Samstag, 5. September 2026

Weserflug P.1003-11 (Diorama) - Bird Models 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Weserflug P.1003 war ein Projekt des deutschen Weser-Flugzeugbaus von 1938 zur Entwicklung eines zweisitzigen militärischen Kipprotorflugzeugs mit VTOL-Eigenschaften. 


 

Anfang 1938 erstellten der technische Direktor von Weserflug, Adolf Rohrbach, und Adolf Simon Pläne für ein Kipprotor-Flugzeug, dessen Entwicklung unter der Bezeichnung P.1003 vom Reichsluftfahrtministerium unterstützt wurde. 

Das Flugzeug war ein Eindecker mit einem konventionellen Rumpf. Das Flugzeug wurde als Schulterdecker geplant, dessen Außenflächen mit einem Propeller an jeder Flügelspitze schwenkbar waren. Für dieses Prinzip meldete Weserflug im Mai 1938 ein Patent an. In der Rumpfmitte war ein Daimler-Benz DB 600 installiert. Antriebswellen verbanden den Motor mit den beiden Außengondeln, in denen die Untersetzungsgetriebe untergebracht waren. Die zwei Propeller mit vier Metern Durchmesser saßen an den Spitzen der Außengondeln. 

Die ursprünglichen Pläne sahen ein Einziehfahrwerk vor. Für den Start konnte der gesamte äußere Teil des Flügels um 90 Grad gedreht werden, so dass die Propeller nach oben zeigten und das Flugzeug vom Boden hoben. Danach würden die Propeller für den Übergang in den Horizontalflug waagerecht geschwenkt werden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Weserflug_P.1003 

Das errechnete Gesamtgewicht (leer) betrug 2000 kg und das Versuchsflugzeug sollte eine Höchstgeschwindigkeit vom 650 km/h erreichen. Das Projekt 1003 war der erste ernsthaft verfolgte Versuch eines Senkrechtstarters bzw. Tragschraubers. Die Weserflug P.1003-11 war dabei eine kleinere Variante und sollte - ähnlich der Bell AH-1 Cobra - als Heeresunterstützungs- und Schnelleingreif-Schwenkflügler eingesetzt werden. Die Entwürfe sahen allerdings noch keine Bewaffnung vor, da man erst einmal das Prinzip austesten wollte. Modelle wurden ausgiebig im Windtunnel ausgewertet und ferngesteuerte Modelle flogen noch vor den Zweiten Weltkrieg. 

Eine weitere Version war ein vergrößertes Projekt, das die Länge von 8 Metern auf fast 12 Meter umsetzen sollte. Das Cockpit wurde von dem Lastensegler DFS 230 übernommen, hatte aber aufgrund des eingebauten Motors weniger Tragekapazität. 

Bei Kriegsbeginn wurden die Prioritäten vom RLM auf andere Flugzeugmuster gesetzt, und für "solche Spielereien" hatte man dann keinen Sinn mehr. Betrachtet man aber die Einsatzspektren der heutigen Bell V-22 Osprey's, die als unbedingte Nachfolger dieser Idee angesehen werden können, dann sieht man erst, was das RLM nicht erkannt hatte. Die Pläne, Patente sowie die Versuchsmodelle wurden nach dem Krieg von den Amerikanern erbeutet.

Quelle: Die deutsche Luftrüstung 1933 - 1945 (Band 4) von Heinz J. Nowarra  

Video: US Navy V-22 Osprey | 4K Unfold, Start up, Take Off  

 

Ein kleiner spartanischer Bausatz mit wenig Teilen, wobei Alle erst einmal von Graten befreit werden müssen. Dies ist aber ein Glücksspiel bei feineren bzw. filigranen Teilen, die eher brechen als sich von ihrem Gußüberschuß zu trennen. Fürchterlich sind die Rotorblätter, die erst einmal in Form geschliffen werden müssen, da sie (zumindest bei meinem Bausatz) eher klumpenförmig geliefert wurden. Das Cockpit hat eigentlich nur einen kleinen Sitz - also muß dort auch erst einmal anständig nachdetailliert werden. Es gibt eigentlich kein Teil, das nicht geschliffen werden muss - und das (viereckige) Fahrgestell hab ich gleich mal entsorgt und auf Restteile einer Me 262 zurückgegriffen. Wo ich aber nicht widerstehen konnte, das war die Darstellung der Kippflügel. Ich hab durch den Rumpf ein Loch gebohrt, ein Stückchen Gußgrat eines Plastikmodells dort hindurchgesteckt und dann die Flügel aufgesteckt. Das funktioniert sehr gut und man kann verschiedene Flügelstellungen zeigen. Was aber positiv anzumerken ist, das ist die Vaku-Tiefziehhaube, die glasklar ist und sich relativ leicht an den Resinrumpf anpassen lässt.

Es ist ein unglaublich interessants Modell und ich liebe es als Highlight in der Vitrine. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen den kleinen Schwenkflügler in einem Diorama zu zeigen. Da er ja vermutlich unter anderem auch für Transportaufgaben hätte verwendet werden können, wollte ich ihn vor den Eingang einer im Berg befindlichen Untertage-Fabrik stellen. Dort liefert der Pilot grade Munitionskisten, während ein Kollege sich das unübliche Gefährt begutachtet.

Die Bodenplatte ist ein Brotzeitbrettchen, auf das Plastikplatten geklebt wurden. Aussparungen für die Schienen einer Kleinspurbahn (Untertage so üblich) wurden nicht vergessen und selbstgefertigte T-Träger als Schienen eingesetzt. Das Bunkertor ist wiederum eine dicke Plastikplatte, die graviert wurde. Die übliche Sicherungs-Schießscharte wurde auch aus Plastikresten gefertigt. Der Berg wurde dann mit Gips aufgespachtelt und bemalt. Ein wenig "Grünzeug" vervollständigt die Berglandschaft. Die Türe wurde nach Vorbildfotos von Bergbunkern getarnt - und ich bin echt erstaunt, wie gut das wirkt. Ich habe sogar Fotos gefunden, wo die Bunkertüren mit einem Drahtgeflecht und Gips in die Landschaft eingefügt wurden, indem man die Steinwand nachgeformt hat. 
























 

 

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