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Sonntag, 2. August 2026

Henschel Hs 132 B-1 - HUMA modell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Henschel Hs 132 war ein einsitziger strahlgetriebener Sturzkampfbomber des Herstellers Henschel Flugzeug-Werke AG von 1945. Bei Kriegsende war eine Maschine fertiggestellt und fünf Versuchsmuster befanden sich im Bau.  

Schon im Anfangsstadium der deutschen Stukaentwicklung machten sich Techniker und Mediziner Gedanken über die Möglichkeiten den Piloten beim Abfangen der Maschine aus dem Sturzflug vor zu hohen G-Kräften und einem möglichen Black-out zu schützen. Dieser tritt beim Piloten in sitzender Position bereits bei einer über vier Sekunden andauernden Beschleunigung von 4 bis 5g ein. In der Liegeposition (Bauchlage) sind jedoch bis zu 12g ertragbar. Dadurch werden auch kleinere Abfangradien möglich.

Zur wissenschaftlichen Untersuchung dieser Phänomene erteilte die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) Aufträge an die Flugtechnischen Fachgruppen der TH Stuttgart und der TH Berlin. In Stuttgart wurde daraufhin 1937 das Versuchsflugzeug FFG Stuttgart FS-17 konstruiert und 1938 erfolgreich erprobt. In der Berliner Gruppe wurde 1943 die kleine zweimotorige FFG Berlin B9 gebaut und geflogen. Das Bruchlastvielfache der Maschine sollte rechnerisch bei 25g liegen, erflogen werden konnte jedoch nur ein maximaler Wert von 8,5g.

Nachdem sich das Sturzkampfflugzeug Ju 87 mit zunehmender Dauer des Krieges als zu langsam und damit verwundbar gegenüber Jagdflugzeugabwehr und Flak erwiesen hatte, wurden im Reichsluftfahrtministerium (RLM) Überlegungen für ein Nachfolgemodell angestellt. Ausschlaggebend für die Wiederaufnahme des Konzepts waren die guten vormaligen Bekämpfungserfolge der Ju 87 bei Punktzielen. Mit den damals modernsten Mitteln sollte ein neues Muster entwickelt werden. Dafür sollten auch die gerade in der Entwicklung befindlichen Strahltriebwerke zum Einsatz gelangen. Die Entwurfsabteilung von Henschel stellte sich die folgenden Aufgaben:

  • hohe Horizontalgeschwindigkeit
  • höchste Sturzgeschwindigkeit bis dicht über das Ziel
  • kleinste Abmessungen
  • möglichst großer Schutz für den Piloten

Nach diesen Vorgaben begannen ab Anfang 1944 die ersten Entwurfsarbeiten für ein kleines Sturzkampfflugzeug mit Strahlantrieb. Zusätzlich sollten auch Tiefangriffe im Bahnneigungsflug möglich sein. Nach Windkanalversuchen und wegen der guten Wartungsmöglichkeiten wurde eine Auslegung ähnlich der Heinkel He 162 gewählt, bei der das Triebwerk auf dem Rumpfrücken angeordnet ist. Bei der Wahl der liegenden Position des Piloten griff man auf die Erfahrungen mit der B9 zurück, wobei das sichere Lastvielfache bei 12g und die Sturzgeschwindigkeit bei 950 km/h liegen sollte. Dem Technischen Amt wurde das Projekt im Mai 1944 vorgestellt, worauf Henschel einen Auftrag über sechs Musterflugzeuge (zwei Hs 132A und vier Hs 132B) erhielt. Als Prototypen V1 und V2 sollten die beiden ersten Maschinen dienen. Die Hs 132B war als Schlachtflugzeug oder Jagdbomber ausgelegt und erhielt entsprechend noch zwei Maschinenkanonen MG 151. Die zwei V-Muster sollten mit dem Strahltriebwerk BMW 003 ausgerüstet werden, während die B-Serie das Jumo 004 erhalten sollte. Für eine bereits angedachte C-Serie wurde das Heinkel HeS 011 vorgesehen. In einem frühen Entwurfsstadium befand sich auch die Hs 132D mit neuen, schlankeren Tragflächen.

Trotz wiederholter Verzögerungen durch die Verlegung des Konstruktionsbüros und durch Bombenschäden bei den Unterlieferanten konnte die Hs 132 V1(A) noch im Frühjahr 1945 fertiggestellt werden. Der Erstflug war für Juni 1945 vorgesehen. Bevor jedoch der Prototyp die Flugerprobung aufnehmen konnte, fiel die Maschine unbeschädigt in die Hände der Roten Armee. In einem fortgeschrittenen Bauzustand befanden sich die Hs 132 V2(A) und V3(B), die restlichen drei Mustermaschinen standen kurz vor ihrer Endmontage. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_Hs_132

Videos: Henschel Hs 132: Strahl-Stuka, Erstflug nur knapp verpasst 

             Henschel HS 132: A Jet powered Late War German Dive Bomber 

             RC Henschel HS-132 E-Jet Meeting Salzburg 

              


HUMA modell - der Garant für ausgefallene Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges im Modell. Vor HUMA hat sich kein Hersteller an derartige Projekte gewagt, bis sie erkannten, daß HUMA eine gewaltige Marktlücke gefunden hatte und ausfüllte.  

Die Henschel Hs 132 war eine Bombe, die im Modellbaumarkt einschlug. Kaum erschienen mußte ich einen Bausatz haben und bauen. Leider hatte ich damals weder die Erfahrung noch die nötigen Unterlagen dazu, um einen akkuraten Modellbausatz zu erstellen. Der Bausatz an sich ist einfach gehalten und nicht schwer zu bauen. Aufgrund der etwas nachlässig gefertigten Gußform hat man Gußversatz und nicht ganz passende Teile, was aber damals nicht wirklich störte. Erst jetzt, als ich einen weiteren Bausatz in die Finger bekam und ein Diorama gestaltete, fielen mir diese Defizite auf. Ich verwarf das nicht gut gestaltete Fahrwerk und nahm Restteile von Me 262-Bausätzen. Das Triebwerk wurde nachgegossen und so erhielt die Hs 132 ein JUMO 004 anstatt des beiliegenden BMW 003, was in der Vorserie ja vorgesehen war. Letztendlich sollte ja das HeS 011 zum Einsatz kommen, was aber bis Kriegsende keine Serienreife mehr erlangte.

Hier geht's zum Modell : Henschel Hs 132 

Das Diorama sollte Arbeiten am Triebwerk darstellen. Tarnung und Ausstattung ist fiktiv, obwohl die B-1 - Version der Hs 132 so geplant war. Als Bewaffnung fungierten zwei MK 108, zwei MG 181/20 sowie eine 250kg Bombe. Sogar eine Panzerknackerversion war geplant, wobei sämtliche Bewaffnung einer 75mm Kanone - rechtsunten am Rumpf angebaut - wich. In der D-Version wurden die Tragflächen vergrößert und die HeS 011 Turbine sollte als Antrieb dienen.

 







































Danke für's Anschauen und für's Interesse - ich hoffe es hat gefallen.

 

Mittwoch, 27. Januar 2021

Henschel Hs 293 - Condor 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Henschel Hs 293 war eine funkferngesteuerte deutsche Gleitbombe im Zweiten Weltkrieg, die vor allem für den Einsatz gegen Schiffe vorgesehen war. Die Waffe wurde nach Sicht manuell ins Ziel geführt (heute als MCLOS bezeichnet) und war einer der ersten Vorgänger heutiger Seezielflugkörper. Die Hs 293 wurde in Schönefeld bei Berlin von der Henschel Flugzeug-Werke AG entwickelt und gebaut. 


 

Der erste Einsatz der Hs 293 erfolgte am 25. August 1943, hierbei wurde die britische Sloop Bideford beschädigt. Zwei Tage später wurde mit einer Hs 293 die britische Sloop Egret versenkt. In der Folge entwickelte sich die Hs 293 zum erfolgreichsten deutschen Lenkflugkörper des Krieges. Mit über 30 beschädigten oder versenkten Kriegsschiffen war sie bis zur Einführung der französischen Exocet mehr als 30 Jahre später der weltweit erfolgreichste Seezielflugkörper. Auf ihr Konto gehen neben der Egret mehrere Zerstörer sowie zahlreiche Handelsschiffe. Am 26. November 1943 versenkte eine Heinkel He 177 mit einer Hs 293 den britischen Truppentransporter Rohna vor der algerischen Küste. Von den insgesamt 2195 Menschen an Bord kamen 1138 (nach anderen Quellen 1170) ums Leben, darunter 1015 US-amerikanische Soldaten. Es war der größte Menschenverlust der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg auf See. Für den Einsatz gegen stark gepanzerte Ziele, wie z. B. Schlachtschiffe, reichte die Durchschlagskraft der Hs 293 jedoch nicht aus.

Weitere Schiffe, die durch eine Hs 293 beschädigt oder versenkt wurden:

  • HMS Landguard (leicht beschädigt zusammen mit HMS Bideford in der Biskaya am 25. August 1943)
  • HMCS Athabaskan (Tribal-Zerstörer; schwer beschädigt neben der Egret in der Biskaya am 27. August 1943)
  • Bushrod Washington (am 14. September 1943 während der Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg) versenkt)
  • James W. Marshall (am 15. September 1943 während der Operation Avalanche beschädigt, wurde als Mulberry-Hafen eingesetzt – möglicherweise aber durch „Fritz X“)
  • HMS LST-79 (versenkt)
  • Samite (beschädigt)
  • Hiram S. Maxim (beschädigt)
  • Selvik (beschädigt)
  • USS Tillman (leicht beschädigt, möglicherweise von Hs 293 oder Torpedo bei der Eskorte von Geleitzug KMF-25A)
  • HMS Rockwood (leicht beschädigt, später ausgemustert)
  • HMS Dulverton (beschädigt und versenkt)
  • Marsa (versenkt)
  • Delius (beschädigt)
  • HMS Jervis (beschädigt vor Anzio während der Operation Shingle am 23. Januar 1944)
  • HMS Janus (versenkt vor Anzio während der Operation Shingle am 23. Januar 1944 – entweder von Hs 293, Fritz X oder einem Torpedo)
  • USS Prevail (beschädigt – möglicherweise von Hs 293)
  • USS Mayo (beschädigt – möglicherweise von Hs 293 oder einer Mine)
  • John Banvard (beschädigt)
  • Samuel Huntington (versenkt vor Anzio während der Operation Shingle 29. Januar 1944)
  • HMS Spartan (versenkt vor Anzio während der Operation Shingle am 29. Januar 1944)
  • USS Herbert C. Jones (beschädigt vor Anzio während der Operation Shingle 15. Februar 1944)
  • Elihu Yale (versenkt vor Anzio während der Operation Shingle 16. Februar 1944 – längsseits liegendes Landungsboot LCT 35 wurde ebenfalls versenkt)
  • HMS Inglefield (versenkt)
  • HMS Lawford (8. Juni 1944 versenkt – möglicherweise von Hs 293, im Kriegsbericht steht nur „Lufttorpedo“, laut Rohwer „vermutlich durch Do 217 der III./KG 100 mit Hs 293“)
  • USS Meredith (versenkt – möglicherweise von Hs 293)
  • HMCS Matane (beschädigt)
  • USS LST-282 (versenkt)

Im späteren Verlauf des Krieges wurde die Hs 293 vereinzelt auch an der Ostfront und in der Normandie gegen Landziele, vor allem Brücken, eingesetzt.

Als Trägerflugzeuge wurden vor allem Bomber vom Typ Heinkel He 111, He 177, Dornier Do 217, Focke-Wulf Fw 200 und Junkers Ju 290 verwendet. Im Laufe des Krieges wurden mindestens 1200 Stück gebaut.

Die Treffgenauigkeit ist vor dem Hintergrund der damaligen Funktechnologie als hoch zu bezeichnen, so wurde bei Tests ein Kreis von 25 m Durchmesser bei zwölf Anflügen zwölf Mal getroffen. Nicht zuletzt wegen Produktionsfehlern lag die Trefferwahrscheinlichkeit im Einsatz niedriger, trotzdem erreichten die Fw 200 und He 177 der II. und III. Gruppe des Kampfgeschwaders 40 (KG 40) eine Trefferquote von 31 % bei 28 % Versagern. Bei der II./KG 100 erzielten die eingesetzten Do 217 bei 25 % Versagern eine Trefferrate von 55 %.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_Hs_293

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=hb_fHgx-anE

           https://www.youtube.com/watch?v=Ur-G97BVtX0 


 

siehe auch: http://happyscale-modellbau.blogspot.com/2021/01/waffenschau-condor-172.html

Henschel Hs 132 - HUMA modell 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Henschel Hs 132 war ein einsitziger strahlgetriebener Sturzkampfbomber des Herstellers Henschel Flugzeug-Werke AG von 1945. Bei Kriegsende war eine Maschine fertiggestellt und fünf Versuchsmuster befanden sich im Bau.  

Schon im Anfangsstadium der deutschen Stukaentwicklung machten sich Techniker und Mediziner Gedanken über die Möglichkeiten den Piloten beim Abfangen der Maschine aus dem Sturzflug vor zu hohen G-Kräften und einem möglichen Black-out zu schützen. Dieser tritt beim Piloten in sitzender Position bereits bei einer über vier Sekunden andauernden Beschleunigung von 4 bis 5g ein. In der Liegeposition (Bauchlage) sind jedoch bis zu 12g ertragbar. Dadurch werden auch kleinere Abfangradien möglich.

Zur wissenschaftlichen Untersuchung dieser Phänomene erteilte die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) Aufträge an die Flugtechnischen Fachgruppen der TH Stuttgart und der TH Berlin. In Stuttgart wurde daraufhin 1937 das Versuchsflugzeug FFG Stuttgart FS-17 konstruiert und 1938 erfolgreich erprobt. In der Berliner Gruppe wurde 1943 die kleine zweimotorige FFG Berlin B9 gebaut und geflogen. Das Bruchlastvielfache der Maschine sollte rechnerisch bei 25g liegen, erflogen werden konnte jedoch nur ein maximaler Wert von 8,5g.

Nachdem sich das Sturzkampfflugzeug Ju 87 mit zunehmender Dauer des Krieges als zu langsam und damit verwundbar gegenüber Jagdflugzeugabwehr und Flak erwiesen hatte, wurden im Reichsluftfahrtministerium (RLM) Überlegungen für ein Nachfolgemodell angestellt. Ausschlaggebend für die Wiederaufnahme des Konzepts waren die guten vormaligen Bekämpfungserfolge der Ju 87 bei Punktzielen. Mit den damals modernsten Mitteln sollte ein neues Muster entwickelt werden. Dafür sollten auch die gerade in der Entwicklung befindlichen Strahltriebwerke zum Einsatz gelangen. Die Entwurfsabteilung von Henschel stellte sich die folgenden Aufgaben:

  • hohe Horizontalgeschwindigkeit
  • höchste Sturzgeschwindigkeit bis dicht über das Ziel
  • kleinste Abmessungen
  • möglichst großer Schutz für den Piloten

Nach diesen Vorgaben begannen ab Anfang 1944 die ersten Entwurfsarbeiten für ein kleines Sturzkampfflugzeug mit Strahlantrieb. Zusätzlich sollten auch Tiefangriffe im Bahnneigungsflug möglich sein. Nach Windkanalversuchen und wegen der guten Wartungsmöglichkeiten wurde eine Auslegung ähnlich der Heinkel He 162 gewählt, bei der das Triebwerk auf dem Rumpfrücken angeordnet ist. Bei der Wahl der liegenden Position des Piloten griff man auf die Erfahrungen mit der B9 zurück, wobei das sichere Lastvielfache bei 12g und die Sturzgeschwindigkeit bei 950 km/h liegen sollte. Dem Technischen Amt wurde das Projekt im Mai 1944 vorgestellt, worauf Henschel einen Auftrag über sechs Musterflugzeuge (zwei Hs 132A und vier Hs 132B) erhielt. Als Prototypen V1 und V2 sollten die beiden ersten Maschinen dienen. Die Hs 132B war als Schlachtflugzeug oder Jagdbomber ausgelegt und erhielt entsprechend noch zwei Maschinenkanonen MG 151. Die zwei V-Muster sollten mit dem Strahltriebwerk BMW 003 ausgerüstet werden, während die B-Serie das Jumo 004 erhalten sollte. Für eine bereits angedachte C-Serie wurde das Heinkel HeS 011 vorgesehen. In einem frühen Entwurfsstadium befand sich auch die Hs 132D mit neuen, schlankeren Tragflächen.

Trotz wiederholter Verzögerungen durch die Verlegung des Konstruktionsbüros und durch Bombenschäden bei den Unterlieferanten konnte die Hs 132 V1(A) noch im Frühjahr 1945 fertiggestellt werden. Der Erstflug war für Juni 1945 vorgesehen. Bevor jedoch der Prototyp die Flugerprobung aufnehmen konnte, fiel die Maschine unbeschädigt in die Hände der Roten Armee. In einem fortgeschrittenen Bauzustand befanden sich die Hs 132 V2(A) und V3(B), die restlichen drei Mustermaschinen standen kurz vor ihrer Endmontage. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel_Hs_132

Videos: Henschel Hs 132: Strahl-Stuka, Erstflug nur knapp verpasst 

             Henschel HS 132: A Jet powered Late War German Dive Bomber 

             RC Henschel HS-132 E-Jet Meeting Salzburg 

              


HUMA modell - der Garant für ausgefallene Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges im Modell. Vor HUMA hat sich kein Hersteller an derartige Projekte gewagt, bis sie erkannten, daß HUMA eine gewaltige Marktlücke gefunden hatte und ausfüllte.  

Die Henschel Hs 132 war eine Bombe, die im Modellbaumarkt einschlug. Kaum erschienen mußte ich einen Bausatz haben und bauen. Leider hatte ich damals weder die Erfahrung noch die nötigen Unterlagen dazu, um einen akkuraten Modellbausatz zu erstellen. Der Bausatz an sich ist einfach gehalten und nicht schwer zu bauen. Aufgrund der etwas nachlässig gefertigten Gußform hat man Gußversatz und nicht ganz passende Teile, was aber damals nicht wirklich störte. Erst jetzt, als ich einen weiteren Bausatz in die Finger bekam und ein Diorama gestaltete, fielen mir diese Defizite auf. Ich verwarf das nicht gut gestaltete Fahrwerk und nahm Restteile von Me 262-Bausätzen. Das Triebwerk wurde nachgegossen und so erhielt die Hs 132 ein JUMO 004 anstatt des beiliegenden BMW 003, was in der Vorserie ja vorgesehen war. Letztendlich sollte ja das HeS 011 zum Einsatz kommen, was aber bis Kriegsende keine Serienreife mehr erlangte.

Das Modell hat durch die Hitze der Sonneneinstrahlung etwas gelitten (Spalten in der Rumpfverklebung) - eine Restaurierung ist vorgesehen.

 












Nun aber das "neue" Modell im Diorama:





 Für mehr Fotos geht's hier bitte zum Diorama-Bericht: Henschel Hs 132 B-1 Diorama


Danke für's Anschauen und für's Interesse - ich hoffe es hat gefallen.