Samstag, 24. Januar 2026

7 Spiel Drache

Wieder habe ich ein Spiel fertig - und ich hoffe es gefällt. Das Thema war frei wählbar - allerdings mit einem Drachen. Ich habe mir mehrere Bilder angesehen und mich für dieses Motiv entschieden. Es ist aus mehreren Vorlagen zusammengesetzt - und ich denke, es harmoniert ganz gut.




 
Sieben ist ein Glücksspiel für mehrere Spieler mit einem Spielbrett mit zwei Würfeln und
basiert auf dem antiken Glücksspiel Glückshaus. Belegt ist es das erste Mal bei den Römern, aber man geht davon aus daß es auch bereits von den Ägyptern und Griechen gespielt wurde. Da das Spiel bei den Römern verboten war und der Besitzer des Spiels empfindliche Strafen zu erwarten hatte gab man ihm - sobald eine Vier gewürfelt wurde - eine Münze. Es gab auch Spielbesitzer die mit den Patrouillien ein Abkommen hatten und diesen ein Zeichen gaben wenn viele Münzen auf dem Spielfeld lagen. Kam die Wache dann um‘s Eck flohen alle Spieler panisch und der Besitzer des Spiels sackte alle Münzen ein, wovon er den Wachsoldaten einen bestimmten Anteil abgab . . . 

Im Mittelalter hatte dieses Spiel eine große Renaissance erfahren und war weit verbreitet und beliebt. Hier nun wurde das Feld 7 "Hochzeit" genannt und man hatte Geschenke mitzubringen - bei manchen Regeln hatte sogar jeder Spiele bei einer gewürfelten 7 eine Münze in das "Hochzeitsfeld" zu legen. Wer eine 2 würfelte hatte "Schwein", weshalb dieses Feld oft mit einem Schweinchen gekennzeichnet wurde. Wer eine 12 würfelte war der König und er sackte "Steuern" ein. Das Feld 12 wurde deshalb oft mit einer Krone verziert. Je nach vereinbarter Regel kann der Einsatz auf allen Feldern gleich hoch sein oder aber dem Wert des Feldes entsprechen (also z. B. neun Münzen auf die 9). Eine gewürfelte Vier bedeutete mitunter auch "eine Runde Aussetzen". 

7-Spiel (Glückshaus) - Spielregeln  

Dienstag, 20. Januar 2026

Baby Grinch - Stoff-/Gummipuppe

Der Grinch (How the Grinch Stole Christmas) ist eine US-amerikanische Fantasykomödie von Ron Howard aus dem Jahr 2000. Die Handlung basiert auf dem Roman Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat von Theodor Seuss Geisel aus dem Jahr 1957. 


Der Grinch ist eine Kreatur mit grünem Fell, die in einer Berghöhle lebt. Er mag aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Kindheit Weihnachten nicht. Deswegen stiehlt er in der Verkleidung des Weihnachtsmanns die Geschenke der Bewohner des Nachbarorts Whoville.

Die Einwohner von Whoville feiern trotzdem Weihnachten. Die Ortsbewohnerin Cindy Lou Who setzt sich für ihn ein und hilft ihm gleichzeitig, die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt die Bedeutung des Festes, gibt die Weihnachtsgeschenke zurück und nimmt am Weihnachtsfest teil. 

In der heutigen Zeit ist der Grinch das Symbol für Alle, die dem Weihnachtsfest nichts abgewinnen können oder es strikt ablehnen. Es hat sich ein regelrechter "Grinch-Kult" gebildet, der ebenso aufwendig wie das Weihnachtsfest selbst zelebriert wird.


Den Baby-Grinch bekam eine gute Freundin von mir geschenkt, da sie ein großer Grinch-Fan ist und einen regelrechten (öffentlichen) Grinch-Schrein aufgebaut hat. Die Puppe aber hat ein lieblos bemaltes Gesicht und die Glitzeraugen sind eher gruselig als niedlich - weshalb ich mich angeboten habe, dies zu "berichtigen". Hier zum Vergleich ein Baby-Grinch-Foto aus dem Film:

 

Also gab ich mir ein wenig Mühe die Puppe dem Original anzugleichen - eine exakte Kopie ist leider nicht möglich, da die "Kuschelversion" doch vom Original in wesentlichen Punkten abweicht.




 

Samstag, 17. Januar 2026

WoW (World of Warcraft) Thrall - Revell 1/16

Der als Thrall bekannte frühere Sklave brachte der Horde Einigkeit, verwandelte Verwüster in Architekten und sicherte seinem Volk eine Zukunft.
Thrall“ war der Spitzname, den der junge Orc Go'el in seinem ersten Zuhause erhalten hatte, einem Internierungslager, das die orcischen Gefangenen des Zweiten Krieges davon abhalten sollte, jemals wieder eine Bedrohung für Azeroth darzustellen. Der Name hätte nicht passender sein können. Als Go'el aus seinem Gefängnis floh, suchte er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine Wurzeln und fand schließlich Weisheit im schamanischen Glauben seiner Ahnen.
Thralls Schamanismus leitete seine Taten, als er die Horde neu erschuf, ihr Kriegshäuptling wurde und sein Volk in einem von Dürre geplagten Land ansiedelte, das er zu Ehren seines Vaters Durotan „Durotar“ nannte. Thrall führte die Horde durch eine scheinbar unendliche Reihe von Prüfungen: das Aufheben des dämonischen Blutfluches, der die Orcs verderbt hatte, einen Angriff der Brennenden Legion auf den Hyjal und den Sturz des gefürchteten Lichkönigs. Als Todesschwinge zurückkehrte und die Welt zerschmetterte, trat Thrall von seinem Amt als Kriegshäuptling der Horde zurück und trat stattdessen dem Irdenen Ring bei, einer mächtigen Gruppe von Schamanen. Sie versuchten, die Elemente zu besänftigen und den Zerstörer aufzuhalten. Thrall wählte Garrosh Höllschrei zu seinem Nachfolger – eine Entscheidung, die er bitter bereute, da der neue Kriegshäuptling die Horde an den Rand des Aufstands gebracht hat. Garroshs Niederlage, die Geburt von Thralls Sohn sowie der Aufstieg eines neuen Kriegshäuptlings scheinen eine erfrischende Wirkung zu zeigen. Thrall ist wieder zur Ruhe gekommen und macht sich bereit, eine wahrlich persönliche Bedrohung ganz Azeroths zu bekämpfen, da ein wildes Ebenbild seines Volkes aus einem entfernten Universum hervorbricht. 

 
 
Thrall ist der Sohn von Durotan, Häuptling des Frostwolfclans, und seiner Gefährtin Draka. Als Baby wurde er unter den von Assassinen des Schattenrats ermordeten blutverschmierten Körpern seiner Eltern gefunden. Sein neuer Ziehvater sollte der grausame Aedelas Schwarzmoor werden. Der Herr von Durnholde gab ihm den Namen "Thrall", was in der Allgemeinsprache der Menschen "Sklave" bedeutet. Mit dem blauäugigen Kind (was für einen Orc selten ist) kehrte er in seine Festung zurück.  
 
Thrall, geboren als Go'el, ist eine fiktive Figur aus der Videospielreihe Warcraft von Blizzard Entertainment. Innerhalb der Reihe ist Thrall ein Orc-Schamane, der zeitweise als Kriegshäuptling der Horde, einer der Hauptfraktionen des Warcraft-Universums, diente und gleichzeitig Anführer einer Schamanenfraktion war, die sich dem Erhalt des Gleichgewichts der Elementarkräfte in der Welt von Azeroth, bekannt als Irdener Ring, verschrieben hatte. Ursprünglich wurde Thrall in Werbematerialien von Blizzard Entertainment als Protagonist des eingestellten Videospiels Warcraft Adventures: Lord of the Clans vorgestellt, das von Blizzard und Animation Magic von 1996 bis 1998 gemeinsam entwickelt wurde. Seinen ersten richtigen Auftritt hatte Thrall jedoch in der 2001 erschienenen Romanfassung der Geschichte des eingestellten Videospiels, verfasst von der amerikanischen Schriftstellerin Christie Golden. Die Geschichte des Romans spielt in seiner Jugend. Er wird als Sklave dargestellt, der von einem gewalttätigen menschlichen Offizier aufgezogen wurde, sich aber schließlich auflehnte und aus der Gefangenschaft entkam. Seinen ersten größeren Auftritt hatte die Figur im Videospiel Warcraft III: Reign of Chaos (2002), wo er als Anführer der vereinten Horde fungierte. Thrall ist außerdem als Nebencharakter in der Warcraft-III-Erweiterung The Frozen Throne sowie im MMORPG World of Warcraft und dessen Erweiterungen zu sehen. Weitere Auftritte von Thrall finden sich in Fortsetzungsromanen der Warcraft-Reihe und im Sammelkartenspiel Hearthstone. Im Crossover-MMORPG Heroes of the Storm ist Thrall ein spielbarer Charakter. Chris Metzen, der Schöpfer der Figur, spricht Thrall in den meisten Medien, mit Ausnahme von Warcraft Adventures, wo Clancy Brown dem Charkter die Stimme lieh, und Hearthstone, wo Lance Henriksen seine Stimme verkörpert. Thrall wurde von Spielern und Videospieljournalisten gleichermaßen positiv aufgenommen und gilt als eine der bekanntesten und kultigsten Figuren der Warcraft-Reihe.

Quellen: https://wowwiki.fandom.com/de/wiki/Thrall 
 
 

Wenn sich Gaming-Kultur und traditioneller Modellbau begegnen, entstehen manchmal wahre Schmuckstücke für die Vitrine. Das Revell Gift Set The Orc Thrall aus der World of Warcraft (Shoplink) Serie ist genau so ein Projekt, das zwei Welten auf faszinierende Weise miteinander verbindet. Für Modellbauer bietet dieser Bausatz nicht nur die Möglichkeit, eine ikonische Figur der Gaming-Geschichte nachzubauen, sondern vielleicht auch eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Fahrzeugmodellen, die Viele bereits im Regal stehen haben.

Für Revell sehr ungewöhnlich, daß sie sich einem Computerspiel-Charakter annehmen. So erschienen 2025 nicht nur der legendäre Orc Thrall, sondern auch der ebenso legendäre Lich King. 
 
Mit feinen Strukturen und möglichst genauen Details ist der Bausatz einfach zu bauen und mit der überaus umfangreichen, aber sehr genauen Bauanleitung, auch recht gut zu bemalen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen hunderte von Fotos zu studieren und das Modell "nachzudataillieren". Das Farbset, das dem Kit beiliegt, deckt alle Nuancen der Farbgebung ab - eine tolle Idee übrigens - und da das ja als Geschenkbox konzipiert ist, braucht man nichts weiter einzukaufen : Farben, Pinsel und Kleber sind mit dabei. Echt toller Bausatz - so etwas würde ich mir öfter wünschen . . . weiter so Revell. Von mir ein dickes "Daumen hoch".
 

















 

U-Boot Typ XXVII Hecht - Artitec 1/220 (Spur Z)

Der Hecht (Projektbezeichnung Typ XXVII A) war ein während des Zweiten Weltkriegs für die Kleinkampfverbände der deutschen Kriegsmarine in Serie produziertes Kleinst-U-Boot. Sein unbefriedigendes Seeverhalten führte dazu, dass der Hecht nicht zum Fronteinsatz herangezogen wurde. Er fungierte stattdessen als Lehr- und Übungsboot für die künftigen Besatzungen des Kleinst-U-Boots Seehund. Er ist auch nicht identisch mit dem Steinhuder Hecht.  


 

Der Hecht entstand als Amtsentwurf des U-Boot-Konstruktionsbüros des OKM vor dem Hintergrund des erfolgreichen britischen Angriffs auf die Tirpitz Ende 1943. Bei diesem Angriff gelangten zwei britische Kleinst-U-Boote des Typs X-Craft durch die Netzsperren der vor Anker liegenden Tirpitz und platzierten zwei Grundminen, die große Schäden am Schlachtschiff verursachten. Dieser Angriff, sowie der Verlust der Scharnhorst am 26. Dezember 1943, führten zur kritischen Prüfung von Einsatzmöglichkeiten und Erfolgschancen hinsichtlich maritimer Kleinkampfmittel seitens der deutschen Kriegsmarine.

Für die Entwicklung des Hecht erarbeitete das OKM eine Forderungsliste mit den Eigenschaften des Kleinst-U-Bootes. So sollte das Boot, bei einer Verdrängung von 7 Tonnen, eine Reichweite von etwa 90 Seemeilen besitzen und eine Haftmine an einem hinter einer Netzsperre vor Anker liegenden Schiff anbringen können. Darüber hinaus sollte es folgende Eigenschaften besitzen:

  • Verzicht auf eine für die Überwasserfahrt geeignete Form
  • Verzicht auf Tauchzellen; der Abtrieb sollte allein durch das Fluten der Regelzellen erzielt werden
  • kleiner Turmaufbau
  • einziehbares Sehrohr mit Abweiser
  • Kreiselkompass mit Umformer

Aufgrund dieser Spezifikationen entstand in der Germaniawerft in Kiel ein erster Prototyp. Dessen Entwurf musste jedoch schon bald an die geänderten Anforderungen des OKM angepasst werden. Dieses forderte nun, dass neben der Attackierung von vor Anker liegenden Schiffen auch eine Bekämpfung fahrender Seeziele auf offener See möglich sein sollte. Dazu sollte das Boot auch für Überwasserfahrten konzipiert werden. Statt des Minenkopfes sollte wahlweise auch ein Torpedo angebracht werden können. Alternativ sollte der Minenkopf auch mit zusätzlichen Batterien ausgestattet werden, um die Reichweite des Bootes zu erhöhen. Der Hecht sollte auch nicht mehr, wie zunächst geplant, von größeren Marineeinheiten in sein Operationsgebiet gebracht werden, sondern selbstständig von jeder offenen Küste aus operieren können.

Der so entstandene Urtyp des Hecht bekam eine zweiköpfige Besatzung. Primärbewaffnung war ein 53,3-cm-Torpedo des Typs G 7e, der mittig unter dem Kiel des Bootes angehängt wurde. Die Haftmine im Bug des Bootes konnte von der Zentrale ausgelöst werden. Versuche mit Sonderteilen, die eine Beförderung von zwei Kampfschwimmern nebst Ausrüstung möglich gemacht hätten, wurden nicht realisiert.

Der Antrieb war ein Elektromotor AEG-AV 76 mit 12 PS. Einige Boote sollen auch einen 75-PS-Hilfslenzpumpen-E-Motor aus den Booten des Typs VII-C erhalten haben.

Der Prototyp wurde von der Schiffsbau-Versuchsanstalt in Hamburg einer Seeerprobung und zu diversen Schleppversuchen herangezogen. Im Gesamturteil wurde festgestellt, dass der Hecht zwar eine befriedigende Unterwasserform aufwies, aber weder mit noch ohne Bugkopf gute Überwasserfahreigenschaften besaß. Veränderte und verlängerte Bugnasen sowie eine profilgünstigere Turmverkleidung brachten keine nennenswerten Verbesserungen. 

Obwohl man sich im OKM über die Schwächen des Hecht im Klaren war, erteilte man der Germaniawerft den Bauauftrag für 50 Boote. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass zu diesem Zeitpunkt mit Ausnahme des Molch und des Biber keine anderen baufertigen Konstruktionen von Kleinst-U-Booten vorlagen. Der Hecht sollte allerdings von vornherein nur als Übungsboot fungieren. Die ersten beiden Boote (U 2111 und U 2112) wurden im Mai 1944 ausgeliefert; im Juni folgte U 2113. Nur diese drei waren mit einem Minenkopf ausgerüstet. Im Juli 1944 wurden sieben Boote und im August 1944 weitere 42 geliefert. Danach wurde die Serienproduktion eingestellt, so dass der Gesamtbestand aus 53 Booten bestand.  

Seine Einstufung erhielt das Kleinst-U-Boot schon während der Bauzeit. Der Hecht war ein plumpes, schlechtes und unmanövrierbares Boot mit katastrophalen See- und Taucheigenschaften. Es wurde zu keiner Zeit seinen Anforderungen gerecht und diente daher nur als Schulungsboot. Seine Weiterentwicklung ebnete den Weg zum Seehund (Typ XXVII B). 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hecht_(U-Boot) 

Video: Kleinkampfverbände der Kriegsmarine – Navy SEALs of the Third Reich (’44 - ’45) 

Ein schlichter kleiner Resinbausatz, der keine größeren Schwierigkeiten beim Bau aufweist. Gut - es sind ja auch nicht gerade wirklich viele Teile . . . obwohl drei Torpedos beiliegen, so daß man alle drei Ausführungen des Torpedos T XIII "K-Butt" darstellen kann ( Übungstorpedo / Explosionstorpedo / Magnettorpedo ).