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Donnerstag, 15. Februar 2024

7 Spiel - Lucky Luke

Neben dem Thema Indianer ist in der Western-Scene auch Lucky Luke sehr beliebt. Nach Kundenwunsch wurde eben diese Version auf Holz gemalt. Dabei wurden die Maße des Spiels extra für die Tasche des Mädchens angepasst . . . 




Montag, 2. Oktober 2023

Bud Spencer & Terence Hill - Resinfiguren 1/24 (80mm)

Bud Spencer und Terence Hill sind die unangefochtenen Stars der Actionkomödien, denn das dynamische Schauspielduo fesselte über 35 Jahre lang die Filmzuschauer mit seinem individuellen Humor und den energiegeladenen Handlungen. Unvergessene „Kalauer“, der altbewährte Konflikt zwischen Gut und Böse sowie die perfekt-inszenierten Schlägereien mit den Schurken waren das ideale Rezept für fortlaufende Kinoerfolge. 

Carlo Pedersoli wurde am 31. Oktober 1929 in der italienischen Stadt Neapel (Ortsteil Borgo Santa Lucia) geboren. Seinen Künstlernamen Bud Spencer legte er sich 1967 zu und verwendetet ihn das erste Mal im Film “Gott vergibt, wir beide nie”. Sein Name setzt sich zusammen aus seinem Lieblingsbier Budweiser und seinem Lieblingsschauspieler Spencer Tracy (1900-1967). Bud’s Lebensmotto war Futtetenne (dt. Scheiß drauf! Tu es einfach!).

Bud starb am 27. Juni 2016 im Alter von 86 Jahren.

Mario Girotti wurde am 29. März 1939 in der italienischen Stadt Venedig geboren. Seinen Künstlernamen Terence Hill legte er sich 1967 zu und verwendetet ihn das erste Mal im Film "Gott vergibt, wir beide nie". Bis zu diesem Zeitpunkt war er nur unter seinem bürgerlichen Namen bekannt. Da sich Filme mit amerikanischen Namen besser verkauften, bekam er eine Liste mit 20 Namen, von der er sich Terence Hill aussuchte. Er entschied sich für diesen Namen, da er dieselben Initialen wie seine Mutter (Hildegard Thieme) enthielt.

Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Er wuchs in Deutschland und Italien auf und zog später in die USA. Terence lebt heute mit seiner Frau abwechselnd in Gubbio und Amelia (beide Orte liegen in der Region Umbrien / Italien) und seiner Farm in Massachusetts (USA). Er besitzt drei Staatbürgerschaften. Bei seiner Geburt erhielt er die italienische Staatsangehörigkeit und später folgte die US-amerikanische. Seit November 2022 ist er zusätzlich deutscher Staatsbürger und hat damit auch einen deutschen Pass.

 Quelle: https://www.spencer-hill.de/biografie/

Von einem Freund erhielt ich diese beiden Figuren mit der Bitte sie zu bemalen. Ich erfüllte ihm diese Bitte sehr gerne, obwohl ich kein "professioneller" oder "perfekter" Figurenmaler bin. Das Ergebnis sieht man auf den folgenden Bildern - viel Spaß damit:









 


 

Mittwoch, 2. März 2016

1927 MACK Hot Rod "Beer Wagon" - Alles was das Männerherz begehrt !

Es begann alles mit dem Monogram-Kit eines 1927er MACK Hot Rod "Beer Wagon". Nebenbei bemerkt kein wirklich guter Bausatz mit vielen Fehlern.
Vor langer Zeit einmal begonnen vegetierte der Bausatz unbeachtet im Keller eingelagert vor sich hin. Ähnlich erging es einer PHOENIX-Figur namens Safari-Girl. Dann träumte ich von einer Modellbauausstellung, wo ich beide in einem Diorama psäsentierte. Dieser Traum setzte sich bei mir fest und ich ging in den Keller, um den Bausatz und die Figur hervorzukramen.

Zuerst widmete ich mich dem Beer Wagon. Vergleiche mit dem echten Hot Rod (Fotos) zeigten klar die vielen Fehler und falschen Umsetzungen von Monogram. Deshalb zerlegte ich das bereits zusammengebaute Cockpit, verwarf die Schalensitze und die Rückwand der Kabine sowie den utopischen Schalthebel. Die Rückwand wurde aus Plastiksheet neu gebaut und das korrekte Fenster ausgeschnitten. Die bequeme Sitzbank wurde von mir aus echtem Leder nachgestaltet. Das Armaturenbrett baute ich aus Balsaholz mit der richtigen Instrumentierung nach und der gestutzte Schalthebel bekam einen "Knubbel" aus Weißleim, der nach dem Trocknen mit "Gummi" bemalt wurde.

Im Motorbereich wurden die Ansaugstutzen komplett neu gestaltet, so daß sie "eher" dem Original entsprachen. Die Scheinwerfer und Rückleuchten - im Kit als Vollguß dargestellt - bohrte ich kurzerhand auf und versah sie mit Klarsichtteilen aus meiner Restekiste.

 Quelle: www.jalopyjournal.com

Video: 1927 Mack Truck Beer Wagon 

Die Ladefläche des Modells ist von Monogram sehr liebevoll gestaltet und stimmt soweit, bis auf die Ketten. Diese hängen auch durch, doch so, als wäre die Ladefläche waagerecht. Also abgeschnitten und nach dem Bemalen mit echten Ketten bestückt. Das Original hat auf der Ladefläche rutschhemmende Streifen, die ich aus schwarz bemalten Schleifpapierstreifen nachbildete. Dann kann man beim Origial sehen, daß die Ladefläche auf T-Trägern auf Brettern gelagert ist. Das wurde im Modell komplett ignoriert - also baute ich das aus Balsaholz und Plastiksheet nach.

Die Frontscheibe, die im Monogram-Kit fehlt, wurde aus klarem Plastik und Balsaholzrahmen neu gebaut. Ebenso die Verstaukiste auf der rechten Seite, die im Modell fehlt und dafür ein weiterer verchromter Tank Platz finden sollte. Komplizierter war dann die kleine MACK-Figur auf dem Kühlerdeckel. Ich schnitzte sie aus einem kleinen Stück Plastik heraus und bemalte sie mit Chromspray. Die Rückspiegel und der kleine Scheibenwischer baute ich aus Alufolie und Draht nach.

Bildquelle: www.jalopyjournal.com

 Dann kam die Figur dran. Sie wurde komplett neu bemalt, wobei ich mir als Vorbild Cowgirls auf Blechschildern aus den 60er Jahren nahm. Und dann war die Idee für mein Diorama perfekt : Alles was das Männerherz begehrt. Bier und ein Mädel hatte ich schon, also begann ich mich auszutoben :
Lagerfeuer mit einer Pfanne drauf, in der gabackene Bohnen schmurgeln. Die Bohnen stammen aus einer Dose, die geöffnet neben dem Lagerfeuer steht. Sie wurde aus Alublech geformt und erhielt ein auf Papier ausgedrucktes Etikett. Daneben befinden sich noch zwei weitere ungeöffnete Dosen. Neben dem Lagerfeuer fand auch gleich ein dicker Ast Platz. Zwei Indianerdecken (ausgedruckt) dienen als Sitzunterlage. Zwei weitere Decken fungieren zusammengerollt als Kopfkissen. Auf die Decken kamen Holzbrettchen und darauf die aus Alublech hergestellten Teller mit dampfenden Speckbohnen und zwei Alulöffeln. Ein Bierfass vom Beer Wagon erhielt einen Zapfhahn und kam so neben das Lagerfeuer. Da dem Kit auch drei Bierkrüge beiliegen und ich die nicht verwerfen wollte, platzierte ich je einen auf die Decken und auf das Fass. Rodeo-Zeitschriften - verkleinert und ausgedruckt - wurden anschließend großzügig verteilt. Eine Gitarre baute ich aus Balsaholz, Draht und Saiten aus Haar nach. Bemalt wurde sie nach einem Bild einer typischen Westerngitarre. Zum Ergänzen gab's auch noch einen Rucksack aus Knete - mit Brauntönen bemalt. Dollarnoten - ausgedruckt und zurechtgeschnitten - wurden so unter den Deckel des Rucksacks geklebt, daß es aussieht, als ob er übervoll mit Dollars wäre. Ein paar Scheine wurden willkürlich in der "Pampa" verteilt, so, als ob sie vom Wind aus dem Rucksack geweht worden sind. Natürlich darf zum Lagerfeuer Feuerholz nicht fehlen, das daneben gestapelt wurde. Ein Hackstock mit Axt runden das Bild ab. Die Figur des Safari-Girls hat einen Fotoapparat in der Hand, was ich aber nicht so toll fand. Deshalb wurde der erst mal "gepimpt" und mit einem neuen Gurt versehen. Dann fand er auf dem Hot Rod Dach seinen Platz - bereitgelegt, um rasch Fotos machen zu können.

Viel Spaß beim Anschauen und vielleicht holt sich ja der Ein oder Andere bei mir seine Inspiration :









































































Danke für's Anschauen