Mittwoch, 18. Oktober 2023

Modellbaumesse Ried im Innkreis 2023 (Austria)

 Herrlich war diese Messe wieder einmal - auch wenn es dieses Jahr keinen Wettbewerb gab. Aber wie sich gezeigt hat war dies auch nicht unbedingt nötig - es verlief alles viel ruhiger, man hatte mehr Zeit für die Besucher und auch die Veranstalter waren entspannter. Ein herzliches Dankeschön für die MBF Ried. Die folgenden Bilder spiegeln nur einen interessanten Querschnitt aller ausgestellten Exponate wider . . .

























 





















 



































































































































































































































































































"Wer wui ois a Ganserl ?"



















































































































































Vielen Dank für's Anschauen und ich hoffe es hat gefallen.

Montag, 2. Oktober 2023

Dompfaffen (Bullfinches) - Airfix Wildlife Series - 1:1

Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula), auch Dompfaff oder seltener Blutfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Europa, Vorderasien, Ostasien einschließlich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Sowohl im Tiefland als auch in Bergwäldern lebt der Gimpel im Nadelwald, überwiegend in Fichten-Schonungen, aber auch in lichten Mischwäldern mit wenig Nadelbäumen oder Unterholz. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Samen von Wildkräutern und Knospen zusammen. Die Art gilt derzeit als nicht gefährdet.

Früher stellte der Gimpel ein Symbol für Tölpelhaftigkeit, Ungeschicklichkeit und Dummheit dar. Er ist häufig als schmückendes Hintergrundmotiv auf alten Darstellungen des Garten Eden zu finden. 


                             Links weiblicher Dompfaff - rechts Männlicher.

Der Gimpel ist wie alle Vertreter der Gattung von gedrungener Gestalt mit kurzem Hals und dünnen Füßen. Kennzeichnend sind eine schwarze Kopfplatte, ein schwarzes Kinn und ein dicker, schwarzer Kegelschnabel. Die schwarzen Flügel weisen eine weiße Binde auf. Der Bürzel ist weiß, der Schwanz schwarz. Die Augen sind tiefbraun. Gimpel haben eine Körperlänge von etwa 15 bis 19 Zentimetern. Die Flügelspannweite beträgt 22 bis 26 Zentimeter und das Körpergewicht liegt meist bei etwa 26 Gramm.

Der Gimpel weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Das Männchen trägt einen blaugrauen Rücken. Flügelbinden, Unterbauch, Unterschwanz und Bürzel sind weiß, Wangen, Brust, Flanken und Oberbauch leuchtend rosenrot. Die Füße sind schwarzbraun. Das Weibchen hat einen bräunlichgrauen Rücken. Brust, Flanken und Unterseite haben eine helle graubraune Färbung mit einem ganz leichten Stich ins Rötliche. Die Füße sind schwärzlich.

Die Jungvögel weisen ein bräunlicheres Kleingefieder als die ähnlichen Weibchen auf. Der Schnabel ist ohne Schwarz. Der Kopf ist hell, wird bei der Jugendmauser nach sechs bis acht Wochen jedoch langsam schwarz. Beim Ausfliegen weisen junge Männchen auf der Brust einen leicht rötlichen Anflug auf. Geschlüpfte Nestlinge sind durch lange, graue Daunen auf Kopf und Rücken gekennzeichnet. Der rosafarbene Rachen ist links und rechts mit einem purpurgrauen Fleck versehen. Die Schnabelwülste sind gelb. Sowohl die Jugendmauser (eine Teilmauser) als auch die Brutmauser der Altvögel, eine Vollmauser, finden in Mitteleuropa in der Zeit von August bis Oktober statt. Die Vollmauser dauert etwa 80 bis 85 Tage.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gimpel_(Art)

AIRFIX hat im Rahmen ihrer Wildlife Series auch die Bullfinches - zu Deutsch Dompfaffen oder Gimpel - herausgebracht. Alle Teile sind in weißem Plastik im Spritzgußverfahren hergestellt und passen eher weniger gut zusammen. Man kommt nicht um umfangreiche Nachbesserungen drumherum. Nichtsdestotrotz kann man ein herrliches Diorama gestalten, das in der Modellbauwelt eine seltene Sparte bekleidet. Für Naturliebhaber ein absolutes Muß.











Groß-A’Tuin - Scheibenwelt - Terry Pratchett

Die Scheibenwelt-Romane sind eine Romanreihe von Terry Pratchett, die auf der fiktiven Scheibenwelt spielt. Von 1983 bis Ende 2015 erschienen 41 Romane, die alle ins Deutsche übertragen wurden.

Die deutschen Übersetzungen stammen zum größten Teil von Andreas Brandhorst, ab „Schöne Scheine“ wurden die Romane dann von anderen Übersetzern übertragen. Über die Probleme in der deutschen Übersetzung gibt es einen Abschnitt im Artikel Scheibenwelt. Im Rahmen einer Neuveröffentlichung werden die Romane von verschiedenen Übersetzern sukzessive neu bearbeitet. 

Die Scheibenwelt (engl. Discworld) ist eine fiktive Welt und der Schauplatz zahlreicher bizarrer, humorvoller Romane des englischen Schriftstellers Terry Pratchett. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt-Romane

Die Scheibenwelt ist eine flache, scheibenförmige Welt mit einem Durchmesser von etwa 10.000 Meilen (rund 16.000 Kilometer). Ihr Umfang beträgt somit etwas über 30.000 mi (entsprechend etwas über 50.000 km), die Oberfläche demnach knapp 80 Millionen mi² (knapp mehr als 200 Millionen km²), was etwas weniger als der Hälfte der Erdoberfläche entspricht.

Die Welt ruht auf den Rücken von vier Elefanten (Berilia, Tubul, Groß-T'Phon und Jerakeen), die wiederum auf dem Rücken der Sternen-Schildkröte Groß-A’Tuin stehen. Die durch den Weltraum „schwimmende“ Schildkröte ist ein von der indischen Mythologie inspiriertes Weltbild.

Auf den ersten Blick erscheinen die Scheibenwelt und ihre Bewohner wie normales, durchschnittliches Fantasy-Interieur: Hexen, Zauberer, Trolle, Zwerge und Magier. Tatsächlich aber persiflieren die Geschichten sowohl klassische Fantasy- und Science-Fiction-Motive als auch viele Themen aus unserer Welt, die bei Pratchett die „Rundwelt“ heißt.

Immer wieder Thema ist unsere Art narrativen Denkens. Die Scheibenwelt ist ein Ort, an dem Geschichten, Allegorien und Metaphern real sind. Es gibt dort die Zahnfee, einen Weihnachtsmann, den „Schneevater“, und vor allem hunderte Götter. Die Scheibenwelt lässt Dinge real werden, wenn man nur genügend an sie glaubt. Klassische Humor-Klischees, wie die rauchenden Stiefel, die stehen bleiben, wenn eine Explosion eine Person zerfetzt, oder das brennende Rad, das bei einer Kutschenexplosion unweigerlich aus den Trümmern rollt, werden ebenso thematisiert wie die berühmte Chance von Eins zu einer Million, die selbstverständlich zwingend eintreten muss. 

Quellen-Auszug: https://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt


Ich bekam eine Schildkrötenfigur geschenkt - und hatte sofort die Eingebung: daraus mache ich Groß-A’Tuin - die Scheibenweltschildkröte. Neu bemalt und mit kleinen Modellbauelefanten versehen bekam die Discworld ihren Unterbau. Die Scheibenwelt selbst besteht aus Fimo, die bemalt und mit Watte detailliert wurde. Ein Weltraumhintergrund, Groß-A’Tuin mit der Scheibenwelt darauf platziert - fertig war dieses kleine, aber (wie ich finde) ansprechende Diorama.












 

 

 

Bud Spencer & Terence Hill - Resinfiguren 1/24 (80mm)

Bud Spencer und Terence Hill sind die unangefochtenen Stars der Actionkomödien, denn das dynamische Schauspielduo fesselte über 35 Jahre lang die Filmzuschauer mit seinem individuellen Humor und den energiegeladenen Handlungen. Unvergessene „Kalauer“, der altbewährte Konflikt zwischen Gut und Böse sowie die perfekt-inszenierten Schlägereien mit den Schurken waren das ideale Rezept für fortlaufende Kinoerfolge. 

Carlo Pedersoli wurde am 31. Oktober 1929 in der italienischen Stadt Neapel (Ortsteil Borgo Santa Lucia) geboren. Seinen Künstlernamen Bud Spencer legte er sich 1967 zu und verwendetet ihn das erste Mal im Film “Gott vergibt, wir beide nie”. Sein Name setzt sich zusammen aus seinem Lieblingsbier Budweiser und seinem Lieblingsschauspieler Spencer Tracy (1900-1967). Bud’s Lebensmotto war Futtetenne (dt. Scheiß drauf! Tu es einfach!).

Bud starb am 27. Juni 2016 im Alter von 86 Jahren.

Mario Girotti wurde am 29. März 1939 in der italienischen Stadt Venedig geboren. Seinen Künstlernamen Terence Hill legte er sich 1967 zu und verwendetet ihn das erste Mal im Film "Gott vergibt, wir beide nie". Bis zu diesem Zeitpunkt war er nur unter seinem bürgerlichen Namen bekannt. Da sich Filme mit amerikanischen Namen besser verkauften, bekam er eine Liste mit 20 Namen, von der er sich Terence Hill aussuchte. Er entschied sich für diesen Namen, da er dieselben Initialen wie seine Mutter (Hildegard Thieme) enthielt.

Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Er wuchs in Deutschland und Italien auf und zog später in die USA. Terence lebt heute mit seiner Frau abwechselnd in Gubbio und Amelia (beide Orte liegen in der Region Umbrien / Italien) und seiner Farm in Massachusetts (USA). Er besitzt drei Staatbürgerschaften. Bei seiner Geburt erhielt er die italienische Staatsangehörigkeit und später folgte die US-amerikanische. Seit November 2022 ist er zusätzlich deutscher Staatsbürger und hat damit auch einen deutschen Pass.

 Quelle: https://www.spencer-hill.de/biografie/

Von einem Freund erhielt ich diese beiden Figuren mit der Bitte sie zu bemalen. Ich erfüllte ihm diese Bitte sehr gerne, obwohl ich kein "professioneller" oder "perfekter" Figurenmaler bin. Das Ergebnis sieht man auf den folgenden Bildern - viel Spaß damit: