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Freitag, 29. Januar 2021

Northrop X-4 Bantam - A&V models 1/72

Die Northrop X-4 Bantam war ein strahlgetriebenes schwanzloses Experimentalflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Northrop Corporation, basierend auf dem deutschen Kriegsprojekt Lippisch P.15. Das Forschungsprogramm wurde vom National Advisory Committee for Aeronautics (NACA), Vorläufer der NASA, geleitet.

Das Flugzeug war ein einsitziger Pfeilflügler (Flügelpfeilung 41,5°) ohne Höhenleitwerk. Es war 7,10 m lang, hatte eine Spannweite von 8,18 m und eine maximale Startmasse von 3550 kg. Es besaß ein einziehbares Dreibeinfahrwerk und einen Schleudersitz. Angetrieben wurde es von zwei Westinghouse-J30-WE-9-Strahltriebwerken mit je 7,1 kN Standschub. Die Lufteinlässe befanden sich in den Tragflächenwurzeln. Die Höchstgeschwindigkeit betrug in großer Höhe Mach 0,89. 


 Von der X-4 wurden zwei Exemplare gebaut. Der Erstflug fand 1948 statt. 1954 wurde das Programm eingestellt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_X-4

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=VakpBU3CGqI 

            https://www.youtube.com/watch?v=uLSfCLIm6KY




Leider ist nach einem Computercrash dies das einzig mir verbliebene Foto dieses Modells. Ich werde das bei meinem nächsten Museumsbesuch korrigieren.  

 siehe auch: Lippisch P.15 - airmodels resin-kit 1/72

Dienstag, 26. Januar 2021

Heinkel He 178 - resin-kit 1/72

I attach great importance to the statement that the symbols of the Nazi period ( Swastikas ) serve only a faithful reproduction of the models. A political attitude can and should not be derived from it. The generally applicable laws and regulations, which allow an exhibition of Nazi symbols, will therefore be satisfied.


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Ich lege grossen Wert auf die Feststellung, daß die Symbole der NS-Zeit ( Swastikas ) lediglich einer originalgetreuen Wiedergabe der Modelle dienen ! Eine politische Einstellung/ Gesinnung kann und sollte nicht davon abgeleitet werden.

Den allgemein geltenden Gesetzen und Richtlinien, die zwar eine Ausstellung von NS-Symbolen erlaubt, aber eine Verherrlichung verbietet, wird somit entsprochen!
 

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Die Heinkel He 178 war ein Versuchsflugzeug der Ernst Heinkel Flugzeugwerke. Es war das erste Flugzeug der Welt, das von einem Strahltriebwerk angetrieben wurde. Der Erstflug mit Strahlantrieb wurde am 27. August 1939, wenige Tage vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, von Testpilot Erich Warsitz in Rostock-Marienehe durchgeführt. Er dauerte rund acht Minuten.  


 

Bei der Entwicklung der He 178 handelte es sich um ein rein privat finanziertes firmeneigenes Projekt der Heinkel Flugzeugwerke in Rostock-Marienehe, persönlich vorangetrieben von Ernst Heinkels Leidenschaft für die Entwicklung neuer Technologien für Hochgeschwindigkeits-Flugzeugantriebe.

Bereits ab 1936 hatte er dem Physiker Hans Joachim Pabst von Ohain die Ressourcen seines Betriebs zur Verfügung gestellt, nachdem dieser ihn vom Konzept seines Turbinenstrahlantriebs überzeugen konnte. Anfänglich war Ohains Triebwerksentwicklung von vielen Rückschlägen gekennzeichnet, die auch die Flugzeugwerke finanziell sehr belasteten. Nach einer langen Testphase hatte Ohain mit dem Triebwerk HeS 3 schließlich ein sicheres und zuverlässiges Aggregat geschaffen, das in die eigens dafür entwickelte He 178 eingebaut wurde. 

Die He 178 war als einstrahliges Flugzeug ausgelegt. Das Flugzeug war ein Schulterdecker mit konventionellem Einziehfahrwerk. Damit ist die He 178 einer der wenigen Strahlflugzeugtypen mit Spornrad. Der Rumpf war in Schalenbauweise aus Duraluminiumblech hergestellt. Die Tragflächen bestanden aus Holz. Eine Asbestbeschichtung sollte die betroffenen Holzteile vor der Hitze des Triebwerkes schützen. Die Luft für das Triebwerk wurde durch eine große Öffnung im Rumpfbug eingesogen, durch einen Kanal unter der Pilotenkanzel in das rumpfmittig eingebaute Triebwerk geleitet und durch ein konisches Schubrohr am Heck ausgestoßen.  

Obwohl beim ersten Flug nur eine relativ geringe Schubkraft erreicht wurde, erzielte die He 178 eine erhebliche Geschwindigkeitssteigerung im Vergleich zu herkömmlichen Flugzeugen mit Kolbentriebwerken. Das Reichsluftfahrtministerium (RLM) hatte jedoch keinerlei Interesse an einer Serienproduktion des schon wegen seiner geringen Reichweite für Einsatzzwecke ungeeigneten Flugzeuges und hatte unter der Bezeichnung He 180 (später als Heinkel He 280 realisiert) bereits vor dem Erstflug der He 178 die Entwicklung eines zweistrahligen Jagdflugzeuges angeordnet. Der Auftrag für einen Parallelentwurf ging an Messerschmitt. 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinkel_He_178













 


Montag, 5. Dezember 2016

Bugatti 100 P Racer - Planet models 1/72

Die Bugatti 100P war ein nie vollendetes experimentelles Flugzeug von Ettore Bugatti und Louis de Monge.


Nachdem sich die Firma Bugatti im Laufe der Jahre ein Renommee als Hersteller schneller und luxuriöser Automobile erarbeitet hatte, wandte sich Ettore Bugatti zusätzlich anderen Feldern zu. Neben Projekten für die Eisenbahn und dem Bau von Rennbooten galt sein Interesse der Fliegerei. Sein Augenmerk lag dabei stets auf der Erringung neuer Geschwindigkeitsrekorde.
Bereits während des Ersten Weltkrieges hatte Bugatti Motoren für Flugzeuge gebaut, doch ging er für den Entwurf eines kompletten Modells im Jahr 1936 eine Kooperation mit dem belgischen Ingenieur Louis de Monge ein. Ein erstes Projekt, die einmotorige Bugatti 100, war für die Teilnahme am Coupe Deutsch de la Meurthe des Jahres 1938 vorgesehen, doch entsprach es nicht den Vorstellungen von Ettore Bugatti und wurde schnell wieder eingestellt.
Als Nachfolger wurde die Bugatti 100P entworfen, die sehr viel mehr den Wünschen Bugattis entsprach. Bei einer Spannweite von 8,235 m und einer Länge von 7,7 m verfügte die Maschine über zwei Motoren von etwa 450 PS, die je einen der beiden gegenläufigen konzentrischen Propeller antrieben. Die geplante Geschwindigkeit sollte bei über 800 km/h liegen. Das Flugzeug verfügte über weitere bemerkenswerte und teilweise durch Bugatti patentierte Merkmale wie Holz-Verbundbauweise und ein Y-förmiges Leitwerk.
Der Bau wurde 1938 begonnen, verzögerte sich aber aufgrund des Zweiten Weltkrieges und wurde letztendlich nie abgeschlossen. Das unfertige Flugzeug ging durch mehrere Hände.

Der Rumpf ohne die Motoren wird heute im EAA AirVenture Museum in Oshkosh ausgestellt.
Eine private Gruppe arbeitete ab 2009 an einem Nachbau, der am 19. August 2015 in Tulsa zum Erstflug abhob. Am 6. August 2016 kam es beim insgesamt dritten Flug der Replik wenige Sekunden nach dem Abheben zu einem Absturz, bei dem der Pilot ums Leben kam und das Flugzeug ausbrannte.
Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Bugatti_100P












Donnerstag, 19. Mai 2016

McDonnell XV-1 Convertiplane - Glencoe Models 1/32

Die McDonnell XV-1 war ein Helicopter, der zum Start über einen zuschaltbaren Blattspitzenantrieb am Hauptrotor verfügte. Das experimentelle Fluggerät wurde Anfang der 1950er Jahre von Kurt Hohenemser und Friedrich von Doblhoff bei der McDonnell Aircraft Corporation entwickelt, um technisch mögliche Geschwindigkeiten beim Rotorflug zu erforschen. Die Geschwindigkeit von klassischen Hubschraubern im Geradeausflug wird begrenzt durch den einseitigen Verlust des Auftriebes, da die Rotorblätter sich bei der Drehung zurückbewegen. Der Vortrieb wurde durch einen normalen Kolbenmotor (ein Sternmotor R-975 von Continental Motors) besorgt, der eine hinter dem Rumpf angebrachte Luftschraube antrieb. Zum Start wurde die Motorleistung jedoch auf zwei Kompressoren gekoppelt. Das Leitwerk wurde von zwei Auslegern getragen. Zum ersten Mal flog die XV-1 am 11. Februar 1954 ohne Fesselung. Am 10. Oktober 1955 wurden erstmals bei einem Autogyro 200 mph (320 km/h) überschritten. Zwei Maschinen wurden gebaut, bevor das Programm 1957 eingestellt wurde.

 

Bildquelle: NASA XV-1 NASA wikipedia   

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/McDonnell_XV-1

Video: XV-1 Convertiplane Film

 
Das Modell ist nicht unbedingt einfach zu bauen, da die Rumpfhälften nicht gut zusammenpassen und teils verzogen sind. Das sehr gut einsehbare Cockpit schreit förmlich nach mehr Detaillierung, die aufgrund der wenigen vorhandenen und komplett falschen Teile in Scratchbauweise vollkommen neu gestaltet werden mußte. Auch dann ist es nicht einfach, die Rumpfhälften einigermaßen passend zusammenzubekommen. Ein Pluspunkt sind die in diesem sehr großen Maßstab beweglich dargestellten Schiebetüren. Auch die drei beigefügten Figuren haben eher etwas von Spielzeug als von ernstgemeinter vorbildsgetreuer Darstellung. Die Frontverglasung ist sehr sehr dick ausgefallen und gibt neue Rätsel beim Anpassen auf. Hat man aber mal alles soweit beisammen, dann läßt sich mit verschiedenen Metalleffektfarben doch ein ansehnliches Modell zaubern. Auf alle Fälle etwas nicht Alltägliches für die Vitrine.
































Danke für's Interesse ! - Thanks for watching !