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Dienstag, 13. Dezember 2016

Kawanishi N1K1-J Shiden (George) - Hasegawa 1/72

Die Kawanishi N1K war ein Jagdflugzeug des japanischen Herstellers Kawanishi, das von den Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräften im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Ursprünglich als reines Schwimmerflugzeug projektiert, wurde sie zu einem der erfolgreichsten japanischen landgestützten Jagdflugzeuge weiterentwickelt.


Die N1K1-J Shiden (Violetter Blitz; alliierter Codename: George 11) war die erste landgestützte Variante des Flugzeugs, die von Kawanishi ab August 1942 zunächst in Eigenregie entworfen worden war und am 27. Dezember 1942 ihren Erstflug hatte. Sie wurde mit dem gerade fertiggestellten deutlich stärkeren NK9H Homare-Triebwerk von Nakajima ausgerüstet, weshalb sie außerdem einen größeren vierblättrigen Propeller erhielt, um die höhere Motorleistung optimal ausnutzen zu können. Die Bewaffnung wurde auf vier 20-mm-Kanonen neben den beiden 7,7-mm-Maschinengewehren verstärkt. Ferner verfügte die Shiden als Neuerung über automatische Auftriebshilfen, die den Piloten im Luftkampf entlasteten und für eine hohe Manövrierfähigkeit sorgten. Da die Mitteldeckerauslegung der Kyofu beibehalten wurde, geriet das Fahrwerk sehr lang und es wurde ein komplizierter Einziehmechanismus verwendet, was häufig zu Problemen bei der Landung führte. Als weiteres Problem erwies sich der noch unausgereifte und störanfällige Motor. Aufgrund der beachtlichen Flugleistungen, insbesondere der höheren Geschwindigkeit im Vergleich zur Mitsubishi A6M5 Reisen und der wesentlich höheren Reichweite im Vergleich zur Mitsubishi J2M Raiden, wurde nach Tests durch die Marine im Juli 1943 umgehend die Serienproduktion angeordnet.
Die Shiden wurde ab Ende 1943 den Truppen zugeführt, wo sie sich durch die guten Leistungen sowie die sehr gute Manövrierfähigkeit bewährte. Die ersten größeren Kampfhandlungen erlebte das Flugzeug bei der Rückeroberung der Philippinen durch die Amerikaner Ende 1944, später kam sie in großer Zahl bei der Schlacht um Okinawa zum Einsatz. Als eines der besten japanischen Jagdflugzeuge des Krieges war sie der F6F Hellcat durchaus ebenbürtig. Von diesem Modell wurden im Kawanishi-Hauptwerk Naruo bei Ōsaka sowie in Himeji einschließlich der vier Prototypen 1.007 Stück gebaut.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Kawanishi_N1K































Montag, 12. Dezember 2016

Kawanishi N1K1 Kyofu (Rex) - Asuka models resin 1/72

In der Version N1K1 Kyofu (Mächtiger Wind; alliierter Codename: Rex) war die N1K ein Katapult- und hochseefähiges Abfangjagdflugzeug.


Von Anfang an als Schwimmerflugzeug ausgelegt, war sie keine Behelfslösung wie beispielsweise die Nakajima A6M2-N, welche nur ein auf Schwimmer gesetztes Trägerjagdflugzeug darstellte. Ihre Aufgabe sollte darin bestehen, die Marineinfanterie bei Seelandungen solange aus der Luft zu unterstützen, bis diese die küstennahen Flugplätze erobert hatte, so dass landgestützte Lufteinheiten dorthin verlegt werden konnten. Die Maschine war ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetallbauweise mit Zentralschwimmer und Normalleitwerk. Versuche, die äußeren Schwimmer einziehbar zu gestalten, waren zu kompliziert und blieben erfolglos. Als Triebwerk wählte man anfangs einen Mitsubishi MK4C Kasei 13, das einen dreiblättrigen Propeller antrieb. Die Bewaffnung bestand aus zwei 7,7-mm-Maschinengewehren und zwei 20-mm-Kanonen.
Der Erstflug fand am 6. Mai 1942 statt und schon bald nach ihrer Einführung bei der Truppe im Juli 1943 war klar, dass sie sich gegen die gegnerischen Jagdfliegerverbände nicht behaupten konnte, weshalb der Serienbau im März 1944 nach 105 Exemplaren eingestellt wurde. Der ursprünglich geplante Einsatz zur Unterstützung offensiver Operationen fand aufgrund des Kriegsverlaufs nicht statt, stattdessen wurden die verfügbaren Flugzeuge bei einer auf Borneo stationierten Abfangeinheit verwendet. In der Endphase des Krieges wurde eine Kyofu-Einheit auf der Insel Honshū zur Luftverteidigung eingesetzt.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Kawanishi_N1K
















Freitag, 9. August 2013

Kawanishi E15K1 Shiun (Norm) - resin 1/72

Die Kawanishi E15K Shiun (紫雲, "Violette Wolke") war ein einmotoriges japanisches Aufklärungsflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Der alliierte Codename für den Typ war "Norm" nach dem Squadron Leader Norman O. Clappison der RAAF, ein Mitglied der Allied Technical Air Intelligence Unit (ATAIU).



Im Jahr 1939 beauftragte die Imperial Japanese Navy die Kawanishi Aircraft Company ein zweisitziges High-Speed-Aufklärungsflugzeug zu entwickeln, das in der Lage sein sollte, den schnellen landgestützten Jagdflugzeugen zu entkommen. Es war geplant eine neue Klasse von Kreuzern auszustatten, die als Flaggschiff für Gruppen von U-Booten dienen sollte und sechs der neuen Flugzeuge betrieb, um Ziele zu finden. Der erste der neuen Kreuzer, Ōyodo, wurde ebenfalls 1939 bestellt.
Kawanishi entwarf einen einmotorigen flachen Eindecker, angetrieben von einem 1.420 PS (1490 PS) Mitsubishi MK4D Kasei 14 14-Zylinder-Sternmotor mit zwei gegenläufigen zweiflügeligen Propellern; die erste Installation von gegenläufigen Propellern in Japan. Es wurde ein laminares Tragflächenprofil gewählt, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Es hatte einen einzigen Hauptschwimmer unter dem Rumpf und zwei
einziehbare stabilisierende Schwimmer unter den Flügeln. Der zentrale Schwimmer sollte im Notfall abgeworfen werden können, was eine ausreichende Geschwindigkeitszunahme (ca. 90 km/h) ermöglichen sollte, um feindlichen Jägern zu entkommen.
Der erste Prototyp des Entwurfs von Kawanishi, benannt E15K1 im Navy-Kurzbezeichnungssystem, machte seinen Erstflug am 5. Dezember 1941. Fünf weitere Prototypen folgten während der Jahre 1941-42. Bei den einziehbaren Stabilisierungsschwimmern traten Schwierigkeiten auf, was zu mehreren Unfällen führte, wenn die Schwimmer nicht für die Landung abgesenkt werden konnten. So mußte das System schließlich aufgegeben werden, wobei die stabilisierenden Schwimmer starr befestigt wurden und ein leistungsfähigerer Mitsubishi MK4S Kasei 24 Motor eingebaut wurde, um den erhöhten Luftwiderstand zu kompensieren.

Trotz dieser Probleme wurde die E15K1 als schiffstationiertes Bordflugzeug des Marine Typ 2 High-Speed Reconnaissance Seaplane Shiun 11 bestellt. Sechs wurden nach Palau im Südpazifik geschickt, aber diese wurden schnell von alliierten Kämpfern abgeschossen, da der abwerfbare Hauptschwimmer ständig versagte. Bei Windtunneluntersuchungen wurde das Schwimmer-Trennsystem nie an dem eigentlichen Flugzeug getestet. Dies führte zur Einstellung der Produktion im Februar 1944, mit nur 15 gebauten Shiuns, einschließlich der sechs Prototypen.

Quelle : https://en.wikipedia.org/wiki/Kawanishi_E15K