I attach great importance to the
statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a
faithful reproduction of the models. A political attitude can and
should not be derived from it. The generally applicable laws and
regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore
be satisfied.
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Ich
lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit (
Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle
dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht
davon abgeleitet werden.
Den allgemein geltenden Gesetzen und
Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber
eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
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Etwa zur selben Zeit, als die ersten Planungen zur Me 209 begonnen
wurden, kamen im RLM zum ersten Mal Überlegungen über eine Reduzierung
der Zahl der in Serie befindlichen Flugzeugtypen auf, um die
Produktionszahlen für die Luftwaffe deutlich steigern zu können.
Messerschmitt entwickelte daraufhin das Projekt eines Bf-109-Zwillings,
der die Anforderungen nach einem neuen Zerstörer und Schnellbomber mit
geringem Entwicklungsaufwand erfüllen sollte. Der große Vorteil einer
solchen Lösung bestand in der schnellen Verfügbarkeit der bereits in
Serie befindlichen Bauteile der Bf 109, die sich zudem seit Jahren im
harten Einsatz bewährt hatten. Auch würde die neue Maschine nur geringe
zusätzliche Ansprüche an die Ersatzteilversorgung und -haltung bei den
Einsatzverbänden stellen – für das RLM genügend Gründe, Messerschmitt zu
erlauben, das vorgeschlagene Projekt unter der Bezeichnung Bf 109 Z
weiter zu verfolgen.

Die Ausführung als Zwilling aus zwei durch ein neues
Tragflächenmittelstück und Höhenleitwerk miteinander verbundenen
Flugzeugen wurde zunächst mit zwei gekoppelten Klemm
Kl-25-Schulflugzeugen erfolgreich erprobt. Der Entwicklung der Bf 109 Z
sollten Bf-109-G-Zellen zugrunde liegen, die durch ein neu entwickeltes
Tragflächenmittelstück und ein ebenfalls neues Höhenleitwerk verbunden
werden sollten. Dabei konnten beide Rümpfe, jeweils eine rechte und
linke Tragflächenhälfte sowie die restlichen Tragflächenteile zu 20
Prozent verwendet werden. Neu hinzu kamen das rechteckige
Tragflächenmittelstück, ein rechteckiges Höhenleitwerk zwischen den
beiden Seitenleitwerken sowie deutlich verlängerte Vorflügel und
Querruder an den beiden Außentragflächen. Die Fahrwerksaufhängung wurde
so verändert, dass die Federbeine deutlich weiter nach innen
angeschlagen werden konnten. Dadurch entstand eine vergrößerte
Bodenfreiheit, die den Problemen der Bf 109 mit Bomben über 250 kg
Abhilfe schaffen (vgl. Bf 109 G-2/R1) sollte. Zudem wurden die ab der
G-3-Variante vergrößerten Räder vorgesehen, die zusätzliche
Ausbuchtungen auf der Oberseite der Tragflächen mit sich brachten.
Der Pilot der Maschine sollte im linken Rumpf untergebracht
werden, während der rechte Rumpf zur Aufnahme eines vergrößerten
Treibstofftanks vorgesehen war.
Als Bewaffnung war für die Zerstörerversion eine extrem
feuerstarke Ausstattung mit fünf 30-mm-Maschinenkanonen MK 108
vorgesehen. Zwei davon sollten konventionell (und wie von der Bf 109 G
her bekannt) durch die Propellerwelle feuern, eine dritte Kanone sollte
im Tragflächenmittelstück untergebracht werden, während die
verbleibenden beiden Kanonen in Gondelbehältern unter den
Außentragflächen aufgehängt werden sollten. Vorgesehen war der Bau
zweier Versionen:
- Bf 109 Z-1: Zerstörer; Motor 2 × Daimler-Benz DB 605 A, Bewaffnung 5 × 30-mm-Maschinenkanone MK 108, Bomben bis 500 kg
- Bf 109 Z-2: Schnellbomber; Motor wie Z-1, Bewaffnung 2 ×
30-mm-Maschinenkanone MK 108, Bomben bis 2000 kg (2 × 1000 kg);
Tankvolumen von 825 auf 1140 Liter erhöht
Die Spannweite der Bf 109 Z betrug in der Planung 13,27 m, die
Tragflügelfläche lag bei 23,2 m². Die rechnerische Höchstgeschwindigkeit
der 6250 kg schweren Z-1 lag ohne Außenlasten bei 710 km/h in einer
Höhe von 7100 m. Berechnungen auf der Grundlage einer Motorisierung
durch den Junkers Jumo 213 ergaben rein rechnerisch sogar eine
Höchstgeschwindigkeit von 762 km/h in 8500 m Höhe. Die Flugleistungen
der 8300 kg schweren Schnellbomberversion Z-2 lagen nur unwesentlich
unter jenen der Z-1. Letztendlich scheiterte das vielversprechende
Projekt der Bf 109 Z an der zunehmenden Priorität der Jägerentwicklung,
der ab Mitte 1944 absoluter Vorrang gegenüber allen Bomber- und
Zerstörerprojekten eingeräumt wurde.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_109
Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto
dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch
korrigieren.