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Samstag, 12. September 2020

Curtiss P-40B Warhawk - Revell 1/72

 

Die Curtiss P-40 Warhawk (auf deutsch etwa Kriegsaxt oder auch Kriegsfalke) ist ein US-amerikanisches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Die von Curtiss-Wright entwickelte Warhawk war das Standard-Jagdflugzeug der United States Army Air Forces (USAAF) beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 und wurde bis zum Ende des Pazifikkrieges Anfang September 1945 verwendet, ergänzt ab 1942 durch weitere einmotorige Muster wie P-47, P-51 und F4U. P-40 wurden auch im Kriegsschauplatz Mittelmeerraum und Afrika eingesetzt.

Die an die britische Royal Air Force (RAF), die Streitkräfte des Commonwealth und die Luftstreitkräfte der Sowjetunion gelieferten P-40 wurden als Tomahawk bzw. Kittyhawk (ab Version P-40D) bezeichnet. Alle 13.738 P-40 baute das Curtiss-Wright-Stammwerk Buffalo im US-Bundesstaat New York, bis die Fertigung im November 1944 endete. 

 

Der einmotorige, einsitzige Tiefdecker wurde von der Curtiss-Wright Co. aus der von einem luftgekühlten Sternmotor angetriebenen Curtiss P-36 entwickelt. Die Wahl für den Antrieb der neuen P-40 fiel auf den flüssigkeitsgekühlten V-Motor Allison V-1710. Der Erstflug erfolgte 1938, die Serienfertigung von 1939 bis 1944.

Die RAF übernahm eine Anzahl der ursprünglich für die französische Armée de l’air bestellten Curtiss-Jäger als Tomahawk. Da diese aufgrund ihrer unzureichenden Leistung in Höhen über 4.500 Metern nicht mit der Messerschmitt Bf 109 der deutschen Luftwaffe konkurrieren konnte, wurde sie in Nordafrika eingesetzt, wo sie sich in niedriger bis mittlerer Höhe dank ihrer guten Manövrierfähigkeit als brauchbarer Jäger und Jagdbomber erwies.

Im Rahmen des Leih- und Pachtabkommens erhielt die Sowjetunion 2631 Maschinen.

Auch die für die Republik China kämpfende irreguläre American Volunteer Group (Flying Tigers) waren mit P-40-Jägern ausgerüstet. Anders als in Europa war die P-40 in China in ihren Flugleistungen den gegnerischen Jägern überlegen, und die Flying Tigers konnten mit der P-40 den von den Japanern (es gab Kaiserlich Japanische Heeresluftstreitkräfte und Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte) vorwiegend eingesetzten Jägertyp Nakajima Ki-43 „Hayabusa“, vor allem aber die ein- und zweimotorigen Bomber der Japaner erfolgreich bekämpfen.

Die auf dem pazifischen Kriegsschauplatz eingesetzten regulären Jagdstaffeln der USAAF, die neben der Ki-43 vor allem die Mitsubishi A6M „Zero“ zum Gegner hatten, hatten in den ersten Monaten größere Schwierigkeiten als die Flying Tigers, die Schwächen der wendigen japanischen Jäger zu finden und im Luftkampf auszunutzen.

Trotz ihrer insgesamt mäßigen Leistungen wurde die P-40 in großen Stückzahlen gefertigt und auf allen Kriegsschauplätzen als Jagdbomber eingesetzt. Obwohl sie mit immer stärkeren Motoren ausgerüstet wurde, blieben ihre Flugleistungen immer weiter hinter denen anderer zeitgenössischer Jagdflugzeuge zurück. Die von Allison-Motoren angetriebenen Varianten konnten aufgrund des einstufigen Eingang-Laders ihre schwache Leistung in mittleren und großen Höhen niemals steigern, zumal die Kombination von großem Propeller und schnelldrehender Propellerwelle in diesen Höhen zu erheblichen Effizienzverlusten führte. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Curtiss_P-40

Videos: What it's like to fly the Curtiss P-40 Warhawk

            Curtiss P-40 American Fighter Aircraft - Historical Documentary

            Pearl Harbor: Mitsubishi A6M Reisen "Zero" vs Curtiss P-40

            WWII P 40 Warhawk training film 

 


















Sonntag, 6. September 2020

Curtiss P-36 Hawk - Monogram 1/72

Die Curtiss P-36 Hawk, auch bekannt als Hawk Model 75, war ein US-amerikanisches Jagdflugzeug von Curtiss-Wright. Sie war mit knapp 1100 gebauten Flugzeugen ein bedeutender wirtschaftlicher Erfolg für den Hersteller, bis dieser 1939 parallel mit der Serienproduktion des Nachfolgers Curtiss P-40 begann. Der Buchstabe „P“ war im damaligen Bezeichnungssystem für Flugzeuge der US-Streitkräfte für Jäger (Pursuit) reserviert.
In den 1930er-Jahren gehörte die Curtiss Hawk zusammen mit der US-amerikanischen Seversky P-35, der britischen Supermarine Spitfire und der deutschen Messerschmitt Bf 109 zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Flugzeugrumpf (Zelle) und Tragflächen auszeichneten.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war das Modell bereits technisch veraltet und daher beim US Army Air Corps (USAAC) nur begrenzt im Kampfeinsatz. In größerem Rahmen flogen P-36 bei der französischen Armée de l’air sowie in Luftstreitkräften des Britischen Commonwealth und der Republik China.
Dieser Artikel umfasst auch die auf der P-36 basierenden Prototypen YP-37 und XP-42.


Die ersten produzierten P-36A gingen im April 1938 an die 20th Pursuit Group in Barksdale Field in Louisiana. Der Flugbetrieb litt unter zahlreichen Kinderkrankheiten; es gab Schwierigkeiten mit dem Auspuffsystem, Verwerfungen im Fahrwerksschacht sowie an bestimmten Stellen des Rumpfes aufgrund von Festigkeitsproblemen der Zelle. Viele Monate konnte nur mit Einschränkungen geflogen werden. Kaum waren alle Probleme gelöst, galt die P-36 als veraltet und wurde an Ausbildungseinheiten oder an Einheiten in Übersee abgegeben. Einen kurzen ruhmreichen Auftritt hatte die P-36 während des Angriffs auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941. Vier von 39 dort stationierten P-36 konnten starten und schossen zwei japanische Nakajima-B5N-Bomber ab. Leutnant G. H. Sterling erzielte dabei den ersten US-Luftsieg im Zweiten Weltkrieg. Dies blieb der einzige Kampfeinsatz der P-36 auf Seiten des USAAC. Im März 1942 wurden zehn USAAC P-36A nach Brasilien überführt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Curtiss_P-36

Videos: Curtiss P-36C Day of Infamy

             German propaganda film excerpt: He-111 bomber is attacked by British P-36 Mohawk 

             Curtiss P-36 (Mohawk) Hawk

 








 










Donnerstag, 22. Dezember 2016

Nakajima B5N2 Kate - Hasegawa 1/72

Die Nakajima B5N (Codename der Alliierten : Kate) war ein japanischer Torpedobomber und Horizontalbomber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Anders als seine veralteten Alliierten-Gegenstücke TBD Devastator und Fairey Swordfish war die B5N zu Beginn des Zweiten Weltkriegs (in der aktuellen Version B5N2) der seinerzeit modernste und leistungsstärkste Träger-Torpedobomber der Welt. Auf den größeren Flugzeugträgern wurde die Maschine erst Anfang 1944 gegen den Nachfolgetyp Nakajima B6N Tenzan („Jill“) ausgetauscht, auf den kleineren Trägern und von Landbasen aus blieb die B5N2 bis Kriegsende im Einsatz, zuletzt auch als Kamikazeflugzeug.


Die B5N wurde von einem Konstrukteursteam unter Leitung von Nakamura Katsuji auf die Marinespezifikation 10-Shi von 1935 entworfen und sollte die als Interimslösung eingeführten Doppeldecker vom Typ Yokosuka B4Y („Jean“) ersetzen. Intern wurde sie bei Nakajima als Type K bezeichnet und konnte sich gegen den Mitbewerber Mitsubishi B5M erfolgreich durchsetzen. Zu den Innovationen gehörten Fowler-Klappen und Verstellpropeller. Der erste Prototyp flog im Januar 1937, und die erste Serienversion B5N1 ging nach diversen Verbesserungen im November 1937 in Produktion mit der Alternativbezeichnung „Typ 97 Modell 1“ bzw. ab 1938 „Modell 11 Trägerangriffsbomber“. Ab 1939 wurden die ersten Trägerstaffeln auf den neuen Typ umgerüstet (Sōryū, folgend Hiryū).
Die B5N wurde parallel, zunächst überwiegend von Land aus, im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg (1937-1945) eingesetzt. Insgesamt entstanden daraus keine Notwendigkeiten für größere Modifikationen, doch bot die allgemeine Entwicklung Anlass, die Motorleistung zu erhöhen. Hieraus entstand Ende 1939 das Modell 12 (oder im neuen japanischen Bezeichnungssystem: die B5N2), das bis auf den stärkeren 1.000-PS-Motor „Nakajima Sakae 11“, einem etwas kleineren Propeller (teils mit Spinnerkappe) und die neue, schmalere Motorenverkleidung identisch mit dem Modell 11 war. Der Leistungszuwachs war wegen der gleichzeitigen Gewichtszunahme nicht bedeutend, doch war der neue Motor deutlich zuverlässiger, und die Sicht aus dem Cockpit wegen der schmaleren Verkleidung besser, so dass die Vorteile die Umstellung der Serienproduktion rechtfertigten. Bis zum Beginn des Pazifikkrieges im Dezember 1941 waren bis auf den Trainings- und Hilfsträger Hōshō alle Träger-Torpedobomber-Staffeln der japanischen Flottenflugzeugträger auf die B5N2 umgerüstet.
Die B5N2 wurden auch beim Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 verwendet, wo sie u.a. das Schlachtschiff Arizona durch Bomben und zahlreiche weitere Schiffe durch Torpedos versenkten. Die B5N2 hatte auch Anteil bei den Erfolgen der japanischen Trägerwaffe während der großen Seeschlachten im Pazifik im Jahr 1942.
Die B5N diente als Basis für den Nachfolger Nakajima B6N, sie selbst blieb bis Frühjahr 1944 auf den großen Flottenflugzeugträgern im Einsatz und diente danach als Zielflugzeug, zur U-Boot-Bekämpfung und in der Version B5N2-K als Trainer. Einige Maschinen erhielten Radargeräte und magnetische Anomalie-Detektoren. Jedoch blieb der Typ auch bis Ende 1944 noch im Fronteinsatz, vor allem von kleineren Flugzeugträgern und Landbasen aus. In der Seeschlacht in der Philippinensee im Juni 1944 waren auf den japanischen Flottenträgern Zuihō, Chiyoda und Chitose noch insgesamt 18 B5N2, vor allem als Aufklärer, an Bord. Die B5N2 waren zuletzt als Bomber an der erfolglosen Verteidigung der Philippinen im Oktober 1944 beteiligt. Die letzte Bordstaffel eines Flottenträgers war die im Oktober 1944 in der Schlacht von Cape Engano zur U-Boot-Jagd eingesetzte B5N2-Gruppe des Trägers Chiyoda; Chitose und Zuiho hatten im September 1944 schließlich auf B6N umgerüstet. Auf Geleitträgern blieb die B5N2 bis 1945 stationiert, ihre letzten aktiven Trägereinsätze fanden von der Kaiyo aus statt.
Insgesamt wurden 1.149 Maschinen des Typs B5N aller Varianten gebaut. Heute existieren keine vollständigen Exemplare mehr. Allerdings wird momentan eine B5N2, die auf den Kurilen 2003 geborgen wurde, von einem britischen Privatsammler restauriert.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Nakajima_B5N

Video : Japanese Navy Nakajima B5N2 “Kate” torpedo bombers and Aichi D3A1 “Val” dive bombers