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Montag, 15. März 2021

Douglas B-66B Destroyer - Italeri 1/72

Die Douglas B-66 Destroyer war ein Aufklärer und leichter Bomber der United States Air Force, der von 1956 bis 1973 eingesetzt wurde. Das Flugzeug war ein Schulterdecker mit gepfeilten Tragflächen und zwei darunterhängenden Strahltriebwerken. Insgesamt wurden in verschiedenen Varianten 294 Stück hergestellt.  

Im Jahr 1951 schrieb die U.S. Air Force einen Bomber und Aufklärer aus, der die Douglas B-26 Invader ersetzen sollte. Boeing schlug daraufhin eine Version der B-47 Stratojet vor, Martin eine Version der XB-51. Die USAF entschied sich 1952 jedoch für die Douglas A3D Skywarrior, die als strategischer Bomber der United States Navy am 28. Oktober 1952 ihren Erstflug hatte. 

 

Die USAF bestellte keinen Prototyp, sondern fünf RB-66A-Vorserienflugzeuge, da man glaubte, dass die A3D ohne größere Umbauten für die USAF verwendbar sei. Sie war jedoch als strategischer Bomber für Angriffe aus großen Höhen entwickelt worden, während die RB-66 für Tiefflugeinsätze geeignet sein sollte. Dafür musste die Zelle verstärkt werden; zudem musste das Fahrwerk für den Einsatz von unbefestigten Pisten größere Räder erhalten. Vor allem aber musste das komplette Cockpit umgestaltet werden, um Aircraft Mechanic Inc. Schleudersitze der Typen Seat No 551/552/553/554 für jedes der vier Besatzungsmitglieder einbauen zu können. Der Navigator und der Bombenschütze wurden nach unten ausgestoßen, was in der kritischen Startphase fatal geendet hätte. In der A3D der Navy sollte die Besatzung mit dem Fallschirm abspringen. Die Avionik wurde fast komplett ausgetauscht. Die RB-66A erhielt das APS-27- und K-5-Radar, wofür das Radom vergrößert wurde, sowie vier Kameras für die Aufklärungsrolle. Auch die Triebwerke mussten ausgetauscht werden, da es Lieferengpässe beim von Douglas vorgeschlagenen Pratt & Whitney J57 gab. Die Wahl fiel aus politischen Gründen, gegen die Empfehlungen der Ingenieure für das J57, auf das zu schwache Allison J71. An heißen Tagen, oder während des Vietnamkrieges in Südostasien, reichte die Startbahnlänge wegen des unzureichenden Schubes nicht mehr aus, um abzuheben. Um Gewicht zu sparen, entfielen der Flügelklappmechanismus, der Fanghaken, die Katapultvorrichtung und das Enteisungssystem. Insgesamt erhöhte sich das Abfluggewicht dennoch um 5 Tonnen. 

Die erste Serienvariante war die RB-66B, die sich nur unwesentlich von der RB-66A unterschied. Die ersten Maschinen wurden ab 1956 beim 363. Tactical Reconnaissance Wing (Aufklärungsgeschwader), Shaw Air Force Base, South Carolina (USA), eingesetzt.

Die 1956/57 gebaute B-66B unterschied sich von der RB-66B durch einen längeren Bombenschacht und einen größeren internen Treibstoffvorrat. Ferner konnten zwei Zusatztanks unter den Tragflächen mitgeführt werden. Der erste Einsatz erfolgte 1956 beim 12. Light Bombardment Wing (leichten Bombergeschwader), Hurlburt Field, Florida.

Die RB-66C (ab 1966 EB-66C) wurde speziell für die EloKa entwickelt. Ursprünglich wurden die 36 Flugzeuge bei der 9. Tactical Reconnaissance Squadron (Aufklärungsstaffel), Shaw AFB, bei der 42nd TRS in Spangdahlem und der 67. TRS in Yokota (Japan) eingesetzt. Im Jahr 1962 wurden die RB-66C über Kuba während der Kuba-Krise eingesetzt und ab 1965 fast ausschließlich über Vietnam. Hier setzten die 41. und 42. Tactical Electronic Warfare Squadrons (Staffeln zur elektronischen Kriegsführung) des 355. Tactical Fighter Wing (Jagdgeschwaders) die EB-66 von Takhli in Thailand ein, um nordvietnamesische Radarstellungen zu stören. Selbst angreifen konnten die RB-66/EB-66 nicht.

Das Wettererkundungsflugzeug WB-66D war die letzte Variante der Douglas B-66. Hier wurde die ECM-Ausrüstung der RB-66C durch eine Wettererkundungsausrüstung ersetzt. Die Flugzeuge wurden von 1957 bis 1965 eingesetzt.

Northrop erhielt 1962 zwei WB-66D (55-0408 und 55-0410) als Experimentalflugzeuge. Mit ihnen sollten Möglichkeiten untersucht werden, die Grenzschichtströmung an einer Tragfläche zu beeinflussen, um den Luftwiderstand zu verringern und somit die Reichweite zu erhöhen. Zwei General Electric XJ79-GE-13-Triebwerke am hinteren Rumpf ersetzten die Unterflügeltriebwerke der B-66. Diese Maschinen wurden als X-21A bezeichnet. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_B-66

Videos: Douglas EB-66 Destroyer

             USAF B-66 Destroyer


 

Leider ist dies nach einem fatalen Computercrash das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Es wird bei einem der nächsten Museumsbesuche, wo dieses Modell ausgestellt ist, Abhilfe geschaffen.

 

Samstag, 30. Januar 2021

Messerschmitt Me 110 E-1 - Matchbox 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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1941 wurde die Me 110 in großer Zahl im Mittelmeerraum und in der Sowjetunion vor allem als Jagdbomber und Erdkampfflugzeug eingesetzt. In Vorbereitung der Fertigung des Nachfolgemodells Me 210 wurde die Produktion nach einiger Zeit heruntergefahren; als jedoch die Produktion der Me 210 wegen deren Mängeln gestoppt wurde, stellten die für die Me 210 vorgesehenen Fertigungsstätten wieder die Bf 110 her.  

Die Bf 110 war die deutsche Antwort auf die Luftkriegsdoktrin Frankreichs und Großbritanniens, die ebenfalls universelle Kampfflugzeuge entwickelten (Amiot 143, Potez 63, Breguet 693). Basierend auf den Erfahrungen aus den Kolonialkriegen Frankreichs und Großbritanniens sollte dieser universelle Flugzeugtyp als Jagdflugzeug mit größerer Reichweite die eigenen Bomber decken und gegnerische abfangen können, aber auch als Aufklärer, Sturzkampfbomber und Tiefangriffsflugzeug zum Einsatz kommen.

Als Zerstörer konzipiert, erfüllte die Bf 110 nicht alle Erwartungen, die an einen solchen Mehrzwecktyp gestellt worden waren. Es sollte sich zeigen, dass diese Flugzeugklasse keine der vorgesehenen Aufgaben tatsächlich effektiv erfüllen konnte. Insbesondere als schwerer Langstreckenjäger war die Bf 110 ein Fehlschlag, da der vorhandene Heckschütze und die starke Vorwärtsbewaffnung die mangelnde Wendigkeit nicht ausgleichen konnten und das Flugzeug im klassischen Kurvenkampf, gleich anderen zweimotorigen Jägern wie die P-38 und Ki-45, den wendigeren einmotorigen Kurzstreckenjägern deutlich unterlegen war.

Der bekannte britische Testpilot Eric Melrose Brown bescheinigte der Bf 110 hervorragende Flugeigenschaften, im Gegensatz zur einmotorigen Bf 109, deren Ruderabstimmung und Start- und Landeeigenschaften er stark bemängelte. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_110

 


Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.   
 


Messerschmitt Me 110 C-4 Dackelbauch - Fujimi 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Messerschmitt Bf 110 war ein zweimotoriger Ganzmetall-Tiefdecker des deutschen Flugzeugherstellers Bayerische Flugzeugwerke AG (BFW, ab 1938: Messerschmitt AG), der in die 1934 neugeschaffene Gattung der „Zerstörer“ eingestuft wurde. Der Typ war anfangs für zwei Besatzungsmitglieder ausgelegt, für verschiedene Anforderungen kam später eine dritte Person hinzu.

Der Erstflug erfolgte am 12. Mai 1936; mehrere Werke bauten von 1939 bis 1945 insgesamt 5760 Maschinen.

Aufgrund ihrer im Vergleich zu den Feindflugzeugen starken Motorisierung und dem sich daraus ergebenden Geschwindigkeitsvorteil konnte sich die Bf 110 im Luftkrieg über Polen, Norwegen und Frankreich erfolgreich gegen die wendigeren aber weitgehend veralteten einmotorigen Jäger der gegnerischen Luftstreitkräfte behaupten. Spektakulär war ihr Erfolg am 18. Dezember 1939 beim Luftgefecht über der Deutschen Bucht gegen einen Verband von 22 britischen Vickers-Wellington-Bombern, bei dem die Jagdflieger des JG 77 fast die Hälfte der Bomber abschossen.

Aufgrund der deutschen Luftüberlegenheit kam die Bf 110 nicht nur als Jäger, sondern bereits frühzeitig als Aufklärer oder Schlachtflugzeug zum Einsatz.

Die anfängliche Einsatztaktik basierte darauf, in eine günstige höhere Position zu gelangen und – die starke Frontbewaffnung ausnutzend – von hinten kommend einen einmaligen Anflug auf das Feindflugzeug durchzuführen und hierbei den Abschuss zu erzielen. Misslang dies, so entzog sich die Bf 110 dem drohenden und für ein zweimotoriges Flugzeug nachteiligen Kurvenkampf durch Ausnutzung ihrer stärkeren Motorleistung. Um verstärkt in günstige Abschusspositionen zu kommen, praktizierten einige Bf-110-Verbände eine Einsatztaktik, bei der eine Bf 110 mit gedrosselten Motoren relativ niedrig, der Rest der Staffel deutlich höher flog. Drehte ein feindlicher Jäger auf das vermeintlich lahme Einzelflugzeug ein, griff der Rest der Staffel den Gegner von oben an.

Im Vergleich zur Bf 109 war die Bf 110 zu Kriegsbeginn ein leistungsstarkes Muster, denn die eingesetzte Bf 110 C wurde bereits von den leistungsstarken DB-601-Motoren mit Direkteinspritzung angetrieben, während die Bf 109 teilweise noch mit einem Jumo-210-Vergasermotor ausgestattet waren. 

Als Begleitjäger in der Luftschlacht um England bewährte sich die Bf 110 nicht. Obwohl ihre Reichweite im Gegensatz zur einmotorigen Bf 109 für ihren geplanten Haupteinsatzzweck ausreichend war, blieben ihre Flugleistungen inzwischen hinter denen der einmotorigen gegnerischen Jagdflugzeuge zurück. Besonders im Vergleich zur schnellen Spitfire waren die Flugleistungen der Bf 110 nicht ausreichend, abhängig von der Flughöhe war ihr auch die etwas langsamere Hurricane überlegen. Da sie als zweimotoriger schwerer Langstreckenjäger ausgelegt war, war die Wendigkeit der Bf 110 schlechter als die einmotoriger Flugzeuge. So konnte sie aus der defensiven Position, in die sie durch ihre unterlegene Leistung – aber auch durch die deutsche Taktik, Nahbegleitschutz für die Bomberformationen zu fliegen – gedrängt worden war, nicht erfolgreich kämpfen. Auch die aus einem einzelnen MG 15 bestehende – nach hinten wirkende – Abwehrbewaffnung konnte diese Nachteile nicht wettmachen.  

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_110

Um die Reichweite zu erhöhen kam zu den 1270 Litern Kraffstoff in den internen Tanks ein Zusatzrumpfbehälter mit 1050 Litern Kraftstoff unter dem Flugzeugbauch. Dieses unbelüftete Holzgestell - auch Dackelbauch genannt - war nicht abwerfbar, was sich nachteilig auf die Manövrierfähigkeit beim Luftkampf auswirkte. Außerdem neigte der Dackelbauch zur Selbstentzündung aufgrund der nicht abführbaren Treibstoffgase im Inneren des Behälters. Deshalb wurde der Zusatzbehälter sehr schnell von den Fronteinheiten wieder demontiert, da ja abwerfbare Zusatztanks unter den Tragflächen auch noch zur Verfügung standen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=JHiCqeNOkns


 
Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.   

Samstag, 23. Januar 2021

Fokker G.I - Replica resin-kit 1/72

Die niederländische Fokker G.I war ein zweimotoriges Jagdflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Ungewöhnlich war ihre unkonventionelle Auslegung mit doppelten Seitenleitwerk an zwei Leitwerksträgern und zentraler Rumpfgondel. 


Die G.I wurde als freitragender Mitteldecker in Holz/Metall Gemischtbauweise konstruiert. Die Haupträder fuhren in die Motorgondeln ein. Die beiden Seitenleitwerke waren durch das Höhenleitwerk miteinander verbunden. Die großzügig verglaste Besatzungsgondel ermöglichte eine gute Rundumsicht.

1936 wurde der Prototyp auf dem Pariser Aérosalon der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Flugerprobung begann mit dem Erstflug am 16. März 1937. Als Antrieb dienten zwei Sternmotoren Hispano-Suiza 80-02. Die Flugleistungen waren gut, die Triebwerke jedoch sehr störanfällig, so dass sie durch zwei Pratt & Whitney SB-4G ersetzt wurden. Nach einem Schaufliegen am Jahresende erging von der niederländischen Luftwaffe ein Serienauftrag über 36 G.IA mit Bristol-Mercury-VIII-Antrieben. Ursprünglich sollte die G.I mit zwei Maschinenkanonen, zwei 7,9-mm-Maschinengewehren und einem beweglichen, nach rückwärts feuernden MG bewaffnet werden. Die Serienmaschinen erhielten dann jedoch acht starre und ein bewegliches Maschinengewehr 7,9 mm.

Bedingt durch Lieferengpässe der Triebwerke wurde die erste Maschine erst am 10. Juli 1939 an die Armee ausgeliefert. Bei Kriegsbeginn am 10. Mai 1940 befanden sich nur 23 G.IA im Truppendienst. Sie konnten einige Erfolge gegen die deutsche Luftwaffe, insbesondere gegen Ju 52 verbuchen. Fast alle wurden jedoch bei den Kampfhandlungen in der Luft oder am Boden zerstört.

Die Präsentation in Paris 1936 hatte einige Exportaufträge nach sich gezogen. Finnland bestellte 26, Schweden 18, das republikanische Spanien zwölf und Estland neun Stück der Exportversion G.IB. Ungarn und Dänemark handelten eine Lizenzproduktion aus. Die Lieferung an Spanien kam wegen des Waffenembargos nicht zustande. Von den für Finnland bestimmten Flugzeugen konnten zwölf bis zum deutschen Angriff fertiggestellt werden, die jedoch nicht bewaffnet waren, da die USA wegen des Waffenembargos die Lieferung der MGs verweigert hatte. Sie wurden zusammen mit den für Dänemark produzierten Maschinen von der Luftwaffe übernommen, probegeflogen und als Jagdflugzeugtrainer verwendet. Der niederländischen Besatzung einer G.IB gelang während eines Demonstrationsfluges am 5. Mai 1941 die Flucht nach Großbritannien, wo ihr Flugzeug in Farnborough ebenfalls Tests unterzogen wurde.

Die genaue Zahl aller gebauten G.I ist nicht bekannt, sie dürfte zwischen 62 und 75 liegen. Ein originalgetreuer Nachbau einer G.IA ist im Militaire Luchtvaart Museum in Soesterberg zu besichtigen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fokker_G.I


 

So sah das Modell ursprünglich bzw. kurz nach der Fertigstellung aus. Dann stand es im Museum in einer sonnendurchfluteten Vitrine . . . und was Sonneneinstrahlung/Hitze mit einem Resinmodell anstellen kann sieht man auf den folgenden Fotos. Es ist aber schon ein Plastikbausatz besorgt - der nur noch gebaut werden muß - um als Ersatz für das zerstörte Resinmodell zu fungieren.

























 


Freitag, 22. Januar 2021

Focke Wulf Fw 187 Falke - Karo As 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.

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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Focke-Wulf Fw 187 Falke ist ein zweimotoriges Jagdflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, das bei Focke-Wulf in Bremen entwickelt wurde.  


Sie wurde Anfang 1936 als einsitziges Jagdflugzeug für Geschwindigkeiten über 500 km/h projektiert. Der Erstflug des Prototyps Fw 187 V1 (Kennzeichen D–AXAK) fand am 10. April 1937 statt, wobei trotz der leistungsschwächeren Triebwerke vom Typ Junkers Jumo 210 D (vorgesehen waren Motoren von Daimler-Benz) eine Höchstgeschwindigkeit von 520 km/h erreicht wurde. Obwohl die Fw 187 damit 60 km/h schneller als die Bf 109 B-2 war, konnte sie sich beim Reichsluftfahrtministerium (RLM) nicht durchsetzen, da man dort zwei Motoren für einen einsitzigen Jäger als Verschwendung ansah.

Das Technische Amt des RLM schrieb etwas später einen schweren Jäger mit drei Mann Besatzung und zwei Motoren in der neugeschaffenen Gattung des „Zerstörers“ aus, der mit Maschinengewehren und Bomben ausgerüstet werden sollte.

Der dritte Prototyp wurde daraufhin angepasst – jedoch nicht exakt nach den RLM-Spezifikationen, was die Mitbewerber Bayerische Flugzeugwerke (ab 1938 Messerschmitt AG) und die Henschel Flugzeug-Werke ebenfalls nicht taten. Der letzte Prototyp Fw 187 V6 erhielt die nun lieferbaren DB-600A-Triebwerke mit je 772 kW (1.050 PS) und erreichte damit während der Erprobung im Frühjahr 1939 eine Höchstgeschwindigkeit von 635 km/h in Bodennähe.

Trotz dieser Leistung und einer überdurchschnittlichen Manövrierfähigkeit wurde vom RLM nur ein Auftrag über drei Vorserienmaschinen Fw 187 A-0 erteilt, da man sich schon für das Konkurrenzmuster Messerschmitt Bf 110 entschieden hatte. 1940 fertiggestellt, flogen die Maschinen mit Testpiloten bemannt bei der Bremer Industrie-Schutzstaffel als eine Art „private Luftverteidigung“ für das Focke-Wulf-Werk und erzielten mehrere Abschüsse.

Im Winter 1940/41 wurden sie inoffiziell der Luftwaffe übergeben und in Norwegen stationiert, wo sie bald der Bf 110 vorgezogen wurden. Als Göring davon Kenntnis erhielt, mussten die Maschinen an das Werk zurückgegeben werden.

Die aus diesem Typ gewonnenen Erfahrungen wurden bei der Entwicklung der Focke-Wulf Ta 154 genutzt.

Das Flugzeug war in Ganzmetallbauweise ausgeführt, sämtliche Flächen waren freitragend. Das luftgefederte Hauptfahrwerk war komplett, das Spornrad zu zwei Dritteln einziehbar. Im eingezogenen Zustand diente es so als Notsporn. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Focke-Wulf_Fw_187


 


Leider sind nach einem Computercrash dies die einzigen mir verbliebenen Fotos dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren. 

Sonntag, 5. Juli 2020

Vought OS2U Kingfisher wird wieder an Bord genommen - papermodels 1/144

Quelle unbekannt

Ausgangsidee war dieses Foto - allerdings wollte ich meine Kingfisher darstellen, wie sie gerade auf die Gummimatte rutscht um an Bord des Zerstörers genommen zu werden. Die Kingfisher hat mich schon immer fasziniert und in britischen Farben macht sie schon was her - und im Hintergrund so einen Ausschnitt von einem britischen Zerstörer - ach das hab ich gleich ! Hab ich mir zumindest so gedacht . . . daß dann der Zerstörer schon beim Entwerfen auf dem Computer eine immense Aufgabe darstellte merkte ich, als ich mir so nach und nach mehr Einzelheiten und Details zusammensuchte. So hat der Bau des Zerstörerausschnittes dann auch mehr als einen Monat gedauert . . . eine kleine LED-Kette von der Weihnachtsbeleuchtung verleiht dem Schiff ein wenig warmes Licht.



Eine durchsichtige Kanzelverglasung bei einem Kartonmodell herzustellen ist einfacher als man es sich oft vorstellt. Ich nehme ein Stück dünnes durchsichtiges Plastik von Verpackungen, klebe die ausgedruckte  Kanzel mit Tesa (Dixo) darunter und ritze die Konturen mit einem Skalpell nach. Bei größeren Maßstäben kann man die Kanzelstreben noch ausschneiden und auf die Klarsichtteile kleben, aber im Maßstab 1/144 würde das viel zu dick werden.

  Dann kann man entweder mit der Schere oder mit dem Skalpell die Teile ausschneiden, in die gewünschte Form biegen und bemalen.


 Man kann auch einen sich drehenden Propeller mit einer runden Scheibe durchsichtigen Plastiks darstellen . . .


Die Kingfisher ist fertig und die Recovery-Mat dazu auch - also dann mal an den Computer und "schnell mal" einen Zerstörer als Kartonmodell entworfen - soll ja "nur" für den Hintergrund sein . . .

 Der Rumpf mit Tarnmuster und Alterungen ist nach ein paar Tagen ausdruckfertig.

 Die Weihnachts-LED-Kette funktioniert hervorragend. Die Fenster bzw. Bullaugen wurden mit Hilfe einer Lochzange ausgestanzt und mit Crystal-Clear geschlossen.



 Ein Rettungsboot aus Karton - wird das nicht zu flach ? Keineswegs . . . wenn man's richtig macht: mehrere Schichten Karton übereinander, wobei die unterste Schicht den Boden enthält, bei den anderen Schichten wird nur der Gummiwulst ausgeschnitten und darübergeklebt. Ich habe mit Schmucksteinkleber noch einen dicken halbrunden Rand aufgebracht - und schon ist das Schlauchboot parat . . . zwei Crewmitglieder testen es schon mal . . .

. . . und da machen spontan ein paar mehr einen kleinen Ausflug !

 Die ersten Aufbauten nehmen Gestalt an - und beim Vergleichen mit Fotos ahne ich zum ersten Mal, daß dieses Vorhaben doch gewaltiger ist als ich es mir vorgestellt habe . . . allein der Geschützturm kostet mich einen ganzen Tag für den Bau . . .



Mit Watte wird der Schaum gestaltet, den die Matte im Schlepp erzeugt. Hier ist es noch fast ein wenig viel Watte - nach dem Trocknen wird das nochmals zurechtgezupft . . .

Der Kran und das Katapult sind geschafft - hat mich jeweils eine Woche gekostet !

 Macht aber der Crew nichts aus - sie machen sich eine schöne Zeit mit ihren Schlauchbooten.


 Das Schiff ist fertig - nur die Crew fehlt noch. Die Wasserbomben mit ihren Behältern und Abwurfvorrichtungen haben mich nochmal eine Woche gekostet.




 Die ersten Mannschaften tummeln sich auf dem Deck - unter strenger Beobachtung des Offiziers.

 . . . so, jetzt sind alle Crewmitglieder platziert . . . schaut aber noch so leer aus. Aber - ich habe keine Figuren mehr ! Also nachbestellen und warten bis die Lieferung aus China eintrifft . . .

 Da sind sie - nun schaut's gleich viel besser aus . . . sage mal ich bin damit fertig !