Die Entwicklung begann 1934 ohne offiziellen Auftrag; im Februar 1935 erfolgte dann nach Vermittlung des Reichsluftfahrtministeriums die offizielle Auftragsvergabe durch die Lufthansa,  die damals noch eine Verbindung nach China über Persien und Afghanistan für möglich hielt. Daher sollte die Maschine nicht nur eine möglichst große Reichweite, sondern auch bei hoher Treibstoffzuladung über eine Höhenleistung von 7600 m verfügen. Dafür geeignete Motoren standen in Deutschland nicht zur Verfügung, allerdings plante die Hirth Motoren GmbH einen etwa 500 PS leistenden Höhenmotor. Die Gebrüder Günter schlugen abgewandelte Tragflächen ihrer Heinkel He 70 Blitz mit vier Motoren vor, die – wie bei der He 70 – mit Sperrholz beplankt wurden. Der neue Rumpf aus Duralumin war dichtgenietet und erhielt dichte Schotten, um im Fall einer Wasserlandung für eine Zeit schwimmfähig zu sein. Dabei dachten die Konstrukteure sicher an die einzige Langstreckenpostlinie der Lufthansa nach Südamerika.

Im Juli 1935 wurde eine erste Attrappe vollendet und zwei Flugzeuge wurden geordert. Als der erste Prototyp He 116 V1 mit der Werknummer 545 im Jahr 1936 fertiggestellt wurde, waren die geplanten Höhenmotoren noch nicht fertig und der Prototyp erhielt Achtzylinder-V-Motoren Hirth HM 508B mit nur jeweils 270 PS Leistung. Beim Erstflug am 9. Dezember des Jahres, der vom Flugkapitän der Lufthansa, Robert Untucht, durchgeführt wurde, setzten durch einen Defekt in der Kraftstoffversorgung alle vier Triebwerke aus und Untucht musste bei Warnemünde notwassern. Die He 116 V1 blieb schwimmfähig und konnte zum Heinkel-Werk in Rostock-Marienehe geschleppt werden, wo sie die HM-508C-Motoren gleicher Leistung des fast fertigen zweiten Prototyps erhielt. Trotz der geringen Leistung der Motoren erschien die Maschine geeignet und im März 1937 wurde die Erprobung der V1 als D-AJIE und unter dem Namen Schlesien in den Farben der Lufthansa fortgesetzt. Nach Beendigung der Tests wurde das Flugzeug unter dem neuen Namen Lübeck auf der Südamerika-Strecke eingesetzt. Die Lübeck wurde ab dem 21. Oktober bis zum 1. Januar 1939 mindestens viermal auf der Postlinie nach Südamerika zwischen Frankfurt am Main und Las Palmas eingesetzt. Die He 116 V2 Hamburg (Wnr. 546, D–ATIO) folgte, stürzte aber am 27. Mai 1938 am Strand von Langeoog bei einem leichtsinnigen Manöver des Piloten nach Wasserberührung ab. Unter den drei Toten befand sich neben Flugkapitän Otto Falke und Funker Erich Kolbe mit dem Oberfunkmaschinisten Karl Kirchhoff einer der erfahrensten Atlantik- und Langstreckenflieger der Lufthansa.

Die Japaner hatten ebenfalls Interesse an der Maschine gezeigt und eins der beiden georderten Flugzeuge war auf dem Saharaflug im Februar 1938 mit einer japanischen Besatzung eingesetzt worden. V5 (J-BAKD, Nogi) und V6 (J-EAKF, Tojo) wurden im April 1938 mit sechs Zwischenlandungen nach Japan überführt. Die 15.251 km legten sie in 54 Stunden und 17 Minuten Flugzeit zurück. Sie wurden anschließend in Mandschukuo eingesetzt. 

Der dritte Prototyp V3 Rostock (D-ARFD Wnr. 1969)  wurde zu einer Langstreckenrekordmaschine umgebaut. Der Umbau erstreckte sich auch auf größere Tragflächen mit 75,6 m² Fläche und einer Spannweite von 25 Metern sowie erheblich mehr Treibstofftanks im Rumpf. Da für den Rekord keine Höhenleistung benötigt wurde, wurden HM-508H-Motoren mit nur je 240 PS Leistung – aber günstigeren Verbrauchswerten – eingebaut. Da die geringe Startleistung und die hohe Treibstofflast den Start erheblich erschwerten, wurde die He 116 V3 mit vier abwerfbaren Startraketen versehen. Beim ersten Versuch im Juli 1938 riss sich eine der Raketen vorzeitig los und beschädigte eine Tragfläche erheblich. Nach der Reparatur erfolgte der zweite Rekordversuch am 30. Juli 1939. Es wurden 10.000 km auf einem geschlossenen Kurs zwischen Karlshagen und Leba in der Rekordzeit von 46 Stunden und 18 Minuten (216 km/h) zurückgelegt.  

Ab Dezember 1938 wurde die Entwicklung der Militärvariante begonnen. Die He 116 A sollte eine voll verglaste Kanzel erhalten. Die Besichtigung der Attrappe der He 116 A für Sonderzwecke fand am 3. Februar 1939 statt. Für die „Staffel z.b.V. beim RLM“ wurden zwölf Maschinen bestellt, die als Langstreckenflugzeuge zum Einsatz kommen sollten, wie aus einem Befehl des Generalluftzeugmeister Ernst Udet hervorging. Im April 1940 startete die erste der Serienmaschinen zum Erstflug. Die Serienmaschinen (Wnr. 3052–3063) trugen die Bezeichnung He 116 A, die oft verwendete Bezeichnung He 116 B ist falsch. 1944 hatte die Luftwaffe nur noch drei He 116 im Bestand, davon wurden zwei in Flugschulen eingesetzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_116 

Videos: Versuche zum Raketen-unterstützten Start 

             The Heinkel He 116, designed, to fly over the majestic Pamir Mountains 

             Heinkel He 116 – Deutschlands Antwort auf die Langstreckenfliegerei 


Der Bausatz ist relativ selten und nur schwerlich zu bekommen. Macht man die Schachtel auf, so hat man die typischen Resinteile vor sich liegen: zwei Rumpfhälften, die Tragflächen und die Teile für's Fahrwerk. Das war's dann schon. Bei meinem Kit fehlte die Verglasung sowie der Decalbogen, weshalb ich die Markierungen - auch im Hinblick auf Haltbarkeit - nun auflackierte. Inneneinrichtung fehlt ebenso. Da das Cockpit aber kaum einsehbar ist beschränkte ich mich auf die Instrumententafel und die Sitze. Hinter dem Cockpit ist die Postluke, die geöffnet dargestellt werden kann. Das Lukenteil war bei mir zerbröselt, weshalb ich die Luke aus dickem Aluminium nachformte. Im Innenraum fand ein Funker/Navigator seinen Sitz - auch einen Tisch bekam er eingebaut. In die Luke wurde das vierte Besatzungsmitglied "eingestellt", wo er die zu erwartende Post entgegennehmen kann. 

Alles in Allem ein schönes Modell, das nicht nur seinen Seltenheitswert hat, sondern auch seinen verdienten Ehrenplatz in der Vitrine bekommt.  



















 


Dienstag, 26. Januar 2021

Henschel Hs 123 C (Geschlossene Kanzel) - Classic Plane 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


----------------------------------------------------------------------------------------------
 

Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

----------------------------------------------------------------------------------------------

Unter der Bezeichnung Hs 123C wurde der sechste Prototyp modifiziert und verbessert. Die V6 mit der Kennung D-IHDI hatte einen BMW 132J mit 910 PS oder einen BMW 132K mit 960 PS. Diese Motoren trieben einen Drei-Blatt-Propeller an. Der Prototyp hatte ein geschlossenes Cockpit und war mit 4 MGs bewaffnet. Der interne Rumpftang hatte eine größere Treibstoffkapazität und war selbstdichtend ausgelegt. Die Hs 123 C konnte bis 500 kg Bomben tragen. Alles in Allem war sie eine Verbesserung gegenüber dem Vorgängermuster der B-Serie. Die Piloten lehnten allerdings die geschlossene Kanzel ab, da sie der Meinung waren, daß die Sicht dadurch verschlechtert würde und verhindert wurde, daß man den Gegner "riechen" könnte. Die damaligen Motoren verbrannten viel Öl und man konnte die Spur des Gegners regelrecht erschnüffeln. Somit entsprach man den Wünschen der Piloten und ein Serienbau erfolgte nicht.

 




Leider sind nach einem Computercrash dies die einzigen mir verbliebenen Fotos dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.  

Sonntag, 5. Juni 2016

Blackburn Triplane - Classic Plane vacu 1/72

Die Blackburn Triplane war ein einmotoriger Einsitzer mit Druckpropeller, der speziell Zeppeline angreifen und vernichten sollte. Er flog erstmals im Jahr 1917, war aber nicht erfolgreich.
 


Es wurde nur ein Exemplar gebaut. Von der Admiralität am 20. Februar 1917 angenommen, wurde der Dreidecker aber ebenso schnell wie der Scout vor ihm verworfen. Es war der letzte Versuch von Blackburn einen Anti-Zeppelin Jäger zu bauen.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Blackburn_Triplane 





















 

Zeppelin Staaken E4/20 - Classic Plane Vacu 1/72

Die Zeppelin-Staaken E 4/20 war ein viermotoriges Verkehrsflugzeug der Zeppelin-Werke GmbH Staaken aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Es konnte bis zu 18 Passagiere aufnehmen. Auf Anweisung der Interalliierten Kontrollkommission wurde es im November 1922 abgewrackt.


Bereits während des Ersten Weltkrieges hatten die Zeppelin-Werke in Staaken mehrmotorige Bomber entwickelt und hergestellt. Auf dieser Grundlage entwarf Adolf Rohrbach 1918 ein viermotoriges Ganzmetallflugzeug für den Passagiertransport.
Der Erstflug des Prototyps fand am 19. November 1920 statt. Bei den anschließenden Erprobungen stellte sich heraus, dass die Motorleistung für ein Flugzeug dieser Größe unzureichend war. Außerdem wies die Konstruktion sehr bald Korrosionsschäden auf.
Aufgrund des Versailler Vertrages war dem Deutschen Reich der Bau von Militärflugzeugen untersagt. Die Interalliierte Kontrollkommission sah die Gefahr, dass die E 4/20 im Kriegsfall als Bomber verwendet werden könnte. Auf ihre Anordnung hin wurde das Passagierflugzeug im November 1922 verschrottet.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Zeppelin_E_4/20