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Freitag, 23. Dezember 2016

Yokosuka D4Y3 Suisei (Judy) - Fujimi 1/72

Die Yokosuka D4Y Suisei (彗星, „Komet“, Alliierter Codename „Judy“) war ein Sturzbomber der Kaiserlich japanischen Marine im Zweiten Weltkrieg.


Sie wurde vom Ersten Marineluftfahrttechnischen Arsenal in Yokosuka auf der Grundlage von zwei Heinkel He 118 entwickelt, die aus Deutschland angeliefert wurden. Der erste Prototyp der D4Y1 machte im Dezember 1940 einen Erstflug. Dabei zeigte das einfach zu bedienende Flugzeug sehr gute Leistungen. Als das erfolgreiche Versuchsprogramm beschleunigt wurde, gab es jedoch die erste unangenehme Überraschung. Trotz der gut strukturierten und zweckmäßigen Erscheinung zeigten sich Schwächen im Aufbau der Tragflächen. Bei Sturzflugversuchen begannen die Tragflächen zu vibrieren, teilweise so sehr, dass die Tragflächenholme zu brechen drohten. Für einen Sturzbomber war dies natürlich eine inakzeptable Eigenschaft, daher wurden die ersten Modelle ab 1942 als Aufklärer eingesetzt. Bei der Schlacht um Midway wurden zwei Flugzeuge dieses Typs mitgeführt, von denen eines zum Einsatz kam.
Bis März 1943 konnten die strukturellen Probleme behoben und die Serienproduktion von insgesamt 2.038 Flugzeugen aufgenommen werden. Die meisten Suisei wurden von Aichi gebaut.
Die ersten Versionen der Yokosuka D4Y Suisei konnten nur mit hohem technischen Aufwand einsatzbereit gehalten werden, da die flüssigkeitsgekühlten Atsuta-V-12-Zylinder-Flugmotoren mit hängenden Zylindern, die eine Lizenzproduktion des deutschen Daimler-Benz DB 601 darstellten, im Gegensatz zu diesem unzuverlässig und schwierig zu warten waren. Bereits zu Beginn der Entwicklung gab es Stimmen, die den Einbau eines luftgekühlten Sternmotors forderten, dem in Japan gängigen Motortyp.
Sobald die Erlaubnis vorlag, begann das Konstruktionsteam von Aichi nach einem geeigneten Sternmotor Ausschau zu halten. Man wählte schließlich den 1.163 kW (1.560 PS) leistenden 14-Zylinder-Doppelsternmotor Mitsubishi MK8P Kinsei-62 aus, der nun die Yokosuka D4Y3 Model 33 antrieb. Der Nachteil des Sternmotors war, dass die Sicht des Piloten nach vorne und unten verschlechtert wurde, dadurch war der Einsatz auf einem Flugzeugträger für diese Variante nicht mehr möglich.
Die D4Y war für einen Sturzkampfbomber ausgesprochen schnell. Daher wurden einige auch für den Einsatz gegen die US-amerikanischen Boeing B-29 zu Nachtjägern umgebaut. Beim 11. Marineluftfahrtarsenal in Hiro wurde versucht, einen D4Y2-S-Nachtjäger zu entwickeln, indem man die gesamte Bombenausrüstung entfernte und eine 20-mm-Kanone Typ 99 Modell 2 als aufwärts schießende „Schräge Musik“ an die Position des Bordschützen setzte. Das Fehlen eines Radarsystems und die geringe Steigrate machten diese Nachtjäger jedoch wenig effektiv.
Mangels Panzerung und selbstabdichtender Tanks waren die Suiseis für die alliierten Jäger leichte Opfer. Dennoch fügten sie Schiffen, einschließlich des Flugzeugträgers USS Franklin, der beinahe durch eine einzelne „Judy“ versenkt wurde, erheblichen Schaden zu.
Die D4Y operierten von folgenden japanischen Flugzeugträgern aus: Chitose, Chiyoda, Hiyō, Junyō, Shin’yō, Shōkaku, Sōryū, Taihō, Unryū, Unyō und Zuikaku. Außerdem war anfangs vorgesehen, die D4Y auf den Hybridflugzeugträgern der Ise-Klasse einzusetzen.
Die letzte Version, die gebaut wurde, war der D4Y4-Spezialangriffs-Bomber Modell 43. Dieses ab Februar 1945 gebaute einsitzige Kamikaze-Flugzeug konnte eine 800-kg-Bombe tragen. Es war mit drei Starthilfsraketen für den Start von kurzen Startbahnen und zur finalen Sturzflugbeschleunigung ausgerüstet.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Yokosuka_D4Y

Video : YOKOSUKA D4Y SUISEI ‘JUDY’

            Footage of a Kamikaze attack on the USS Essex, 25 november 1944

 
























Donnerstag, 22. Dezember 2016

Nakajima J1N Gekko (Irving) - Fujimi 1/72

Die Nakajima J1N Gekko (jap. 月光, dt. „Mondlicht“) war ein zweimotoriger Nachtjäger der Kaiserlich Japanischen Marine von 1941. Der alliierte Codename war Irving.


Der Erstflug erfolgte im Mai 1941. Die Gekkō war ein Tiefdecker mit zwei nach oben und zwei nach unten gerichteten 20-mm-Kanonen. Die ersten Typen hatten noch Suchscheinwerfer, aber ab der Version J1N1-Sa von 1943 war ein Radar eingebaut.
Die Maschinen wurden effektiv gegen Boeing B-17-Bomber in Rabaul eingesetzt, später auch gegen Consolidated B-24-Bomber. Die J1N wurde auch gegen Boeing B-29-Bomber eingesetzt, allerdings mit wenig Erfolg. Das Radar funktionierte gut, die Maschine hatte aber Probleme mit der Leistung in großen Höhen. So wurden gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eine ganze Reihe als Kamikazeflugzeuge eingesetzt.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Nakajima_J1N

Video : https://www.youtube.com/watch?v=saysYz9oAjY&spfreload=10























Nakajima E8N1 Dave - Aviation USK 1/72

Die Nakajima E8N (jap. 九五式水上偵察機, Kyūgo-shiki suijō teisatsuki, dt. „Typ-95-Wasseraufklärungsflugzeug“, alliierter Codename: Dave) war ein Aufklärungswasserflugzeug der Kaiserlich Japanischen Marine vor und während des Zweiten Weltkrieges.


Der Doppeldecker, namentlich gekennzeichnet als achtes Aufklärungswasserflugzeug im Dienst der japanischen Marine, wurde 1933 auf Basis der Nakajima E4N konstruiert und ersetzte diese. Sie wurde von 1935 (Kōki 2595, daher die Typbezeichnung) bis 1940 von der Entwicklerfirma Nakajima und dem Flugzeughersteller Kawanishi produziert. Das Flugzeug wurde vor allem zur Aufklärung auf Kriegsschiffen mitgeführt und von diesen aus per Katapult gestartet. Im zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg wurde sie aber auch als Jagdflugzeug, Sturzkampfflugzeug und Artilleriebeobachter eingesetzt. Nachdem die Produktion des Typs 1940 eingestellt worden war und man die E8N nach und nach aus ihrem ursprünglichen Aufgabenbereich zurückzog, setzte man die für den Aufklärungs- und Kampfeinsatz zu stark veralteten Maschinen als Schulungs- und Verbindungsflugzeuge ein.
Die E8N2 wurde auch auf dem deutschen Hilfskreuzer HSK 1 Orion als Ersatz für deren Arado Ar 196 mit britischen Markierungen und der fiktiven RAF-Seriennr. L5196 eingesetzt. Gekauft wurde sie von Vize-Admiral Wenneker, mit dem Versorgungsschiff Münsterland zu den Marianen gebracht und am 1. Februar 1941 bei den Maug Islands an die Orion übergeben. Das Flugzeug wurde von Leutnant Klaus von Winterfeldt geflogen und ging am 26. Mai 1941 vor Madagaskar verloren, nachdem es sich beim Startversuch überschlagen hatte und nicht schnell genug geborgen werden konnte.

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Nakajima_E8N

Video : Nakajima E8N Dave